Bis ich dich finde / Irving, John

Bis ich dich finde / Irving, John

Rang 9 von 10 in der Ciao Hitliste Die besten Romane von John Irving

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Irving, Bis ich dich finde Der Diogenes Verlag kündigt das neue Buch von John Irving als dessen "Opus Maximum" an, auch als "Sohn von Garp". Man erinnere sich: "Garp und wie er die Welt sah" war vor rund 25 ahren ein absoluter Bestseller, den praktisch jede/r, den ich kannte gelesen und ... Bericht lesen





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Bis ich dich finde Bis ich dich finde
von Irving John Kartoniert / Broschiert 1152 Seiten
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d-living
Bis ich dich finde - Hörbuch zum Download / John Irving Bis ich dich finde - Hörbuch zum Download / John Irving
Hörbuch zum Download - Eine Lesetour von John Irving im deutschsprachigen Raum ist genauso ... mehr
ein Ereignis wie ein neuer Irving-Roman.Denn John
Irving ist nicht nur ein begnadeter Erzähler,
sondern auch ein charismatischer Vorleser. Es gibt
nur ein Problem: Lesungen von John Irving sind
selten und immer in kürzester Zeit ausverkauft.
Zum Glück gibt es diesmal einen Mitschnitt für
alle, die nicht live dabei sein können.
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Bis ich dich finde. CD.  Lesung / Irving, John Bis ich dich finde. CD. Lesung / Irving, John
Hörbuch, Hörbuch, CD, Erschienen: 2006
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Buch24
Bis ich dich finde - John Irving Bis ich dich finde - John Irving
Fast möchte man John Irving bedauern. Kaum legt er einen neuen Roman vor (noch immer ein ... mehr
Ereignis, bei dem die literarische Welt den Atem
anhält), stürzt sich die vergleichende
Irving-Wissenschaft auf das Werk. Ist er wieder in
Form? Ein neuer Garp? Besitzt er gar die Größe von
Gottes Werk und Teufels Beitrag? Kann er Owen
Meany toppen, Zirkuskind und Die vierte Hand,
diese vorübergehende schriftstellerische Talsohle,
vergessen machen? Amerika ist, wie man hört,
enttäuscht. Aber, warum nur? Vielleicht ist es an
der Zeit, die Irving-Richterskala der völlig
überzogenen Erwartungen auf Null zurückzustellen,
um den Zauber erneut empfinden zu können. Dann
nämlich stellte sich sehr schnell heraus, mit
welch magischen Erzählkräften Irving uns im
Handumdrehen in seine Welt hineinzuziehen vermag.
Die traurige Welt von Alice, der schottischen
Tätowiererin und Jack Burns, ihrem vierjährigen
Sohn. Ein treuloser Liebhaber und Vater wird
gesucht.    1.140 Seiten, eine Langstrecke, die
bei einem solchen Erzfabulierer leicht ins
Uferlose führen kann. Auf Alice' und Jacks
einjähriger Spurensuche durch Nordeuropas
Hafenmetropolen, Kirchen und Bordelle, in denen
der Orgelvirtuose William Burns seine Duftmarke
hinterließ, präsentiert Irving -- typisch -- ein
Panoptikum skurriler Figuren. Amsterdams
Prostituierte, Helsinkis Tätowierer und unzählige
blutjunge Chormädchen können ein Lied singen von
der Spur, die der charmante Organist hinterlassen
hat, der sich auf jeder seiner unseligen Stationen
zum lebenden Notenblatt tätowieren lässt. Die
schöne Alice, selbst eine Meisterin der Nadel,
interviewt deflorierte Mädchen und Orgelnovizen
(deren Auskünfte sie schon mal mit kostenlosen
Tattoos und Liebesdiensten belohnt). Das Phantom
des sexbesessenen flüchtigen Vaters aber ist stets
einen Schritt voraus. Zwischen Tatovør-Ole,
Herzensbrecher-Lars, Bach, Händel, sowie der
halben Amsterdamer Rotlichtbesetzung, wächst der
vierjährige Jack in eine merkwürdige Welt hinein. 
 Im zweiten Teil des Romans findet Klein-Jack sich
als einer der wenigen männlichen Schüler in der
St. Hilda Mädchenschule in Toronto wieder,
Gelegenheit für den in erotischen Dingen ohnehin
nie zaghaften Irving, seinem Affen gehörig Zucker
zu geben. In dieser sexuell ausgehungerten
Umgebung erschließt Emma Oastler, Jacks Tutorin,
dem Jungen die tiefere Bedeutung eines der
Lieblingsmotive seiner Mutter: Jack darf die "Rose
von Jericho" entblättern. Eine Kindheit an der
Seite starker älterer Frauen findet seine
Entsprechung. Nach Schultheater und einem Ausflug
ins Softpornogewerbe (erneut ein Irving-Festival),
landet der schöne Jack schließlich als gefeierter
Transvestiten-Darsteller in Hollywood (ein
Irving-Eldorado der großen Namen). Jahre später
wird der erfolgreiche Schauspieler den Auftrag
seiner inzwischen verstorbenen Mutter erfüllen.
Die Suche nach dem Vater geht weiter. Und zeitigt
überraschende Ergebnisse.  Ein überschäumender,
zuweilen überkonstruierter und vor allem
überlanger Lebensbogen. Dennoch -- vergesst Garp
und alle Bären! Wäre dies der Erstling eines
unbekannten Schriftstellers, die Jubelfeiern
nähmen kein Ende! --Ravi Unger
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Gottes Werk und Teufels Beitrag? Kann er Owen
Meany toppen, Zirkuskind und Die vierte Hand,
diese vorübergehende schriftstellerische Talsohle,
vergessen machen? Amerika ist, wie man hört,
enttäuscht. Aber, warum nur? Vielleicht ist es an
der Zeit, die Irving-Richterskala der völlig
überzogenen Erwartungen auf Null zurückzustellen,
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nämlich stellte sich sehr schnell heraus, mit
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Handumdrehen in seine Welt hineinzuziehen vermag.
Die traurige Welt von Alice, der schottischen
Tätowiererin und Jack Burns, ihrem vierjährigen
Sohn. Ein treuloser Liebhaber und Vater wird
gesucht.    1.140 Seiten, eine Langstrecke, die
bei einem solchen Erzfabulierer leicht ins
Uferlose führen kann. Auf Alice' und Jacks
einjähriger Spurensuche durch Nordeuropas
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der Orgelvirtuose William Burns seine Duftmarke
hinterließ, präsentiert Irving -- typisch -- ein
Panoptikum skurriler Figuren. Amsterdams
Prostituierte, Helsinkis Tätowierer und unzählige
blutjunge Chormädchen können ein Lied singen von
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zum lebenden Notenblatt tätowieren lässt. Die
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interviewt deflorierte Mädchen und Orgelnovizen
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vierjährige Jack in eine merkwürdige Welt hinein. 
 Im zweiten Teil des Romans findet Klein-Jack sich
als einer der wenigen männlichen Schüler in der
St. Hilda Mädchenschule in Toronto wieder,
Gelegenheit für den in erotischen Dingen ohnehin
nie zaghaften Irving, seinem Affen gehörig Zucker
zu geben. In dieser sexuell ausgehungerten
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Lieblingsmotive seiner Mutter: Jack darf die "Rose
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Entsprechung. Nach Schultheater und einem Ausflug
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landet der schöne Jack schließlich als gefeierter
Transvestiten-Darsteller in Hollywood (ein
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wird der erfolgreiche Schauspieler den Auftrag
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Die Suche nach dem Vater geht weiter. Und zeitigt
überraschende Ergebnisse.  Ein überschäumender,
zuweilen überkonstruierter und vor allem
überlanger Lebensbogen. Dennoch -- vergesst Garp
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 Im zweiten Teil des Romans findet Klein-Jack sich
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Bis ich dich finde. 20 CDs/2 MP3 CDs / Irving, John Bis ich dich finde. 20 CDs/2 MP3 CDs / Irving, John
Hörbuch, Hörbuch, CD, Erschienen: 2006 - Gekürzte, autorisierte Lesefassung.
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Form? Ein neuer Garp? Besitzt er gar die Größe von
Gottes Werk und Teufels Beitrag? Kann er Owen
Meany toppen, Zirkuskind und Die vierte Hand,
diese vorübergehende schriftstellerische Talsohle,
vergessen machen? Amerika ist, wie man hört,
enttäuscht. Aber, warum nur? Vielleicht ist es an
der Zeit, die Irving-Richterskala der völlig
überzogenen Erwartungen auf Null zurückzustellen,
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nämlich stellte sich sehr schnell heraus, mit
welch magischen Erzählkräften Irving uns im
Handumdrehen in seine Welt hineinzuziehen vermag.
Die traurige Welt von Alice, der schottischen
Tätowiererin und Jack Burns, ihrem vierjährigen
Sohn. Ein treuloser Liebhaber und Vater wird
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bei einem solchen Erzfabulierer leicht ins
Uferlose führen kann. Auf Alice' und Jacks
einjähriger Spurensuche durch Nordeuropas
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Panoptikum skurriler Figuren. Amsterdams
Prostituierte, Helsinkis Tätowierer und unzählige
blutjunge Chormädchen können ein Lied singen von
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interviewt deflorierte Mädchen und Orgelnovizen
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Herzensbrecher-Lars, Bach, Händel, sowie der
halben Amsterdamer Rotlichtbesetzung, wächst der
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 Im zweiten Teil des Romans findet Klein-Jack sich
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St. Hilda Mädchenschule in Toronto wieder,
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nie zaghaften Irving, seinem Affen gehörig Zucker
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Umgebung erschließt Emma Oastler, Jacks Tutorin,
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Lieblingsmotive seiner Mutter: Jack darf die "Rose
von Jericho" entblättern. Eine Kindheit an der
Seite starker älterer Frauen findet seine
Entsprechung. Nach Schultheater und einem Ausflug
ins Softpornogewerbe (erneut ein Irving-Festival),
landet der schöne Jack schließlich als gefeierter
Transvestiten-Darsteller in Hollywood (ein
Irving-Eldorado der großen Namen). Jahre später
wird der erfolgreiche Schauspieler den Auftrag
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Die Suche nach dem Vater geht weiter. Und zeitigt
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zuweilen überkonstruierter und vor allem
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Ist das wirklich Irvings Opus Maximum?
Erfahrungsbericht von Die_Buchhaendlerin über Bis ich dich finde / Irving, John
5. März 2006


Produktbewertung des Autors:   

Niveau: anspruchsvoll 
Unterhaltungswert: hoch 
Spannung: durchschnittlich spannend 

Pro: ein richtig starker Einstieg, ein befriedigendes Ende
Kontra: eine laaaaanger, auch langweilige Mitte

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Irving, Bis ich dich finde

Der Diogenes Verlag kündigt das neue Buch von John Irving als dessen "Opus Maximum" an, auch als "Sohn von Garp". Man erinnere sich: "Garp und wie er die Welt sah" war vor rund 25 ahren ein absoluter Bestseller, den praktisch jede/r, den ich kannte gelesen und gemocht hatte, auch als Film war er ein riesiger Erfolg.
Nun soll also "Bis ich dich finde" an diesen Megaseller anknüpfen, nicht nur was die Verkaufszahlen angeht, sondern auch inhaltlich und qualitativ.
Wer heute zufällig den Berliner Tagesspiegel gelesen hat, wird darin ein Interview mit Irving finden, das noch einen weiteren Aspekt der Erwartungen, die an den Roman gestellt werden, erklärt; die Erwartungen, die der Autor selbst darin sieht.
Er hat etwa 15 Jahre lang an diesem Buch gesessen, zugegeben, mit Unterbrechungen, aber dennoch: 15 Jahre sind eine lange Zeit!
Irving tut etwas, das die meisten Autoren vermeiden, wenn sie nach den autobiografischen Bezügen in ihren Romanen gefragt werden: er erklärt schon vorab, dass es sein bisher persönlichster Roman ist, dass die Hauptperson in vielem identisch ist mit ihm selbst, er erklärt, als Kind selbst missbraucht worden zu sein und seiner Mutter immer noch vorzuwerfen, dass sie ihm den Vater vorenthielt.
Genau das macht aber die Beurteilung des Romans so schwierig: "Bis ich dich finde" ist eine Art therapeutisches Schreiben, ausgeführt allerdings von einem der bekanntesten und auch wirklich guten Schriftstellern, dennoch muss man sich fragen, ob die Distanz, die für einen wirklich guten Roman notwendig ist, nicht doch ein bisschen fehlt.

Daten:

John Irving "Bis ich dich finde" Diogenes Verlag 2006
ISBN:3257861338
Preis: 24,90
Seiten: 1140

Autor:

John Irving wurde 1942 in New Hampshire geboren. Mit zwei Jahren verließ ihn sein Vater, Professor für russische Geschichte; von da an wuchs er vaterlos auf. Seine Mutter erzählte ihm nie, dass sein Vater gerne weiter mit ihm Kontakt gehabt hätte, sich eigentlich nur von ihr, Irvings Mutter trennen wollte, nicht von dem Kind. Irving kann das seiner nunmehr 86-jährigen Mutter immer noch nicht richtig verzeihen; aber er rechnet ihr hoch an, dass sie alle seine vielen Ringkämpfe aufmerksam verfolgt hatte und immer dabei war.
Das führt uns zur "anderen" großen Leidenschaft in Irvings Leben: neben dem Schreiben und den Frauen (sein Hang zu älteren Frauen, der auch schon in anderen Büchern z.B. "Witwe für ein Jahr" deutlich wurde, wird in diesem Buch endlich erklärt) liebte er nichts so sehr wie das Ringen. Auch dies ein Hobby, das in fast all seinen Romanen zumindest eine Nebenrolle (oder auch wie in "Mittelgewichtsehe" eine Hauptrolle) spielt.
Irving ist ein sympathischer, attraktiver (davon konnte ich mich bei einer Lesung selbst überzeugen), charmanter und sehr offener nunmehr 54-jähriger Mann, Vater von 3 Söhnen aus zwei Ehen.
Bisher waren all seine Romane, obwohl er anfangs Schwierigkeiten hatte, seine dicken Wälzer den Verlagen schmackhaft zu machen, große bis riesig große Erfolge.
Er wird immer auch gerne als ein Beispiel für die erfolgreiche Mixtur zwischen E und U Literatur (also zwischen echter Literatur und reinen Unterhaltungsromanen) genannt.

Inhalt:

Jack Burns ist der Sohn der Tätowiererin Alice, sie leben in Toronto bei einer wohltätigen Witwe, die sich allein erziehender Mütter annimmt. Alice wurde von dem attraktiven und talentierten Orgelspieler William geschwängert, doch sehr bald wieder verlassen. Kurz bevor der kleine Jack in die Schule muss, möchte die Mutter sich noch einmal auf die Suche nach William begeben, denn sie findet, er müsse sich seiner Pflicht ihr und ihrem Sohn gegenüber stellen.
Nun beginnt eine spannende und atmosphärisch sehr dicht beschriebene Irrfahrt quer durch alle möglichen europäischen Hafenstädte. Denn William ist immer dort zu finden, wo es gute Tätowierstudios gibt (er ist ein so genannter Tintensüchtiger, also jemand, der nach der ersten Tätowierung nicht mehr aufhören kann) und - noch wichtiger - wo es gute Orgeln gibt, und die Möglichkeit dort mit und an ihnen zu spielen. Der Weg führt über Kopenhagen und Stockholm nach Helsinki und Hamburg, um in Amsterdam zu enden. Alice, die das Tätowieren bereits bei ihrem Vater gelernt hat, findet immer Jobs in Tätowierstudios oder macht sich illegal in Hotels selbständig, so kommt sie gut durch, aber immer ist William, auf dessen Spuren sie ja ist, gerade schon weg.
In Amsterdam freundet sie sich mit Prostituierten an und wird auch "Prostituierte für einen Tag" um William auf höchst ungewöhnliche Weise anzulocken. Als auch das nichts nutzt, beschließt sie, die Suche aufzugeben und mit dem kleinen Jack zurück nach Toronto zu fahren.
Diese erste Reise ist immer konsequent aus der Sicht des vierjährigen Jungen geschildert, was zu viel Situationskomik, aber auch - wie sich später herausstellen wird - zu einigen Missverständnissen führt.

Alice - ihre Tätowierfreunde haben ihr mittlerweile den Künstlernamen "Daughter Alice" gegeben, mit dem sie auch ihre Tatoos signiert, möchte ihren Sohn unbedingt an die renommierte, aber bisher ausschließlich Mädchen vorbehaltene Schule St. Hildas bringen. Mit Hilfe ihrer Wohltäterin gelingt ihr das auch. Es ist das erste Jahr, in dem auch Jungen zugelassen sind. Jack gerät gleich am ersten Tag an Emma Oastler, ein älteres Mädchen, die sich ihm gegenüber ruppig bis furcht einflößend benimmt. Die kleineren Kinder werden überhaupt von den älteren ziemlich "fertig gemacht", Mittagspausen, in denen im Schlafsaal beängstigende, sexuell anzügliche Horrorgeschichten erzählt werden, Kämpfe, in denen die Jungs sich ausziehen müssen, um ihren Penis begutachten zu lassen, all das trägt dazu bei, dass Jack sich weit entfernt von dem Wunsch seiner Mutter, er möge an dieser Schule unter den vielen Mädchen "geschützt" sein, fühlt.
Doch es gibt auch Sonnenseiten: besonders das Theaterspielen bei Miss Wurtz, gefällt ihm gut, er ist talentiert, auch wenn er sich immer in Mädchenrollen behaupten muss, tut das seiner Freude am Schauspielern keinen Abbruch.
Als die Grundschulzeit sich dem Ende nähert, meint seine Mutter etwas zu finden müssen, um ihn auf die raue und harte Jungenwelt vorzubereiten. Er beginnt in einem Sportverein zu ringen. Dort trifft er auf die ältere Mitringerin Mrs Machado, die ihn unter ihre Fittiche nimmt, und bald auch eine Art Kindermädchen für ihn wird.
In einem Alter, in dem er noch nicht wirklich weiß, was Sex ist, wird er von ihr nahezu jeden Nachmittag sexuell missbraucht. Die Ambivalenz des Ganzen drückt Irving sehr gut dadurch aus, dass er Mrs. Machado zwar so schildert, wie sie ist, aber andererseits konstatiert, dass der kleine Jack immer von ihr "geliebt" gefühlt hat und das in gewisser Weise wohl auch war.
Die nächsten Stationen sind eine Schule weit weg von Toronto, von seiner Mutter, die mittlerweile mit Emmas Mutter in einer lesbischen Beziehung lebt, und auch von Emma, die ihm trotz ihrer verbalen und körperlichen Übergriffe immer mehr zu einer echten Freundin wurde.
Zu seinem Erstaunen findet er sich aber gut zurecht in der Männerwelt.

Ich kann und mag nun nicht auf jeden Lebensabschnitt Jacks eingehen, aber wichtig ist, dass seine Liebe zum Theater und zum Schauspielen immer mehr zunimmt, er wird ein richtiger Filmstar, besonders seine Auftritte in Frauenrollen sind so fulminant, dass die Transvestiten Amerikas ihm zunehmend böse sind, dass er nicht "zugibt" kein Heterosexueller zu sein. In Wirklichkeit hat Jack immer Frauen um sich, oft sind es ältere Frauen, oft verhält er sich kalt und distanziert gegenüber Menschen, die ihm nahe sein wollen. Seine erste "richtige" Liebe vermasselt er durch ungeschicktes Verhalten, die erste längere Beziehung beendet er wiederum durch ihm selbst unverständliche Dummheiten.

Doch Emma bleibt immer ein Bestandteil seines Lebens. Eine Freundin, mit der er auch zusammen zieht, sie wird Schriftstellerin, er Schauspieler, irgendwann kommt es auch zu gemeinsamen Projekten. Emma leidet jedoch nicht nur unter ihrem Übergewicht, sondern auch unter schwierigen sexuellen Problemen. Ob man die Freundschaft zu Jack wirklich eine "platonische" nennen kann, sei zwar dahin gestellt, denn seine schönsten Kinoerlebnisse werden sich in seinem Gedächtnis immer mit Emmas Penishalten im Kino verbinden, ohne Emmas Hand in seiner Hose ist ein Kinoabend einfach nicht dasselbe…

Das Verhältnis zu seiner Mutter hingegen wird immer distanzierter, sie tätowiert weiter, lebt einigermaßen zufrieden mit Emmas Mutter, hört den ganzen Tag Bob Dylan, kifft ganz gerne und antwortet ihm darüber hinaus nie auf die Fragen, die er ihr dann auch immer seltener stellt…
Als er älter wird, gibt es dann doch noch eine Frau, die die wichtigste in seinem Leben wird: seine Therapeutin. Diese geht von der seltsamen Theorie aus, dass Jack ihr sein Leben möglichst chronologisch erzählen soll.
Nun, wir als Leser kennen Jack alias John mittlerweile: kurz erzählen kann er nicht, deshalb dehnt sich die Therapie auch auf viele, viele Jahre aus, doch immer noch ist Jack nicht glücklich, mittlerweile zwar reich und erfolgreich, aber seine Beziehungen scheitern immer nach kurzer Zeit, und einen echten Freund hat er auch nicht.

Erst sehr spät - für den Leser/die Leserin unverhältnismäßig spät - entdeckt er, dass er sich noch einmal auf die Suche nach seinem Vater machen muss.
Er besucht die Orte, die er als vierjähriger mit seiner Mutter besuchte, noch einmal. Viele Überraschungen werden ihm begegnen. Das, was er als Kind als Wahrheit empfunden hatte, war oft eine Wahrheit, die ihm die Mutter in seinen kleinen Kopf pflanzte, also eine sehr subjektive Wahrheit, die man getrost auch Lüge nennen könnte. Entsetzt darüber, wie sehr in seine Erinnerung täuschte, wird Jack mit einem völlig anderen Bild seines Vaters konfrontiert, als das, welches Alice ihm immer präsentiert hatte.

Er spricht mit Tätowierern, Matrosen, mit Organisten, mit Prostituierten und Polizeibeamten und entdeckt schließlich, dass er eine Schwester, eine Halbschwester hat.
Das Treffen mit dieser führt ihn letztendlich auch zu seinem Vater, der in einer psychiatrischen Anstalt auf ihn wartet.

Stil:

Angeblich kann ein Irvingbuch ja für einen echten Fan gar nicht lang genug sein…
Nun ja, entweder dieser Roman durchbricht die Regel, oder ich bin doch kein echter Irvingfan.
Wie immer gelingt es Irving, sehr unterhaltsam, oft wahnsinnig amüsant, stellenweise sehr anrührend und manchmal auch sehr spannend zu schreiben. Sicherlich hat er sein Handwerk nicht verlernt, das ist immer noch ein Roman, der um sehr vieles besser ist, als der Großteil dessen, was so auf dem Markt ist.

Dennoch: mir waren die fast 1200 Seiten definitiv zu lang! Der Mittelteil, in dem nahezu nichts Wesentliches passiert, wurde mit einigen künstlichen Höhepunkten (etwa das Begräbnis Alices) versucht aufzumotzen, aber es gelang nicht wirklich. Eigentlich hätte er - oder zumindest ein guter Lektor - den ganzen Mittelteil radikal kürzen müssen, das geschah aber leider nicht.

Das Ende, das ich von der Idee her sehr gut fand, nämlich die Anfangsreisen, die Jack als Kind unternahm, als Erwachsener noch einmal zu durchleben, war leider nur von der Idee her gut, nicht von der Ausführung. Stellenweise hatte ich den Eindruck, er arbeitet nun halt pflichtgemäß die einzelnen Stationen noch mal ab, aber den Esprit der ersten Reise, nein, den spürte man überhaupt nicht.

Meine Meinung:

Ärgerlich, wenn ein Buch soooo gut anfängt und dann langsam versickert und vor sich hinplätschert…

Tatsächlich konnte ich noch nach den ersten 500 Seiten meinen Mann, der das Buch vor mir gelesen hatte, und nicht wirklich begeistert war, absolut nicht verstehen. Ich war fasziniert von der Welt der "Daughter Alice" von ihrer verzweifelten Suche nach dem Vater ihres Sohnes, von den interessanten Typen, die sie kennen lernte und besonders von der Art, wie das alles durch die Augen des kleinen Jack gezeigt wurde. Hier gelingt Irving wirklich ein wunderbarer Einstieg in den Roman.
Auch die Weiterführung, die ersten Jahre Jacks an St. Hildas, die Ängste und Qualen, aber auch die Freuden eines kleinen Jungen an einer Mädchenschule, die zunehmende Begeisterung fürs Theater ebenso wie der unterdrückte, gewalttätige, durch eine Atmosphäre der Unfreiheit entstandene Umgang mit Sex war immer noch faszinierend und auch erhellend zu lesen.
Ich weiß gar nicht, wann meine anfängliche Begeisterung in Langeweile, ja sogar Ärger umschlug. Waren es die vielen Wiederholungen oder das auf der Stelle treten der Handlung? War es mein Unverständnis gegenüber Jacks Verhalten Emma, seinen Freundinnen und seiner Mutter gegenüber? War es der Ärger über das künstliche Aufbauen einer Spannung, die dann ins Leere läuft?
Was auch immer, ich wurde zusehends genervt. Dennoch: Irving schreibt einfach nicht schlecht genug, dass man seine Bücher einfach aus der Hand legt.
Gegen Ende wurde die Handlung auch wieder spannender und ich schlug das Buch halbwegs befriedigt zu.

Ein gutes Buch, ist es das?
Sagen wir mal so: es ist kein schlechtes Buch, dafür, dass ich wenig Zeit habe und es doch immerhin 1200 Seiten lang ist, habe ich es sogar ziemlich schnell (1 ½ Wochen) gelesen und stellenweise auch mit großem Vergnügen. Aber immer wieder die Frage: geht es nicht kürzer???

Sehr schwierig ist für mich die Tatsache, dass sich Irving offensichtlich wirklich sehr viel von der Seele geschrieben hat in diesem Buch und dass es in seinen Augen wahrscheinlich tatsächlich sein wichtigstes Werk ist. Zumindest wenn man Zeit, Arbeit und Emotionen, die dahinter stecken misst.
Ich hätte ihm sicherlich gegönnt, dass es sein Opus Maximum wird, aber das ist es leider nicht geworden.

Fazit:

Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen…
Lesenswert ist es alle mal, aber wer noch kein Buch von Irving kennt, möge doch bitte mit etwas anderem anfangen wie etwa "Garp" oder "Witwe für ein Jahr" , "Zirkuskind" oder "Hotel New Hampshire" oder "Owen Meany" … Nahezu jedes seiner Bücher (mit Ausnahme seines recht schwachen "Die vierte Hand") hat mir besser gefallen.
Mein Tipp:
24,90 ist es nicht unbedingt wert, aber wenn es als Taschenbuch rauskommt, dann lohnt sich die Ausgabe auf jeden Fall!

 

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Tintenblut und Mr. Penis
Bewertung für Bis ich dich finde / Irving, John von StonerMcT

Pro: unterhaltsam geschrieben, fesselt trotz Länge(n)
Kontra: manche Handlungsstränge haben ihre Schwächen, begeistert nicht so wie manch anderer Irving-Roman

...seiner Geburt in den Sechzigern bis ins Jahr 2003. Typisch für Irving, dass die Kindheit seines Helden weit mehr Raum einnimmt, als es üblicherweise der Fall ist, knapp die Hälfte des Romans beschäftigt sich mit Burns' Jugendjahren. Mit ihrem vierjährigen Sohn und diversen Tätowierutensilien macht sich Jacks Mutter Alice auf eine ausgedehnte Europareise, um Jacks Vater und ihre Jugendliebe, den Kirchenorganisten Williams Burns ausfindig zu machen. ...
...einer, der sich von Kopf bis Fuß tätowieren lässt, bis sein ganzer Körper wie ein einziges Notenblatt aussieht. Doch wo immer die beiden auch ankommen, heißt es, William sei bereits wieder abgereist. Die Suche bleibt erfolglos und die beiden kehren ins heimische Toronto zurück, wo Jack bald eingeschult werden soll und Alice sich als Tätowiererin niederlässt. Die nächste Station in Jacks Leben ist die Mädchenschule St. Hilda, die seit kurzem auch ... Bericht lesen

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01.02.2006
In den Nadeln schlafen...
Bewertung für Bis ich dich finde / Irving, John von Mareike22

Pro: Ein neuer John Irving - den muss man gelesen haben
Kontra: Die Hälfte hätte auch gereicht

...weiter in diverse andere Hafenstädte, bis die Reise in Amsterdam in ihr Ende findet und die beiden mit dem Schiff nach Toronto zurückreisen. Dort wird Jack eingeschult - in eine ehemalige Mädchenschule, die im 1. Jahr ein paar wenige Jungen aufnimmt. Direkt am 1. Schultag nimmt sich die 12-jährige Emma Oastler Jack seiner an - sie wird ihn nicht nur durch seine Schulzeit, sondern auch durch sein halbes Leben begleiten. Während der Zeit in der ...
...sein Geschlecht und Sexualität näher kennen (gefördert durch diverser 6.-Klässlerinnen) - nein, im Laufe der Schuljahre wird auch sein Schauspieltalent entdeckt - für Frauenrollen! Nach der 4. Klasse muss Jack die Schule wechseln - er geht nach Redding - Neuengland auf ein reines Jungeninternat. Da es dort sehr viel rauher zugehen wird als auf der Mädchenschule St. Hildas wird Jack in den Ferien erstmals zum Ringen geschickt. Die Erfahrungen dort ... Bericht lesen

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20.02.2006
Europa - Kanada - Amerika: auf der Suche nach Papa
Bewertung für Bis ich dich finde / Irving, John von Dantgank16

Pro: spannend geschrieben, man kommt auch trotz der Länge mit
Kontra: Mittelteil ist zu lang geraten, auch die Geschichte über Mr. Penis

...von seinem 4. Lebensjahr an bis zu seinem 38. und durchleben mit ihm alle wichtigen Stationen in seinem Leben. Angefangen von den Reisen durch Europa, die Mädchenschule, den vermeintlichen Missbrauch durch Mrs. Machado, die Oscarverleihung, diverse Liebesgeschichten, den Tod von Emma Oastler, die Suche nach seinem Vater. = Die Nebenfiguren = Emma Oastler : eine der wichtigsten Bezugsfiguren für Jack Burns. Eigentlich ist sie seine Halbschwester. ...
...ehemalige Lehrerin, zu der er bis zum Schluss eingutes Verhältnis hat. Sie kennt auch Jacks Vater. Dr. García : Die Psychotherapeutin von Jack Heather : Die Schwester von Jack, Tochter von William Burns = Die Schlüsselfigur(en) = Wer ist eigentliche die Schlüsselfigur? Ist es Alice, oder Alices Freundin Jackie Oastler? Ms. Wurtz? Oder gar William Burns? Es ist schwierig, dies herauszufinden. Ich würde allerdings sagen, dass es Ms. Wurtz ist, ... Bericht lesen

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17.02.2009
Empfehlenswert vor allem für Irving-Fans
Bewertung für Bis ich dich finde / Irving, John von donnaa3

Pro: Für Irving Fans ein kostbarer Schatz
Kontra: Kindesmissbrauch für mich schwierig zu lesen

...sein engster Freund ist und bis zum Tode bleibt. Mit ihr lebt er auch als oskarprämierter Schauspieler in Hollywood. Nach dem Tod der Mutter sucht er den Vater und findet die Wahrheit über ihn, seine Mutter und sich. Schließlich begegnet er einer Halbschwester und dem Vater, und zum ersten Mal in seinem Leben fühlt er, dass er angekommen ist. Mit Tattoos habe ich mich nie befasst, ich fand sie eher indiskutabel. Spätestens ab Seite 50 dachte ich ...
...und auf welchem Körperteil. Die Welt der Tattoo-Kunst hat sich mir erschlossen. Die ersten 300 Seiten dieses Buches waren eine Qual, denn die Geschichten über den ständigen Missbrauch an dem kleinen Jungen waren für mich nur mit schwerem Herzen zu lesen. Der Missbrauch durch ältere Schulkameradinnen war an den Haaren herbeigezogen, es war mir sehr unangenehm, das zu lesen. Erst gegen Ende des Romans habe ich den größeren Zusammenhang begriffen. Trotzdem ... Bericht lesen

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27.07.2007
nicht sein bestes Buch
Bewertung für Bis ich dich finde / Irving, John von kati_0711

Pro: alles was Irving schreibt, kann man lesen
Kontra: 1200 Seiten mit streckenweisen Durchhängern

aber auch nicht sein schlechtestes. Irving ist generell immer eine Reise in seine Fantasie wert, auch wenn mich dieses Buch nicht grundsätzlich vom Hocker gerissen hat. Automatisch habe ich gewisse Erwartungen an Irving, verbunden mit seinen Klassikern "Owen Meany" und "Das Hotel New Hampshire", die allerdings auch in seinen letzten Werken wie "die vierte Hand" nicht unbedingt erfüllt wurden. Also gehe ich an dieses Buch mit Vorsicht heran. Zumal ...
...nahe liegt. Wir werden durch die schräge Kindheit von Jack Burns geführt, die pittoreske Irving-typische Details und Unglaublichkeiten aufführt, und ich denke mir beim Lesen, so langsam wird der Gute doch alt, denn inzwischen ist die Sexualität und ihre Abarten wirklich in jedem Satz ein Thema. Hätte er auf den ersten 500 Seiten das Wort, bzw das Thema "Penis" 500mal weniger benutzt, wäre die Lektüre auch noch vollständig geworden. Seis drum. In ... Bericht lesen

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17.02.2006

Berichte die interessant sein könnten für Bis ich dich finde / Irving, John    
Gottes Werkzeug
Bewertung für Owen Meany / Irving, John von  dani___

Pro: vielschichtig; kritisch; detailreich; Stimmung; Freundschaft; Religion; Motive;
Kontra: nichts;

...ISBN: 3-257-22491-5 Seitenanzahl: 853 Preis: 12,90? weitere Informationen unter: - weitere Bücher von John Irving: -Gottes Werk und Teufels Beitrag -Bis ich dich finde -Witwe für ein Jahr -Garp und wie er die Welt sah -Das Hotel New Hampshire -Die wilde Geschichte vom Wassertrinker -Eine Mittelgewichts-Ehe -Zirkuskind -Die vierte Hand u.v.m. ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Autor ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ John Irving wurde am 02.März 1942 in New Hampshire geboren. Er hat noch drei weitere, jüngere Geschwister. Aufgewachsen ist er nicht mit seinem leiblichen Vaters, sondern mit Collin F.N. Irving, seinem Stiefvater, der russische Geschichte lehrte. John Irvings Legasthenie hat ihm während seiner Schulzeit große Probleme bereitet, jedoch war für ihn schon früh klar, dass das Schreiben zu ihm gehörte. Er studierte... Bericht lesen

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sehr hilfreich
01.10.2006
Irvings Nr. 11
Bewertung für Until I Find You / Irving, John von  SiebenteS

Pro: ein neuer Irving, seine bekannte, skurile Schreib- und Erzählweise, Irving bleibt bei seiner Hauptfigur, gut zweite Hälfte
Kontra: sehr langatmig!!!, erst nach 200 Seiten etwas Tempo, nach 500 Seiten interessant

...John Irving - der Name des amerikanischen Autors ist sicher vielen bekannt. Ich habe seine Geschichten "Garp und wie er die Welt sah", "Cider House Rules" und "Hotel New Hampshire" sowohl in der Buchform als auch als verfilmte Geschichte mit Freude verfolgt. Und die Romane von Irving gehörten für mich auch zu den Unilektüren, die ich mit Vergnügen gelesen habe - denn die Figuren sind oft etwas skuril, die Geschichten haben einen oftmals augenzwinkernden Humor. Klar, dass ich da auch auf das neueste Werk von John Irving gespannt war, auf "Until I find you"/ "Bis ich dich finde" . Im Vorfeld habe ich ganz unterschiedliche Kritiken und Berichte gehört, gesehen, gelesen. So war Irving besonders stolz auf diesen Roman, da er sein persönlichster sei. Auch von anderer Seite hatte ich Gutes über die Geschichte erfahren. Doch kaum war das Buch... Bericht lesen

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17.05.2006

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  • Until I Find You / Irving, John
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  • Eine Mittelgewichts - Ehe / Irving, John
    (+) Die total abwegige und doch stimmige Geschichte (-) Das Hotel New Hampshire ist flüssiger (*)
(*) Meinungen von Ciao Mitgliedern

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