...Biochemie in Bochum! Ausgerechnet Bochum, mag mancher sagen. Dieser häßliche Plattenbau, die (bis vor kurzem) höchste Selbstmordrate und über 30000 Studenten auf engsten Raum, ob das ausgerechnet Biochemie empfehlenswert macht.
Ja, muß ich sagen. Biochemie, was ist das überhaupt? In der Biochemie beschäftigt man sich (unter anderem) mit Proteinen, Genen und Zellen. Wie der Name schon sagt, treffen sich hier die Biologie und die Chemie, um zusammen ein Fach zu bilden.
Der eigentliche Studiengang beginnt recht harmlos. Im 1. Semester gibt es ein wichtiges Praktikum und einen wichtigen Schein (Mathe), ansonsten ist das erste Semester sehr lau. Auch das zweite Semester hat nicht viel mehr zu bieten. Zwei Klausuren, ein Praktikum, das wars schon. Hier zeigt sich leider noch nicht, ob man für Biochemie geeignet ist. Keine einzige Vorlesung...
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Pro: in Bielefeld stimmt so gut wie alles! Kontra: mir fällt gerade nichts negatives ein
...Ich habe fünf Semester Germanistik an der Uni Bielefeld studiert und war natürlich auch nicht immer einverstanden mit den Abläufen des Universitätslebens. Jetzt setze ich mein Studium an der Universität Bonn fort. Da ich also den unmittelbaren Vergleich mit einer anderen Hochschule habe, kann ich nur sagen: Bielefeld ist für Germanistik top! Angefangen bei der (im Vergleich zu Bonn) riesigen Auswahl an Seminaren bis hin zur supersortierten Bibliothek kann ich Bielefeld als Studienort ohne Bedenken jedem weiterempfehlen. Bei den Seminaren der Literaturwissenschaft gibt es z. B. nicht nur "vertrocknete" Themen wie z. B. zum 100tausendsten Mal Schiller, sondern es gibt z. B. auch Seminare über Drehbücher, Fernsehen und Radiohörspiele. Außerdem gibt es eine Schreibwerkstatt, in der man kreatives Schreiben üben kann. Im linguistischen Bereich...
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