Bodyguard (Film)

Bodyguard (Film)

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Aus heutiger Sicht ist Mick Jacksons „The Bodyguard” beinahe ein moderner Liebes-Klassiker der 90er Jahre, der selbstredend nicht um kitschige Gefühlsduselei, einen ohne Zweifel stimmgewaltigen Soundtrack und den ein oder anderen Verweis auf ältere Filme herumkommt. Kino zu Beginn ... Bericht lesen





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1-6 von 46 Erfahrungsberichten    
> Alle 46 Bodyguard (Film) Erfahrungsberichte anzeigen
Dangerous Love
Erfahrungsbericht von JerryMaguire über Bodyguard (Film)
11.12.2003


Produktbewertung des Autors:   

Humor wenig humorvoll 
Spannung ziemlich spannend 
Anspruch geht so 
Action: geht so 
Romantik: sehr viel 

Pro: ja
Kontra: ja

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Aus heutiger Sicht ist Mick Jacksons „The Bodyguard” beinahe ein moderner Liebes-Klassiker der 90er Jahre, der selbstredend nicht um kitschige Gefühlsduselei, einen ohne Zweifel stimmgewaltigen Soundtrack und den ein oder anderen Verweis auf ältere Filme herumkommt. Kino zu Beginn der neuen Dekade eben, in deren Anfängen Kevin Costner in der Tat zu Hollywoods herausragendsten und zugkräftigsten Filmstars gehörte und sich nicht zuletzt durch sein episches Western-Meisterwerk „Dances With Wolves“ (1990) auch in künstlerischer Hinsicht ein Denkmal erbaute.

Die Rolle des ehemaligen Secret Service Agenten Frank Farmer, der sich um die Bewachung des Pop-Superstars Rachel Marron (Whitney Houston) kümmern soll, scheint Costner wie auf den Leib geschneidert, erlaubt sie ihm doch seinen Qualitäten als Herzensbrecher und dem Bild des romantischen Helden gerecht zu werden. Farmer beugt sich dem dringenden Wunsch von Rachel Marrons Manager Bill Devaney (Bill Cobbs), der um die Sicherheit der Diva besorgt ist. Ein hartnäckiger Fan macht durch Drohbriefe auf sich aufmerksam, doch ernstliche Gefahr entsteht auch für Devaney erst als vermutlich derselbe Stalker in das Haus der Marrons einsteigt, ohne jedoch größeren Schaden zu verursachen. Rachel Marron selbst weiß nichts von den Ereignissen, dies soll durch den Personenschutz von Frank Farmer nach Möglichkeit auch so bleiben.

Widerwillig nimmt der professionelle Bewacher den Auftrag an. Seine Bedenken bestätigen sich sobald Farmer das Gelände der Villa betritt auf dem sich seine zukünftige Klienten aufhält. Keine Alarmanlagen, keine ausreichende Videobewachung. Niemand scheint die Bedrohung ernst zu nehmen. Von Anfang an wird klar, dass dies kein einfacher Job für Farmer wird, der darüber hinaus noch mit den Starallüren der Diva und den Erwartungen ihrer Manager und Produzenten zu kämpfen hat. Abgesehen von all diesen Unwägbarkeiten lässt Farmer die professionellen Anforderungen an seinen Beruf außer Acht und fängt völlig unüberlegt eine Affäre mit Rachel Marron an. Eine Entscheidung, die schnell einen Keil zwischen ihr ohnehin schwieriges Verhältnis treibt.

Gefühle sind möglicherweise das letzte was der Bodyguard Farmer in seiner Situation gebrauchen kann, lebt seine Arbeit doch von kühler Präzision und rationalen Entscheidungen, die im Ernstfall auch über Leben und Tod befinden. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass Regisseur Jackson den Akira Kurosawa Klassiker „Seven Samurai“ in seine Handlung einbaut wird die Art der Beziehung zwischen Marron und Farmer im Sinne der japanischen Samurai verdeutlicht. Sinnbildlich beginnt der Untergebene eine Liebesbeziehung mit seiner Dienstherrin, ein Verhältnis, das alleine schon wegen der Verpflichtung des Bodyguards zum Scheitern verurteilt ist. Im Ernstfall muss er bereit sein das Leben seiner Schutzperson zu retten, indem er sein eigenes opfert, eine Verpflichtung die dem Verhältnis der traditionsreichen Krieger zu ihren Herren gleicht.

Während Kurosawas Klassiker eine zugegeben recht vage Parallele anbietet, ist die Verwendung oder das Zitieren älterer Filme ein besonders in den 90ern vorherrschender Trend. Nicht zuletzt die Schlusssequenz von Bodyguard erinnert zumindest in seinen Grundzügen an „Casablanca“ (1942), wo sich die Liebenden gegen das Glück zweier einzelner Menschen entscheiden und letztlich ein Flugplatz Ausgangspunkt ihrer getrennten Wege wird. Costner und Houston sind nun nicht Bogart und Bergman, das Ende von Bodyguard auch nicht von solch inszenatorischer Genialität wie dies in Curtiz’ Meisterwerk der Fall war. Dennoch eine Szene die (gute) Erinnerungen wachruft und sich auf diese Art zumindest nicht negativ auf die Qualität und Schauwerte von Bodyguard auswirkt.

So routiniert und selbstverständlich wie Kevin Costner die Rolle des Frank Farmer übernimmt, so maßgeschneidert erscheint die Besetzung von Whitney Houston als zu schützende Pop-Diva. Im Grunde ist sie im wahren Leben nichts anderes als eine vergleichbare Version der Figur, die sie darstellt, auch wenn man das großspurige Gehabe und die Starallüren aus dem Film nicht unmittelbar auf die Privatperson Houston beziehen sollte. Eine Rolle, die trotz allem nichts unmögliches verlangt und zu aller Überraschung nicht von Grund auf positiv ist und das Superstar-Image der schauspielenden Sängerin mit ein wenig Hollywood-Glanz verziert und ihre öffentliche Wahrnehmung mit ein wenig überheblicher Arroganz versieht. Womöglich einer der ganz großen Pluspunkte des Films ist die Qualität seines Soundtracks, der nun letztendlich die Erklärung dafür liefert weshalb Whitney Houston die weibliche Hauptrolle erhielt. Doch nicht nur der Schmuse-Herz-Schmerz-Superhit „I Will Always Love You“, sondern auch die Titel „I Have Nothing“ und „Run To You“ sorgten für den immensen Erfolg des Films und trieben den Verkauf des Soundtracks in astronomische Höhen.

Von diesem Standpunkt betrachtet scheint der Erfolg von Bodyguard geradezu peinlichst genau geplant zu sein und die Inszenierung des Liebes-Thrillers ein kalkuliertes, kaltherziges Produkt. In einigen Passagen merkt man der Geschichte ihre seltsam leblose Verwirklichung an, da außerdem allzu sehr auf der Klaviatur der dramatischen Gefühle geklimpert wird, wo das ein oder andere mal weniger mehr gewesen wäre. Dennoch überrascht Regisseur Jackson durchaus mit seinem Mut einzelnen Phasen der Handlung düstere Züge zu verpassen, die ein wenig von der vor allem zum Ende hin kitschigen Liebesgeschichte ablenken. Kitsch ist sicherlich ein großer Bestandteil dieses Films und vielleicht auch eines seiner Geheimrezepte, das zu Beginn der 90er Jahre unwahrscheinliche viele Leute sehen wollten, die dies bis heute immer wieder gerne tun.

Übrigens, in „Casablanca“ verabschieden sich Bogart und Bergman ohne Kuss und Hoffnung auf ein Wiedersehen, wie mag dann „The Bodyguard“ wohl enden?


3,5 von 5 Sternen = 4 Sterne   

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25.09.2001
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27.10.2002
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Kontra: die liiiiieeeebe!

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23.05.2002
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25.03.2001
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06.08.2000

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Pro: Man kann wirklich herzhaft über diese beiden Volltrottel schmunzeln, besonders über ihre anscheinend sehr gravierenden Probleme mit Frauen *mbg*.
Kontra: Teilweise ziemlich flache Witze

...Man kann sagen, was man will, die Verarsche mancher unserer ausländischen Mitbürger, die in diesem Film betrieben wird, liegt nicht all zu weit von der Realität entfernt. Trotzdem glaube ich, das man sich Erkan und Stefan eher ausleihen, als kaufen sollte, weil man sich das Teil sowieso warscheinlich nur einmal anschauen kann. Ich schwanke zwischen "flach, aber gut" und "so schlecht, das er schon fast wieder cool ist". Alles in Allem ein halbwegs sehenswerter Film, zumal die beiden Hautdarsteller ihre "Volltrottelrollen" wirklich gut 'rüberbringen *g*, außerdem ist die weibliche hauptrolle optisch nicht zu verachten *ggg* [SB]... Bericht lesen

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weniger hilfreich
01.01.1970
Humor, wenn man trotzdem lacht
Bewertung für Erkan & Stefan von  Volker111

Pro: Neue Sprachschöpfungen, Situationskomik
Kontra: sehr primitiv

...Erkan & Stefan Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Ich glaube inzwischen häufig, ich bin auf einem anderen Stern. Als "echter Checker müsste ich kapieren, was in der konkret krassen, fett stabilen Filmkomödie abgeht?" Die Kultkomiker Erkan & Stefan liegen voll im Trend. Erst Stefan Raab (wohl der Intellektuelle unter den Neu-Trend-Settern), dann Big Brother Zlatko nebst Sabrina und nun dieses Duo. Die Aufzählung ist natürlich nicht vollständig. Okay, die beiden nehmen sich wohl selbst nicht ernst. Doch muss man dieser Art von Comedy wirklich so viel Raum geben? Auch Alexandra Neldel bringt nebst ihren Bodyguards meine Stimmung in diesem Film nicht vom Nullpunkt weg. Glücklicherweise musste ich "nur" 87 Minuten durchhalten. Kinder, geht doch lieber allein ins Kino!... Bericht lesen

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hilfreich
01.01.1970
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Bewertung für In the Line of Fire von  phant0m

Pro: Story | Eastwood genial
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...Der Film "in the line of fire" ist meiner Meinung nach einer der besten Filme Eastwoods. Es geht in dem Film um den Ex-Bodyguard Frank Horrigan (Clint Eastwood), der eine Info von erhaelt von einem Mann, der ein Attentat auf den Praesidenten plant (John Malcovic ["con air"]). Da Horrigan schon vor 30 Jahren einen Schuetzling (JFK) nicht retten konnte, will er diesmal alles besser machen. er steigt wieder in das geschaeft ein und tut sein moeglichstes um den Praesidenten zu beschuetzen und den attentaeter dingfest zu machen. Ein genialer Film, der erst durch seinen hohen Anspruch und seine Story interessant wird, aber auch die schauspielerischen Leistungen sind Top! Fazit: ABSOLUT sehenswert! So long Yours Phant0m... Bericht lesen

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hilfreich
01.01.1970

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