Bluetake i-Phono Mini BT450RXL Bluetooth Stereo Headset

Erfahrungsbericht über

Bluetake i-Phono Mini BT450RXL Bluetooth Stereo Headset

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Ohne Anschlusskabel klein und fein, Pt. IV

3  30.10.2006

Pro:
sehr klein und leicht, Mini - USB - B - Anschluss, viel Zubehör erhältlich

Kontra:
kurze Laufzeit, relativ schlechter Klang bei Stereo - Wiedergabe, geringe Empfangsleistung, schlechte Wahlunterstützung, problematisches Wiederverbinden, wenig Zubehör mitgeliefert

Empfehlenswert: Nein  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Klang

Verarbeitung

Tragekomfort

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froes

Über sich: ♪ ♫ ♪ ♫ ♪ Mein Musiktip: „The Black Halo“ von Kamelot, anspruchsvoller...

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1. Intention
2. Auswahl und Beschaffung
3. Auspacken
4. Inbetriebnahme
5. Betrieb
6. Telefonieren
7. Stromversorgung
8. Handbuch
9. Varianten
10. Der Hersteller und Support
11. Zusammenfassung und Allgemeines


1. Intention

Zum Musikhören und gelegentlichen Telefonieren mit meinem MDA Pro suchte ich immer noch ein brauchbares Bluetooth-Stereo-Headset. Dieses Headset sollte ultraportabel sein, also keine Kopf- oder Nackenbügel besitzen, die das Gerät unnötig sperrig werden lassen. Es sollte ein ausreichend guter Klang erreicht werden und ein MDA sich damit fernsteuern lassen. Die Bluetooth-Profile A2DP (Advanced Stereo Profile), AVRCP (Audio Video Remote Control Profile), HSP (Headset Profile) und HFP (Handsfree Profile) sollten unterstützt werden.


2. Auswahl und Beschaffung

Es gibt nun schon etwas länger Bluetooth-Stereo-Headsets und so verwundert es nicht, dass immer mehr Geräte asiatischer Hersteller auf dem europäischen Markt auftauchen, so auch das BT450Rx. Dieses Headset ist eines mit Ohrbügeln ohne zusätzliches Empfängerteil, die ursprünglich von mir bevorzugte Bauform. Fotos, die ich auf meiner Suche im WEB gefunden habe, ließen erkennen, dass dieses Headset besonders klein ist.
Es war nur bei zwei Anbietern erhältlich und so bestellte ich es gemeinsam mit anderen Artikeln für 88 Euro plus zehn Euro Versandkosten bei Expansys.de. Da man dort noch auf Zulieferung wartete, dauerte die Lieferung über eine Woche.


3. Auspacken

Die Verpackung des BT450Rx ist recht unspektakulär. In einem Doppelblister, dessen Vorder- und Rückseite unten durch eine Knickstelle und oben durch druckknopfartige Ausbuchtungen zusammengehalten wurden befanden sich gehalten von einem Formteil aus weißer Plaste mit einem Sichtschutz aus Papier
• das Headset,
• ein Lade-Adapterkabel USB auf Mikro-USB,
• eine CD,
• ein Handbuch,
• ein Stoffbeutel.
Beim Nachschlagen im Handbuch wurde mir klar, was die Bezeichnung Lightpack , bzw. BT450RxL, zu bedeuten hatte. Es gibt kein Netzteil dazu, was aber verschmerzbar ist.

Das Headset selbst ist wirklich kleiner als die beiden Ohrbügelheadsets, die ich schon in den Händen hatte. Lediglich die etwas größere Dicke als bei normalen Ohrbügelkopfhörern erinnert daran, dass darin etwas mehr steckt als nur ein simpler Kopfhörer.
Das zylinderförmige Gehäuse ist bei der von mir gewählten Farbe aus schwarzer, leicht glänzender Plaste. Verfügbar sind noch Anthrazit und Weiß. Auf der Außenseite sind zwei silberfarbige kreisförmige Plättchen in eine größere runde Fläche aus hochglänzender schwarzer Plaste eingelassen. Im rechten Kopfhörer befindet sich in der Nähe dieses Plättchens an der Seite ein Dreiwegeschalter und gegenüber ein winziger Knopf. Eine kleine LED auf der Oberseite zeigt bestimmte Statusinformationen an. Im linken Kopfhörer befindet sich unterhalb des silbernen Plättchens die Ladebuchse unter einer kleinen Abdeckung. Bedingt durch die geringere Fläche nehmen die Polster der Lautsprecher die gesamte Fläche der Innenseite ein.
Die zum Aufsetzen wegklappbaren
Bilder
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Bluetake i-Phono Mini BT450RXL Bluetooth Stereo Headset Bild 23917944 tb
Produktbild
Ohrbügel besitzen zusätzliche Gummiführungen, die für einen besseren Sitz auf dem Ohr sorgen. Der Bügel des rechten Ohrhörers ist leicht nach vorn verlängert und läuft in einer zylinderförmigen Verdickung aus, die das Mirofon enthält.
Auf das Kabel, das die beiden Ohrbügelhörer verbindet, sind keine Perlen aufgefädelt, dass es verkürzt werden könnte. Mich selbst würden diese Perlen eher stören, weil sie drücken. So vermisse ich sie nicht.
Zum Transport gibt es einen kleinen Stoffbeutel aus einem fleeceartigen Material. Ein Etui wäre mir lieber gewesen.


4. Inbetriebnahme

Für die erfolgreiche Inbetriebnahme war erst einmal das komplette Laden und dann das Studium des Handbuches notwendig. Der Akku war komplett leer.
Nach dem Anschalten des Headsets durch zweisekundiges Drücken des sehr kleinen Knopfes an der Seite muss das Headset wie üblich gepaired werden. Die Sichtbarmachung geschieht durch gleichzeitiges Drücken der einzigen beiden vorhandenen Knöpfe. Die Pairingsbereitschaft wird durch ein abwechselnd blaues und rotes Blinken angezeigt.
Der Bluetooth-Manager meines MDA findet daraufhin das Headset mit der Profilen Headset und Advanced Stereo.
Bis dann wirklich die Tonausgabe über das Headset erfolgt, muss man noch eine ganze Weile herumwerkeln. Ich weiß nicht mehr was das letztendliche Funktionieren bewerkstelligt hat.
Da ich das größte Augen- oder hier besser Ohrenmerk auf den Klang lege, probierte ich sofort die MP3-Datei aus, von der ich wusste, dass sie klangmäßig Probleme bereitet. Das BT450Rx erntete dabei aber keine Lorbeeren. Es blieb klangmäßig sogar noch hinter dem Hama GSH-300 zurück.


5. Betrieb

Bedingt durch die geringe Größe, das geringe Gewicht von nur 44 Gramm und die besondere Bügelkonstruktion tragen sich die Kopfhörer sehr angenehm.
Die geringe Größe muss natürlich ihren Tribut an die Bedienbarkeit zollen. Es gibt nur einen Dreiwegeknopf, der fünf normale Bedienvorgänge, Start/Pause, vor, zurück, laut und leise bedienen muss. Das ist dadurch gelöst, dass zum Vor- oder Zurückschalten der Knopf zwei Sekunden in der Stellung gehalten werden muss. Das ist zwar verschmerzbar, da das nicht der allgemein häufigste Bedienvorgang ist, aber es gefällt mir nicht so richtig. Dann lieber ein weiterer Wippschalter wie beim Samsung SBH-100 oder beim Hama (Goertek) GSH-300.
Die Empfangsreichweite ist recht gering. Ein verlassen des Zimmers reicht schon für eine Verbindungsunterbrechung, ebenso wie das Drehen des Kopfes oder das Zuhalten des Ohres bei aufgesetztem Headset, eine Situation die auftritt, wenn man einen der Schalter am Headset bedienen möchte.
Andererseits ist es amüsant, dass es reicht, sich die Ohren zuzuhalten und schon ist außer einem leisen Rauschen nichts mehr zu hören.
Schlimmer ist jedoch, dass die Verbindung nicht automatisch wieder aufgenommen wird, wenn nach einer etwas längeren Unterbrechung der Empfang wieder vorhanden ist. Dann darf man auf einem PDA wieder durch den Bluetooth-Manager und die Verbindung neu aufbauen.
Laut Handbuch und der Beschreibung auf der WEB-Seite soll es auch möglich sein, mehrere Bluetooth-Geräte gleichzeitig (z.B. einen MP3-Player mit Bluetooth-Audio-Transmitter und ein Bluetooth-Mobiltelefon) zu verbinden, um mit dem einen Musik zu hören und dem anderen ggf. zu telefonieren. Da mein MDA beide Funktionen übernimmt, brauchte ich das nicht zu testen.
Im Stereo-Musik-Betrieb kann das Headset klangmäßig nicht überzeugen. Stellt man die Lautstärke am Headset kleiner, damit die durch die Übertragungskompression bedingten Verzerrungen weniger zu hören sind, bleibt das Eigenrauschen des Headsets deutlich zu hören, dass nichts gewonnen ist. Das Eigenrauschen ist bei komplett runtergeregelter Lautstärke oder pausierter Wiedergabe deutlich wahrzunehmen. Auch eine geringere Lautstärke am MDA und eine größere am Headset hilft da nicht.
Es kommt auch vor, dass irgendwelche Störungen eingefangen werden, dass an Musikhören überhaupt nicht mehr zu denken ist. So war in der Zeit, in der ein Bagger vor der Firma lief, das Musikhören über Bluetooth unmöglich. Das dürfte dann aber technologiebedingt für alle Bluetooth-Headsets zutreffen und nur bei einer Entscheidung Bluetooth-Headset oder nicht eine Rolle spielen.
Die offene auf den Ohren aufliegende Bauform sorgt dafür, dass Umgebungsgeräusche deutlich wahrgenommen werden können.


6. Telefonieren

Das Telefonieren mit dem Headset wird nur in Teilen unterstützt. Es können Telefonanrufe entgegengenommen werden oder die Annahme verweigert werden.
Das Starten einer Sprachwahl ist mit dem Headset selbst nicht möglich. Das Handbuch verweist im Abschnitt zum Thema selbst wählen auf das Telefon, das fernbedient werden sollte.
Bei einem eingehenden Telefonanruf oder wenn man am MDA selbst eine Telefon-Verbindung aufbaut, wird die Musikwiedergabe selbstständig unterbrochen und das Telefon auf das Headset geschaltet.
Anschließend ist es u.U. sehr schwierig die Stereo-Tonausgabe wieder über das Headset hinzubekommen. Das kann soweit führen, dass nichts mehr hilft als den MDA neu zu booten.


7. Stromversorgung

Mit einer Laufzeit von sechs Stunden liegt das Gerät hinter den meisten seiner Mitbewerber. Eine Standby-Zeit wird nicht angegeben. Als ich es aus Versehen angeschaltet liegen ließ, meldete es nach mehreren Tagen mit einem Piepen, dass der Akku nur Neige geht.
Das Laden der Light-Version erfolgt entweder über den USB-Anschluss eines Computers oder ein nicht mitgeliefertes USB-Netzteil an das das mitgelieferte Adapterkabel angeschlossen werden muss. Leider hat man auch bei diesem Gerät so einen Mini-USB-B-Anschluss verbaut, dass zumindest auf das Adapterkabel nicht verzichtet werden kann.
Andererseits scheint sich gerade dieser Anschluss bei Headsets und MP3-Playern zu etablieren, aber es gibt kaum alternative Kabel dafür.
Das Laden dauert mehrere Stunden. Das Ende Des Ladevorganges wird durch ein Umschalten der Farbe der LED am Headset angezeigt.


8. Handbuch

Das Handbuch in Größe einer CD-Hülle ist nur in Englisch. Der Tatsache, dass verschiedene Lieferumfänge mit/ohne Netzteil, mit/ohne allgemeinen Audio-Dongle oder für iPod verfügbar sind, geschuldet, gibt es die einzelnen Abschnitte mehrfach, und man ist nicht mit der Suche nach der richtigen Sprache, sondern mit der Suche nach der richtigen Ausstattungsversion beschäftigt. Das ist jedoch viel schwieriger, da die einzelnen Kapitel jeweils die einzelnen Ausstattungsversionen in Kombination mit möglichen Tonquellen nacheinander abhandeln.
Es ist auf jeden Fall hervorzuheben, dass man sich die Mühe gemacht hat, auf Besonderheiten beim Anschluss an verschiedene Sender einzugehen. So wird der PDA-Benutzer genauso unterstützt wie der PC-Benutzer oder der iPodder.

Die mitgelieferte CD-ROM beinhaltet die PDF-Version des Handbuchs in Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Chinesisch, and Japanisch. So kann auch der des Englischen Unkundige in den Genuss des Handbuchs kommen, sofern er über einen Computer verfügt


9. Varianten

Um den verschiedenen Geschmäckern zu genügen, gibt es das Headset in drei Farben, wobei man bei Weiß sicher an die iPod-Besitzer gedacht hat.
Außerdem kommt das i-Phono Mini in drei Lieferkonfigurationen: das BT450Rx mit Netzteil, das BT450Rx-L mit einem USB-Ladekabel anstelle des Netzteils und das BT450Rx-C mit dem BT450Tx Bluetooth Audio Transmitter für Tonquellen mit 3,5"-Stereo-Miniklinken-Ausgang.
Zusätzlich werden noch Transmitter für PC, PSP und iPod angeboten.


10. Der Hersteller und Support

Wer sich mit Bluetooth-Geräten beschäftigt, hat den Namen Bluetake sicher schon gehört.
Auf der Produktpalette sind verschiedenste Bluetooth-Geräte wie Mäuse, Transmitter für iPod, PSP, mit USB- und Klinkenanschluss, sowie Headsets mit Bügeln oder ohne gelistet.
Unter bluetake.com kann man sich alle diese Produkte betrachten. Ob man dann dafür wirklich einen Händler in Deutschland findet, sei dahingestellt.
Sehr bemerkenswert finde ich dass man sich rühmt, Sieger in der "Stereo Audio" Kategorie und der "Overall Winner" des "Bluetooth SIG Best of CES Contest 2006" mit dem BT450Rx zu sein. Eine Auszeichnung an deren Rechtfertigung ich nach meinem Test arge Zweifel hege. Man hat sicher gewürdigt, dass zum BT450Rx entsprechende Transmitter für iPod , PSP, Standard Audio-Quellen und PC verfügbar sind und das BT450Rx das kleinste Gerät seiner Klasse ist.

Für den Support gibt es ein entsprechendes Formular, die FAQ für das BT450Rx war nicht aufzufinden. Da ich keine unlösbaren Probleme hatte, brauchte ich den Support nicht zu nerven.


11. Zusammenfassung und Allgemeines

Das BT450Rx ist ein sehr kleines und leichtes Ohrbügelheadset, mit dem sowohl Musik gehört als auch telefoniert werden kann.
Der Klang bei Musikwiedergabe ist in den meisten Fällen ausreichend, aber schlechter als der vergleichbarer Konkurrenzprodukte von Nokia, Samsung, Sienems und Hama (Goertek).
Im Zusammenspiel mit einem MDA ist die Empfangsleistung vergleichsweise schlecht und die Wiederverbindung problematisch. Als Set mit einem Bluetake Audio Transmitter kann das durchaus anders sein.
Die Unterstützung beim Tätigen von Anrufen ist dürftig und die Bedienung über die beiden Schalter unhandlich.
Ich spreche diesem Gerät auch unter Berücksichtigung des Preis-Leistungs-Verhältnisses, es ist selbst in der Light-Version vergleichsweise teuer, nicht meine Empfehlung aus.
Besitzer eines iPods oder einer PSP sollten sich aber nicht davor scheuen, ihre eigenen speziellen Erfahrungen zu machen, da hier im Zusammenspiel mit den betreffenden Zusatzgeräten andere Ergebnisse erzielt werden könnten.


© 2006 by froes

Ich danke allen, die es bis hierher geschafft haben und bitte um eine wohlwollende Bewertung.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
esp1

esp1

15.08.2007 20:09

die sehen aber cool aus. lg

kleenerknuffi

kleenerknuffi

05.01.2007 01:37

******

Matze1195

Matze1195

09.11.2006 20:46

Tja, da kann man doch nur ein B.H. geben.............L.G., Matze

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