Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Gute Ausbildung, lecker Mensa in der Hauptuni |
| Kontra: |
Verzicht auf Freizeit |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Bei einem Abitur schlechter als 1,4 stellt sich jedem angehenden Wissenschaftler die Frage: Ostdeutschland oder Hannover? So nahm auch ich das Studium hier auf.
Die Organisation des Studienganges Biochemie teilt sich hier auf 2 Institute auf: auf die Medizinische Hochschule und das chemische Institut. Daher kommt es oft zu Mißverständnissen und in Problemsituationen fühlt sich niemand verantwortlich. Außerdem wird man nicht ausgibig über anstehende Termine und den weiteren Verlauf des Studiums informiert. Abgesehen von 1 Stunde im ersten Semester, weiß ich kaum etwas über das Hauptstudium, obwohl es in 6 Monaten soweit sein wird.
Urlaub? Kann man vergessen. Die "Semesterferien sind komplett mit Praktika zugepflastert, deren genaue Termine man erst max. 3 Wochen vorher erfährt. Und falls man doch 7 Tage am Stück frei haben sollte, liegt mitten in dieser Woche noch eine Klausur.
Die Klausuren sind äußerst wichtig, besteht man eine nicht, oder gehört nicht zu den besten, wird man für ein Praktikum nicht zugelassen. Das kann wiederum bedeuten, daß sich das Studium schon zu Beginn um 1 Jahr verlängert.
Wenn man Biochemie studieren will, muß man davon ausgehen, die Uni nicht wechseln zu können, da der Stuidiengang verschult ist, man seine Kurse also nicht frei wählen kann.
Nach dem 2. Semester kann man 3 der 7 Vordiplomsprüfungen vorziehen (Zoologie,Botanik, Physik), die anderen 4 (anorganische, organische, physikalische und Bio-Chemie) werden nach dem 4. Semester abgelegt.
Eines kann gesagt sein: Das Studium an sich eignet sich nur für diejenigen, die auf Teufel komm raus später Forschen wollen. Allerdings sind die Aussichten nicht so rosig: Zwar werden alle zukünftigen Abgänger einen Arbeitsplatz finden, aber nur 2 % in der Forschung, der Rest in Industrie und besonders viele als Pharmareferent. Und die hohen Posten werden von Medizinern besetzt, weil es bescheuerte rechtliche Bestimmungen gibt.
Also: das Medizinstudium bringt Euch genausoweit, nur daß Ihr dann auch noch mal in den Urlaub fahren könnt.
| weitere Erfahrungsberichte |
Frust ohne Ende
Bewertung für Biochemie - Uni, Hannover von
Fishy
Pro: im Hauptstudium vermutlich gute Veranstaltungen an der MHH, da dann alle Pflichtveranstaltungen dort stattfinden
Kontra: viel Chaos und Frust
Im WS 1999/00 nahm ich mein Biochemie-Studium an der Uni Hannover auf. Nach kurzer Zeit folgte das böse Erwachen: Assistenten, die nach einigen qualvollen Übungsstunden aufgaben und Gruppen komplett auflösten, ohne ihnen etwas beigebracht zu haben.
Sehr ...
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hilfreich
20.05.2000
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Biochemie: hartes Studium, aber wirksam.
Bewertung für Biochemie - Uni, Hannover von
Chromagene
Pro: Schulische Studienlaufbahn, viele Tutorien, Forschung
Kontra: Sehr anspruchsvolles Studium, nebenbei arbeiten ist da echt nicht drin.
...Ich bin jetzt im 3.Semester der Biochemie in Hannover.
Somit reicht mein Erfahrungsschatz jetzt bis kurz vorm Vordiplom.
Als ich letztes Jahr angefangen habe zu studieren, lag der Numerus Klausus bei 1,3 Abinotendurchschnitt.
Allerdings konnte man die ...
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25.01.2000
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Biochemie- 2:Semester
Bewertung für Biochemie - Uni, Hannover von
Chromagene
Pro: Die unangenehmen Dinge enden ja auch mal.... Vordiplom nach 2 Semestern möglich.
Kontra: Zoologie!
Nachdem das erste Semester glimpflich zu Ende gegangen ist, kam das nächste Praktikum auf mich zu, nachdem ich noch im letzten Teil des ersten Semesters das Anorganische Praktikum Teil 1 absolviert hatte: Qualitative Analyse, welche die Bestimmung von Sch ...
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30.01.2000
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