„Biochips“ ist der zweite Band der Neuromancer – Trilogie und ist dem ersten Band „Neuromancer“ ebenbürtig, über den ich bereits einen Bericht verfasst habe. Wer Lust hat, kann sich diesen ja einmal anschauen. Aber nun mache ich mit der Schluss mit der Eigenwerbung ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Newbreed über Biochips / William Gibson 17.09.2001
Produktbewertung des Autors:
Niveau
anspruchsvoll
Unterhaltungswert
hoch
Spannung
sehr spannend
Wie ergreifend ist die Story?
ergreifend
Pro:
Fesselnde Story, gut ausgearbeitete Charaktere
Kontra:
-
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
„Biochips“ ist der zweite Band der Neuromancer – Trilogie und ist dem ersten Band „Neuromancer“ ebenbürtig, über den ich bereits einen Bericht verfasst habe. Wer Lust hat, kann sich diesen ja einmal anschauen. Aber nun mache ich mit der Schluss mit der Eigenwerbung und beginne mit dem eigentlichen Thema: dem Buch „Biochips“ ;)
Die Story von „Biochips“ spielt einige Jahre nach dem ersten Band, und er liest sich auch anders als „Neuromancer“. Denn im Gegensatz zum Auftakt der Trilogie wird die Story nicht in einem Handlungsstrang, sondern gleich in drei, sich überlappenden Geschichten erzählt. Diese scheinen Anfangs nichts miteinander zu tun zu haben, aber früher oder später kreuzen sich die Wege der Charaktere. Ich reiße die verschiedenen Storys hier nur an. Zum Einen, weil ich nicht zuviel verraten möchte, und zum Anderen, weil die Story etwas kompliziert ist, und dieser Bericht dadurch einfach zu langatmig werden würde.
Turner ist ein Mann, der von großen Firmen engagiert wird, um Führungskräfte, Wissenschaftler und Menschen in ähnlich hohen Positionen, die meist einen lebenslänglichen Vertrag unterzeichnet haben, aus anderen Unternehmen zu „extrahieren“. Das bedeutet, dass Turner den Zielpersonen bei der Flucht hilft, die von den Firmen, die Turner engagieren, überredet haben bei ihnen zu arbeiten als bei ihrer jetzigen Anstellung; durch bessere Gehälter etc. Bei diesem Auftrag soll Turner einen Biotechniker namens Mitchell helfen. Dieser ist derzeitig führen auf seinem Spezialgebiet, den Biochips, und wird deswegen auch gnadenlos von Mitarbeitern seiner Firma gejagt, damit er dort wieder seinen lebenslänglichen Dienst antreten kann. Turner muss ihn deshalb in Sicherheit bringen und ihn vor seinen Verfolgern beschützen.....
Marly ist eine Künstlerin, die in Paris lebt und nach einem Fälschungsskandal um ihre finanzielle, und damit sonstige, Existenz fürchtet. Genau zu diesem Zeitpunkt bekommt sie ein Angebot, das sie nicht abweisen kann, und alle ihre Sorgen und Probleme lösen könnte. Vireck, wahrscheinlich einer der reichsten Menschen auf dem Globus, beauftragt sie, nach dem Schöpfer einiger Kunstwerken zu suchen. Dazu wird ihr ein Spesenkonto mit fast unbegrenzter Deckung eingerichtet. Trotzdem bleibt Marly stutzig. Denn der Kontakt zu Vireck ist nur über die virtuelle Realität möglich, da ihr Auftraggeber seit einigen Jahren Sterbenskrank ist, und nur noch durch Maschinen am Leben gehalten wird. So kommt die Frage auf, ob Vireck noch ein Mensch ist, da er ja nur noch in der Matrix wirklich leben kann. Außerdem hat Mary das Gefühl ständig beobachtet zu werden.....
Auch im zweiten Band gibt es wieder einen sogenannten Datencowboy, die mit Hilfe Ihres Decks Informationen usw. aus der Matrix laden können, also eine Art moderner Hacker. Auch dieses mal hat sich Gibson einen Loser - Typen ausgesucht, diesmal keinen Veteranen, sonder einen Rookie. Bobby lebt in New Jersey, in dem eigentlich nichts los ist, außer einigen kleinen Gangs, die ihre Bandenkriege ausfechten. Sein Ziel ist es, unter den Cowboys einer der erfolgreichsten, wenn nicht sogar der Erfolgreichste zu werden. Da er sich aber erst noch in der geschlossenen Gemeinde der Cowboys beweisen muss, kommt der Auftrag eines Freundes gerade recht. Hört sich nicht gerade nach einem schweren, geschweige denn großen Auftrag an. Bobby soll einige Pornos aus einem Rechner einer nicht gerade bedeutenden Firma stehlen. Die nötigen „Werkzeuge“ zum überbrücken der Sicherheitsmassnahmen in der Matrix bekommt er auch noch dazu. Also macht sich Bobby an die Arbeit und muss feststellen, dass der Job doch nicht so einfach war, wie vermutet.. Er wird trotz der Tools, die er bekommen hat einige Sekunden nach seinem Eindringen von den Abwehr der Matrix unter Beschuss genommen. Doch eine merkwürdige, aus der Matrix stammende Erscheinung hilft ihm und rettet ihm dabei das Leben. Noch bevor er dies Verarbeiten kann, explodiert ein Sprengsatz in seiner Wohnung, er wird auf die Strasse geschleudert und dort auch noch attackiert. Ab diesen Zeitpunkt wird ihm bewusst, dass weitaus mehr dahinter steckt als etwas Raubkopiererei.....Die Geschichten werden jeweils von der jeweiligen Hauptperson aus erzählt. Die Zukunft wir wieder einmal kalt, düster und steril beschrieben, in dem nur der eigene Nutzen, Profit und die äußere Erscheinung etwas bedeuten. Die Konzerne haben die Macht, die Gesellschaft oberflächig... Vieles wird allerdings der eigenen Phantasie überlassen, was, wie ich finde, sehr positiv ist. Man kann seine eigenen Anregungen mit einbauen, ohne das man alles penibel beschrieben vorgesetzt bekommt.
°°° Fazit °°°
Nach und Nach wird erkennbar, was diese einzelnen Handlungen miteinander zu tun haben, denn die Fähigkeiten dieser unterschiedlichen Menschen sind miteinander verknüpft. Man muss „Neuromancer“ nicht gelesen haben , um dieses Buch lesen zu können. Aber ich empfehle es jedem, denn erst dann kann man die Veränderungen der Matrix und die Fortschritte der künstlichen Intelligenz richtig einordnen. Für diesen Band gilt auch das, was für den ersten galt. Sciencefiction-Fans sollten sich dieses Meisterwerk (am besten die ganze Trilogie *g*) zulegen. Auch Leute, die wenig mit Sciencefiction anfangen können, empfehle ich dieses Buch, da es sehr spannend ist und einen fesselt. „Biochips“ habe ich innerhalb von drei Tagen förmlich in mich aufgesaugt, obwohl ich mit dem Standart-Sciencefiction nicht soviel anfangen kann.
Hallo Ihr Leseratten!
Dieses Buch ist eines meiner absoluten Favoriten. Und jetzt erzähl ich euch worum es geht und warum. Auch wenn "Biochips" nichts grundlegend Neues bietet, so führt es doch konsequent das im Hintergrund laufende Grundthema - die Ev ...
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Pro: komplex Handlung, gute Story, einmalige Atmosphäre Kontra: nicht ganz so fesselnd wie Teil 1
Biochips ist der zweite Teil von Williams Gibson Cyberpunk-Reihe. Mittlerweile existieren 4 Bände davon und ich habe den dritten Teil vor diesem Buch gelesen, was möglicherweise meine Bewertung beeinflusst hat.
Natürlich spielt auch Biochips wieder in ...
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Dieser Roman "Biochips" ist die Fortsetztung von "Neuromancer" von William Gibson. grundsätzlich gelten für diesen Roman die gleichen Argumente. Wer Neuromancer noch nicht verinnerlicht hat sollt auch noch diesen Roman lesen. Werden wir Menschen bleiben? ...
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...Dieses ist der dritte Teil der Neuromancer-Triologie von William Gibson, bestehen aus "Neuromancer", "Biochips" und "Mona-Lisa-Overdrive".
Auch in diesem Roman trifft man die schrägsten Typen, die man sich vorstellen kann, wie zum Beispiel einen Roboterbauer oder einen Virtuellen-Realitätstar. Dieser Roman hat nicht nicht ganz die Klasse seiner Vorgänger,ist aber trotzdem lesenswert, um die Triologie abzuschließen.
Auch hier gilt: der Roman ist absolut schlecht übersetzt. Man wird vollkommen verwirrt und findet Anmerkungen des Übersetzers an den unpassendsten Stellen.
Um bei der Geschichte mitzukommen, brauch man schon einen recht flexiblen und phantasievollen Geist, den die Geschicht läuft auf einigen Schienen gleichzeitig....
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...Auftraggeber - eine AI - Hilfe. Dafür erhält er im Gegenzug verschiedene Jobs, die er zusammen mit Molly, einer Ninja-Kämpferin, und anderen myteriösen Gestalten erledigen muss.
Inklusive Herz-Schmerz, Sex, Cyber-Hippies und Drogen-Exzessen ist in dem Roman alles Merkwürdige enthalten.
:o)
Streckenweise auch recht witzige Dialoge, es stellt sich garantiert keine Langweile ein.
Man hat immer das Gefühl, der Autor hätte noch eins drauflegen können. Aber deshalb gibt es noch die anderen zwei Bücher der Gibson-Trilogie, die man auch unbedingt gelesen haben sollte. "Biochips" ist auch ein recht guter Roman.
Wer an diesen Montag im Nachspann von Akte X (eine meiner Lieblingssendungen) aufgepasst hat - diesmal hatte William Gibson am Drehbuch der Sendung mitgeschrieben. Seine Handschrift ist unverkennbar - Computer, die total durchgeknallt sind...
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Pro: Story, Schreibstil, Schreibstil und nochmal Schreibstil Kontra: mit 1000 Seiten etwas unhandlich, aber wer wird sich darüber beschweren
...chte es kurz und knapp machen: Nicht um sonst ein Klassiker, auch wenn Cyberpunk wohl wirklich ein totgeschwiegenes Genre ist.
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Daten
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ISBN 3-453-16410-5
Autor: William Gibson
Verlag: Heyne
Seitenzahl: ca. 1000 (Vorwort 20, Neuromancer 300, Biochips 330, Mona Lisa Overdrive 340, Nachwort 5)
Preis: 10,00 ?
P.S.: Damit sei bewiesen ich lebe noch und hoffentlich auch, dass ich noch schreiben kann!...
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