...
In "Body of Proof" darf nun also Dana Delaney, den meisten bekannt aus "Desperate Housewives", die (wen wundert es?) hochbegabte, geschiedene (aha), mit persönlichenen Problemen kämpfende (nein, ehrlich?) und mit ganz normalen Umgangformen überforderte (wow, wie originell!) Medizinerin ... Bericht lesen
Philadelphias. Sie war so auf ihre Karriere fixiert, dass ihre Ehe in die Brüche ging und das Sorgerecht für ihre Tochter Lacey (Mary Matilyn Mouser) an ihren Ex-Mann (Jeffrey Nordling) ging. Doch seit einem schweren Autounfall leidet Megan unter gelegentlichen Taubheitsanfällen an ihren Händen. Diese führten dazu, dass ihr ein Patient auf dem OP-Tisch starb und sie gezwungen war, ihren Job aufzugeben. Nun arbeitet sie als Gerichtsmedizinerin und untersucht die mysteriösesten und brutalsten Morde der Stadt. Mit ihrem Können, das sie vor ihrer Umwelt nie versteckt, und ihrer Gründlichkeit ohne Rücksicht auf die Kosten, ist sie ihrer Vorgesetzten (Jeri Ryan) oft ein Dorn im Augen, auch wenn diese sie gegen Kritiker in Schutz nimmt. Gemeinsam mit dem Ex-Cop und ihr als Partner zugeteilten medizinischen Ermittler Peter Dunlop (Nicholas Bishop) klärt sie Morde nicht nur auf dem Obduktionstisch, sondern nimmt sich auch gerne die Freiheit heraus, selbst Zeugen zu befragen, sehr zum Leidwesen der oft mit ihr zusammen arbeitenden Detectives Bud Morris (John Carroll Lynch) und Samantha Baker (Sonja Sohn).
Philadelphias. Sie war so auf ihre Karriere fixiert, dass ihre Ehe in die Brüche ging und das Sorgerecht für ihre Tochter Lacey (Mary Matilyn Mouser) an ihren Ex-Mann (Jeffrey Nordling) ging. Doch seit einem schweren Autounfall leidet Megan unter gelegentlichen Taubheitsanfällen an ihren Händen. Diese führten dazu, dass ihr ein Patient auf dem OP-Tisch starb und sie gezwungen war, ihren Job aufzugeben. Nun arbeitet sie als Gerichtsmedizinerin und untersucht die mysteriösesten und brutalsten Morde der Stadt. Mit ihrem Können, das sie vor ihrer Umwelt nie versteckt, und ihrer Gründlichkeit ohne Rücksicht auf die Kosten, ist sie ihrer Vorgesetzten (Jeri Ryan) oft ein Dorn im Augen, auch wenn diese sie gegen Kritiker in Schutz nimmt. Gemeinsam mit dem Ex-Cop und ihr als Partner zugeteilten medizinischen Ermittler Peter Dunlop (Nicholas Bishop) klärt sie Morde nicht nur auf dem Obduktionstisch, sondern nimmt sich auch gerne die Freiheit heraus, selbst Zeugen zu befragen, sehr zum Leidwesen der oft mit ihr zusammen arbeitenden Detectives Bud Morris (John Carroll Lynch) und Samantha Baker (Sonja Sohn).
Hunt (Dana Delany) war eine der erfolgreichsten und besten Neurochirurgen Philadelphias. Sie war so auf ihre Karriere fixiert, dass ihre Ehe in die Brüche ging und das Sorgerecht für ihre Tochter Lacey (Mary Matilyn Mouser) an ihren Ex-Mann (Jeffrey Nordling) ging. Doch seit einem schweren Autounfall leidet Megan unter gelegentlichen Taubheitsanfällen an ihren Händen. Diese führten dazu, dass ihr ein Patient auf dem OP-Tisch starb und sie gezwungen war, ihren Job aufzugeben. Nun arbeitet sie als Gerichtsmedizinerin und untersucht die mysteriösesten und brutalsten Morde der Stadt. Mit ihrem Können, das sie vor ihrer Umwelt nie versteckt, und ihrer Gründlichkeit ohne Rücksicht auf die Kosten, ist sie ihrer Vorgesetzten (Jeri Ryan) oft ein Dorn im Augen, auch wenn diese sie gegen Kritiker in Schutz nimmt. Gemeinsam mit dem Ex-Cop und ihr als Partner zugeteilten medizinischen Ermittler Peter Dunlop (Nicholas Bishop) klärt sie Morde nicht nur auf dem Obduktionstisch, sondern nimmt sich auch gerne die Freihe
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Erfahrungsbericht von Feldhamster1984 über Body of Proof 11.10.2011
Produktbewertung des Autors:
Kultstatus:
total uncool
Action:
wenig
Spannung
wenig spannend
Spaß
schwach
Romantik:
wenig
Dialoge:
hölzern
Pro:
Für einen langweiligen Abend ganz kurzweilig
Kontra:
Standardware, die nichts Originelles mit sich bringt
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Allgemeines:
Als der erste Profiler, der erste missgelaunte Arzt, der erste Gerichtsmediziner mit diversen persönlichen Problemen seine Serie bekam, war das Ganze kurzweilig - nach übereifrigen, bierernsten Polizisten und drögen Medizinern war es eine willkommene Abwechslung. Aber mittlerweile herrscht ein Overkill. Ein missgelaunter, persönlich gescheiterter Typ nach dem anderen darf sich in Zynismus und Sarkasmus üben, beruflich zwar brillant, im persönlichen Leben jedoch völlig erfolglos, geschieden, mit oder ohne Kind und natürlich auch (dezent gesagt) unbewandert, was den Umgang mit Menschen auf persönlicher Ebene sein. Das ist mittlerweile so originell wie ein Geheimdienstmitarbeiter mit Schlapphut.In "Body of Proof" darf nun also Dana Delaney, den meisten bekannt aus "Desperate Housewives", die (wen wundert es?) hochbegabte, geschiedene (aha), mit persönlichenen Problemen kämpfende (nein, ehrlich?) und mit ganz normalen Umgangformen überforderte (wow, wie originell!) Medizinerin spielen, die irgendwelche, manchmal gruseligen Todesfälle aufklären muss.
=Darsteller:=
Dana Delany ... Megan Hunt Jeri Ryan Kate Murphy John Carroll Lynch ... Bud Morris Nicholas Bishop ... Peter Dunlop Dana Welles Delany ist den meisten ja nur aus "Desperate Housewives" ein Begriff, wo sie Katherine Mayfair darstellt(e). Allerdings ist sie auch Comicfans ein fester Begriff da sie Lois Lane in der TV-Serie "Superman" darstellte und Lois Lane auh in diversen Animated Films ihre Stimme lieh. Ebenso war sie eine der Hauptdarstellerinnen in der vielgerühmten Serie "Wild Palms".
Jeri Ryan (geborene: Zimmermann) wird wohl auf ewig mit ihrer Rolle der (Ex)Borg "Seven of Nine" verknüpft werden, die sie in "Star Trek - Voyager" spielte, sie ist aber auch aus diversen Fernsehserien wie "Melrose Place", "Dark Skies" oder "Leverage" bekannt.
John Carroll Lynchs bekannteste Rolle ist wohl die aus "Close to home", doch er ist ein gerne eingesetzter Nebendarsteller in vielen Serien wie "Monk" etc.
Nicholas Bishop ist für viele eher ein unbeschriebenes Blatt, obgleich er schon in "Past Life", "Mc Leod´s Töchter", "Home and away" und "White Collar Blue" wiederkehrende Rollen hatte.
=Handlung:}
Megan Hunt, eine (wie könnte es anders sein?) der erfolgreichsten und besten Neurochirurginnen in Philadelphia, bekommt ihr Privatleben nicht mehr mit mit ihrem Beruf vereinbart - die Ehe ist zerrüttet, die Scheidung wird vollzogen, das Sorgerecht für die Tochter geht an ihren Exmann.
Da sie durch einen Autounfall (ja, es müssen immer geballte Schicksalsschläge sein) auch noch an Taubheitsanfällen in den Händen litt, starb einer ihrer Patienten auf dem OP-Tisch und das war es dann mit der Karriere. Jetzt also ist sie als streitbare und eigensinnige Gerichtsmedizinerin tätig.
=Kritik:=
Tja, wie oben schon anklingt, bin ich eher mittlerweile angeödet von den zig "Forensischen Experten", die sich altklug in den Vordergrund stellen, ihre pseudocoolen Oneliner abgeben und ansonsten mit den Menschen nicht zurande kommen und das dann langsam auf einfühlsame Art lernen usw.
"Body of Proof" ist eine Serie, bei der ich denke "Da wollte jemand auf den fahrenden Zug aufspringen", denn Megan Hunt ist nur die zehntausendste Version von einer Mischung aus "Ducky" (Navy CIS), selbsternannten bzw. irgendwie eingebundenen Pseudoermittlern a la Patrick Jane (Mentalist) etc. Dand Delany nimmt man die gebeteulte Ärztin einfach nicht ab, sie wirkt zu bemüht, zu lässig, zu nonchalant als wirklich als überfordert oder gar psychisch angeknackst durchzugehen. Und es ist einfach so öde mitanzusehen, wie 'Dr. Megan Hunt pseudointelektuelle Belehrungswahrheiten wie "Die Leiche ist der Beweis. Sie verrät uns alles, was wir wissen müssen, wenn wir die Geduld haben, genau hinzusehen.“ von sich gibt.
Dazu kommt, dass ihre neuen Kollegen so gar nichts ihr wissen, während der Zuschauer dauernd mit ihren ganzen Lebenserfahrungen usw. überschwemmt wird - sorry, aber wieso gab es nicht noch zwei Kinder, die gestorben sind, während sie operierte weil ihr der Patient wichtiger war als ans Handy zu gehen? Wieso ist nicht auch noch der langjährige Butler gestorben oder der treue Familienhund? Diese Anhäufung von Schicksalsschlägen wirkt einfach zu bemüht, als dass man sie noch ernstnehmen kann.
Und spätestens wenn Frau Hunt meint als "forensische Fahnderin" Leute (natürlich stets gut gemeint) belästigen zu müssen, wird es ärgerlich. Während mich schon die diversen "wir sind Cops, wir dürfen alles - wir dürfen schlagen, treten, drohen, Wohnungen einfach so betreten, beleidigen usw."-Attitüden nur noch wütend zurücklassen, sind Leute wie Patrick Jane (Mentalist) Monk und Co. einfach nur zappelnde Nervensägen, die ich am liebsten in die nächste Gummizelle verfrachten bzw. mit Dienstaufsichtsbeschwerden überziehen würde, würden sie mir unter die Auge kommen. Dass Megan dabei dann auch noch talktlos und nicht selten schlichtweg dämlich agiert (ja, wenn mir etwas komisch im Haus vorkommt und ich denke, da könnte jemand die Bewohnerin bedrohen, dann latsche ich natürlich ins Haus hinein und lasse mich auch noch bedrohen...)ist dann das I-Tüpfelchen auf dem "das ist schlecht".
Die Fälle sind da auch nicht wirklich das, was es "herausreißt" - im Gegenteil. Zerstückelte Leichen in Mülltüten hier, abgeprallte Kugeln dort... dazu dann gequälte Seelen, die zum Teil "nur" schon tote Menschen zerstöckeln weil deren Tod noch nicht offiziell bemerkt werden darf usw. usf. Das ist genauso wenig originell wie der Rest der Serie.
=Fazit:=
Eine 08/15-Serie, die auf die Quoten schielt, die sie bisher natürlich auch erhält. Sie folgt stoisch dem "schräge Persönlichkeit löst Mordfälle und legt sich dafür mit den Vorgesetzten an"-Plot und langweilt zu Tränen.