Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
gute Grafik, nettes Spielprinzip |
| Kontra: |
Steuerung schlecht gelungen |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Kommen wir zu einem Spiel, das laut damaliger Pressemitteilung ähnlich süchtig machen soll, wie Bomberman. Auch in Blast Chamber von Activision regiert die Bombe. Die hat man euch nämlich auf den Rücken geschnallt und der Timer tickt unaufhörlich Richtung Explosion. Blast Chamber spielt sich in einer quadratischen Kammer ab, in der jeder Mitspieler seinen eigenen Reaktor hat. In der Zelle taucht ein Kristall auf, und schon beginnt die Action.
Wer´s schafft, den Kristall in den eigenen Reaktor zu schleppen, bekommt Bonuszeit auf seinem Bomben-Timer hinzu. Platziert ihr den Kristall in einem gegnerischen Reaktor, verliert der dazugehörige Gegner wertvolle Zeit. Natürlich versucht jeder, euch den Kristall zu klauen. Mit geschicktem Ausweichen oder einem beherzten Sprung kann dies verhindert werden. Das Fiese an Blast Chamber ist, das die Kammern drehbar sind. Latscht ein Spieler auf einen grünen Leuchtpfeil, dreht sich der ganze Raum um 90 Grad und was eben noch fester Boden war, ist nun senkrechte Wand. Die anderen Spieler klatschen auf den neuen Boden und verlieren dabei gegebenenfalls den Kristall. Nach zwei Minuten ist der Spuk vorbei und es wird der Sieger errechnet. Das ganze gibt´s in mehreren Modifikationen sowie Spielmodi und für bis zu vier Leute (per Adapter).
Nette Idee, wirklich. Leider hat das Spiel doch arg unter der klotzigen Steuerung zu leiden. Spielt ihr gegen einen (oder mehrere) Computergegner, ist Frust angesagt. Die laufen nämlich immer in die richtige Richtung, schlagen im richtigen Moment zu - und weg ist der Kristall. Wer Niederlagen am laufenden Band verkraftet, kann diesen Spielmodus ja als Training benutzen. Interessant wird´s aber erst, wenn nur menschliche Mitspieler am Werk sind. Da weiß man wenigstens, auf wen man sauer sein muss, wenn sich wieder einen Zentimeter vor dem heimischen Reaktor die Kammer dreht, ihr auf der Schnauze liegt und der Kristall futsch ist. Dazu kommt noch, dass im Solo-Modus die Ladezeiten länger sind, als das Zeitlimit im Level (wer braucht denn sowas?). Wie schon so oft, macht das Spiel am meisten Spaß, wenn alle Mitspieler menschlich sind und ist auch dann zu empfehlen. Wenn alle mit den selben Schwierigkeiten zu kämpfen haben, ist das Teil wenigstens fair. So gut wie Bomberman ist Blast Chamber aber noch Meilenweit entfernt.
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Gameplay
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gut durchdachtes Spielprinzip, jedoch hätte man es besser umsetzen können
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Steuerung
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nicht ausgereift, man macht viele Fehler wegen der Padbelegung
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Grafik
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überdurchschnittlich gut aber auch nichts besonderes
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Musik
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eher Mittelmass aber passend
Entwickler: Attention To Detail
Herausgeber: Activision
auch erschienen für: Sega Saturn, PC
erschienen am: November 2007
Anzahl der Spieler: 1-4
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Sonstiges: Memory Card wird benötigt