Biochemie - Uni, Halle

Biochemie - Uni, Halle

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Ich studiere nun bald Biochemie in Halle im 3. Semester und ich bin mit meiner Wahl der Studienrichtung und der Universität sehr zufrieden. Deshalb möchte ich auch euch zeigen, warum es sich lohnt Biochemie in Halle zu studieren. Halle ist eine der wenigen Universitäten in Deutschland, wo ... Bericht lesen





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Biochemie in Halle studieren
Erfahrungsbericht von pingu2010 über Biochemie - Uni, Halle
01.10.2004


Produktbewertung des Autors:   


Pro: der grünste Campus in Halle
Kontra: noch nicht alle Gebäude sind saniert und ansehnlich

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Ich studiere nun bald Biochemie in Halle im 3. Semester und ich bin mit meiner Wahl der Studienrichtung und der Universität sehr zufrieden. Deshalb möchte ich auch euch zeigen, warum es sich lohnt Biochemie in Halle zu studieren.

Halle ist eine der wenigen Universitäten in Deutschland, wo die Fachrichtung Biochemie einen eigenen Fachbereich (FB Biochemie/Biotechnologie) hat. An den meisten Unis ist es so, dass das Fach zum Bereich Chemie und Biologie gehört. Hier wird sich also in ganz besonderer Weise um das Fach gekümmert. Der Ansprechpartner für Studienangelegenheiten ist Herr Dr. Neef, der immer sehr bemüht ist für die Studenten dazu sein und dies auch neben seinen vielen anderen Tätigkeiten gut schafft. Egal ob es um ein Auslandstudium, Probleme mit den Prüfungen oder Praktika gibt, er steht den Studenten mit Rat und Tat zur Seite.


>>>Die Voraussetzungen<<<

Um nun ein Biochemiestudium in Halle beginnen zu können muss man folgende Voraussetzungen erfüllen: Abschluss der allgemeinen Hochschulreife und eine Bewerbung an der Uni, da es einen hochschulinternen NC gibt. Dieser lag die letzten Jahre immer in Bereich von 1,4 – 1,8. Das hängt beispielsweise auch von der Anzahl der Bewerber ab.


>>>Der Beginn<<<

Das Studium beginnt immer zum Wintersemester. Bei bestimmten Voraussetzungen ist aber auch ein Quereinstieg, z.b. bei einem begonnenen Biologiestudium, möglich.


>>>Das Grundstudium (1. – 4. Fachsemester)<<<

Biochemie ist ein sehr vielseitiges Studium, das in viele naturwissenschaftliche Bereiche eingreift und so muss im Grundstudium auf dieser Basis erst einmal eine Grundlage geschaffen werden.
Besonderer Wert wird auf die chemische, mathematisch-physikalische und biologische Ausbildung gelegt. So erhält man Vorlesungen in Allgemeiner und Anorganischer Chemie, Physikalischer Chemie, Organischer Chemie und Naturstoffchemie, sowie in Physik und Mathematik. Die biologischen Grundlagen werden durch Lehrveranstaltungen in Biochemie, Zellbiologie, Allgemeiner Botanik und Allgemeiner Zoologie, Genetik, Mikrobiologie und Ökologie vermittelt.

Außerdem spielt auch die praktische Ausbildung schon im Grundstudium eine wichtige Rolle. So werden im anorganischen Grundpraktikum einfach chemische Nachweisreaktionen und Trennungsgänge vermittelt. Im biologischen Praktikum steht die Mikroskopie und damit verbundene Anfertigung von mikroskopischen Zeichnungen im Vordergrund und auch im physikalischen Grundpraktikum geht es um die Anwendung der in der Vorlesung wichtigen vermittelten physikalischen Sachverhalte.
Später folgen noch Grundpraktika in Organischer und Naturstoffchemie, Mikrobiologie, Biochemie und Genetik.

Das Grundstudium schließt mit der Diplomvorprüfung ab. Diese besteht aus mündlichen Prüfungen in den Fächern Physik, Allgemeine und Anorganische Chemie, Physikalische Chemie, Organische Chemie, Naturstoffchemie, Allgemeine Biochemie, Allgemeine Biologie. Nicht alle Prüfungen sind erst nach dem 4. Semester: einige werden schon nach dem 2. bzw. 3. Semester abgenommen.


>>>Das Hauptstudium (5. – 10. Fachsemester)<<<

Das Hauptstudium dient natürlich zur vertiefenden Ausbildung als Diplombiochemiker. Dabei kann man sich für eine von 3 Vertiefungsrichtungen entscheiden: Protein- und Enzymchemie,
Je nach entsprechender Vertiefungsrichtung werden verschiedene Vorlesungen, wie z.b. Enzymologie, Molekularbiologie/Gentechnologie, Wirkstoffbiochemie, Funktionelle Biochemie, Medizinische Biochemie, Pflanzenbiochemie, Ökologische Biochemie und Angewandte Biochemie angeboten.
Auch in dieser Zeit nimmt die praktische Ausbildung wieder einen nicht ganz unwichtigen Teil ein. So sind Pflichtpraktika in Enzymologie, Naturstoffchemie (einschließlich Radiochemie), Molekularbiologie/Gentechnik, Immunologie, biologisches Wahlpflichtpraktikum (Genetik/Molekulargenetik, Mikrobiologie, Tier- oder Pflanzenphysiologie) und ein Forschungsgruppenpraktikum zuabsolvieren. Hinzu kommen Wahlpflichtpraktika in Proteinchemie, Zellbiochemie, Analytische Umweltbiochemie, Technische Biochemie I, Technische Biochemie II und Medizinische Biochemie, von denen müssen zwei ausgewählt werden.


>>>Die Voraussetzungen für die Diplomprüfungen<<<

Es müssen dafür die erfolgreiche Absolvierung folgender Vorlesungen nachgewiesen werden:
· Enzymkinetik,
· Molekularbiologie,
· Strukturaufklärung (Spektroskopische Methoden),
· Biophysik (mit vorlesungsbegleitendem Praktikum),
· Ökologische und Technische Mikrobiologie,
· Zellbiochemie,
· Technische Biochemie,
· Angewandte Enzymlogie sowie die Teilnahme an einer der angebotenen Wahlpflichtexkursionen


>>> Die Diplomprüfung<<<

Diese wird am Ende des 8. Semesters vor Anfertigung der Diplomarbeit (mündlich) abgelegt. In nun folgenden Fächern:
a. Pflichtfach I:
Biochemie,
b. Wahlpflichtfach Chemie:
Organische Chemie oder Biophysikalische Chemie,
c. Wahlpflichtfach Biologie:
Genetik/Molekulargenetik oder Mikrobiologie oder Tier- oder Pflanzenphysiologie,
d. Wahlpflichtprüfung in der Vertiefungsrichtung:
Eine Prüfung aus den Vertiefungsrichtungen
o Protein- und Enzymchemie oder
o Angewandte/Technische Biochemie oder
o Pflanzenbiochemie / Ökologische Biochemie oder
o Medizinische Biochemie (nach Schaffung der personellen und organisatorischen Voraussetzungen)


>>> Die Diplomarbeit und Abschluss<<<

Zur Anfertigung der Diplomarbeit sind das 9. und 10. Semester eingeplant.
Bei erfolgreicher Verteidigung erhält man seinen Abschluss als Diplom-Biochemiker. Eine Promotion wird empfohlen.


>>>Der Campus<<<

Das Institut befindet sich am wunderschön gelegenen Weinbergweg und ist damit der grünste Campus in Halle. Er ist mit der Straßenbahn, Auto (ausreichend vorhandene Parkplätze) bzw. Fahrrad sehr gut erreichbar, auch wenn er nicht direkt am/im Zentrum liegt.
Auf dem Campus befinden sich außerdem 4 Studentenwohnheime vom Studentenwerk, die mittlerweile größtenteils saniert sind.
Direkt vor Ort findet man auch das Rechenzentrum der Uni, wo man stundenlang als Student surfen kann, ob zur Recherche oder als Freizeitbeschäftigung.


>>>Die Mensa<<<

Die Mensa befindet sich direkt auf dem Campus und ist eine der größten der Martin-Luther-Universität in Halle. Sie ist gerade komplett fertig saniert und dementsprechend neu. Das Angebot umfasst alle Speisen, die das Studentenwerk pro Tag anbietet, so dass für jeden was dabei ist und auch Vegetarier kommen nicht zu kurz. Die Auswahl ist also groß (bis zu 6 Gerichten), die Preise stimmen und schmecken tut es eigentlich auch.


Ich finde das hört sich alles sehr verlockend an und deshalb kann ich ein Biochemiestudium in halle nur empfehlen: die Professoren sind kompetent, vermitteln anspruchsvollen Stoff und am dem Campus herrscht immer eine angenehme Atmosphäre.

Probiert es am besten selbst aus.....
   
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23.08.2000

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Pro: gute Betreuung, schöne Exkursionen
Kontra: mehr Vorlesungen/Praktika wären nicht schlecht

.... Im Hauptstudium kann man diverse Wahlpflichtfächer belegen. U.a. Immunbiologie, Neurophysiologie, Botanik, Zoologie, Genetik, Pflanzenphysiologie, Tierphysiologie, Ökologie, Verhaltensphysiologie. Mikrobiologie ist leider noch nicht vertreten, da es schon seit geraumer Zeit ein Gerangel um die Besetzung des Lehrstuhls gibt. Wen jemand unbedingt Mikrobiologie lernen will, kann man eine Zusammenarbeit mit der Uni in Halle anstreben. Außerdem ist noch ein nichtbiologisches Wahlpflichtfach zu belegen. Das kann mit einer Begründung im Prinzip jedes Fach sein. Gängig sind Biochemie, Geologie, Psychologie und Chemie. Weiterhin muß im Hauptstudium eine Projektarbeit angefertigt werden - d.h. ein kleines wissenschaftliches Projekt. Die Diplomprüfungen werden nach dem 8.Semester abgelegt. Das umfaßt die drei Wahlpflichtfächer und das eine nichtbiologische... Bericht lesen

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