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Teil 1: Die Puppe
Auge um Auge, Zahn um Zahn
Bedrohlich ragt das leerstehende Irrenhaus über der neuenglischen Kleinstadt Blackstone auf. An seiner Stelle soll ein modernes Einkaufszentrum entstehen, um der Stadt neuen Wohlstand zu bringen - und wohl auch Vergessen. Doch als die ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von mima17 über Blackstone Chroniken (alle Teile) / Saul, John 15. Juli 2005
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
leichte Kost
Unterhaltungswert:
hoch
Spannung:
ziemlich spannend
Humor:
wenig humorvoll
Aufmachung:
ok
Pro:
spannend, gruselig, zuweilen schockierend, leicht zu lesen
Kontra:
enthält Fehler und Widersprüche, erst in der 2 . Hälfte richtig gut
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
John Saul ist ein gut verdienender Kollege von Stephen King. Und wie dieser wollte er eine schöne Tradition des 19. Jahrhunderts wiederaufleben lassen, den Fortsetzungsroman: Jeden Monat hat eine neue Episode des Romans zu erscheinen. King hatte bei diesem schwierigen und stressigen Unternehmen - der Autor kennt am Anfang den Ausgang nicht, steht aber unter Termindruck - mit "The Green Mile" einen triumphalen Erfolg erzielt, der mit Tom Hanks verfilmt worden ist. Ob John Saul mit diesem Unternehmen Erfolg hat, werdet ihr gleich erfahren.
Teil 1: Die Puppe ====================
Auge um Auge, Zahn um Zahn
Bedrohlich ragt das leerstehende Irrenhaus über der neuenglischen Kleinstadt Blackstone auf. An seiner Stelle soll ein modernes Einkaufszentrum entstehen, um der Stadt neuen Wohlstand zu bringen - und wohl auch Vergessen. Doch als die erste Mauer fällt, erwacht in dem alten Gemäuer etwas Unheimliches wieder zum Leben. Eine dunkle Gestalt hat Böses im Sinn, schleicht durch die Straßen Blackstones und verteilt geheimnisvolle Geschenke mit einer grauenvollen Vergangenheit, einer Vergangenheit, die die braven Bürger nur zu gern vergessen würden. Denn in der Irrenanstalt haben sich einst zahlreiche Verbrechen ereignet.
Unerwartet wird der Bankkredit für Bauunternehmer Bill McGuire gesperrt. Der Banker, Jules Hartwick, kann nichts dafür, die Zentralbank steckt angeblich dahinter. Doch für Bill hat das schlimme Folgen, schließlich hat er eine kleine Tochter, Megan, zu ernähren und eine Frau, Elizabeth, die bald ihr zweites Kind erwartet.
Die wunderschöne Puppe, die eines Tages ohne Absender bei ihm abgegeben wird, interessiert ihn nicht, denn er muss sich um einen neuen Auftrag in der Nachbarstadt kümmern. Dafür ist Megan jedoch umso begeisterter von dem Geschenk. Und auch Elizabeth erliegt allmählich dem unheimlichen Einfluss des blondgelockten Wesens. Die Rivalität zwischen Elizabeth und ihrer Tochter nimmt zu, und als Megan vom Regal stürzt, auf das ihre Mutter die Puppe gelegt hat, verliert Elizabeth durch die Anstrengung bei der Beseitigung des Regals ihr Baby.
Kaum heimgekehrt, nimmt Elizabeth die Puppe an Kindes Statt an, ganz so, als sei sie ein lebendiges Kind. Bill hält seine Frau für wahnsinnig, der Arzt jedoch nicht. Ihre boshafte Tochter sinnt unterdessen auf Rache.
Der Cefredakteur der Lokalzeitung, der junge Oliver Metcalf, erinnert sich in unwillkürlichen Flashbacks an Szenen aus dem Irrenhaus. Er lebte dort in einem kleinen Häuschen unweit von dessen Eingang. Er bekommt mächtige und offenbar permanente Kopfschmerzen.
2. Teil: Das Medaillon ======================
Unrecht' Gut gedeiht nicht gut
Dies ist die zweite Episode in John Sauls Horror-Fortsetzungsroman um die neuenglische Kleinstadt Blackstone und um den Fluch, der über ihr liegt. Eine dunkle Gestalt in der leerstehenden Irrenanstalt auf dem Hügel über der Stadt wählt geheimnisvolle Geschenke mit einer grauenvollen Vergangenheit aus und schickt sie bestimmten Bürgern. Der Fluch der bösen Tat zieht die Vergeltung nach sich, meist verbunden mit dem Ableben des so Beschenkten.
Diesmal trifft es den Bankier, Jules Hartwick, den wir schon im ersten Band kennengelernt haben. Er bekommt ein silbernes Medaillon geschenkt, auf dem seine Mutter Louisa zu sehen ist - aber nicht alleine! Der Mann neben ihr ist Malcolm Metcalf, einst Direktor der Irrenanstalt und Vater Olivers, des lokalen Zeitungsverlegers. In geistiger Umnachtung versucht Jules, seine Frau Madeline umzubringen - offenbar verdächtigt er sie ebenfalls der Untreue. Wenig später muss Oliver Metcalf mit ansehen, wie sich Hartwick vor dem Portal der Irrenanstalt ein Messer in den Bauch stößt und stirbt. Seine letzten Worte zu Oliver lauteten: "Sie müssen es aufhalten... bevor es uns alle umbringt."
Oliver Metcalf hat weitere Flashbacks mit Szenen aus der Irrenanstalt. Sie zeigen ihn selbst als kleinen Jungen, der einer Behandlung unterzogen wird.
Teil 3: Der Atem des Drachen ======================
Asche zu Asche
Die Racheakte gegen die Bürger von Blackstone treffen diesmal die Familie von Martha Ward, einer alten Frömmlerin. Einst brachte ihr Vater ihre Schwester ins Irrenhaus, nachdem diese von einem jungen Mann, der sie sitzen ließ, geschwängert worden war. Ihre Schwester bekam das Kind, es wurde ihr jedoch vom Anstaltspersonal auf Verlangen ihres Vaters weggenommen und verbrannt. Wenig später hatte sich Marthas Schwester aus Verzweiflung selbst verbrannt - mit Hilfe eines Feuerzeugs in Gestalt eines chinesischen Drachen, das ihr Martha einmal geschenkt hatte.
Nun, einige Jahrzehnte später, ist das Feuerzeug zurückgekehrt. In Marthas Haus lebt nur ihre 21 Jahre alte Nichte Rebecca, die Oliver Metcalf zum Freund gewinnt. Rebecca kauft das Feuerzeug auf dem Flohmarkt, um es ihrer Kusine Andrea anläßlich ihrer Rückkehr zu schenken. Andrea ist in den Augen ihrer Mutter, also Marthas, ein verlorenes Lamm, das sie verließ, um in Sünde zu leben.
Kaum einen Tag zurück, lässt Andrea ihr Baby abtreiben - eine weitere Todsünde in Marthas Augen. Eine tiefe Kluft zwischen Mutter und Tochter tut sich auf. Ob aus Verzweiflung und Absicht oder aus Versehen - eines Nachts versucht sich Andrea zu verbrennen, genau wie damals Marthas Schwester.
Oliver Metcalf hat nun außer Flashbacks auch noch stärker werdende Kopfschmerzen. Aber sein Arzt versichert ihm, es sei kein Tumor.
Teil 4: Das Taschentuch =======================
Eine Schlangengrube
Vor einem halben Jahrhundert war Clara Wagner ein Mitglied des Dienstpersonals in der Irrenanstalt von Blackstone (vgl. Band 1-3). Sie hatte damals der schizophrenen Insassin Lavinia Willoughby, einer Dame der feinen Gesellschaft, ein handbesticktes Taschentuch mit dem Monogramm >R< weggenommen. Wenig später hatte sich Mrs. Willoghby umgebracht.
Nun taucht das Taschentuch auf dem Speicher von Oliver Metcalf in einem alten Aktenordner der Anstalt auf. Zufall oder Absicht? Wie auch immer, Oliver ist glücklich, seiner Angebeteten Rebecca (die mit dem R) das Taschentuch schenken zu können. Doch Rebecca wird es gleich wieder los - an Germaine Wagner, die Tochter von Clara Wagner. Beide haben Rebecca aufgenommen, nachdem Rebeccas Mutter, Martha Ward (Band 3), sich selbst verbrannt hatte. Leider mißbrauchen sie die dankbare junge Frau als Putz- und Haushaltshilfe ohne Lohn.
Germaine wiederum schenkt das Taschentuch ihrer Mutter. Die erkennt es wieder, verbindet damit schlechte Erinnerungen und gibt es ihrer Tochter zurück. Germaine sieht daraufhin Hirngespinste wie etwa Insekten und Ratten, die sie angreifen, und die Eingangshalle hat sich in eine Schlangengrube verwandelt. Auf der Flucht versteckt sich Germaine im Schacht des Hausaufzugs - bis ihre Mutter auf die Schreie im Haus reagiert und mit dem Aufzug hinunterfährt...
Rebecca entflieht den Schreien und dem Schrecken im Haus der Wagners in Richtung auf Olivers Haus, doch eine Hand mit Gummihandschuhen hält sie auf.
Oliver Metcalf, so erinnert er sich nun, war einst Opfer der Behandlung mit Elektroschocks. Weil dabei die Elektroden an seinem Kopf angebracht waren, hat er heute noch Kopfschmerzen. Man erfährt mehr über die Sippe der Metcalfs. Der 19. März scheint ein verhängnisvoller Tag zu sein. Und dieser Jahrestag ist nahe...
"Das Taschentuch" ist weitaus besser und sorgfältig konstruiert als die Vorgängerbände. Die Psychologie ist ausgefeilter, und der Leser erhält tiefe Einblicke in die Vorgeschichte der Direktoren der Irrenanstalt bzw. ihrer Verwandten.
Teil 5: Das Stereoskop =======================
Der Tag der Abrechnung
In der fünften Folge erfährt der Leser, dass die junge Unschuld Rebecca Morrison in die Hände des dunklen Unbekannten gefallen ist, der in der alten leer stehenden Irrenanstalt sein Unwesen treibt. Natürlich ist ihr Freund, Oliver Metcalf, außer sich vor Sorge um sie. Tagelang suchen er und die Polizei nach ihr, doch vergebens. Schließlich muß Oliver der nackten Wahrheit, die ihm so lange schon Kopfschmerzen bereitet hat, ins Auge sehen. Er besucht seinen Großonkel Harvey Conally und erfährt, dass er selbst am Tode seiner kleinen Schwester Mallory schuld war! Das Messer, das damals, 1956 - sie waren gerade 4 Jahre alt -, eine Rolle spielte, dürfte im letzten Band eine große Rolle spielen...
Der Anwalt für Zivilverfahren, Ed Becker, war bis vor zehn Jahren Strafverteidiger und verhalf so manchem schuldigen Kindermörder wieder zur Freiheit. Doch dem Prinzip des Fluchs der bösen Tat folgend, naht der Tag der Abrechnung - so der Originaltitel dieses Buchteils.
Als Ed in der schönen alten Kommode aus der Irrenanstalt ein Stereoskop entdeckt, ist seine fünfjährige Tochter Amy ganz begeistert. Mit dem altmodischen Spielzeug kann sie die beiliegenden Fotografien dreidimensional betrachten. Doch etwas ist merkwürdig: Alle Aufnahmen zeigen Eds eigenes Haus, wie es zu Zeiten seines Großvaters ausgesehen haben muss. Es scheint ein kurioser Zufall zu sein, doch schon bald wecken die Bilder allzu realistische Alpträume.
Ed träumt, vor Gericht zu stehen, weil er Amys geliebten Hund überfahren habe. Schon am nächsten Morgen bewahrheitet sich seine Befürchtung. In der darauffolgenden Nacht träumt er, von seinem verrückten Großonkel Paul, der in der Irrenanstalt umkam, erschossen zu werden. Gerade noch rechtzeitig rettet er seine Familie aus dem Haus, bevor sich im Keller eine Gasexplosion ereignet. Kein Feuer bricht aus, doch die Kellerwände sind mit roter Farbe bespritzt, die wie Blut aussieht. In der dritten Nacht träumt Ed von seinem eigenen Tod...
Teil 6: Das Irrenhaus ======================
Überraschendes Finale (VORSICHT: SPOILER!)
In der letzten Folge finden fast alle Rätsel ihre Auflösung. Der Leser fragte sich ja die ganze Zeit, wer die dunkle Gestalt ist, die die Geschenke verteilt und die Straßen der Kleinstadt unsicher macht. Nun, nachdem auch Harvey Connally, der Großonkel Olivers, ein Geschenk erhalten hat - ein Rasiermesser -, muss er Oliver die "Wahrheit" beichten: Oliver habe seine kleine Schwester Mallory im Alter von vier Jahren umgebracht. (Das erfuhr Oliver schon in Teil 5.) Melodramatisch stirbt Harvey nach diesem Geständnis.
Oliver denkt sich sein Teil und erinnert sich an die Behandlung, die ihm sein Vater widerfahren ließ, nachdem Oliver angeblich Mallory mit dem bewußten Rasiermesser die Kehle durchgeschnitten hatte. Oliver wird klar, dass dies sein Vater selbst getan hatte. Er bläute jedoch Oliver ein, er sei der Mörder gewesen. Diese Verdrängung der Wahrheit verursachte Olivers Kopfschmerzen und Blackouts.
In einem Versuch, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen, betritt Oliver mit dem bewussten Messer die Irrenanstalt. Alptraumhafte Visionen suchen ihn heim, die ihn dazu bringen, die am früheren Tatort liegende Rebecca beinahe zu töten. Doch als er "nur" ihre Fesseln durchschneidet, sieht es für sie so aus, als habe er sie befreit. Dies erweist sich als pure Ironie.
Dem Sheriff gegenüber gesteht Oliver, dass er selbst es war, der unter dem posthypnotisch eingegebenen Zwang seines Vaters all die verhängnisvollen Geschenke verteilt hatte. Doch niemand in der Stadt hält Oliver, den Retter Rebeccas, dieses Verhaltens für fähig. Lieber geben sie dem toten Harvey Connally die Schuld . Dies ist die zweite Ironie.
Mein Eindruck °°°°°°°°°°°°°°°°°
Die Handlung folgt dem altgedienten Muster des Horror-Romans: Ein Fluch liegt über den Einwohnern einer abgelegenen Kleinstadt - und so wie in Kings "The Fog" (verfilmt von John Carpenter) müssen die Bürger für Sünden der Vergangenheit zahlen, meistens mit ihrem Leben. Es findet das alttestamentarische Prinzip der Rache Anwendung: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Die späte Vergeltung wird vom dunklen Rächer in Gang gesetzt, als die Verbrechen nach fünfzig Jahren in Vergessenheit zu geraten drohen. Der Fluch der bösen Tat, um Schiller zu zitieren, verlangt nach Sühne. In Band 1 ist es der Tod von Olivers Tante Laurette in der Irrenanstalt. Ihr Mann hatte ihr ihren Sohn weggenommen, weil sie ihn immer in Mädchenkleider gesteckt hatte.
Diesem einfach gestrickten Prinzip folgt der Autor mit einem relativ einfachen Handlungsverlauf - das Ende ist meist vorauszusehen - wie auch mit recht einfachem Stil und sprachlichem Ausdruck. Geschickt versteht er es jedoch, Spannung aufzubauen, indem er nur kleine Häppchen Information preisgibt.
Ab Teil 5 wird John Saul immer besser. Es sind nicht einmal die gruseligen Spezialeffekte, die nun den Horror, der über der Stadt und ihren Bürgern liegt, ausmachen. Es ist vielmehr die sich steigernde Beklemmung, die aus den psychologischen Phänomenen erwächst: Alpträume, Flashbacks, üble Gerüchte usw. Schon ahnen die Bürger, dass ein Fluch auf ihnen liegt - den selbst der Sheriff nicht mehr lustig findet. Die Fortsetzungen streben ihrem Höhepunkt zu. Dann dürften neue grausige Wahrheiten ans Licht kommen, so etwa über die meist tödlichen Experimente, die Oliver Metcalfs Vater als Anstaltdirektor mit den Patienten anstellte...
Sehr schön sind die Namen: Der Sheriff heißt Driver, der Feuerwehrhauptmann Schulze, der Bauunternehmer McGuire und der Anwalt Becker. So vermittelt der Autor ein Bild von der nationalen Herkunft und Vielfalt der Bürger, charakterisiert sie aber gleichzeitig: McGuire ist ein schottischer Name, der für Zupacken und Sparen steht; Becker steht jedoch eher für deutsche Tugenden: akademische Bildung, handwerkliches Können, das Beste im Beruf geben, leider aber nicht für Sparsamkeit (Ed hat für die Kommode zuviel bezahlt). Alle Namen von "guten" Frauen enden auf A: Rebecca, Clara, Martha, Melissa usw. (Olivers Mutter hieß Olivia.) Die weniger mit weiblichen Tugenden ausgestatteten Damen tragen hingegen Namen wie Germaine, Janice oder Lois. Zufall oder Absicht? Bei einem professionellen Autor wie Saul darf man getrost Absicht unterstellen.
Sehr gelungen finde ich die Verwendung von ironie im letzten Band. So etwas findet man in Horrorromanen leider allzu selten. Insgesamt liest sich der Gesamtroman recht flott und leicht, doch es ist ein deutlicher Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Hälfte festzustellen. Die zweite legt mehr Wert auf Psychologie und inneres Erleben, wohingegen die erste noch verhältnismäßig stark an oberflächlichen Aktionen und plumpen Genretricks (Puppen, Talismane usw.) interessiert war. Basiert die erste Hälfte auf dem Alten Testament, so orientiert sich die zweite an Edgar Allan Poe (Blackouts, schwache Konstitution, die Rolle Rebeccas) und der Psychologie nach Freud (Schwestermord, posthypnotische Befehle).
In seinem ausführlichen Nach- und Dankeswort gesteht John Saul, sich durchaus einiger Fehler und Widersprüche bewusst zu sein, die sich im Laufe der Arbeit an den sechs Buchteilen eingeschlichen haben. Dies muss man ihm nachsehen - es war ein schwieriges Unterfangen, und offensichtlich nicht das letzte dieser Art. Danach versuchte sich auch Bestsellerautor Wolfgang Hohlbein an der Form des Fortsetzungsromans. In "Intruder" schickte er ein paar deutsche Männer in die raue Wüste Arizonas, wo es nicht ganz geheuer ist.
Pro: Story, Grusel, Zusammenhang zwischen den sechs Teilen Kontra: etwas zu rasant erzählt
...geht um
>> Die Blackstone Chroniken - John Saul <<
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Bezugsquelle & Preis & Kaufgrund
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Gekauft habe ich den Wälzer bei Ebay. Dort habe ich ihn mir für 3,50 € ersteigert. Neu kostet das Buch bei Amazon rund 9,00 €. Den Grund für meinen Kauf habe ich ja oben schon ein wenig umrissen. Ich habe hier bei Ciao mehrere Berichte über die verschiedenen Teile der Chroniken gelesen. Da das für mich ... ...dem Buch.
Originaltitel: The Blackstone Chronicles
Erscheinungsjahr: 1997
Seitenanzahl: 746 (ohne das Nachwort)
Genre: Horror
Inhalt: Teil 1 - Die Puppe (The doll)
Teil 2 - Das Medaillon (The locket)
Teil 3 - Der Atem des Drachen (The Dragon's Flame)
Teil 4 - Das Taschentuch ( The Handkerchief)
Teil 5 - Das Stereoskop ( The Stereoscope)
Teil 6 - Das Irrenhaus ( Asylum)
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Der Autor - John Saul
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: stiller Horror, guter Schreibstil, insgesamt besser als King Kontra: schon fast zu gut, da ich es viel zu schnell durch hatte ;-)
...ein anderes Buch auf: „Die Blackstone Chroniken“ vom Autor John Saul, das fast neben den Büchern von Stephen King lag (daher fiel es mir auch nur auf...). Und ich dachte, dass dir der Titel doch bekannt vorkommt...
Und tatsächlich, ich erinnerte mich, wo ich den Namen schon mal gehört hatte: Ich hatte mir mal für 10 DM ein Computerspiel gekauft, das „Die Blackstone Chroniken“ hieß. Um es kurz zu fassen: Das Spiel war unsagbar schlecht und vor allem ... ...das Antlitz des Irrenhauses von Blackstone thront. In diesem Irrenhaus wurden menschenverachtende Praktiken verübt und Insassen, die reinkamen, kamen normalerweise auch nicht mehr raus. Entweder, weil sie gestorben sind (teils mit, teils ohne Einwirkung der Irrenanstaltsarbeiter) oder weil sie nicht geheilt werden konnten. Deswegen wurde die Anstalt auch immer als düsteres Gefängnis angesehen und nicht als Heilanstalt.
Eines Tages wird beschlossen, ...
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Pro: sehr spannend Kontra: erinnert stark an Bücher von Stephen King
...hat mit seinem Werk „Die Blackstone Chroniken“ die Idee des Fortsetzungsromans, wie Stephen Kings „The Green Mile“ aufgegriffen.
Er erzählt die Geschichte einer kleinen Stadt, die durch die Anwesenheit der Irrenanstalt in ihrer Vergangenheit sehr geprägt wurde und auch jetzt, ein halbes Jahrhundert nach der Schließung der Anstalt immer noch unter den Folge zu leiden hat.
Wie in Kings „Needful Things“ geht es ... ...mit einer einzigen Person in Blackstone zusammen und der Überbringer ist auch eine gut bekannte Figur.
Wer es ist, und wie die Geschichte endet, möchte ich nicht erzählen. Ich glaube. Ich habe eh schon zu viel gesagt.
Zu erwähnen ist noch, dass es zu jedem Geschenk eine Vorgeschichte gibt. Über eine Geschichte, die sich vor 50 Jahren abspielte und sich in ähnlicher Form durch den Gegenstand wiederholt.
Viel Spaß beim Lesen!! ...
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...ich das PC Spiel Die Blackstone Chroniken gespielt hatte, wußte ich, das Buch dazu mußt du lesen.
Also gedacht, getan.
Das Buch kam schnell und an dem Tag an dem ich es bekam hatte ich schon zwei drittel der 746 Seiten veschlungen.
Animiert von Kings Green Mile Fortsetzungsroman schrieb nun John Saul einen Sechsteiler der einem die Gänsehaut über die Arme treibt und die Angst in den Nacken setzt.
Geschenke die den Horror bringen lautet der Untertitel
... ...den kleinen Ort Blackstone und um seine nicht rühmliche vergangenheit.
Der Schandfleck der Stadt, das ehemalige Irrenhaus, soll einem Einkaufzentrum weichen.
Viele schaurige Geschichten ranken sich um dieses düstere Gemäuer und ein jeder ist froh das es weg kommt.
Oliver Metcalf, dessen Vater der Chef dieses Irrenahuses war, soll über die Eröffnung in seine Blackstone Chronicle berichten.
Nachdem der erste Symbolische schlag der Abrißbirne erfolgt ...
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...Produkt dieser Meinung:
Die Blackstone Chroniken von John Saul
Bei diesem Buch handelt es sich eigentlich um sechs kurze Romane ( Die Puppe, Das Medaillon, Feuer des Drachen, Das Taschentuch, Das Stereoskop und Das Irrenhaus) Diese Romane wurden im Laufe eines Jahres geschrieben und als Fortsetzungsroman veröffentlicht. Zusammen bilden sie die Blackstone Chroniken.
Im Jahre 2000 wurden die sechs Romane erstmals zusammengefasst und sind im Bastei ... ...Unter dem Buchtitel befindet sich folgender Zusatz: Geschenke, die den Horror bringen! *** Hm. Horror! Da stellt sich mir die Frage, was genau ist Horror?! Freunde von blutrünstigen Horrorromanen, in denen Vampire und Monster ihr Unwesen treiben, werden von diesem Roman enttäuscht sein. Hier findet man eher einen leisen Horror, der einem zuerst gar nicht richtig bewusst ist, der sich dann aber unaufhaltsam ausbreitet.
Der Roman spielt in der kleinen ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Niveau:
Unterhaltungswert:
Spannung:
Humor:
Aufmachung:
sehr hilfreich
08.05.2001
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