Black and White - Licht und Schatten
10.06.2001
Pro:
Technik, Idee
Kontra:
Langweilig, Umsetzung der Ideen nicht gut
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Grafik
Sound
Multiplayer:
Bedienung
mehr
 roderick
Über sich:
..be there: www.verstand-in-gefahr.de.. ..my private site: www.gaessner.net.. ..www.wrestlingblog.de...
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 18 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Peter Molyneux gilt seit Jahren als Genie unter den Spieledesignern. Bei Bullfrog arbeitete er an Genreklassikern wie Populous, Syndicate, Theme Park, Magic Carpet und Dungeon Keeper. Nun erscheint mit Black & White sein erste Spiel nach der Eröffnung seines eigenen Studios Lionhead. Das Spiel hätte genauso gut bei Bullfrog erscheinen können, denn es ist eine logische Konsequenz der bisherigen Molyneux-Klassiker. Wieder einmal ist man ein Gott (Peter scheint von dieser Situation besessen zu sein ;-) ), hat ein Völkchen zu versorgen und muß seinen Stellvertreter, eine Kreatur, bei Laune halten. Das Spiel ist von seinen Möglichkeiten sehr umfangreich, man kann als Gott selber viele neue Zauber und Handlungen lernen, wobei aber der Hauptaugenmerk auf die Entwicklung seiner Kreatur gelegt wird. Sie gilt es zu lehren und als strategische Waffe im Kampf gegen andere Völker/Götter einzusetzen. Subquests für das eigene Volk sollen für Auflockerung sorgen. Der technische Teil des Spiels ist tadellos, die Grafik ist wunderschön, der Sound und die Sprachausgabe über jeden Zweifel erhaben. Für den Einsteiger ist die Steuerung sehr verwirrend, mit zunehmender Spieldauer geht sie etwas besser von der Hand, ist aber trotzdem etwas unkomfortabel. Der größte Fehler des Spiels ist das Spielprinzip. Fortwährend die Kreatur zu lehren ist auf Dauer etwas eintönig, die Entscheidung zwischen Gut und Böse (Black & White) fällt als Nebensache fast unterm Tisch und die Subquests sind größtenteils schlicht langweilig. Der Versuch, die KI der Kreatur als zentralen Punkt des Spiels einzuführen, ist leider mißlungen. Letzlich ist das Spiel ein interessanter Versuch Molyneux´, Spiele für die Zukunft zu produzieren, doch leider ist dieser erste Schritt nicht von der erwarteten Spielqualität, wie es uns von Peter Molyneux und allen Spielezeitschriften versprochen wurde.
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11.06.2001 22:05
Hee, danke für den Bericht, habe bisher nur begeisterte Berichte gelesen, aber ein etwas kritischerer ist mir persönlich sehr wertvoll. Man sollte sich also doch vor dem Kauf von neuen (teuren) Spielen erst mal ne Demoversion besorgen. ;o)
10.06.2001 00:54
Was ich auf jeden Fall auch finde: Die Steuerung ist sau schwer! Ich habe das Spiel zwar nicht lange gespielt (war da gerade bei meinem Freund, der dies besitzt) aber nach kurzer Zeit habe ich wegen der schwierigen Steuerung aufgegeben! Und als Zuguckerin wird´s langweilig! Alles Liebe, SexyHexy
10.06.2001 00:54
Anfangs war ich auch begeistert von dem Spiel und die grafische Umsetzung ist ja auch wirklich gelungen, wenn man einen entsprechenden Rechner hat. Aber inzwischen ist es mir zu langatmig und unübersichtlich geworden. Gruß Ingo