Eine exotische Schönheit umschlingt unsere Pergola
15.07.2002
Pro:
wunderschöne und duftende Blütendolden
Kontra:
man benötigt eine starke Kletterhilfe
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Pflegeaufwand:
Schnellwüchsigkeit:
mehr
 woman
Über sich:
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Vor einigen Jahren haben wir uns entschlossen eine Pergola in unseren Garten zu bauen. Sie sollte einen architektonischen Akzent und gleichzeitig eine harmonische Verbindung zwischen Haus und Garten setzen. Zunächst steht natürlich das Holzgerüst ziemlich kahl im Garten und nun muss reiflich überlegt werden, mit welchen Pflanzen soll das Klettergerüst begrünt werden.
Unsere Wahl fiel auf den Blauregen, in unserer Gegend besser als Glyzine bekannt. Die Glyzine ist ein mehrjähriger kräftiger Kletterstrauch, der ursprünglich in China und Japan beheimatet ist. Die Ranken des Blauregens mit ihren herrlichen, lila-blauen Blütentrauben erreichen eine Länge von 10 Metern.
Wir haben damals 2 Blauregen-Jungpflanzen gekauft und jeweils an einem Ende der Pergola angepflanzt. Unsere Gartenerde wurde damals mit gutem Kompost angereichert und entsprechendend die Pflanzlöcher vorbereitet. Glyzinen lieben lockeren, nahrhaften Lehmboden. Die Glyzine, die von Natur aus einen sonnigen bis halbschattigen Standort liebt, bekommt in unserem Garten Sonne und Schatten gleichviel, je nach Tageszeit. Die Jungpflanzen wurden reichlich gewässert und wir haben stets darauf geachtet, dass sie nie ausgetrocknet sind. Auch heute, nachdem die Glyzine nun schon mehrere Jahre alt ist, achte ich stets darauf, dass die Pflanzen reichlich Wasser bekommen. Damit die Feuchtigkeit auch in heißen Tagen besser hält, gebe ich bereits im Frühjahr eine dicke Mulchschicht um die Pflanzstelle.
Da wir unsere Pergola im März fertig war, haben wir dann auch im Frühjahr die Pflanzen gesetzt. Die beste Pflanzzeit ist Herbst oder Frühling bei milder Witterung. Die Glyzine entwickelt sich, sobald sie angewachsen ist, sehr kräftig und sollte im Winter zurückgeschnitten werden, um den Wuchs in Grenzen zu halten. Beim Rückschnitt sollte schon ein Mittelweg gefunden werden, denn durch das Ausschneiden wird die Blüte verzögert. Am Stammholz sollte jedoch nicht herumgeschnitten werden, wenn überhaupt kann man die Seitentriebe schneiden um die Pflanze in Form zu halten.
Unsere Jungpflänzchen von damals sind mittlerweile zu einer beachtlichen Kletterpflanze herangewachsen. Die Blütenranken haben unsere Pergola komplett umwickelt und in den Monaten Mai und Juni steht der Blauregen in voller Blüte. Unzählige lila-blaue Blütendolden umrahmen unsere Pergola und bieten das Bild einer blühenden Laube. Die Blütendolden werden oft bis zu 30 cm lang und duften exotisch süss, besonders in den Abendstunden. Der größte Feind des Blauregen sind leider alljährlich die Vögel, denn im Frühling machen sich diese mit höchstem Genuss über die noch geschlossenen Knospen her.
Im Frühjahr dünge ich die beiden Glyzinen mit einem Langzeitdünger, der dann während der nächsten 6 Monate die Pflanzen mit den wichtigen Nährstoffen versorgt. Unsere damalige Entscheidung, die Pergola mit Blauregen zu bepflanzen war absolut richtig. Wir erfreuen uns täglich an diesem schönen Klettergerüst und im Frühsommer an den unzähligen wunderschönen Blütendolden.
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19.10.2003 16:01
Netter bericht, aber eben etwas wenig Substanz, die über allgemeine Allgemeinheiten nicht hinausgeht. Andere Berichte zu dem Thema sind bedeutend informativer. Ein hilfreich ist es trotzdem - LG feldmaus2
15.07.2003 18:10
Unser fängt langsam an zu blühen.
25.08.2002 21:28
Eine wunderschöne Pflanze, die jedem Haus das gewisse Etwas gibt. Meine Sorge: Verfangen sich nicht Spinnen darinnen? Habe eine totale Aragnophobie...:-) Gruss, Patrick