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In Black Dawn übernehmt ihr die Rolle eines Elitepiloten, der mit seinen Kampfhelikopter über 32 Einzelaufträge erledigen muss, die über fünf unterschiedliche Weltschauplätze verteilt sind. Ziel der Einsätze ist es, drogendealende Terror-Organisationen aufzuspüren und deren Kriegsmaschinerie zu zerschlagen. Die Missionen gestalten sich abwechslungsreich: Ihr rettet Geiseln aus Terroristenverstecken, bombardiert Radarstellungen in der Arktis, spürt geheime Dokumentenboxen auf und zerstört nebenbei jede Menge anderes feindliches Kriegsgerät.
Drei verschiedene Innen- und Außenperspektiven stehen für die Dealer-Hetzjagd bereit. Zwei Energiebalken geben Auskunft über den aktuellen Treibstoffvorrat und den technischen Zustand unseres Helikopters. Eine buchstäblich bombastische Waffenauswahl lässt feindliche Truppen und deren Flotte vor Angst erzittern.
Das Arsenal des Schreckens enthält normale Zielsuchende-Raketen, Hellfires sowie hoch explosive Bomben für großflächige Bodenziele. Habt ihr einen Feind vernichtet, hinterlässt dieser ein Extrasymbol. Darunter findet man nützliche Dinge wie Zusatztreibstoff, bessere Schutzpanzerung oder auch heißbegehrten Munitionsnachschub.
Die Agile-Warrior-Macher haben sich sichtlich viel Mühe gegeben, ihr Play Station-Erstlingswerk in allen Belangen zu übertreffen. Das Black-Hawk-Fluggelände samt Feindobjekten ist viel schöner und detaillierter gelungen als beim Vorgänger. Die Licht- und Schatteneffekte sind eine wahre Augenweide. Trotzdem gehe ich immer noch mit etwas gemischten Gefühlen an den Start. Leider fliegen sich die zahlreichen Missionen sehr ähnlich, es fehlt auf Dauer einfach die spielerische Abwechslung. Allerdings ist neben gezieltem Ballern auch etwas Taktik gefragt: Man sucht sich Schleichwege oder lässt gegnerische Raketen an sich vorbeizischen, indem man durch blitzschnelle Wendemanöver die Verfolger austrickst. Ansonsten ist der Schwierigkeitsgrad moderat bis hoch. Auch Einsteiger sollten trotz der gewöhnungsbedürftigen Tastenbelegung einigermaßen zurechtkommen. Ein Probeflug kann auf alle Fälle nicht schaden.
18.10.2009 13:36
Ein Bild konnte ich mir davon machen. LG, Philipp