... Vor ein paar Jahren stieß ich dann auf eine weitere Kurzgeschichtensammlung, nämlich „Blut“. Das Buch „Blut“ ist eigentlich eine Zusammenfassung der bekannteren Kurzgeschichtensammlungen „Im Morgengrauen“, „Der Gesang der Toten“ und „Der ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von HowlingNightwolf über Blut / Stephen King 14.02.2004
Produktbewertung des Autors:
Niveau
durchschnittlich
Unterhaltungswert
sehr hoch
Spannung
sehr spannend
Wie ergreifend ist die Story?
ergreifend
Pro:
Spannend, abwechslungsreich und unterhaltsam .
Kontra:
Man muss lesen können .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Ich bin zwar nicht der glühendste Stephen King-Verehrer, im Bezug auf einige seiner Romane angeht, aber er bleibt für mich der Meister der Horror-Kurzgeschichten. Das erste Buch, das ich von King gelesen habe, war übrigens die Kurzgeschichtensammlung „Nachtschicht“, die bis heute einen festen Platz in meinem Bücherregal hat. Vor ein paar Jahren stieß ich dann auf eine weitere Kurzgeschichtensammlung, nämlich „Blut“. Das Buch „Blut“ ist eigentlich eine Zusammenfassung der bekannteren Kurzgeschichtensammlungen „Im Morgengrauen“, „Der Gesang der Toten“ und „Der Fornit“. Somit hat man praktischerweise drei Bände in einem.
*** Das Buch ***
Meine Ausgabe von „Blut“ stammt aus dem Jahr 1996 und wurde vom Heyne-Verlag unter der ISBN 3-453-09936-2 herausgegeben. Der damalige Preis von 16,90 DM finde ich in Ordnung, da man ja drei Bücher in einem bekommt. In der Originalsprache wurde das Buch „Skeleton Crew“ betitelt. Zum Cover schreibe ich nicht viel, den dies entspricht dem des Produktbildes.
*** Vorwort ***
Kein geringerer als der Meister selbst spricht durch das Vorwort zum Leser. Dabei erzählt Stephen King in lockerem Plauderton über seine Vorlieben zu Horrorkurzgeschichten, schneidet den Inhalt verschiedener Geschichten an und erzählt ein wenig zu der jeweiligen Entstehungsgeschichte, aber er zeigt auch seine philosophische Ader.
*** Der Nebel / The mist ***
Über ein kleines Dorf, das an einem idyllischen See im Staat Maine liegt, bricht ein schweres Unwetter herein. Der Protagonist dieser Geschichte verbringt den Sturm im Keller seines etwas abgelegenen Hauses zusammen mit seiner Frau und seinem fünfjährigen Sohn. Am nächsten Tag stellt er fest, dass das Haus einige Schäden genommen hat und so sieht er sich gezwungen in den nahegelegenen Ort zu fahren, um Ersatzteil zu besorgen. Bevor er schließlich mit seinem Sohn in die Stadt fährt, bemerkt er einen seltsamen Nebel, der vom anderen Ufer des Sees her aufzieht. In der Stadt macht er seine Besorgungen und möchte schließlich wieder nach Hause zurückkehren. Doch der Nebel hat nun die Stadt erreicht. Als ein paar Mutige sich dem Nebel nähern, werden sie von einem Etwas hineingezogen. Die meisten Bewohner der Stadt verschanzen sich schließlich in einem Einkaufszentrum. Nach und nach wird klar, dass seltsame Monster im Nebel lauern und ein Kampf ums Überleben beginnt.
Die erste Kurzgeschichte, die das Buch zu bieten hat, ist auch die deutlich längste. Die Geschichte beginnt recht idyllisch und steigert sich dann zu einem unheimlichen Endzeitszenario. Die Geschichte erlebt man aus der Ich-Perspektive des Protagonisten, der nicht nur um sein Leben kämpft, sondern auch um das seines Sohnes. Die Charaktere sind alle sehr lebendig beschrieben und der Blick für Details macht Stephen King zum Meister des Geschichtenerzählens.
*** Hier seyen Tiger / Here there be tygers ***
Charles ist Schüler einer Grundschule. Im Unterricht bemerkt er, dass er dringend zur Toilette muss, doch schämt er sich zu sehr, als dies zu sagen. Doch seine Lehrerin, die er wohl sehr hasst, bemerkt seine Unruhe und schickt ihn zur Toilette. Überraschenderweise befindet sich dort ein Tiger.
Die Geschichte ist kurz und irgendwie verstörend. Ich würde sie nicht unbedingt als unheimlich beschreiben, aber sie verblüfft mit überraschenden Wendungen.
*** Der Affe / The monkey ***
Ein Vater räumt mit seinen beiden Söhnen den Dachboden auf und stößt dabei auf eine Affenfigur, die er in seiner Kindheit besaß. Es ist ein kleiner Plüschaffe, der in beiden Händen Zimpeln hält, die normalerweise zusammenschlagen, wenn man den Affen mit Hilfe eines Schlüssels aufzieht. Der Vater hatte diese Figur gehasst, denn immer wenn der Affe seine Zimpeln zu schlagen begann, ist jemand gestorben. Man kann den Affen nicht aufziehen, sondern er beginnt nur selbständig sich zu bewegen, als suche er sich seine Opfer aus. Als eines seiner Kinder im Zusammenhang mit dem Affen stirbt, muss er etwas unternehmen, um seine Familie nicht zu verlieren.
Beim Lesen dieser Geschichte bekommt man unwillkürlich eine Gänsehaut. Egal was der Vater unternimmt, der Affe kehrt auf seltsamste Weise wieder zu ihm zurück. Das Gefühl der Macht- und Hilflosigkeit macht sich breit. Auf jeden Fall ist dies eine Geschichte voll schleichendem Horror.
*** Kains Aufbegehren / Cain rose up ***
Ein weiteres Jahr an der Uni ist vorüber und der Student Garrish zieht sich recht schweigsam in seine Dachwohnung auf dem Uni-Gelände zurück. Von dort eröffnet er das Feuer mit einem Gewehr auf seine Mitstudenten, die in die Semesterferien abreisen wollen.
Auch diese Geschichte ist keine Horrorgeschichte im klassischen Sinne. Mittlerweile scheint es ja schon beinahe Alltag zu sein, dass irgendwo auf der Welt ein Schüler durchdreht und seine Mitschüler tötet. Trotzdem gefällt mir gut, wie King das Innenleben des Killers beschreibt.
Homer Buckland ist ein Hausverwalter, der sich um ein Haus in den Wäldern bei Bangor kümmert. Ein Ehepaar in den besten Jahren wohnt dort und Homer ist gut mit der Besitzerin bekannt. Diese hat ein kleines Hobby, in dem sie ständig neue Abkürzungen von ihrem Wohnhaus nach Bangor zu finden versucht. Was als kleine Wette unter Freunden angefangen hatte, wird Homer nach und nach immer unheimlicher. Zuerst bemerkt er, dass die Besitzerin immer jünger zu werden scheint und schließlich berichtet sie ihm, dass sie weniger Kilometer benötigte, um an ihr Ziel zu gelangen, als die Luftlinie misst. Homer macht sich daran, diese physikalische Unmöglichkeit aufzuklären.
Diese Geschichte erinnert mich etwas an den Film „Event Horizon“. Auch Stephen King lässt den Raum sich heftig krümmen und in der Krümmung leben viele seltsame und gefährliche Wesen. Die Geschichte ist teilweise etwas beklemmend, aber die Charaktere hat King äußerst sympathisch beschrieben.
*** Der Jaunt / The Jaunt ***
In ferner Zukunft bewegen sich die Menschen nicht mehr mit irgendwelchen Fahrzeugen umher. Vielmehr wurde eine Apparatur entwickelt, eine Art Tor, durch das man nur durchqueren muss und gelangt ohne Zeitverzögerung an den Ort, an dem sich das Gegenstück des Tores befindet. Der Haken an der Sache ist nur, dass man die Portale nicht mit vollem Bewusstsein durchqueren kann. Eine Familie befindet sich in einem Vorbereitungsraum für einen Jaunt zum Mars. In diesem Vorbereitungsraum werden die einzelnen Passagiere in Narkose versetzt. Da die Familie ziemlich am Schluss dran ist, um in Narkose versetzt zu werden, erzählt der Vater ein paar Anekdoten zum Jaunt.
Das Jaunt-System mutet sehr an Stargate an, doch mit diversen Schwierigkeiten. Diese doch mehr an Science-Fiction orientierte Geschichte ist sehr unterhaltsam und fördert die Träumereien, was wäre, wenn es so etwas wirklich gäbe. Doch es wäre keine Geschichte von Stephen King, wenn er nicht noch ein paar kleine Überraschungen bereithält.
*** Der Hochzeitsempfang / The wedding gig ***
Im Jahr 1927 bekommt eine Dixieland-Band den Auftrag auf einer Hochzeit zu spielen. Doch es handelt sich nicht um eine gewöhnliche Hochzeitsgesellschaft, sondern alle Gäste und auch das Brautpaar gehören zweier Mafiafamilien an. Eine rivalisierende Mafiaorganisation beginnt am schönsten Teil des Abends mitzumischen.
Die Geschichte wird mit lockerem Plauderton aus der Ich-Perspektive des Bandleaders erzählt. Das einzige, was diese Geschichte mit den anderen gemein hat, ist, dass es sich um eine Kurzgeschichte handelt. Horror oder Grusel wird man vergeblich suchen. Jedoch zeigt King hier seine sozialkritische Ader, die mir immer sehr gut gefällt und etwas nachdenklich stimmt.
*** Paranoid: Ein Gesang / Paranoid: A chant ***
Der Inhalt dieser Geschichte (?) ist schwer wiederzugeben. Es sind einfach nur paranoide Gedanken, die in Strophenform wiedergegeben werden. Es könnte sich vielleicht um ein Tagebuch halten. Die ganze Art des Geschrieben hat mich etwas verwirrt.
*** Das Floß / The raft ***
Vier Freunde, die zusammen studieren, kommen nachts auf die Idee an einen abgelegenen See zu fahren, um dort zu baden. In der Mitte des Sees schwimmt eine kleine Plattform an einer Kette. Dorthin wollen die Vier schwimmen, um den Sommer zu verabschieden. Schon beim Hinschwimmen bemerkten die Studenten einen dunklen Fleck, der auf dem Wasser auf sie zutreibt. Sie erreichen die Plattform, bevor der dunkle Fleck den letzten Schwimmer erreicht. Als bei einer Streiterei auf dem Floß eine Person ins Wasser fällt, zeigt sich, dass dieser Fleck absolut tödlich ist. Nach und nach holt sich das unheimliche Ding die Menschen auf dem Floß.
Dies ist eine meiner Lieblingsgeschichten dieses Buches, denn sie steckt voll Horror, der ordentlich Gänsehaut erzeugt. Hauptsächlich erzeugt King dieses Horror durch die beklemmende Atmosphäre, die sich bei den Studenten einstellt. Die Ungewissheit gesellt sich als ein weiterer wichtiger Faktor hinzu.
*** Der Textcomputer der Götter / Word processor of the gods ***
Wer hat sich denn noch nicht gewünscht, einige seiner Lebenskapitel umzuschreiben? Richard Hagstrom bekommt diese unglaubliche Chance. Sein Neffe, der sehr krank ist, aber scheinbar ein kleines Genie ist, hat aus technischem Schrott einen Textcomputer gebastelt, mit dem man nicht nur Texte editieren kann, nein, sein ganzes Leben. Richard, der viel Pech gehabt hatte in seinem Leben nutzt seine Chance, als er erkennt, was dieses Gerät kann.
So ein Gerät würde ich mir ehrlichgesagt auch wünschen, doch King lässt unterschwellig immer die Frage mitschwingen, ob man selbst verantwortungsvoll mit einer solchen Macht umgehen könnte. Auch wenn die Geschichte überraschenderweise ein positives Ende hat, bleiben die Veränderungen, die der Protagonist verursacht hat, unheimlich.
*** Der Mann, der niemandem die Hand geben wollte / The man who would not shake hands ***
Einige Freunde im fortgeschrittenen Alter treffen sich häufig, um auf ihre alten Tage die Zeit mit Poker spielen und Geschichten erzählen zu vertreiben. An einem dieser Abende trug der Gastgeber die Geschichte eines Mannes vor, der mit der Berührung seiner Hände jedes Leben vergehen lassen konnte.
Diese Geschichte ist recht traurig gehalten, den man bekommt sehr schnell Mitleid mit dem armen Menschen, der sich immer weiter aus der Gesellschaft zurückzieht, aus Angst, er könnte noch mehr Schaden anrichten.
*** Dünenwelt / Beachworld ***
In ferner Zukunft stranden zwei Piloten auf einem Planeten, der nur aus Sanddünen besteht. Auf einem Planeten, der kein Wasser zu bieten hat, ist der Überlebenskampf schon groß genug. Jedoch gibt es noch etwas auf dem Planten, was die beiden Astronauten bedroht.
Diese nette Sci-Fi-Geschichte ist sehr unterhaltsam und Gänsehaut fördernd, denn wer rechnet mit einem Planeten, der sich recht lebendig und hungrig gibt.
*** Das Bildnis des Sensenmanns / The reaper’s image ***
Ein Kunsthändler interessiert sich für einen alten Spiegel, der sich im Privatbesitz eines wohlhabenden Mannes befindet. Während der Besichtigung des Spiegels versucht der Besitzer dem Händler immer wieder die sonderbare Geschichte des Spiegels zu erzählen, doch der Händler wehrt immer wieder ab. Bis es zu spät ist.
Auf wenigen Seiten wird dieser Grusel erzählt und obwohl die Handlung sich nur auf einen Augenblick beschränkt, ist die Gänsehaut unvermeidbar. Das besondere und spannende an der Geschichte ist wohl, dass der Leser nie ganz erfährt, was es mit dem Spiegel auf sich hat und man sich alles weitere selbst ausmalen muss.
*** Nona / Nona ***
In einem Gefängnis sitzt ein Mann ein, von dem der Leser am Anfang nur weiß, dass dieser wohl ein grausames Verbrechen begangen hatte und unter Alpträumen leidet. Damit die Menschen ihn verstehen, beginnt er seine Geschichte aufzuschreiben und nimmt so den Leser mit in seine nähere Vergangenheit. Während seiner Erzählung lernt der Leser Nona kennen, die beinahe teuflisch geheimnisvoll wirkt und das lyrische Ich zu einigen Morden antreibt.
Die Geschichte ist wie zu erwarten spannend erzählt. Mit dem Lesen ist man hin und her gerissen, aber man kann sich nicht entscheiden, ob die Morde durch ein Monster ausgeführt wurden oder ob das lyrische Ich schlicht und einfach schizophren ist.
*** Für Owen / For Owen ***
Ähnlich wie bei „Paranoid: Ein Gesang“ ist auch diese Geschichte in Strophenform geschrieben. Nach zwei Seiten ist dann auch Schluss und man fragt sich, was man da gerade gelesen hat.
*** Überlebenstyp / Survivor type ***
Der Medizinstudent Richard Pine wird nach einem Schiffbruch an einer Felseninsel angespült. Er besitzt nur sein Tagebuch und Heroin sowie Streichhölzer im Überfluss. Sein Nebenjob war mit Rauschgift dealen. Da es auf der Insel nichts zu essen gibt, beginnt ein dramatischer Überlebenskampf. Als er sich noch am Fuß schwer verletzt, spitzt sich die Situation zu und er muss seine Fähigkeiten der Chirurgie an sich selbst ausüben.
Die Geschichte entstand dadurch, weil Stephen King sich überlegte, wie viel Schock ein Mensch ertragen kann, bis er stirbt. Diese kleine Gedankenspielerei bildet bald darauf einen fesselnden Horror, den man selbst noch nicht mal als Alptraum erleben möchte.
Onkel Otto ist ein reicher Mann, mit einem leichten Splien. Er behauptet ständig, dass der Werbetruck, der gegenüber seines Hauses steht jedes Jahr ein Stückchen näher kommt, um ihn irgendwann zu holen. Keiner glaubte ihm, bis er unter mysteriösen Umständen verschied. Sein jüngerer Neffe jedoch hat mehr von den Vorgängen erfahren.
Wie schon einige Geschichten zuvor, wird auch diese Geschichte durch die Niederschrift des lyrischen Ichs erzählt. Insgesamt finde ich die Geschichte etwas an den Haaren herbeigezogen und kann mich nicht sonderlich dafür begeistern.
*** Morgenlieferungen / Morning deliveries ***
Spike steht jeden Morgen früh auf. Sein Job ist es, den Menschen in einer Kleinstadt die Milch zu liefern. So begleitet der Leser den Milchmann auf seiner Route und beobachtet ihn, wie er die gewünschten Produkte verteilt, mit kleinen Sonderzugaben.
King kommt bei dieser Geschichte ganz schnell zur Sache. Auch wenn der Milchmann nur am Verteilen ist, bekommt der Leser eine Gänsehaut bei dem Gedanken, was die Sonderzugaben anrichten werden.
*** Große Räder: Eine Geschichte aus dem Wäschereigeschäft / Big wheels: A tale of the laundry game ***
Rocky und Leo, beide besoffen, machen sich auf den Weg um jemanden zu ermorden. Es handelt sich dabei um den Milchmann aus der Geschichte vorher. Dieser ist mit Rockys Frau fremdgegangen, was Rocky natürlich nicht so einfach hinnehmen will. Doch erstens kommt es anders und zweites als man denkt.
Die Idee, „Morgenlieferungen“ fortzusetzen fand ich sehr originell. Besonders in der Art und Weise, wie sie King mit „Große Räder: Eine Geschichte aus dem Wäschereigeschäft“ geschrieben hat.
*** Omi / Gramma ***
Es kommt vor, dass Kinder Angst vor älteren Menschen haben. So auch George, der seine Großmutter unheimlich findet. Als er mit der eigentlich pflegebedürftigen Frau alleine im abgelegenen Haus zurückbleibt, beginnt eine Serie von unheimlichen und merkwürdigen Zwischenfällen. Und nichts würde mehr sein, wie es war.
Ganz klar ist dies, eine der spannendsten Geschichten des Horrormeisters. Als Leser wird man wirklich in die Person des kleinen George hineinversetzt und muss den Schrecken ebenso erleiden, wie der beinahe hilflose Junge.
*** Die Ballade von der flexiblen Kugel / The ballad of the flexible bullet ***
Ein junger Schriftsteller macht die Erfahrung, wenn er an seinem Roman schreibt, am nächsten Morgen dort Textstellen auftauen, an die er sich nicht erinnern kann, dass er sie geschrieben hat bzw. so formuliert hat. Irgendwann erfährt er die Geschichte von den Fornits, kleine Wesen, die in Schreibmaschinen leben. Irgendwann, ist sich der Schriftsteller sicher, auch in seiner Schreibmaschine leben diese Wesen.
Im unterhaltsamen Stil kommt diese Geschichte daher und macht einfach Spaß beim Schmökern. Doch wie zu oft, darf man seine Heinzelmännchen nicht überstrapazieren.
*** Die Meerenge / The reach ***
Stella Flanders ist schon sehr alt. Sie lebt auf einer kleinen Insel vor der Küste Maines und hatte nie das Festland betreten. Trotzdem kann sie ihren Enkeln und Urenkeln eine relativ spannende Geschichte erzählen.
Viel mehr als die Geschichte beschäftigte mich der Gedanke, dass es tatsächlich Menschen gibt, die niemals aus ihrem Geburtsort herausgekommen sind. Wird man dann trotzdem ein erfüllte Leben gehabt haben?
*** Anmerkungen ***
Nein, hierbei handelt es sich nicht um eine weitere Kurzgeschichte. Der Autor selbst konnte es sich nicht nehmen lassen, einige seiner Kurzgeschichten zu kommentieren, was für den Leser eine ganz neue Sichtweise auf einige Storys wirft.
*** Meine letzten Worte ***
Wie ich schon erwähnte, bin ich ein großer Fan von Kings Kurzgeschichten und nach „Nachtschicht“ ist dieser Band wirklich sehr lesenswert. Die Geschichten sind vielseitig und wirken auf die verschiedensten Weisen auf den Leser ein. Mal ist es der brutale Horror, mal herrscht die unterschwellige Bedrohung vor. Insgesamt zeigt es sich, dass zwischen den Romanen und den Kurzgeschichten ein großer Unterschied besteht. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich für King mit den Kurzgeschichten mehr kreative Handlungsmöglichkeiten auftun.
So bleibt nur gesagt, dass jeder King-Fan sich schämen muss, wenn er diese Kurzgeschichten noch nicht kennt und jeder Horrorfan, sollte schleunigst in die Buchhandlung rennen oder zu den bekannten Internetshops surfen.Im übrigen bin ich der Meinung, Karthago hätte nicht zerstört werden dürfen!
Pro: Man muss sich nicht lange auf das (meistens gute) Ende durcharbeiten Kontra: man weiss nie vorher ob die geschcihte wirklich gut ist (was sie aber in den meisten Fällen sind;)
...Stephen King hat es sich zur Aufgabe gemacht, neben seinen größtenteils exzellenten Romanen, auch ab und zu Sammelbände von Kurzgeschichten rauszubringen. So tat er es 1978, mit Nachtschicht, 1985 mit Blut (oder Skeleton Crew) und 1992 mit Alpträume ( sov ...
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Pro: viele Geschichten mit verschiedenen Themen, kurze Geschichten Kontra: Geschichte "Für Owen" passt nicht richtig ins Genre
...STEPHEN KING - MEISTER DES HORRORS
BLUT - Horror, Thriller und mehr in einem Band
"Warten Sie - nur ein paar Minuten. Ich möchte mit Ihnen reden... und dann werde ich sie küssen. Warten Sie..." So beginnt das Vorwort der Kurzgeschichtensammlung ...
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Pro: Einige der Geschichten sind sehr gut... Kontra: ...aber manche auch nicht
Naja, eigentlich bin ich von Stephen King ja was besseres gewohnt. Und wenn ich "Blut", ein Kurzgeschichtenband lese, frage ich mich ernsthaft, ob es wirklich von King ist. Einige Geschichten sind gut, die anderen weniger. Aber das soll nicht gleich heiss ...
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Pro: kurz und knapp, spannend, schaurig schöne Guten Nacht Geschichten Kontra: keine
Blut - Im Morgengrauen / Der Gesang der Toten / Der Fornit
Dieses Buch enthält erstmals alle Kurzgeschichten aus Stephen Kings berühmter Sammlung Skeleton Crew aus dem Jahre 1984. Es enthält 22 Erzählungen ganz unterschiedlicher Thematik und Länge. Das ...
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Dies ist der 4. und letzte Teil von „Kurzgeschichten von Stephen King“. Beim 4. Teil möchte ich mich dem Buch mit dem einfachen Titel „Blut“ widmen. Es beinhaltet die Bücher „Im Morgengrauen“, „Der Gesang der Tote ...
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...“ wurden auch diese Werke weltweit viel besser verkauft. Eine eindeutige Parallele zu Thaddeus Beaumont, nur „spiegelverkehrt“ (Thaddeus Beaumont war weniger erfolgreich als sein Pseudonym).
KRITIK
Die Story gefällt mir sehr gut. Besonders vor dem Hintergrund, dass Stephen King sein eigenes Pseudonym bearbeitet. Die Geschichte ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hätte es am liebsten in einem Durch gelesen. Ganz wie ich es von Stephen King erwartet habe gibt es viel Horror, Spannung und Blut. Stephen King beschreibt penibelst genau jeden Tropfen Blut, um den Schrecken der Szene wirklich anschaulich zu vermitteln. Die Charaktere sind wirklich wunderbar gelungen, George Stark, das fanatische Ungeheuer wird im Laufe der Erzählung vom blonden, braungebrannten Ma...
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...Die Geschichte, die in "The Green Mile" erzählt wird, handelt von einem ehemaligen Gefängniswärter, der in einem amerikanischen Staatsgefängnis, in dem Gefänistrakt für die Todeskandidaten gearbeitet hat. Er ist inzwischen pensioniert und lebt in einem Altenheim.
Er und eine Mitbewohnerin unterhalten sich über die Geschehnisse während seiner Zeit als Wärter.
Bei diesen Unterhaltungen geht es dabei um einen Gefangenen mit besonderen Fähigkeiten. Dieser Gefangene ist wegen Mordes an zwei Kindern zum Tode verurteilt worden. Nachdem der Wärter einige Information über den Gefangenen heraus findet, macht er die Feststellung, daß er warscheinlich unschuldig ist.
Die Erzählung ist nicht typisch für Stephen King, es fließt mal nicht so viel Blut und man hat nicht das Gefühl sich gleich übergeben zu müssen. Nachdem ich schon einige King...
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Pro: Sehr Spannend geschrieben, aktuelles Thema Kontra: ---
...Büchern von Stephen King fliesst wesentlich mehr Blut, so dass man eigentlich darauf vorbereitet sein sollte.
Ich finde das Buch jedenfalls wirklich gut und kann es nur jedem empfehlen....
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