Bodensee Radweg

Bodensee Radweg

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Wenn das Reiserad defekt ist und eine nicht verbrauchte DB-Fahrkarte bis zum Bodensee (Super-Sparticket von Greifswald noch Konstanz) zur Verfügung steht, muss das Zweitrad zum Einsatz kommen, um die kostenlose Bahnfahrmöglichkeit nicht verfallen zu lassen. In diesem Fall ein Faltrad der ... Bericht lesen





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Mit dem Faltrad um den Bodensee
Erfahrungsbericht von ulrichruschemeier über Bodensee Radweg
21.09.2000


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Wasser und Bergpanorama
Kontra: Teilweise schmale Wege/Beschildlerung im deutschen und österreichischen Teil könnte besser sein (z . B .  wie in der Schweiz)

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Wenn das Reiserad defekt ist und eine nicht verbrauchte DB-Fahrkarte bis zum Bodensee (Super-Sparticket von Greifswald noch Konstanz) zur Verfügung steht, muss das Zweitrad zum Einsatz kommen, um die kostenlose Bahnfahrmöglichkeit nicht verfallen zu lassen. In diesem Fall ein Faltrad der Firma Brompton mit 3-Gang-Schaltung.

Angenehmer Nebeneffekt: Das Rad kann in einer Tasche als Reisegepäck ohne zusätzliche Kosten in allen Zügen mitgenommen werden (es soll das kleinste Faltrad der Welt sein).

In Friedrichshafen wurde in der Jugendherberge übernachtet und am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück los.

Die Strecke führte über Lindau, Bregenz, Romanshorn, Kreuzlingen, Konstanz, Meersburg (mit der Fähre von Konstanz) wieder nach Friedrichshafen. Von Meersburg wurde zusätzlich ein Abstecher nach Überlingen unternommen. Die an einem Tag bei schönem Wetter und Windstille zurückgelegte Strecke betrug etwa 185 km.

Die gesamte Strecke ist ausreichend beschildert. Allerdings waren einige Schilder im deutschen und österreichischen Teil offensichtlich mutwillig beschädigt oder verdreht, sodass sich für eine sichere Orientierung auf jeden Fall die Mitnahme einer Radkarte empfiehlt (z.B. Radkarte "Bodensee" von der Bielefelder Verlagsanstalt).
Besonders hervorzuheben ist die gute und wirklich lückenlose Beschilderung in der Schweiz. Die Schilder sind im Gegensatz zu den deutschen Fahrradschildern durch ihre rote Farbe und auch ihre Größe sofort zu erkennen.

Die Qualität der Wegstrecken ist in allen Bereichen unterschiedlich. Es gibt auch viele geschotterte Strecken, die sich bei Trockenheit jedoch einigermaßen befahren ließen.
Ein größeres Problem ergibt sich durch die Breite vieler Fahrstrecken. Bei dem hohen Fahrradaufkommen kann es in unübersichtlichen Kurven schon mal kritisch werden oder Überholmanöver sind bei einer sportlicheren Fahrweise oft schwer möglich. Man muss sich auf jeden Fall sehr auf den Weg konzentrieren und kann weniger die schöne Landschaft genießen.
Diese Situation dürfte in den Schulferienzeiten besonders kritisch sein.

Die Landschaft bietet bekanntermaßen viele Reize, wobei der See nicht immer von der Strecke gesehen werden kann. Im österreichischen Teil geht der sogar einige Kilometer ins Land hinein.
Besonders sehenswerte Städte sind m. E. Überlingen, Meersburg (mit Burgbesichtigung), Lindau und Konstanz.

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es reichlich, In den Sommerferien dürften allerdings Engpässe entstehen wenn man nicht bereit ist, jeden Preis zu zahlen. Ich selbst übernachte meistens in Jugendherbergen, in denen man viele Radfahrer trifft und so immer eine gute Kommunikation möglich ist. Jugendherbergen gibt es in allen größeren Orten rund um den See. Campingplätze sind ebenfalls reichlich vorhanden.

Und wie lief das mit dem Faltrad? Ohne Probleme trotz "16-Rädern" und nur 3 Gängen. Man muss dazu sagen , dass es sich bei dem Brompton m.E. um eines der besten Falträder am Markt handelt. Es besitzt eine hintere Rahmenfederung die Schlaglöcher gut ausfedert. Auch die Sitzposition ist zufriedenstellend, sodass auch längere Strecken ohne Verspannungen zurückgelegt werden können. Einzig die Nabenschaltung setzt evtl. Grenzen die dann mit der Muskelkraft ausgeglichen werden müssen. Allerdings beinhaltet die Bodenseestrecke bis auf einige kleine Hügel praktisch keine Berge. Der Faltprozess ist unübertroffen und in 10 bis 15 Sekunden zu erledigen. Einziger Nachteil ist der Preis, der je nach Ausstattung über 1500,-DM liegt.
   
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04.11.2000
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21.02.2010

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01.01.1970


Bodensee-Radweg

Haupteigenschaften

Sportart: Radsport

Bundesland: Baden-Württemberg

Land: Deutschland

Kontinent: Europa

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