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Thomas Groh, 2003
Blue Moon
Österreich 2002
Regie, Drehbuch: Andrea Maria Dusl
Kamera: Wolfgang Thaler
Schnitt: Karina Ressler, Andrea Wagner
Musik: Peter Dusl, Christian Fennesz, Yuri Naumov
Darsteller: Josef Hader, Detlef W. Buck, Victoria Malektorovych u.a.
Internet Moviedatabase
http://german.imdb.com/title/tt0328901/combined
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Beach. Die Unterkunft liegt in der Nähe der folgenden Sehenswürdigkeiten: Lummus Park -Strand, Flamingo Park und Jewish Museum of Florida. Die Sehenswürdigkeiten Hafen von Miami und Lincoln Road Mall befinden sich außerdem in der Nähe. AusstattungDie Unterkunft im Boutiquestil verfügt über Folgendes: Bar/Lounge. Zu den Annehmlichkeiten für Geschäftsreisende in dieser 3.5-Sterne-Unterkunft zählen: Businesscenter, Tagungsräume für kleine Gruppen und Limousinenservice. Zu den Veranstaltungsräumlichkeiten gehören: Konferenzräume und Bankettsaal. Unser Personal hilft Ihnen gerne bei allen Fragen weiter. Zu unserem Service-Angebot gehört Folgendes: Concierge-Service, Hochzeitsservice und Event-Catering. Weitere Annehmlichkeiten sind: Außenpool, Wellnessangebote und Parkservice. Dies ist eine Nichtraucherunterkunft. Zimmer In der Unterkunft Blue Moon Hotel gibt es insgesamt 75 Zimmer. Fernseher sowie Premium-Kabelfernsehen stehen in den Zimmern zur Verfügung. In den Zimmern stehen den Gästen Voicemail und Zimmersafes (für Laptops geeignet) zur Verfügung. Die Betten in den Zimmern haben Pillowtop-Matratzen und hochwertige Bettwäsche. In den Zimmer stehen den Gästen Kaffee-/Teekocher zur Verfügung. Zur Badausstattung gehören: Badewannen-/Duschkombinationen, Bademäntel, Haartrockner und kostenlose Toilettenartikel. Weitere Annehmlichkeiten sind: Minibars, Klimaanlagen und Bügeleisen/Bügelbretter. Zu den auf Anfrage verfügbaren Annehmlichkeiten gehört Folgendes: Aufdeckservice und Reinigungsservice. Es werden Kinderbetten bereitgestellt. Alle Zimmer der Unterkunft Blue Moon Hotel sind Nichtraucherzimmer. Hinweise und Gebühren:Die folgenden obligatorischen Gebühren werden vom Hotel erhoben und sind entweder beim Check-in oder beim Check-out zu bezahlen. Hotelresortgebühr: 10 US$ pro Zimmer, pro NachtIn der Hotelresortgebühr ist Folgendes enthalten: FrühstückInternetzugangTelefongesprächeFaxeZusätzl ich inbegriffen:Die oben aufgeführte Liste enthält eventuell nicht alle Informationen. Obligatorische vom Hotel erhobene Gebühren enthalten eventuell keine Steuern und können sich ändern. Die folgenden Gebühren und Kautionen werden von der Unterkunft erhoben, wenn ein Service in Anspruch genommen wird, beim Check-in oder beim Check-out. Parken mit Parkservice: 27 US$ pro Tag (Pauschalgebühr) Die oben aufgeführte Liste enthält eventuell nicht alle Informationen. Gebühren und Kautionen enthalten eventuell keine Steuern und können sich ändern.
liegt gleichzeitig in erreichbarer Nähe zum Flughafen. AusstattungZum gastronomischen Angebot der Unterkunft Blue Moon Hotel gehört Folgendes: Snackbar/Feinkostbar. Der Zimmerservice steht zur Verfügung. Dieses Hotel bietet den Gästen kostenlos ein Frühstücksbuffet an. Zum Freizeitangebot der Unterkunft gehören: Fitnessstudio, Sauna und Dampfbad. Das Wellnesscenter bietet Folgendes: Massage- und Behandlungsräume, Gesichtsbehandlungen, Körperbehandlungen und Schönheitsbehandlungen. Zu den Annehmlichkeiten dieser 3.0-Sterne-Unterkunft zählen: Tagungsräume für kleine Gruppen, Technik-Helpdesk und Personal für technischen Support. Ein WLAN-Internetzugang (kostenlos) steht in den öffentlichen Bereichen zur Verfügung. dieses Hotel bietet den Gästen außerdem Folgendes: Internet-Terminal. Die Fläche der Veranstaltungsräume dieser Unterkunft in Pantelleria beträgt 200 Quadratmeter und es stehen Konferenzräume zur Verfügung. Zum Transferservice gehören sowohl ein Shuttle in die Umgebung bis zu einer Entfernung von 5 km als auch ein Flughafenshuttle (auf Anfrage) sowie ein Shuttle zum Fährterminal. Zu den angebotenen Services gehören Übersetzungsdienst und Unterstützung bei der Tourenplanung. Weitere Annehmlichkeiten dieser Unterkunft im Stil der Beaux Art sind: Yachthafen vor Ort, Concierge-Service und mehrsprachiges Personal. Folgende Annehmlichkeit steht unseren Gästen in einem Partnerhotel zur Verfügung: Außenpool. Die Unterkunft verfügt über ausgewiesene Raucherbereiche. Diese Unterkunft wurde im April 2011 komplett renoviert. Zimmer Die Unterkunft Blue Moon Hotel verfügt über 12 Zimmer. Die Zimmer verfügen über Balkone, die einen schönen Blick auf die Stadt, auf das Meer oder auf den Innenhof bieten. Alle Zimmer sind individuell ausgestattet. In allen Zimmern gibt es Kühlschränke und Minibars. Die Bäder sind wie folgt ausgestattet: Duschen und Handbrausen. Außerdem verfügen sie über Bidets, Kosmetikspiegel und Designer-Toilettenartikel. W-LAN steht den Gästen kostenlos zur Verfügung. Die Zimmer verfügen über Schreibtische und Zimmersafes sowie über Telefone mit mehreren Leitungen. Neben einem 22-Zoll-LCD-Fernseher mit Premium-Sat-Kanälen sind die Zimmer mit folgenden Angeboten und/oder technischen Geräten ausgestattet: Pay-TV. Die klimatisierten Zimmer sind außerdem wie folgt ausgestattet: Verdunkelungsvorhänge und Keycards. Zu den auf Anfrage verfügbaren Annehmlichkeiten zählt Folgendes: Bügeleisen/Bügelbretter. Außerdem wird täglich der Reinigungsservice angeboten. Kinderbetten sind auf Anfrage erhältlich. Hinweise und Gebühren:Diese Unterkunft bietet den Gästen einen Transferservice vom Fährterminal und Flughafen an. Um die Einzelheiten der Ankunft abzuklären, müssen die Gäste die Unterkunft kontaktieren. Hierzu können sie die auf der Buchungsbestätigung angegebenen Kontaktinformationen nutzen. Es sind keine Parkplätze vor Ort vorhanden. Die folgenden Gebühren und Kautionen werden entweder beim Check-in oder beim Check-out oder wenn ein Service in Anspruch genommen wird, von der Unterkunft erhoben. ein Frühstücksbuffet Frühstück: 10 EUR pro Person (ungefährer Preis) Die oben aufgeführte Liste enthält eventuell nicht alle Informationen. Gebühren und Kautionen enthalten eventuell keine Steuern und können sich ändern.
Carmen, nur 100 Meter von der berühmten Kathedrale und der Plaza de la Virgen entfernt, wo viele bedeutende Festlichkeiten der Stadt zelebriert werden. Zum Hauptmarkt und anderen Sehenswürdigkeiten kann man bequem laufen, so dass dies wirklich eine ideale Unterkunft ist, um das Stadtzentrum zu Fuß zu
BLUE MOON (DVD)
Deutschland Edition, PAL/Region 0 DVD: TON: Deutsch ( Dolby Digital 2.0 ), Englisch ( ... mehr
Untertitel ), WIDESCREEN (1.85:1), BONUSMATERIAL: Bilden Von, Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Das Spielfilmdebüt von Andrea Maria Dusl: Ein modernes Märchen über die Liebe zwischen Ost und West, über die Erfüllung seiner Sehnsucht und die Entdeckung eines Kontinents. Ein Roadmovie in jene Länder, die jahrzehntelang vom Eisernen Vorhang verborgen waren. ...Blue Moon
Blue Moon (DVD)
In Blue Moon treffen der Österreicher Josef Hader und sein deutsches Pendant Detlev Buck ... mehr
zum ersten Mal aufeinander. Entstanden ist ein Low-Budget-Roadmovie tief im Herzen des wilden Ostens: von Slowenien geht die Reise über Kiew bis nach Odessa, am schwarzen Meer. Josef Hader ist in Österreich ein Star: als Kabarettist, nach seinen erfolgreichen Ausflügen auf die große Leinwand mit Komm, süßer Tod und vor allen Dingen dem österreichischen Blockbuster Indien (an der Seite von Alfred Dorfer) auch als Schauspieler. In Blue Moon spielt er den stoisch umherschlurfenden Geldboten Johnny Pichler, der nach einer missratenen Transaktion an die mysteriöse Blondine Shirley (Viktoria Malektorovych) gerät, nur um in den schäbigen Hotels der Slowakei sein Herz an sie zu verlieren. Eh er sich versieht, ist Shirley, die eigentlich Jana heißt, über alle Berge und Pichler sitzt mit dem gestrandeten Ostdeutschen Ignatz (Detlev Buck) am Tresen, um 10.000 Dollar ärmer -- dafür mit einem gestohlenen Wagen am Bein. Alles was ihm von Jana bleibt, ist eine Visitenkarte aus dem ukrainischen Lviv. Doch Johnny Pichler lässt sich so leicht nicht abschütteln. Blue Moon ist ein klassisches Roadmovie: eine skurrile Odyssee von West nach Ost und nicht zuletzt eine Liebesgeschichte, die sich allen Grenzen widersetzt. Regisseurin Andrea Maria Dusl hatte den Stoff schon lange im Kopf. Als sie im Spätherbst 1989, nach dem Fall des eisernen Vorhangs, zum ersten Mal in den Osten aufbrach, wirkte diese neue Welt auf sie exotisch -- seltsam anders und faszinierend fremd. Die Faszination ist geblieben und dem Film in jeder Szene anzumerken. Wohltuend werden gängige Klischees über das Armenhaus Europas vermieden, immer wieder findet Kameramann Wolfgang Thaler frische Motive und auch die Entscheidung beizeiten in die Subjektive der von Pichler mitgeschleiften Digicam zu springen, verschonen uns vor postkartenhaften Entdeckungsreisen. Im Gegenteil -- das auf diese Weise entstehende Videotagebuch findet sowohl in der Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen Johnny und Jana als auch in der Reise an sich seine Entsprechung. Josef Hader hat einen Hang zur ausgestellten Verweigerung. Umso erfrischender ist das Aufeinandertreffen mit dem unbeschwert aufspielenden Detlev Buck, der immer so wirkt, als würde er zwischen seinem ganz persönlichen Osttrip mal eben seine Szenen hinwerfen; mitunter ist das schlichtweg brillant -- etwa in der einführenden Szene im Hotel. Auch wenn die Regie bei den großen emotionalen Szenen ein wenig hilflos wirkt, gelingen etliche schöne Momente zwischen Johnny und Jana, die wichtig für die Erdung des Films sind. Letztendlich ist Blue Moon bei aller Ostthematik nämlich ein Liebesfilm -- und manchmal sogar ein ergreifender. --Thomas Reuthebuch
Blue Moon (DVD)
In Blue Moon treffen der Österreicher Josef Hader und sein deutsches Pendant Detlev Buck ... mehr
zum ersten Mal aufeinander. Entstanden ist ein Low-Budget-Roadmovie tief im Herzen des wilden Ostens: von Slowenien geht die Reise über Kiew bis nach Odessa, am schwarzen Meer. Josef Hader ist in Österreich ein Star: als Kabarettist, nach seinen erfolgreichen Ausflügen auf die große Leinwand mit Komm, süßer Tod und vor allen Dingen dem österreichischen Blockbuster Indien (an der Seite von Alfred Dorfer) auch als Schauspieler. In Blue Moon spielt er den stoisch umherschlurfenden Geldboten Johnny Pichler, der nach einer missratenen Transaktion an die mysteriöse Blondine Shirley (Viktoria Malektorovych) gerät, nur um in den schäbigen Hotels der Slowakei sein Herz an sie zu verlieren. Eh er sich versieht, ist Shirley, die eigentlich Jana heißt, über alle Berge und Pichler sitzt mit dem gestrandeten Ostdeutschen Ignatz (Detlev Buck) am Tresen, um 10.000 Dollar ärmer -- dafür mit einem gestohlenen Wagen am Bein. Alles was ihm von Jana bleibt, ist eine Visitenkarte aus dem ukrainischen Lviv. Doch Johnny Pichler lässt sich so leicht nicht abschütteln. Blue Moon ist ein klassisches Roadmovie: eine skurrile Odyssee von West nach Ost und nicht zuletzt eine Liebesgeschichte, die sich allen Grenzen widersetzt. Regisseurin Andrea Maria Dusl hatte den Stoff schon lange im Kopf. Als sie im Spätherbst 1989, nach dem Fall des eisernen Vorhangs, zum ersten Mal in den Osten aufbrach, wirkte diese neue Welt auf sie exotisch -- seltsam anders und faszinierend fremd. Die Faszination ist geblieben und dem Film in jeder Szene anzumerken. Wohltuend werden gängige Klischees über das Armenhaus Europas vermieden, immer wieder findet Kameramann Wolfgang Thaler frische Motive und auch die Entscheidung beizeiten in die Subjektive der von Pichler mitgeschleiften Digicam zu springen, verschonen uns vor postkartenhaften Entdeckungsreisen. Im Gegenteil -- das auf diese Weise entstehende Videotagebuch findet sowohl in der Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen Johnny und Jana als auch in der Reise an sich seine Entsprechung. Josef Hader hat einen Hang zur ausgestellten Verweigerung. Umso erfrischender ist das Aufeinandertreffen mit dem unbeschwert aufspielenden Detlev Buck, der immer so wirkt, als würde er zwischen seinem ganz persönlichen Osttrip mal eben seine Szenen hinwerfen; mitunter ist das schlichtweg brillant -- etwa in der einführenden Szene im Hotel. Auch wenn die Regie bei den großen emotionalen Szenen ein wenig hilflos wirkt, gelingen etliche schöne Momente zwischen Johnny und Jana, die wichtig für die Erdung des Films sind. Letztendlich ist Blue Moon bei aller Ostthematik nämlich ein Liebesfilm -- und manchmal sogar ein ergreifender. --Thomas Reuthebuch
Blue Moon (DVD)
FSK: ab 12 Jahre, Spieldauer: 82 MinutenSprache: Deutsch, EnglischUntertitel: ... mehr
DeutschRegie: Joe Nimziki; Mit Lindsey Shaw, Ivana Milicevic, Landon Liboiron u. a.An dem Abend, als Will Kidman seinen High School Abschluss absolviert, schafft er es endlich bei seinem Schwarm Eliana Wynter zu landen. Doch als das Licht bei der Highschoolparty plötzlich ausgeht, greift ein haariges Monster die Schüler an und Will kann nur knapp mit dem Leben entkommen. Aber dann bemerkt er, dass er von einem dunklen Geheimnis geplagt wird und sich langsam in einen Werwolf verwandelt! Für Will beginnt ein Kampf um die Liebe, gegen sein Verlangen nach Fleisch und vor allem ums Überleben. Denn andere Werwölfe sind bereits auf dem Weg und zeigen keine Gnade.
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Erfahrungsbericht von Thomas_Groh über Blue Moon 16.10.2003
Produktbewertung des Autors:
Pro:
Film
Kontra:
nüscht
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Man hätte diesen Film auch ganz anders inszenieren können: Ein Mann, von dessen Vergangenheit wir wenig - ja gar nichts, eigentlich - wissen, verbockt eine Geldübergabe, deren Hintergründe wir nicht kennen. Eine so schöne wie geheimnisvolle Frau rettet ihn aus dieser misslichen Situation, dem folgt eine Irrfahrt quer über den (ost-)europäischen Kontinent, an deren Ende es doch nur noch um eine Sache gehen kann: Dass beide sich, wie auch immer, kriegen. Man hätte ein Genre-Einerlei draus machen können, mit etwas Action hier und da, mit etwas behaupteter Dramatik und Sentiment. Einen Film wie viele andere auch: Schnell gedreht, gesehen, vergessen. Regisseurin Andrea Maria Dusl hat sich anders entschieden. Zum Glück.
Es ist eine seltsame, langsame Reise, deren Zeuge wir werden. Quer durch Ost-Europa, das trotz steter geografischer Benennungen - paradoxerweise - doch orts- und bezugslos zu bleiben scheint. Eine Welt, nicht vollkommen jener fantastischen "Interzone" aus Cronenbergs Naked Lunch fremd, in der sich die Wege der Menschen kreuzen, vereinen, teilen, immer wieder. Weite Fernen, weiter Himmel.
Der Mann, den wir nicht kennen, das ist der Österreicher Johnny Pichler (Josef Hader). Ob das wirklich sein Name ist, wer weiß das schon. Zumindest hat er kurz, vielleicht ja wirklich einen Moment zu lang, überlegt, als er danach gefragt wurde. Johnny, das klingt vielleicht etwas verwegener als, sagen wir, Johannes. Klingt nach Freiheit und, ein wenig zumindest, nach alten Westernhelden. Wie ein solcher bewegt er sich - stets unrasiert, leger gekleidet, eher etwas wortkarg, im Handgepäck stets eine kleine Digitalvideokamera, die ihm doch eigentlich gar nicht gehört - durch die weite Prärie Osteuropas, durch endlose Landschaftsflächen und die Saloons der Plattenbaumetropolen. Und ja, die Freiheit! Ein Ballerina-Püppchen, das, in einer Flasche eingekorkt, vor sich hintanzt, wird ihm zum Anlass von Meditationen, das zerschmetterte Glas zum Sinnbild für den Ausbruch. Schafen will er in einem der schönsten Bilder des Films beibringen, über die einpferchenden Zäune zu springen: Eine der wenigen Szenen, in denen er lacht, ausgelassen scheint. Und dann das Meer, so weit weg, wie gern will er doch dahin. Ein Mensch, der sein altes Leben - wie es aussah, wissen wir nicht, ein paar Weisheiten der "Pichler-Oma" gibt's manchmal aus dem Off - ohne mit der Wimper zu zucken hinter sich lässt, als sich die Gelegenheit bietet.
Nach dem Namen gefragt wurde er von der Russin Shirley (Victoria Malektorovych). Oder Jana. Oder Dana. Wer weiß das schon. Sie, Hostess, saß im Wagen des russischen Gangsters gleich zu Beginn, der Johnny, weil er zu wenig Geld mitbringt, ins Auto packt und mitnehmen will, als Geisel vermutlich, denn Johnny ist ja nur der Kurier. Beherzt rettet sie ihn, klaut den Wagen und ab dann, nach Slowakien, bloß zurück in die Ukraine, irgendwie. Der Gangster ist für den Film nicht mehr wichtig, denken wir nicht mehr an ihn. Für Johnny wird diese Frau zur fixen Idee, wie einst Kim Novak für James Stewart in Hitchcocks Vertigo. Kein Zufall wohl, dass sie später, nachdem sie Johnny um sein Geld gebracht hat und abgehauen ist, brünett statt blond, mit kurzgeschnittenem statt langem Haar, wieder auftauchr: Kaum, gar nicht eigentlich, wiederzuerkennen, schon gar nicht für Johnny, der mit der vorgeblichen Zwillingsschwester der Frau, die er irgendwo im ehemaligen Ostblock sucht, eine Affäre beginnt. Auch sie entflieht einem Leben, das wir nicht näher kennen, das ebenso leer scheint, deren traumatischen Voraussetzungen nur am Rande beiläufig erhellt werden. Und wie die unvergessliche Kim Novak wird auch sie ins Wasser springen.
Und dann Ignaz Springer (Detlef Buck). Ebenso ein Irrlicht auf den Straßen und Raststätten des wilden Ostens. Der Deutsche, der Piefke, der alles zu Geld machen will, für den alle nur in Verkäufer und Käufer einteilbar sind, der sich auf einen hirnrissigeren Tausch nach dem nächsten einlässt und Johnny, dem er immer wieder, hier und dort, begegnet, nur in Schwierigkeiten bringt. Was er nun wieder für ein Mensch ist? Keine Ahnung! Eher grobschlächtiger Unsympath, tingelt er durchs Land, mehr oder weniger kleinkriminell, ohne Ziel, Vergangenheit oder gar Zukunft. Wo er herkam, was er wollte, was er da draußen, eigentlich doch recht privilegierter, wenn auch glückloser Deutscher, zu suchen hat, wer weiß das schon. Auch er Endpunkt einer Biografie, die offenbar so wenig attraktiv ist, dass sie kaum der Rede wert, vor allem aber als Rückzugsmöglichkeit nicht denkbar scheint. Etwas besseres findet sich allemal.
Ruhig und bedächtig entfaltet sich der Film, keine Hektik, keine Eile. Wenn gleich zu Beginn der Gangster mit CS-Gas ruppig überwältigt wird, war's das dann auch eigentlich schon fast mit Action und Aufregung. Was folgt ist ein bald melancholisches, bald heiteres Road Movie, in dem sich Menschen in der Fortbewegung entwickeln, Facetten preis geben, sich immer wieder aufs Neue miteinander konfrontiert sehen, aneinander wachsen oder aber sich auseinander leben. Momente lakonischen Humors - wenn Pichler von jungen Russen ausgeraubt wird und sich anschließend mit einem saloppen "Danke" verabschiedet - wechseln sich ab mit solchen höchster emotionaler Intensität, wenn Pichler etwa Janas wahrer Identität mittels ein paar alter Fotos auf die Schliche kommt oder er sich, unter enormen seelischen Druck, in die Autoaggression flüchtet. Reduziert, ja kaum wahrnehmbar fließen diese Untertöne ineinander über, werden Entwicklungen im Detail nachgezeichnet, nicht selten unter Ausblendung des wesentlichen: Wie wenn man sich anblickt und, ganz ohne Worte, weiß, was das Gegenüber denkt, ohne aber der Gefühlsduselei zu verfallen. Nicht nur Haders understatement-haft dargebotener Humor, auch seine enormen schauspielerischen Fähigkeiten sind es, die dieser Figur, bei aller lakonischen Reduktion, eine im Detail oft atemberaubend emotionale Dynamik verleihen - ein personeller Glücksgriff für BLUE MOON, der, ohne Bucks oder Malektorovychs Leistungen damit gering schätzen zu wollen, doch, wie kaum ein anderer seiner bemerkenswerten Filmografie, ganz und gar Haders Film ist.
BLUE MOON ist einer jener Filme, die plätschern, in denen oft alles in der Schwebe zu sein scheint, nichts ausgesprochen wird und doch unglaublich viel passiert. Einer jener Filme, denen (und deren Charakteren) man einfach immer nur weiter zuschauen möchte. Zum Ende hin ist's wie mit einem guten Buch, das man über die Tage hinweg zu lieben gelernt hat, dessen baldiger Beschluss einen traurig macht. Man liest langsamer, legt es oft weg, will sich noch so viel wie möglich aufsparen, greift aber doch immer wieder danach, mit einem kleinen Stich in der Seite. Man verabschiedet sich nur ungern von diesen Menschen. Dieser flirrenden Atmosphäre, die zwar den Raum, nicht aber die Zeit zu kennen scheint. Von den Wolkengemälden, die diese Figuren und Abenteurer so oft umschmeicheln. Kurzum: Von diesem langsamen, schönen Film.
Thomas Groh, 2003
Blue Moon Österreich 2002 Regie, Drehbuch: Andrea Maria Dusl Kamera: Wolfgang Thaler Schnitt: Karina Ressler, Andrea Wagner Musik: Peter Dusl, Christian Fennesz, Yuri Naumov Darsteller: Josef Hader, Detlef W. Buck, Victoria Malektorovych u.a.
Internet Moviedatabase http://german.imdb.com/title/tt0328901/combined
Pressespiegel bei angelaufen.de http://angelaufen.de/31.10.02.html#Anchor-55372
Hinweis: Diese Kritik erscheint auch auf der Website der Zeitschrift "F.LM - Texte zum Film", http://www.f-lm.de
Pro: Extrem humorvoller Roadmovie; Hader, Buck, Viktoria Malektorovych Kontra: Nein
„Wie geh ma vor?“ „Vorgehn is scho folsch“, antwortete Josef Hader in „Komm süßer Tod“ (2000) als Rettungsfahrer seinem Kollegen. Hader spielt gerne und gut den Unsympathischen, der für andere Null Interesse zeigt, mal übel gelaunt, mal stur, meist beides ...
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Hmm, ein Film mit einem Österreicher und einem Deutschen, der noch dazu eigentlich ein Road Movie durch den Osten ist und dann auch noch einen englischen Namen hat? „Blue Moon“ nennt sich dieses Werk, und eigentlich geht es bei diesem Titel um ...
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...zur Höchstform auf, zeigt uns den Schmerz der Verwandlung und so durchlebt auch der (männliche) Zuschauer die ganze Qual der Pubertät in knapp 120 Sekunden.
Das alles geschieht zu den schmusigen Klängen von "Blue Moon", wie auch der ganze Film von Oldie-Musik durchzogen ist. Tatsächlich hat der Soundtrack seinen eigenen Flair, will vordergründig nicht so recht zu den Bildern passen, was im Gesamtkontext jedoch um so passender wirkt. Das hat sicher auch damit zu tun, das der Original-Score von Elmar Bernstein stammt.
Ich könnte noch seitenlang über diesen Film schreiben, angefangen von den unglaublich guten Dialogen über die auch in den Nebenrollen hervorragende Besetzung, bis hin zum Stunt von John Landis, der in einer Szene eigenkörperlich durch ein Schaufenster fliegt. Doch a) würde das sicher nur langweilen und b) sollte ihr euch stattdessen...
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Pro: Blue Moon, gute Moderatoren, Abwechslung Kontra: nicht wirklich immer gut
...Der 'Jugendsender' Fritz ist oeffentlich-rechtlich und gehoert zum ORB. Ob die gespielte Musik gut oder schlecht ist, darueber kann man sich lange streiten. Wirklich genial ist aber der 'Blue Moon', ein ganz eigenes Radioformat.
Sechs mal in der Woche (ausser Samstags) ist zwischen 22 Uhr und 1 Uhr 'Blue Moon'-Zeit. Dabei handelt es sich um eine Call-In-Sendung mit wechselnden Moderatoren, wobei jeder irgendwo in der Woche seinen festen Platz hat. Und die Moderatoren machen die eigentliche Qualitaet des 'Blue Moon' aus:
Da gibt es zum Beispiel Dr. Juergen Kuttner, einen ehemaligen DDR-Buerger inklusive Stasi-Verstrickungen, der jeden Dienstag die rote Fahne hochhaelt. Musikalisch wird seine Sendung von Brecht/Eisler ueber Pionierlieder bis Schubert begleitet, inhaltlich versucht er sich an philosophisch...
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Pro: interessantes Thema, bewegende Einblicke in wirklich schweres Leben als Fischer Kontra: bleibt z. T. in Mysteriösem stecken
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** Meine Meinung **
Guter Ansatz, am Ende verloren. Als Mileustudie und Berufsbild für die Fischer mag der Film noch gut daher kommen. Leider verliert er am Ende ein wenig, weil er sich nicht entscheiden kann zwischen Drama mit Tiefgang und Melodram mit Mystik-Touch.
Da können auch die lebendig spielenden Darsteller nichts ändern.
Sehenswert für diejenigen, die es interessiert.
** Daten **
USA/Kanada 1998
Genre: Drama
Originaltitel: Blue Moon
Regie: Ron Lagomarsino
FSK 12...
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