Es gibt nur wenige Filme, die ihr Publikum derart unumgänglich in zwei Lager spalten, wie dies bei "Blair Witch Project" der Fall ist. Die einen lieben den Low Budget Film, der bei einem Kostenpunkt von gerade mal 35.000 $ weltweit 250 Millionen $ einspielen konnte, während die anderen absolut ... Bericht lesen
einzuschlafen, sollte um das Blair Witch Project einen großen Bogen machen. Dieser Film verursacht eine Gänsehaut, die für Tage bestehen bleibt. Der Respekt für den Effekt, den diese angeblich reale Dokumentation erzielt, gebührt den Filmemachern Daniel Myrick und Eduardo Sanchez, die drei junge Schauspieler (Heather Donahue, Michael Williams und Josh Leonard) mit einer Video- und Campingausrüstung ausstatteten und Fragmente einer Geschichte ins Gepäck steckten. Sie kutschierten die drei dann in einen Wald in Maryland, wo sie sie alleine ließen -- mit dem Auftrag, nach den Fragmenten des Buches anzufangen den Film zu drehen. Dann begannen die Filmemacher die drei zu erschrecken und zu verwirren. All das wurde auf Video festgehalten. Klingt verrückt, aber es hat funktioniert. Über 130 Millionen Dollar hat der Film in den USA eingespielt, und das bei einem Budget von gerade einmal 40.000 Dollar! Das Blair Witch Projekt führt uns auf die Spur von drei Filmstudenten, die eine Dokumentation über die legendäre Blair Witch in Burkittsville, Maryland, drehen wollen. Zuerst filmen sie ein paar Bauernlümmel (und erhalten dabei einige Informationen über die sagenumwobene Hexe), dann gehen die drei unter der Führung von Heather (die Schauspieler tragen im Film ihre eigenen Namen!) in den nahegelegenen Wald, in dem die Hexe angeblich leben soll. Von diesem Trip kehren die drei niemals zurück. Was wir, die Zuschauer, sehen, ist das "rekonstruierte" Material, das die drei der Nachwelt hinterlassen haben. Material, das nur bedingt erschlossen und verstanden werden kann. Die drei, so erfährt der Zuschauer, haben sich im Wald verirrt, wo sie von einer unbekannten Kreatur in Angst und Schrecken versetzt wurden. Die Meisterleistung dieses Filmes besteht darin, dass man nie zu sehen bekommt, was die drei terrorisiert. Und dieser Terror ist schlimmer als der, den man für gewöhnlich zu sehen bekommt. Dieser Effekt wird durch die wackelnde, seekrankmachende "Kameraarbeit" verstärkt, die dadurch entstehende Atmosphäre des Filmes ist eine der bedrohlichsten, angsteinflößendsten, verstörendsten in der gesamten Geschichte des Horrorfilmes. Lediglich die langweiligen Dialoge stören in diesem Gesamtbild. In den deutschen Kinos war der Film bei weitem nicht so erfolgreich, wie man sich dies erhofft hatte. Das hat jedoch vor allem damit zu tun, daß der Hype, der in den USA im Vorfeld des Filmes stattgefunden hat, in Deutschland ausgeblieben ist. So wurden in den USA schon Monate vor Kinostart Werbungen geschaltet, wurde die Homepage durch Werbung bekannt gemacht, womit das Gefühl erzeugt wurde, den Film gesehen haben zu müssen (überhaupt wurden mehrere Millionen Dollar in die Werbekampagne gesteckt -- soviel zu dem Thema, dass der Film als solches nur 40.000 Dollar gekostet hat). --Mark Englehart
einzuschlafen, sollte um das Blair Witch Project einen großen Bogen machen. Dieser Film verursacht eine Gänsehaut, die für Tage bestehen bleibt. Der Respekt für den Effekt, den diese angeblich reale Dokumentation erzielt, gebührt den Filmemachern Daniel Myrick und Eduardo Sanchez, die drei junge Schauspieler (Heather Donahue, Michael Williams und Josh Leonard) mit einer Video- und Campingausrüstung ausstatteten und Fragmente einer Geschichte ins Gepäck steckten. Sie kutschierten die drei dann in einen Wald in Maryland, wo sie sie alleine ließen -- mit dem Auftrag, nach den Fragmenten des Buches anzufangen den Film zu drehen. Dann begannen die Filmemacher die drei zu erschrecken und zu verwirren. All das wurde auf Video festgehalten. Klingt verrückt, aber es hat funktioniert. Über 130 Millionen Dollar hat der Film in den USA eingespielt, und das bei einem Budget von gerade einmal 40.000 Dollar! Das Blair Witch Projekt führt uns auf die Spur von drei Filmstudenten, die eine Dokumentation über die legendäre Blair Witch in Burkittsville, Maryland, drehen wollen. Zuerst filmen sie ein paar Bauernlümmel (und erhalten dabei einige Informationen über die sagenumwobene Hexe), dann gehen die drei unter der Führung von Heather (die Schauspieler tragen im Film ihre eigenen Namen!) in den nahegelegenen Wald, in dem die Hexe angeblich leben soll. Von diesem Trip kehren die drei niemals zurück. Was wir, die Zuschauer, sehen, ist das "rekonstruierte" Material, das die drei der Nachwelt hinterlassen haben. Material, das nur bedingt erschlossen und verstanden werden kann. Die drei, so erfährt der Zuschauer, haben sich im Wald verirrt, wo sie von einer unbekannten Kreatur in Angst und Schrecken versetzt wurden. Die Meisterleistung dieses Filmes besteht darin, dass man nie zu sehen bekommt, was die drei terrorisiert. Und dieser Terror ist schlimmer als der, den man für gewöhnlich zu sehen bekommt. Dieser Effekt wird durch die wackelnde, seekrankmachende "Kameraarbeit" verstärkt, die dadurch entstehende Atmosphäre des Filmes ist eine der bedrohlichsten, angsteinflößendsten, verstörendsten in der gesamten Geschichte des Horrorfilmes. Lediglich die langweiligen Dialoge stören in diesem Gesamtbild. In den deutschen Kinos war der Film bei weitem nicht so erfolgreich, wie man sich dies erhofft hatte. Das hat jedoch vor allem damit zu tun, daß der Hype, der in den USA im Vorfeld des Filmes stattgefunden hat, in Deutschland ausgeblieben ist. So wurden in den USA schon Monate vor Kinostart Werbungen geschaltet, wurde die Homepage durch Werbung bekannt gemacht, womit das Gefühl erzeugt wurde, den Film gesehen haben zu müssen (überhaupt wurden mehrere Millionen Dollar in die Werbekampagne gesteckt -- soviel zu dem Thema, dass der Film als solches nur 40.000 Dollar gekostet hat). --Mark Englehart
einzuschlafen, sollte um das Blair Witch Project einen großen Bogen machen. Dieser Film verursacht eine Gänsehaut, die für Tage bestehen bleibt. Der Respekt für den Effekt, den diese angeblich reale Dokumentation erzielt, gebührt den Filmemachern Daniel Myrick und Eduardo Sanchez, die drei junge Schauspieler (Heather Donahue, Michael Williams und Josh Leonard) mit einer Video- und Campingausrüstung ausstatteten und Fragmente einer Geschichte ins Gepäck steckten. Sie kutschierten die drei dann in einen Wald in Maryland, wo sie sie alleine ließen -- mit dem Auftrag, nach den Fragmenten des Buches anzufangen den Film zu drehen. Dann begannen die Filmemacher die drei zu erschrecken und zu verwirren. All das wurde auf Video festgehalten. Klingt verrückt, aber es hat funktioniert. Über 130 Millionen Dollar hat der Film in den USA eingespielt, und das bei einem Budget von gerade einmal 40.000 Dollar! Das Blair Witch Projekt führt uns auf die Spur von drei Filmstudenten, die eine Dokumentation über die legendäre Blair Witch in Burkittsville, Maryland, drehen wollen. Zuerst filmen sie ein paar Bauernlümmel (und erhalten dabei einige Informationen über die sagenumwobene Hexe), dann gehen die drei unter der Führung von Heather (die Schauspieler tragen im Film ihre eigenen Namen!) in den nahegelegenen Wald, in dem die Hexe angeblich leben soll. Von diesem Trip kehren die drei niemals zurück. Was wir, die Zuschauer, sehen, ist das "rekonstruierte" Material, das die drei der Nachwelt hinterlassen haben. Material, das nur bedingt erschlossen und verstanden werden kann. Die drei, so erfährt der Zuschauer, haben sich im Wald verirrt, wo sie von einer unbekannten Kreatur in Angst und Schrecken versetzt wurden. Die Meisterleistung dieses Filmes besteht darin, dass man nie zu sehen bekommt, was die drei terrorisiert. Und dieser Terror ist schlimmer als der, den man für gewöhnlich zu sehen bekommt. Dieser Effekt wird durch die wackelnde, seekrankmachende "Kameraarbeit" verstärkt, die dadurch entstehende Atmosphäre des Filmes ist eine der bedrohlichsten, angsteinflößendsten, verstörendsten in der gesamten Geschichte des Horrorfilmes. Lediglich die langweiligen Dialoge stören in diesem Gesamtbild. In den deutschen Kinos war der Film bei weitem nicht so erfolgreich, wie man sich dies erhofft hatte. Das hat jedoch vor allem damit zu tun, daß der Hype, der in den USA im Vorfeld des Filmes stattgefunden hat, in Deutschland ausgeblieben ist. So wurden in den USA schon Monate vor Kinostart Werbungen geschaltet, wurde die Homepage durch Werbung bekannt gemacht, womit das Gefühl erzeugt wurde, den Film gesehen haben zu müssen (überhaupt wurden mehrere Millionen Dollar in die Werbekampagne gesteckt -- soviel zu dem Thema, dass der Film als solches nur 40.000 Dollar gekostet hat). --Mark Englehart
Blair Witch Project Vol 1: Rustin Parr lieferte, ihr eigenes Monster auszudenken -- andere dagegen fühlten sich betrogen. Gerade rechtzeitig zur ersten Fortsetzung des Films an Halloween erscheint auch das gleichnamige, als Teil einer Trilogie konzipierte Spiel. Die passende Atmosphäre wird bereits beim Laden durch seltsame, irre Geräusche, wie dem Weinen von Kindern, aufgebaut. Da das Spiel jedoch 850Mb Speicherplatz benötigt und zudem nicht gerade schnell geladen wird, kann einem dies sehr bald auf die Nerven gehen. Sie übernehmen den Part von Doc Holiday, die versucht, das Geheimnis der Blair Witch zu lösen -- wobei es sich hier um eine Ärztin handelt und nicht um den altbekannten Pistolenheld gleichen Namens. Der Aufbau der Geschichte ist in die Trainingsmission integriert, und das ist sicherlich die beste Zeit, sich an die extremen Dritte-Person-Perspektiven dieses Spiels zu gewöhnen. Fans von Resident Evil dürften dabei wahrscheinlich die wenigsten Probleme haben. Sie werden Ihre Steuermethode dennoch immer wieder umstellen müssen, da unterschiedliche Kamerawinkel auch unterschiedliche Richtungen beim Bewegen der Figuren auf dem Bildschirm bedeuten. Für Tomb Raider-Fans ist das nichts Neues, aber das ist jetzt das zweite Mal, dass eines der Features von Blair Witch Vol. 1 anderswo besser umgesetzt wurde. Sie müssen sich Ihre Steuertechnik völlig neu erarbeiten. Eine nette Eigenschaft ist allerdings die der Filmatmosphäre nachempfundene Nachtsicht aus der Ego-Perspektive, die absichtlich verschwommen daherkommt. Da Gathering of Developers bestimmt noch zwei Folgeepisoden herausbringen wird, sollte man sich am Ende des Spiels nicht einbilden, dass nun alles vorbei ist. Das Spiel ist mittelprächtig und aufgeschlossenen Gamern wird es einen Versuch wert sein. Wenn Sie dazu auch noch Fans der oben genannten anderen Action-Adventure-Serien sind, werden sie auch durchhalten. Wenn nicht, dann ist dieses Spiel wie der Film -- man liebt es, oder man hasst es -- und man sollte es nicht kaufen, ohne sich vorher an einer Demo zu versuchen. --Kenneth Henry Pro: beklemmende Grusel-Atmosphäre interessante Story Kontra: nicht jedermanns Sache wenig gelungene Steuerung
einzuschlafen, sollte um das Blair Witch Project einen großen Bogen machen. Dieser Film verursacht eine Gänsehaut, die für Tage bestehen bleibt. Der Respekt für den Effekt, den diese angeblich reale Dokumentation erzielt, gebührt den Filmemachern Daniel Myrick und Eduardo Sanchez, die drei junge Schauspieler (Heather Donahue, Michael Williams und Josh Leonard) mit einer Video- und Campingausrüstung ausstatteten und Fragmente einer Geschichte ins Gepäck steckten. Sie kutschierten die drei dann in einen Wald in Maryland, wo sie sie alleine ließen -- mit dem Auftrag, nach den Fragmenten des Buches anzufangen den Film zu drehen. Dann begannen die Filmemacher die drei zu erschrecken und zu verwirren. All das wurde auf Video festgehalten. Klingt verrückt, aber es hat funktioniert. Über 130 Millionen Dollar hat der Film in den USA eingespielt, und das bei einem Budget von gerade einmal 40.000 Dollar! Das Blair Witch Projekt führt uns auf die Spur von drei Filmstudenten, die eine Dokumentation über die legendäre Blair Witch in Burkittsville, Maryland, drehen wollen. Zuerst filmen sie ein paar Bauernlümmel (und erhalten dabei einige Informationen über die sagenumwobene Hexe), dann gehen die drei unter der Führung von Heather (die Schauspieler tragen im Film ihre eigenen Namen!) in den nahegelegenen Wald, in dem die Hexe angeblich leben soll. Von diesem Trip kehren die drei niemals zurück. Was wir, die Zuschauer, sehen, ist das "rekonstruierte" Material, das die drei der Nachwelt hinterlassen haben. Material, das nur bedingt erschlossen und verstanden werden kann. Die drei, so erfährt der Zuschauer, haben sich im Wald verirrt, wo sie von einer unbekannten Kreatur in Angst und Schrecken versetzt wurden. Die Meisterleistung dieses Filmes besteht darin, dass man nie zu sehen bekommt, was die drei terrorisiert. Und dieser Terror ist schlimmer als der, den man für gewöhnlich zu sehen bekommt. Dieser Effekt wird durch die wackelnde, seekrankmachende "Kameraarbeit" verstärkt, die dadurch entstehende Atmosphäre des Filmes ist eine der bedrohlichsten, angsteinflößendsten, verstörendsten in der gesamten Geschichte des Horrorfilmes. Lediglich die langweiligen Dialoge stören in diesem Gesamtbild. In den deutschen Kinos war der Film bei weitem nicht so erfolgreich, wie man sich dies erhofft hatte. Das hat jedoch vor allem damit zu tun, daß der Hype, der in den USA im Vorfeld des Filmes stattgefunden hat, in Deutschland ausgeblieben ist. So wurden in den USA schon Monate vor Kinostart Werbungen geschaltet, wurde die Homepage durch Werbung bekannt gemacht, womit das Gefühl erzeugt wurde, den Film gesehen haben zu müssen (überhaupt wurden mehrere Millionen Dollar in die Werbekampagne gesteckt -- soviel zu dem Thema, dass der Film als solches nur 40.000 Dollar gekostet hat). --Mark Englehart
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Erfahrungsbericht von Realjackass über Blair Witch Project 30.10.2006
Produktbewertung des Autors:
Pro:
Schauriger, authentischer und beklemmender Horror, hervorragend gespielt und inszeniert
Kontra:
Man sollte im Voraus wissen, was auf einen zukommt, wenn man nicht enttäuscht werden möchte
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Es gibt nur wenige Filme, die ihr Publikum derart unumgänglich in zwei Lager spalten, wie dies bei "Blair Witch Project" der Fall ist. Die einen lieben den Low Budget Film, der bei einem Kostenpunkt von gerade mal 35.000 $ weltweit 250 Millionen $ einspielen konnte, während die anderen absolut nichts damit anfangen können. Das ist in diesem Fall durchaus berechtigt, denn der Film, der vor seinem Erscheinen einen ungeheuren Hype auslöste, gibt nicht viel auf die üblichen Konventionen des Horrorkinos und lebt im Wesentlichen von dem Ganzen drumherum, welches von den Machern im Voraus in sorgfältiger Genauigkeit ins Leben gerufen wurde. Mehr zum "Blair Witch" Kult, sowie meine eigene Meinung findet ihr in dem nun folgenden Bericht.
++++++++ +STORY+ ++++++++
Die drei jungen Filmstudenten Heather (Heather Donahue), Josh (Joshua Leonard) und Mike (Michael Williams) begeben sich mit Filmequipment ausgerüstet nach Burkitsville, Maryland, um dort eine Dokumentation über die sagenumwobene Hexe von Blair zu drehen. Elly Kedward, so will es die Legende, soll im 18. Jahrhundert in Burkittsville gelebt haben und damals wegen Hexerei aus der Stadt vertrieben worden sein. Plötzlich verschwanden daraufhin einige Kinder, was natürlich auf Elly Kedward zurückgeführt wurde. Doch damit noch nicht genug. Mehr als 150 Jahre später kam es erneut zu grausamen Kindermorden, die von dem verrückten Einsiedler Rustin Parr begangen wurden. Er lockte die Kinder tief in seine kleine Hütte im Wald, um sie dort in einem verließartigen Keller zu töten. Parr gab vor Gericht an, von der Stimme einer Frau zu den Bluttaten getrieben worden zu sein.
Heather, Josh und Mike interviewen zuerst einige Passanten in Burkittsville und fahren anschließend in den Black Hills Forest. Dort wollen sie, ausgerüstet mit Verpflegung, Videokameras, Schlafsäcken und Zelten die Schauplätze der einstigen Bluttaten aufsuchen. Der Wald gestaltet sich größer und labyrintischer als zuerst vermutet, weshalb Heather die Karte für unbrauchbar erklärt und die Gruppe nach ihrem Gefühl anführt. Es dauert nicht lange, bis die drei sich eingestehen müssen, dass sie sich hoffnungslos verirrt haben. Als ob das noch nicht genügen würde, kommt es in den Nächten immer wieder zu unerklärlichen Geschehenissen, so ist etwa ein entferntes Kinderschreien zu vernehmen. Panik und Agressivität bricht innerhalb der Gruppe aus, es scheint als gebe es keinen Weg hinaus aus dem Wald. Ist die Hexe von Blair mehr als nur ein Mythos?
++++++++++++++++ +DATEN ZUM FILM+ ++++++++++++++++
Originaltitel: The Blair Witch Project Herstellungsland: USA Erscheinungsjahr: 1999 Laufzeit: ca. 77 Min. Freigabe: FSK 12
Regie: Daniel Myrick, Eduardo Sanchez Buch: Daniel Myrick, Eduardo Sanchez Kamera: Neal Fredericks Schnitt: Daniel Myrick, Eduardo Sánchez Originalmusik: Tony Cora
Darsteller: Heather Donahue.....Heather Donahue Joshua Leonard.....Joshua Leonard Michael Williams.....Michael Williams +++++++++++++++++++++++ +BEZUGSMÖGLICHKEITEN+ +++++++++++++++++++++++
Hierzulande erschien "Blair Witch Project" im Vertrieb von Kinowelt Home Entertainment auf DVD und das sogleich in zwei Ausführungen. Zum Einen in einer üblichen Standard-Single Disc Version, bei der ich mir jedoch etwas mehr Extras erhofft hätte. Mit Deleted Scenes, einigen Trailern, Interviews, Produktionsnotizen und einem Audiokommentar ist die Scheibe zwar nicht mager ausgestattet, doch gerade einige Infos zum Blair Witch Kult wären sicherlich noch interessant gewesen. Desweiteren veröffentlichte Kinowelt eine sogenannte Special Edition Box, in der sich "Blair Witch Project" zusammen mit dem recht ähnlichen Machwerk "The Last Broadcast" befindet.
+++++++ +KRITIK+ +++++++
Derartige Hypes, wie ihn "The Blair Witch Project" schon vor seinem Erscheinen auslöste, sind in der Kinogeschichte selten und verlangen nach einer perfekt durchdachten Vermarktungsstrategie. Gemeinsam erschufen die beiden Regieneulinge Daniel Myrick und Eduardo Sanchez ein bis in den noch so kleinsten Winkel gut durchdachtes Franchise, und bewiesen Hollywood, dass es nicht immer teure Effekte und namenhafte Schauspieler braucht, um aus einem Film einen Millionenerfolg zu machen. "Blair Witch Project" ist Indepententkino, das allerdings mehr durch seine geschickte Vermarktung, als durch den Film an sich zu einem bekannten Namen kam. Die Geschichte, die die beiden Regisseure entwarfen, behauptete von sich, auf wahren Tatsachen zu beruhen, und um diesen Schein zu wahren, war den Machern keine Mühe zu groß. Es wurden Bücher über die Hexe Elly Kedward auf den Markt gebracht, die im 18. Jahrhundert in Burkittsville gelebt haben soll, es wurden Internetportale mit angeblich echten Polizeiakten des Falles der drei verschwundenen Filmstudenten ins Leben gerufen und noch vieles mehr. Alles sollte den Anschein erwecken, dass "Blair Witch Project" die gefundenen Aufnahmen von Heather Donahue, Joshua Leonard und Michael Williams waren. Zum damaligen Zeitpunkt waren keine Infos über diese Akteure im Umlauf und selbst auf der internet movie database wurden sie als "vermisst" gekennzeichnet. All dies führte dazu, dass das amerikanische Publikum dem Schwindel Glauben schenkte und "Blair Witch Project" ins Unermessliche hypte. Mittlerweile ist natürlich längst bekannt, dass nichts Wahres an der ganzen Sache dran ist, doch der Film büßt dadurch nichts an seiner Faszination ein.
Betrachtet man den Streifen an sich, so ist er nichts besonderes und auf den ersten Blick dürfte es für manch einen fraglich sein, wie die Hysterie zustande kam. Wir sehen drei junge Leute, die mit verwackelter Kamera einige Passanten interviewen und Essensrationen für ihre bevorstehenden Ausflug in den Wald kaufen. Das Ganze sieht wirklich so aus als hätten es drei junge Nachwuchsfilmemacher mit ihren Amateurkameras gedreht. So entsteht ein authentischer, echter Eindruck. Bereits jetzt kann einem schon das kalte Grauen den Rücken hinunterlaufen, wenn man sich so die Schilderungen der Bewohner von Burkittsville über die Hexe von Blair anhört. Es überkommt einen ein ungutes, bedrohliches Gefühl.
Der folgende Teil des Films beschäftigt sich dann ausschließlich nur noch mit der Wanderung der drei jungen Leute durch die Wälder. Hierfür haben sich Daniel Myrick und Eduardo Sanchez etwas ganz besonderes einfallen lassen. Die Regisseure schickten ihre Hauptdarsteller alleine in den Wald und unterteilten ihnen lediglich per Walkie Talkie ungefähre Instruktionen. Sie gaben ihnen zwei Kameras mit und teilten ihnen auf, den Film per Improvisation in den Kasten zu bringen. Alles, was man sieht, ist also insofern authentisch, dass es keine Drehbücher und keine anderen Personen im Wald abgesehen von Heather, Josh und Mike gab. Die drei wurden zwar jeweils unterrichtet, wie diverse Szenen auszusehen hatten, doch das meiste war von den jungen Schauspielern spontan gespielt. Um ein noch größeres Realitätsgefühl einfließen zu lassen, wurden die drei Darsteller in den Nächten förmlich von den Regisseuren in Angst und Schrecken versetzt und irgendwann ging es zudem auch mit der Nahrung zu neige. Heather, Josh und Mike wussten übrigens bis nach Fertigstellung des Films nicht, dass die Legende um die Hexe von Blair frei erfunden war.
"Blair Witch Project" hebt sich dadurch von anderen Horrorfilmen ab, dass er einen das Grauen zwar ständig spüren lässt, es aber nie klar zeigt. Wir bekommen im gesamten Film keine Hexe zu sehen und auch sonst keine garstigen Horrorgestalten. Vielmehr sind es einfache, gut nachvollziehbare Elemente, die für Angst sorgen. Wenn Heather, Josh und Mike etwa völlig die Orientierung verlieren und in der Nacht von unerklärlichen Geräuschen geweckt werden und in Panik geraten, dann ist das authentischer und unheimlicher als es jeder überteuerte Hollywod-Horrorfilm es jemals vermitteln könnte. Man fühlt sich beim Betrachten des Films alleine schon dadurch unwohl, da man sich gut mit den Hauptdarstellern identifizieren kann. Ihre Situation wird von Tag zu Tag aussichtsloser, sie verlaufen sich immer tiefer in dem riesigen Wald. Als selbst Karte und Kompass nichts mehr nützen bricht Streit und alsbald schon pure Verzweiflung aus. Die Angst vor der Nacht und vor dem, was in der Dunkelheit auf sie lauern könnte, wird für die drei jungen Leute unerträglich.
++++++ +FAZIT+ ++++++
Wer sich nur an Schauwerten und blutigen Effekten aufgeilt, wird mit "Blair Witch Project" keine Freude haben. Es ist vielmehr ein psychologischer Gruselfilm und wirkt als solcher überaus gut. Obwohl es heute kaum noch jemanden geben dürfte, der diesen Streifen für echt hält, macht ihn das nicht weniger beklemmend und unheimlich. Mit diesem Independetfilm ist den beiden Machern ein kleines Meisterwerk gelungen, das sich vor keiner Großproduktion verstecken muss. Hier stimmt einfach alles, Spannung ist ständig vorhanden und die Atmosphäre steigert sich von Minute zu Minute mehr. Auch die damals noch unbekannten Schauspieler agieren überragend und lassen keinen Zweifel an der -gefakten- Authenzität von "Blair Witch Project" aufkommen. Wer sich zu Halloween mal wieder richtig schön gruseln möchte, ist hiermit bestens bedient!
Ich vergebe letztendlich 8 von 10 Punkten und eine Empfehlung.
Pro: ein Film mal ganz anders als man es gewohnt ist, spannend Kontra: sehr viel Klamauk um diesen Film herum oder besser gesagt, einige Leute glauben alles
...Jetzt lief bereits mehrmals im Fernsehen der Film Blair Witch Project (1999 produziert), nachdem ich ihn im Kino bereits schon einmal gesehen hatte. Fragt man Leute nach ihrer Meinung zu diesem Film so kriegt man entweder zu hören, total langweilig oder e ...
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Pro: das Mystische drumherum; die eigentliche Machart Kontra: kein Grusel ; keine Angst; gefühlsmäßig zum Lachen
Ich bin dem Hype erlegen, bitte helft mir!...Nein, mal Scherz beiseite, ich bin, wie unschwer zu erkennen ist ein Film-Freak, ich sehe gerne Filme und zähle auch zu denen, die zwar schon ein Lieblings-Genre haben, diesem aber nicht unbedingt Vorzug geben, ...
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sehr hilfreich
26.11.2001
(20.12.2002)
Horror hautnah Bewertung für Blair Witch Projectvon
Posdole
Pro: Exzellente Schauspieler, einmaliger Horrorfilm in Form eines Dokumentarfilms im Dokumentarfilm Kontra: Nichts
Was ist Horror? Michael Myers aus „Halloween“? Jack Torrance aus Kubricks „Shining“? Der Creeper aus „Jeepers Creepers“? Der Leibhaftige aus „Rosemary’s Baby“? Sicher, all diese Figuren erzeugen Schrecken. Aber WAS IST Horror? Oder anders gefragt: Was ers ...
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Pro: unheimlich, interessant, völlig neue Perspektive Kontra: nicht jedermanns Sache
Hallo liebe Ciao Leserinnen und Leser! Eigentlich sollte mein heutiger Bericht ein ganz anderer werden, nämlich einer über ein weiteres Joghurt. Nun denn, ich hatte einen Bericht schon fast fertig da verschwand wie aus Zauberhand plötzlich meine Seite u ...
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Pro: naja ganz nett und endlich mal was anderes Kontra: och so viele Wackelbilder oder Nachtfilme
okay ich gebe zu, dieser Film ist bei Ciao schon etwas abgegriffen und vielfach beschrieben worden, aber ich als alter Horrorfreak darf mich da meiner (professionellen???) Meinung nicht enthalten. Der Titel Klingt ja schon einmal nicht schlecht: "the ...
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...in den Nächten darauf seine Schreie hört und die Studentin sogar etwas von ihm findet(....).
WER NICHT WISSEN WILL WIE BLAIR WITCH PROJECT AUSGEHT LIEST NICHT MEHR WEITER SONDERN RÜCKT BIS ZUM ÜBERNÄCHSTEN ABSATZ "MEINE MEINUNG VOR", DANKE.
(SCHREIBE ICH GROSS WEIL ES MICH AUCH ÄRGERN WÜRDE DAS ENDE ZU LESEN OBWOHL ICH ES NICHT WILL)
Eines Nachts stottern die 2 wieder durch den Wald, umringt von den Schreien ihres Freundes und gelangen zu einem maroden Haus wenn man es noch so nennen kann, langsam eskaliert die Lage des Films, sie gehen durch das Haus hoch und runter, an der Wand sind blut Abdrücke von Händen und die Schreie ihres Freundes sind lauter, plötzlich rennt der eine Student runter, ignoriert die Schreie der Studentin die ihn aufhalten will, er geht runter in einen Raum, schreit und fällt hin, nun sieht man nur noch die Kamera wie sie...
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...Endlich habe ich wieder ein bißchen Zeit gefunden und eine weitere DVD-Bewertung für Euch geschrieben. Obwohl es den Film schon einige Zeit auf DVD zu kaufen gibt, habe ich mir "The Blair Witch Project Special Edition" erst vor ein paar Wochen zugelegt. Die Special Edition von "Blair Witch Project" besteht aus zwei DVD's, eine mit dem Hauptfilm und einer zusätzlichen DVD mit dem Dokumentarfilm "The Last Broadcast". Ich habe Blair Witch leider nicht im Kino gesehen und bereue das schon, denn (wie es für die meisten Filme gilt) es ist wohl besser diesen Film im Kino zu sehen!
Wie immer erst ein paar allgemeine Informationen rund um die DVD:
Bildformat: 4:3 Vollbild (1,33:1)
Tonformat: Deutsch Dolby Digital 5.1 und Englisch Dolby Surround
Untertitel: Deutsch
Länge: 78 min
Kapitel: 12 Kapitel
DVD Typ: DVD 9
FSK: ab 12 Jahre...
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...Blair Witch Project hat mir total gut gefallen! Der Film ist mal aus einer anderen Kamera-Sicht gedreht worden, bei der man denkt die Hauptdarsteller hätten gefilmt! Die Story und auch deren Umsetzung is gut! Man denkt mitten im Geschehen zu sein und kann die Ängste der Leute gut nachfühlen!
Allerdings hat mir der offene Schluss nicht so sehr gefallen. Zwar macht er neugierig und bringt den Zuschauer dazu weiter zu denken, aber für neugierige Menschen wie mich wäre es schöner einen deutlichen Cut zu sehen! ^^
Allem in Allem gefällt mir der Film richtig gut und ich würde ihm jedem weiterempfehlen, der auf Horror und Spannung steht!!
Ich selbst bin auch schon auf den zweiten Teil gespannt, den ich mir unbedingt anschauen will!...
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