Blue Crush (2002)

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Blue Crush ist wie ein Sommerregen - eigentlich mag ihn niemand und dennoch freut man sich wenn er dann nach vielen heißen Sommertagen eintrifft. So passt wohl kaum ein Film zur derzeitigen Jahreszeit wie eben Blue Crush: die Mädels am Strand von Hawaii sind braungebrannt, die Bikinis knapp ... Bericht lesen





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Hauptsächlich für sie (obwohl einige hübsch
gebräunte Bikinischönheiten auch Jungs anziehen
werden) frischt er die alte Tradition des
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aufzuziehen. All diese Verantwortung dient der
jungen Hawaiianerin Anne Marie (Kate Bosworth) nur
zum Ansporn, eine überragende Surfmeisterin zu
werden; wenn sie nur ihre Angst vor dem Ertrinken
besiegen könnte, was ihr im Verlauf eines früheren
Wellensturzes beinahe zugestoßen wäre. Hilfreiche
Freunde (Michelle Rodriguez und Sanoe Lake)
unterstützen sie auf ihrem Weg zum Höhepunkt des
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Pipeline. Wie schon Saturday Night Fever,
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Arbeiterklasse ohne jede Herablassung und
zelebriert den Spaß an der Leistung. Selbst ein
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1-6 von 12 Erfahrungsberichten    
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So schmeckt der Sommer...
Erfahrungsbericht von der_dominator über Blue Crush (2002)
04.08.2003


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Urlaub für die Augen, mit annehmbaren Darstellern und riesen Wellen .  .  .
Kontra: .  .  .  bei dem lediglich die Handlung ein wenig untergeht .

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht


Blue Crush ist wie ein Sommerregen - eigentlich mag ihn niemand und dennoch freut man sich wenn er dann nach vielen heißen Sommertagen eintrifft. So passt wohl kaum ein Film zur derzeitigen Jahreszeit wie eben Blue Crush: die Mädels am Strand von Hawaii sind braungebrannt, die Bikinis knapp und die Wellen hoch - wer da nicht wie Eis in der Sonne dahin schmilzt, dem ist einfach nicht zu helfen.

Es ist das Fernweh, das im heißen Kinosommer die gut gekühlten Säle zieht und auf eine Handlung legt wohl niemand wert, wenn Kate Bosworth im engen Tanga auf den Wellen reitet und ich erneut dahin schmelze…

Wen es dennoch interessiert: Regisseur John Stockwell schickt die schon erwähnte Pferdepflüsterin and en Strand von Hawaii um eine Cinderallastory zu erzählen wie man sie im kitschigen Hollywood so liebt. Anne Marie ist jung und arm. Mit ihren beiden Freundinnen Eden [Michelle Rodriguez] und Lena [Sanoe Lake] schlägt sie sich tagsüber eher als Zimmermädchen mit dreckigen Zimmern herum, als mit turmhohen Wellen, immerhin gilt es die zahlreichen Rechnungen zu bezahlen, denn nach der Scheidung ihrer Eltern pflegt ihre Mutter andere Hobbys als „Einkaufen gehen und hin und wieder nach den lieben Kindern sehen“. Diese sind im Übrigen zu zweit und so übernimmt die arme Anne auch noch den Mutterpart für ihre jüngere Schwester, die ihr zudem einigen Kummer beschert.

Es kommt wie es im Drehbuch steht, denn anstatt sich für den Wettkampf ihres Lebens vorzubereiten, der ende der Woche ansteht, verliebt sich die Schöne in den Profifootballer Matt [Matthew Davis] und all ihre Träume drohen wie von einer Welle verschluckt zu werden.

Selbst der Gelegenheitskinogänger ahnt, wie das ganze endet. Das Mädchen bekommt am Ende des Films nicht nur einen Werbevertrag, der all ihre finanziellen Sorgen ad Acta legt, sondern auch noch den Kerl und alle sind glücklich. Und was soll man weiter sagen, genauso kommt es dann auch. Daraus macht Stockwell allerdings zu keinem Zeitpunkt einen Hehl - warum auch, ist der Film so hervor sehbar wie das Ergebnis der der Spiele des FC Bayerns im eigenen Stadion: Heimsieg.

Das stört wohl aber die wenigsten, denn zu keinem Zeitpunkt will man mit einer verstrickt kniffligen Handlung punkten. Warum auch: Sex Sells und wenn es nicht die Kinoplakate sind, die all die potentiellen Surfer in die Säle locken, so spätestens die Trailer, bzw. Werbespots, in denen schnell klar wird: der Star ist das Meer und so jagen spektakuläre Kamerafahrten durch ebenso spektakuläre Wellen und vermitteln einem spätestens jetzt das man seinen nächsten Urlaub besser in Hawaii verbringen sollte, als daheim auf Balkonien; auch wenn es dort kaum wärmer sein dürfte.

Blue Crush ist ein Film, den man nur im Sommer zeigen kann. Er macht gute Laune, weil man [das Ende vor Augen] dennoch mit der Hauptakteurin mitfiebert, nicht weil sie eine überragende schauspielerische Leistung an den Tag legt, sondern weil sie einem einfach sympathisch sein muss. Dies kann nicht einmal die ewig mies dreinblickende Michelle ändern die, unterfordert oder nicht, wie eh und je in die Kamera knurrt und da anfängt, wo sie in Resident Evil aufhörte.

Die hundertsieben Minuten machen Spaß, weil alles zueinander passt. Die Wellen sorgen für genügend „fahrt“, die Musik klingt, vom ersten Beat an, nach Sommer und ebenso sehen auch all die Akteure und Statisten aus. Blue Crush ist Urlaub für die Augen und fürs Hirn - das einzige was plätschert ist die Story.


[unterm Strich bleibt]

Blue Crush [USA 2002 - 104 Minuten]

Regie: John Stockwell

Darsteller: Kate Bosworth, Michelle Rodriguez, Matthew Davis, Sanoe Lake, Faizon Love …


© der_dominator im Juli 2003 - empfehlenswert


   
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