Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Eine Brausetablette am Tag reicht aus; enthält Magnesium und Calcium |
| Kontra: |
ist nicht gerade preiswert |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Hallo Ihr Lieben,
ab einem gewissen Alter fängt Mann oder Frau meist an, sich Gedanken um die Gesundheit zu machen. Hinzu kommen dann schon mal kleinere Wehwehchen und der gute Herr Doktor stellt kleine Defizite in der Ernährung und im Haushalt des Körpers fest. Um gewissen Mangelerscheinungen vorbeugen zu können, ist der Markt ja überfüllt mit irgendwelchen Präparaten und ich habe natürlich auch zugegriffen und zwar zu:
*** Biovit - Magnesium + Calcium D3
*** Hersteller
Bad Heilbrunner
83670 Bad Heilbrunn
www.bad-heilbrunner.de
*** Kaufort und Preis
Solche Produkte kaufe ich persönlich nur noch in Holland, weil sie dort viel preiswerter sind. Ich habe dort für 20 Brausetabletten nur 3,49 Euro gezahlt. Hier in Deutschland können die Preise bei 6 Euro liegen.
*** Zutaten je 100 g
Säuerungsmittel: Citronensäure; 15,54 g Calciumcarbonat; 13,63 g Magnesiumcarbonat; Säuerungsmittel: Äpfelsäure; Stabilisator: Sorbit: 2,63 g tri-Calciumphosphat; Aroma; 836,3 mg Vitamin C; Süßstoffe: Aspartam, AcesulfamK; 0,32 mg Vitamin K; 0,05 mg Vitamin D3.
Enthält eine Phenylalinquelle.
*** Nährwerte pro Tablette
Brennwert 98,1 kJ / 22,7 kcal
Eiweiß 0,04 g
Kohlenhydrate 0,47 g
Fett 0,01 g
BE 0,04 BE
*** Zusammensetzung pro Tablette
* Mineralstoffe
Calcium 750 mg 93% RDA
Magnesium 375 mg 125% RDA
* Vitamine
Vitamin C 80 mg 133% RDA
Vitamin D3 5 mµ 100% RDA
Vitamin K2 30 mµ ----
*** Wozu brauchen wir Magnesium und Calcium?
Dazu habe ich Euch einige Infos von wikipedia rausgesucht, da mir diese Erklärung für Jedermann verständlich sind.
* Magnesium
Allgemeines
Magnesium ist ein silberweißes Leichtmetall, das an der Luft zu silbergrauem Magnesiumoxid oxidiert. Es besitzt die Ordnungszahl 12, das chemische Symbol Mg, und wird im Periodensystem der Elemente den Erdalkalimetallen zugeteilt. Als Element wurde es im Jahr 1755 von dem englischen Chemiker Joseph Black (1728- 1799) entdeckt und beschrieben. Benannt wurde das Element nach der griechischen Halbinsel Magnesia. Es kommt beispielsweise im Dolomitgestein der Dolomiten als Kalzium-Magnesiumkarbonat vor. Im Meereswasser sind von den Salzen rund 15% in Form von Magnesiumchlorid gelöst. In der Technik wird Magnesium aufgrund seiner geringen Härte und der starken Korrosionsanfälligkeit kaum verwendet. Dagegen zeichnen sich Magnesiumlegierungen, beispielsweise mit Aluminium, durch eine geringe Dichte und damit ein geringes Gewicht, sowie eine hohe Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit aus. Derartige Legierungen werden zunehmend zum Bau von Kraftfahrzeugen, Flugzeugen oder Schiffen eingesetzt. Die NASA verwendete für den Bau der Saturn-V-Rakete z.B. eine Magnesiumlegierung mit rund 85% Magnesium, 14% Lithium sowie 1% Aluminium. In der Erdrinde ist es das achthäufigste Element. Es kommt wegen seiner chemisch hohen Reaktionsbereitschaft aber nicht in reiner Form, sondern nur in verschiedenen Verbindungen vor.
In der Medizin gilt Magnesium als Mengenelement. Ein Erwachsener enthält in seinem Körper im Mittel 25 Gramm Magnesium. Über die Hälfte dieses Magnesiums ist in den Knochen eingelagert, der größte Teil des Restbestandes im Zellinneren, nur etwa 1% ist im Blut gelöst. Magnesium hat physiologische Funktionen bei der Knochenbildung und beim Muskelstoffwechsel. Übrigens gilt der Mineralstoff (rechtzeitig eingenommen) als Geheimtipp gegen den "Kater", also die Kopfschmerzen am Tag nach einer durchzechten Nacht.
Eine weitere Bedeutung in der Medizin bzw. Pharmazie hat Magnesium als Bestandteil einiger Antazida, also Arzneimittel gegen zu viel Magensäure, und einiger Abführmittel.
Überdosierung, Hypermagnesämie und Vergiftung
Beim gesunden Menschen gibt es in der Regel keine Überdosierungen, zu viel aufgenommenes Magnesium wird ausgeschieden. Bei einer herabgesetzten Nierenfunktion kann es jedoch zu einem Überschuss an Magnesium kommen, besonders wenn magnesiumhaltige Arzneimittel, wie beispielsweise Antazida oder Abführmittel, eingenommen werden.
* Calcium
Mangelerscheinungen
Die Entkalkung von Knochen und Zähnen ist die Folge von Kalziummangel. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko, dass es unter anderem bereits bei geringen Belastungen zu Knochenbrüchen kommt. Der Stabilitätsverlust bewirkt zusätzlich Verformungen, die zu Rückenproblemen und starken Schmerzen führen können.
Bereits ein leichter Kalziummangel kann besonders bei Sportlern zu muskulären Problemen wie Zittern und Krämpfen führen. Kalzium geht auch über den Schweiß verloren.
In den Arbeitervierteln des 19. Jahrhunderts litten viele Kinder unter Kalziummangel, der entstand weil die Kinder durch den Lichtmangel zuwenig Vitamin D3 aufwiesen. Die Folge war die sog. Vitamin-D-Mangelrachitis. Der Körper bildet das Vitamin D3 in der Haut unter Einwirkung von Sonnenlicht selbst. Vitamin D3 wiederum ist für die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm und für die Wiederaufnahme von Kalzium in der Niere erforderlich. Dadurch erhöht Vitamin D3 die Kalziumkonzentration im Blut, welches eine wesentliche Voraussetzung für den Knochenaufbau ist. Die Symptome einer Rachitis sind schwere Knochenverformungen und Wachstumsstörungen. In den Industrienationen ist die Rachitis durch konsequente Vitamin-D3-Prophylaxe - insbesondere bei Säuglingen und Kleienkindern- sowie Gesundheits- bzw. Ernährungsaufklärung zu einer seltenen Krankheit geworden.
Überdosierungen
In der Regel wird zu viel aufgenommenes Kalzium ausgeschieden und ist damit unschädlich. Bei bestimmten genetischen Dispositionen kann es jedoch zu Nierensteinen kommen. Vor allem bei Dialysepatienten muss der Kalziumspiegel im Blut regelmäßig kontrolliert werden.
*** Und wie sehen meine Erfahrungen damit aus?
Als Vorsatz zum neuen Jahr haben wir wieder mit Sport begonnen. Und als Dankeschön signalisierte uns der Körper des öfteren in der Nacht die freundlichen Wadenkrämpfe. Diese wurden schon 2 Tage nach Einnahme einer Brausetablette pro Tag spürbar weniger und traten nach einer Woche überhaupt nicht mehr auf.
Dass Calcium enthalten ist, finde ich besonders von Vorteil. Unser Sohn nimmt sie auch, da er ja wohl noch wer-weiss-wohin wächst und ich in dem Alter bin, in dem gerade Frauen Osteoporose gefährdet sind. So können wir beide gut vorbeugen und ggfs. eventuellen Schäden entgegentreten.
Vom Geschmack her sind diese Brausetabletten leicht säuerlich, aber nicht unangenehm. Es dauert wohl eine Weile, bis sie sich aufgelöst haben und das "Getränk" sollte vor Genuss umgerührt werden, da sich gerne Reste am Boden des Glases absetzen.
Ob ich nun irgendwann Osteoporose bekomme oder nicht, hängt natürlich nicht nur von der Einnahme des Calciums ab. Aber immerhin habe ich so das Gefühl, dem Körper wirklich etwas Gesundes zuzuführen.
Und gerade in der jetzigen Zeit erreicht man selbst mit regelmässigem Verzehr von Obst und Gemüse nicht alle wichtigen Vitamine. Und dieses Defizit kann jeder selber ausgleichen.
Wichtig ist wohl, und darauf weist auch der Hersteller hin, dass man nur eine Tablette am Tag zu sich nimmt. Wie Wikipedia schon erwähnte, wird zu viel des Guten ausgeschieden, aber das wäre ja auch Perlen vor die Säue geworfen.
*** Fazit
Diese Brausetabletten gehören nicht unbedingt zu den Preiswertesten, die auf dem Markt sind. Doch sie haben den Vorteil, dass sie zwei Wirkstoffe vereinigen und ich nicht meinen Morgen damit verbringen muss, etliche Brausetabletten aufzulösen.
Unsere Wadenkrämpfe sind schon komplett verschwunden und ich hoffe, dass unsere Knochen es uns auch danken werden.
Auf jeden Fall gibt es von mir eine Kaufempfehlung, ohne Abzug. Denn auf Grund der guten Zusammenstellung halte ich den Preis dann für gerechtfertigt, denn den habe ich schon alleine für Calcium Tabletten aus der Apotheke gezahlt.
Nicki2003