... Heute möchte ich sein Buch „Blutwaffe“ ein wenig näher beschreiben und meine Eindrücke dazu wieder geben.
***Fakten***
Dieses Buch habe ich bei ebay erstanden. Umgerechnet habe ich dafür ca. 0,50 EUR bezahlt. Ein Schnäppchen also.
Original hat das Buch mal 9,80 DM gekostet. Es beinhaltet ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Jayn über Blutwaffe / James Herbert 19.07.2009
Produktbewertung des Autors:
Niveau
leichte Kost
Unterhaltungswert
recht gering
Spannung
durchschnittlich spannend
Wie ergreifend ist die Story?
berührt kaum
Pro:
einige spannende Stellen
Kontra:
zu detailreich, zu viele Geschichte, zu viele Charaktere, Spannungssequenzen werden erstickt
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Liebe Leserinnen und Leser!
***Vorwort*** Bücher von James Herbert habe ich in Massen. Heute möchte ich sein Buch „Blutwaffe“ ein wenig näher beschreiben und meine Eindrücke dazu wieder geben.
***Fakten*** Dieses Buch habe ich bei ebay erstanden. Umgerechnet habe ich dafür ca. 0,50 EUR bezahlt. Ein Schnäppchen also. Original hat das Buch mal 9,80 DM gekostet. Es beinhaltet 319 Seiten.
***Inhalt*** Das Buch spielt in England. Hier lebt Harry Steadman, der bei seiner Partnerin Maggie Wyeth in eine Detektivkanzlei eingestiegen ist. Er hat noch 3 Angestellte, außer der Sekretärin Sue gibt es noch den ehemaligen Polizeibeamten Blake (Sexton genannten) den jungen Steve. Das Buch steigt auch direkt in der Kanzlei ein, nämlich als er Besuch eines Mossad-Agenten Dr. Goldblatt erhält. Damit fängt die ganze Misere auch an. Er soll einen Auftrag für diese annehmen, um den verschollenen Agenten Kanaan zu finden. Er lehnt ihn absolut ab, da er mit israelischen Geheimdiensten nichts mehr zu tun haben wollte. Er war früher selbst in ihr. Leider macht aber seine Patnerin Maggie den Fehler und nahm den Auftrag ohne sein Wissen an. Das wird sie auch bald teuer zu stehen kommen. Daraufhin wird Steadman immer weiter in diese Geschichte mit hinein gezogen. Nun schaltet sich auch noch der örtliche Geheimdienst ein und ein Mann Namens Pope befiehlt ihm bei der Sache mitzuspielen. Ihm bleibt nichts anderes übrig und so trifft er auf den Waffenhändler Gant. Dadurch wird nun alles Böse ins Rollen gebracht und Steadman kommt aus der Story nicht mehr heraus. Es ist nicht nur tief drin, er ist auf einmal die Hauptperson in einer mystischen Organisation, deren Mitglieder mit ihm nichts Gutes vorhaben. Er ist der einzige der diese Sekte nun stoppen kann und damit die Menschheit retten würde.
***Meinung*** Das Buch fängt wie beschrieben in der Detektei an und beschreibt als erstes die Charaktere, die man am Anfang kennen muss. Es sind sehr viele Charaktere, so dass es nicht einfach ist, sich hier alles zu merken. Der Einstieg ist ein wenig fad und man muss sich überwinden über die ersten 30 Seiten zu lesen. Danach geht es dann erst richtig mit der Geschichte los und man merkt, dass die Hauptperson Steadman schon mitten in einer Sache ist, in die er nie hinein geraten wollte. Der Verlust von Menschen und die furchtbare Einholung seiner Vergangenheit spielen dabei eine große Rolle. In den paar Seiten ist das Buch wirklich interessant und fängt langsam an ein wenig Fahrt aufzunehmen. Es fällt mir nun leicht es weiter zu lesen und die ersten öden Seiten sind vergessen.
Langsam kommt man hinter Harrys Geschichte. Immer mehr Puzzleteile seiner Vergangenheit werden aufgedeckt und man kann sich ein Bild über den Detektiv und ehemaligen Agenten machen. Es wird aber auch schnell klar, dass er diesen ganzen Missionen und Geheimdienst Aktivitäten vollkommen den Rücken gekehrt hat. Dumm nur, dass er nun wieder drin steckt.
Immer mehr Charaktere kommen ins Spiel. So gibt es auch schon bald Leute die für Gant arbeiten und deren Charaktere und Namen immer wieder vorkommen. Leute, die für den örtlichen Geheimdienst arbeiten und die immer wieder mit in die Geschichte gezogen werden. Ich muss zugeben, dass ich teilweise Schwierigkeiten hatte mir die Charaktere zu merken und 15 Seiten weiter wieder zuordnen zu können. Das hört auch bis gut 60% vom Buch geschafft sind nicht wieder auf. Man braucht einfach zu lange um sich alles zu merken.
Während der manchmal spannenden Story in den ersten 75% gibt es leider Ausfälle. Irgendwann wird klar, der Autor hat das Thema „Hitler“ für seine Story gebraucht. Nun erfährt man hier ganz klar wie der Reichsführer Heinrich Himmler zu Tode kam und dass er der eigentliche Führer der okkulten Sekte war (und ist?). Hitler hat der schwarzen Magie irgendwie den Rücken zugekehrt, während Heinrich Himmler dies nicht tat. Und nun hat die Organisation (Thule-Gesellschaft) mystisches vor und will die Menschheit in ihren Bann ziehen. Einen Krieg entfachen, der ihnen dabei helfen wird.
Es liegt ganz alleine in Steadman’s, Kanaans und Holly’s Hand dies zu stoppen. Ja ihr lest richtig, Holly. Sie ist während der Geschichte hinzugekommen und wird noch eine entscheidende Rolle spielen.
Leider zieht sich die Geschichte arg und sie springt immer wieder in der Zeit. Mal spielt sie mitten in der Hitler-Zeit, dann wieder in der Gegenwart. Die Rückblenden ziehen sich teilweise über viele Seiten und reißen den Leser völlig aus der eigentlichen Geschichte. Am Ende wird es dann noch einmal spannend und auch mysteriös, aber auch hier wurde der Bogen völlig überspannt.
Im Nachhinein wird mir dieses Buch nicht lange im Gedächtnis bleiben und ich würde es auch kein zweites Mal lesen. Es beinhaltet 319 Seiten und davon könnte man meiner Meinung nach gut 150 weglassen. Ich hätte mir hier auch etwas anderes drunter vorgestellt. Dieses Buch ist kein typischer Herbert. Es sind wenig schockierende und eklige Szenen vorhanden. Gut, es gibt wie immer eine Sexszene, aber das war es auch, was ich mit sonstigen James Herbert Büchern als gemeinsamen Nenner finden kann.
Er bedient sich hier an einer Geschichte, die wirklich passiert ist und versucht diese für seine Phantasien zu benutzen. Meiner Meinung nach geht das absolut nach hinten los. Zudem bedient sich Herbert an Wagner’s Oper Parfisal. Im Nachhinein habe ich mir die Handlung ein wenig angeschaut. Wer diese Oper kennt, der wird sich wohl auch noch ein Stück besser in die Geschichte einfinden können, da er den Hintergrund der Schlussszenen bereits kennt und diese besser zuordnen kann. Leider verpasst Herbert in der eigentlich Story die Geschichte der Oper genauer zu beschreiben. Er versucht es, aber mir kommt es so vor, als ob er selbst nicht die komplette Story wüsste.
Am Anfang dache ich noch, dass dieses Buch etwas Mystisches hat und dass hier überdimensionale Kräfte am Werk sein werden. Das trifft aber kaum zu und der Speer, um den sich hier vieles dreht, wird erst einmal nur nebenbei erwähnt. Selbst als die Geschichte aufgedeckt wird, bleibt der Speer irgendwie im Hintergrund. Schade, man hätte ihn sicher noch mehr mit einbauen können.
***Fazit*** Mein Fazit fällt entsprechend schlecht aus. Dem Buch gebe ich gerade mal 2 Sterne. In einigen Szenen kommt wirklich Spannung auf, das flacht aber durch Erzählungen aus der Vergangenheit, oder einfach durch Szenenwechsel viel zu schnell wieder ab. Es gibt zu viele Charaktere, die eine wichtige Rolle spielen, so dass man kaum mit dem merken neuer Namen hinterher kommt. James Herbert sollte bei seinen üblichen Themengebieten bleiben, das liegt ihm meiner Meinung nach eindeutig besser. Keine Empfehlung.
Ein Todesschrei! Bewertung für Blutwaffe / James Herbertvon
nahue
Pro: durchaus spannende Geschichte, man kann sogar etwas lernen :-) Kontra: nicht unbedingt der typische Herbert
„Ein Todesschrei! Ich eilte hinein: Klingsor floh lachend, hatte gestohlen den heiligen Speer.“ (Richard Wagner, Parsifal)
So ungefähr lauten die Eingangsworte zu „BLUTWAFFE“
von James Herbert.
Wer es nicht weiß, mit „Wagner“ ist der Ko ...
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Pro: spannend, actionlastig Kontra: der Anfang ist ziemlich verwirrend
Welche Kategorie eher zutrifft, solltet Ihr selbst entscheiden. Hier die Story:
Harry Steadman, seines Zeichens Privatdetektiv, erhält unerwarteteten Besuch vom israelischen Geheimdienst in seiner Detektei. Im Laufe des Gespräches mit einem gewissen Mr. ...
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Pro: spannend, brutal, geringer Preis Kontra: teilweise etwas unrealistisch
"Blutwaffe" ist ein spannender Mistery-Krimi.
Harry Steadman ist ein ehemaliger Mossad-Agent und Soldat in der britischen Armee, aber das ist schon Jahre her.
Nun ist er Detetktiv mit seinem eigenen Anteil an der Detektei. Er wird aufgesucht von einem M ...
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Pro: mysteriös und spannend, geheimnisvolle Atmosphäre, David Ash wird relativ ausführlich dargestellt, am Ende wird das Buch zum Pageturner Kontra: relativ langatmiger Einstieg, Herbert lässt sich hier viel Zeit, das Ende ist für "Kenner" des Genres nicht mehr sonderlich überraschend, die Charakterzeichnungen sind nicht immer gut gelungen
...Bücher wurden in insgesamt 33 Sprachen übersetzt und über 42 Millionen Mal verkauft.
Andere Romane von Herbert sind unter anderem: Die Ratten, Todeskralle, Blutwaffe, die Gruft, Unheil, Moon, Creed, Domain und Achtundvierzig.
Seine Homepage: http://www.james-herbert.co.uk/
** Inhalt
David Ash arbeitet für ein parapsychologisches Institut und fährt im Zug zu seinem neuen Auftrag. Auf dem Anwesen Edbrook soll es nämlich spuken und um diesen übersinnlichen Erscheinungen auf den Grund zu gehen, wurde Ash gerufen. Ash trinkt gerne mal einen über den Durst, weswegen er auch ein wenig Ärger mit seiner Chefin Kate McCarrick hat, die ihn vor seinen Trinkexzessen warnt. Im Grunde glaubt David nicht an übernatürliche Phänomene, sodass er zumeist versucht, den logischen Hintergrund solcher Phänomene herauszufinden.
Auf Edbrook lernt Ash...
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Pro: spannend von Beginn an, leicht und schnell zu lesen, sehr gruselig, recht hoher Ekelfaktor, mysteriöse Geschichte, auch das Ende ist ganz gut gelungen Kontra: leichter Einknick im Spannungsbogen zum Schluss hin, manche Dinge wiederholen sich einfach zu oft, Charakterzeichnungen nicht so gut gelungen
...Nach dem Lesen einiger Kinderbücher und einer mittelprächtigen Schnulze war es für mich mal wieder an der Zeit, mich zu fürchten und so läutete ich mit Nasaws "Fear itself" ("Angstspiel") meine Thrillerphase ein, um diese nun mit James Herbert fortzusetzen. Vielen Dank an Ciao für die prompte Freischaltung der Kategorie zu Todeskralle!
** Der Autor
James Herbert ist laut seiner eigenen Homepage der erfolgreichste britische Autor (was ich wegen Harry Potter kaum glauben kann) und zählt zu den weltweit erfolgreichsten Autoren im Thriller und Horror Genre. Seine 19 Bücher wurden in insgesamt 33 Sprachen übersetzt und über 42 Millionen Mal verkauft.
Andere Romane von Herbert sind unter anderem: Die Ratten, Blutwaffe, die Gruft, Unheil, Moon, Creed, Besessen, Domain und Achtundvierzig.
Seine Homepage: http://www.james-herbert...
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