Body, The

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Eindeutig uebernommen haben sich die MacherInnen eines neuen Filmes mit Antonio Banderas. "The Body" heisst er im englischen Original, und das hat nichts mit irgendwelchen schoenen Koerpern zu tun, sondern mit einer Leiche. Und was fuer einer. In Jerusalem wird beim Aushub eines Kellers ... Bericht lesen





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reduziert, einem Film, dem es gelingt, zur
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überaus gewinnend.  Er sieht phänomenal gut aus,
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Filmteam durch Naegel in den Fuessen stark gehemmt
Erfahrungsbericht von HilkMAN über Body, The
27.10.2001


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Idee .
Kontra: Ausfuehrung .  Zu bemueht, es allen recht zu machen, und wieder sehr klischeehaft .

Empfehlenswert? nein 

Kompletter Erfahrungsbericht

Eindeutig uebernommen haben sich die MacherInnen eines neuen Filmes mit Antonio Banderas. "The Body" heisst er im englischen Original, und das hat nichts mit irgendwelchen schoenen Koerpern zu tun, sondern mit einer Leiche. Und was fuer einer.

In Jerusalem wird beim Aushub eines Kellers das antike Grab eines reichen Buergers entdeckt. Eine Archaeologin nimmt sich der Angelegenheit an und faengt an zu buddeln. Dabei stoesst sie auf erstaunliches: In dem Gewoelbe liegt ein Skelett, und das hat Spuren von Naegeln in den Fuessen. Fuer die Archaeologin, Wissenschaftlerin durch und durch, ist das erst einmal ziemlich spannend und kein schlechter Weg zum Weltruhm. Allerdings haelt sie selbst sich mit Spekulationen spuerbar zurueck, um sich nicht aufs Glatteis zu begeben. Andere kriegen schnell Wind von der Sache, namentlich die katholische Kirche. Diese hat eine gewisse Angst vor der Moeglichkeit, dass die leibliche Auferstehung Christi widerlegt werden koennte.

Um dem Leichnam auf den Zahn zu fuehlen und ihn im Zweifelsfall beiseite zu schaffen, versichert sie sich der Dienste des Priesters und Ex-Soldaten (diese Bemerkung zu Beginn haette mich schon warnen sollen …), gespielt vom spanischen Schoenling Antonio Banderas. Der faehrt nun also nach Jerusalem und wird als einer der Wenigen wirklich in das Grab vorgelassen. Dieses ist gruselig dunkel (die Archaeologin arbeitet einhaendig, weil sie mit der anderen Hand die Taschenlampe halten muss – die Antwort auf die Frage, warum sie keine Lampe mit Stativ benutzt, werden die ProduzentInnen dieses Filmes wohl mit in ihr weniger spektakulaeres Grab nehmen). Den Priester befallen schnell Zweifel an seinem eigenen Glauben. Aber er ist bei Weitem nicht der Einzige, der sich fuer den sensationellen Fund interessiert.

Die weiteren Verwicklungen will ich nicht vorweg nehmen. Lange bleibt unklar, ob das Skelett wirklich zu dem gehoert, den die Kirche auferstanden glaubt. Es wird dann jedenfalls noch ziemlich hektisch, und da sind auch ein paar ganz nette Ansaetze dabei. Leider war der brisante Stoff, aus dem sich ohne Weiteres ein wahrlich cooler Film haette machen lassen, fuer das Filmteam eindeutig eine Nummer zu gross. Es war derartig bemueht, letztlich doch niemandem auf den Schlips zu treten, dass der Streifen am Ende ausgesprochen kuemmerlich dasteht. Mir ist sicherlich kein Schauer ueber den Ruecken gelaufen, weder ein religioeser noch einer wegen der Spannung des Films. Und wer sich an ein solches Werk herantraut und dann derartig kalte Fuesse bekommt, soll das Handwerk doch bitte schoen anderen, mutigeren Leuten ueberlassen. Aber so was halbherziges, das rockt einfach nicht.

In die ganze Geschichte wird dann noch auf moeglichst ungeschickte Weise der Konflikt zwischen Israel und Palaestina eingeflochten. Die palaestinensische Bevoelkerung sieht dabei ziemlich alt aus (und ich frage mich wirklich, warum in einer hypothetischen Uebergabe Jerusalems an Palaestina jemand ausgerechnet um die christlichen Heiligtuemer fuerchten muesste – dreissig Prozent der PalaestinenserInnen Jerusalems sind schliesslich christlichen Glaubens, zumindest habe ich diese Zahl so in Erinnerung). Wir werden daran erinnert, dass PalaestinenserInnen diese brutalen Leute sind, die sich Arafat-Feudel um die Koepfe wickeln und es dennoch schaffen, mit dem bisschen, was noch herausguckt, grimmig dreinzublicken. Nur einer von ihnen wird zur tragischen Figur, aber das ist auch so ein Super-Korrekter, der nie was Boeses machen wuerde, nee, der doch nicht. Das ist mehr so ein Lieber, von denen gibt es da offenbar auch ein paar. Mir war die Rolle der PalaestinenserInnen einfach zu plakativ (wenngleich auch die Israelis nicht immer gut wegkommen). Letztlich ist der Nahostkonflikt offenbar nur dafuer da, um geschickt ein paar Action-Szenen einbauen zu koennen. Waere aber auch ohne gegangen.

Gerade dieser Actionteil ist denn auch einigermassen voraussehbar. Damit es nicht unglaubwuerdig wirkt, dass irgendso ein amerikanischer Priester ploetzlich nebenbei Actionheld ist, wird zu Beginn kurz eingeflochten, dass er frueher auch dafuer mal ausgebildet wurde. Eine besonders runde Sache ist das trotz dieser Erklaerung einfach nicht. Und damit will ich Antonio Banderas gar kein mangelndes schauspielerisches Talent unterstellen – hier hat eher das Drehbuch versagt.

Unter dem Strich bleibt ein maessiger, religioes verkleisterter Actionstreifen, um den niemand gebeten hatte. Mutlos, kraftlos, kuenstlich. Schade eigentlich – der Stoff haette in den Haenden von dreisteren oder visionaereren Leuten durchaus das Zeug zu einem ziemlichen Kracher gehabt.

Deutscher Filmstart: 6.12.2001   
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Bewertung für Body, The von Posdole

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30.07.2002

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Ein Hieb gegen unseren christlichen Glauben?
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...Prolog = Vor wenigen Tagen hatte ich die Freude nach langer, langer Zeit ein Film zu sehen, der ohne Zweifel mit unserer Religion zu tun hat: the body auf DVD, mit Antonio Banderas in der Hauptrolle. End of Days und Stigmata waren die anderen zwei Filme, die ich bereits in der Vergangenheit gesehen habe und die inhaltlich ähnlich waren. Es gibt nicht viele solcher neuerer Beispiele, bei denen sich der Film mit dem Christentum beschäftigt. Bei the body, in dem es in meinem heutigen Bericht geht, war die christliche Nachricht erst am Ende zu verspüren, bei End of Days bereits nach wenigen Minuten. Bei End of Days geht es um den Kampf zwischen Gut und Böse, bei the body eher um die Anzweiflung der Wiederaufstehung Jesus Christus. Also, zwei ganz unterschiedliche Filme - die jedoch ein gleiches Resümee aufweisen: man sollte niemals... Bericht lesen

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01.01.1970
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Bewertung für The Body (DVD) von  Paukenfrosch

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...Schon vor ein Paar Jahren habe ich durch Zufall den Film ?The Body? bzw. ?Das geheimnisvolle Grab? mit Antonio Banderas gesehen. Der Film hat mir sehr gefallen. Deshalb habe ich ihn mir nun endlich für 1 Euro zzgl. Versand bei eBay ersteigert. Bei amazon.de kostet er derzeit 15,99 ? * * * * * Allgemeine Produktinformationen --------------------------------------------- Der Film ?The Body? basiert auf dem gleichnamigen Roman von Richard Ben Sapir aus dem Jahr 1983. Der Film erschien in Zusammenarbeit zwischen Israel und den USA 2001. Nach Deutschland kam er 2002. Im TV ausgestrahlt trägt er bei uns allerdings den Namen ?Das geheimnisvolle Grab?. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren. Er läuft 105 Minuten lang und kann sowohl in Deutsch und in Englisch gesehen werden. Untertitel gibt es keine. Weitere Infos... Bericht lesen

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