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Wie ich zu Bodymed gekommen bin:
Durch eine Freundin die auch damit erfolgreich abgenommen habe und weil ich es alleine nicht geschafft habe.
Nach 2 Schwangerschaften, kein Sport und heftigen Heißhungerattacken hab ich es geschafft innerhalb von 4 Wochen 6 kg zu zunehmen. Da ich schon ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Sacklzement über Bodymed Diätpulver San a fit 13.10.2004
Produktbewertung des Autors:
Wirkung:
deutliche Gewichtsabnahme
Verträglichkeit:
kaum Nebenwirkungen
Sättigungsgefühl:
so gut wie nie Hunger
Geschmack:
lecker
Pro:
Gleichmässige Gewichtsabnahme
Kontra:
Nur über einen Arzt machbar
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
... aber ganz ohne Disziplin geht es hier auch nicht.
Wie ich zu Bodymed gekommen bin: Durch eine Freundin die auch damit erfolgreich abgenommen habe und weil ich es alleine nicht geschafft habe.
Nach 2 Schwangerschaften, kein Sport und heftigen Heißhungerattacken hab ich es geschafft innerhalb von 4 Wochen 6 kg zu zunehmen. Da ich schon mal bei einer Größe von 1,55 m gute 96 kg auf die Waage gebracht habe und nun wieder auf den besten Weg dorthin war (81kg), aber leider nicht die Zeit und Disziplin aufgebracht habe mich in meinem Appetit zu mäßigen, musste was passieren. Mein allergrößtes Manko ist das bei mir der Hunger mit dem Essen kommt. Das heißt solange ich nichts esse hab ich auch keinen Hunger. Aber in dem Moment wo ich mir was in den Mund stecke geht es los- ich könnte schaufeln bis zum umfallen. Wie die meisten Übergewichtigen habe ich deshalb morgens nichts gegessen und erst gegen 13.00 Uhr das erste mal gegessen. Dafür aber dann fast durchgehend bis zum Bettgehen. Hab ich morgens gefrühstückt war es das gleiche, also sprich ca. 12 Stunden Daueressen… Für Sport hatte ich in Ermangelung eines Babysitters für meine Kinder auch keine Zeit (mein Mann war leider immer auswärts und die Omas und andere Verwandten wohnten alle 150km weg)
Also ging ich zu einer Ärztin die dieses Programm macht. Als erstes wurde mir das Ernährungskonzept genau erklärt, und ich bekam auch eine ausführlichen Mappe mit in der ich alles noch mal nachlesen konnte. So sieht das Konzept aus: Phase 1: Es gibt 2 Tage lang täglich 5 Shakes „San a slim“, angerührt mit je 200 ml Wasser. Dazwischen soll man soviel Wasser oder Tee (kein Früchtetee od. schwarzen Tee) wie man reinkriegt. Je mehr desto besser. Das ist eine zweitägige, Eiweißsubstituierte Fastenphase. Es soll kein Shake ausgelassen werden damit der Körper nicht merkt dass eine Fastenzeit beginnt. Wichtig: Es darf wirklich nichts gegessen werden und an diesen beiden Tagen auch kein Kaffee getrunken werden.
So ging es mir: Diese speziellen Shakes sind vom Geschmack sehr neutral. Durch das entgiften bekam ich ziemliche Kopfschmerzen gleich am ersten Tag, die sich jedoch durch Einnahme einer Kopfschmerztablette sofort verzogen haben. Der zweite Tag war dann kein Problem mehr. In diesen beiden Tagen hab ich 1,5 kg verloren.
Nun kommt Phase 2- die Reduktionsphase 2 mal täglich werden 2-3 gestrichene Esslöffel „San a fit“ (Geschmack: Neutral, Banane, Schoko, Mokka, Erdbeere oder Vanille) mit 250 – 350 Milliliter Milch (0,3 bis 1,5%) oder in 250- 350g Quark/ oder Joghurt(1,5%), Buttermilch oder Dickmilch (1,5%) verrührt und getrunken. 1 x täglich wird eine kohlenhydratreiche gesunde Mischkost verzehrt. Wann man diese Mahlzeit zu sich nimmt spielt keine Rolle.
Ich hab meinen Shake immer morgens und mittags genommen und abends gegessen (das bleibt aber jedem selber überlassen). Zur „Belohnung“ hab ich mir etwas besonders feines gekocht (ich koche leidenschaftlich gerne). Es sollte natürlich nichts Frittiertes oder besonders Fettreiches sein. Auf Süßspeisen hab ich in dieser Zeit auch verzichtet, was mir nicht schwer viel da die Shakes ja auch süß sind. Und ich hab verstärkt auf Fettreduktion geachtet (also Sahne vermieden, Öl nur sehr reduziert etc.). Ich habe keine Kalorien gezählt und mich satt gegessen (selbstverständlich keine Berge!). Dazwischen hab ich immer mindestens 2 Liter Wasser od. ungesüßten Tee getrunken. Auf keinen Fall darf Saft oder gesüßtes getrunken werden (auch nicht Süßstoff). Schwarzer Kaffee zwischendrin geht. Da ich sehr gerne Kaffee trinke – ihn aber schwarz nicht runter bringe, hat mir die Ärztin erklärt ich könnte den Kaffee mit Milch zu meinen Shakes sowie zu der Mahlzeit dazu trinken. Damit konnte ich gut leben.
Zwischenmahlzeiten sind absolut tabu- auch kein Apfel! Bei dieser Ernährungsform wird sehr stark mit dem Insulinspiegel gearbeitet. An dieser Stelle möchte ich das Handbuch zitieren um keine falschen Aussagen zu machen: Bei jedem Verzehr von Zuckerstoffen (auch Süßstoff!) steigt im Blut die Konzentration von Insulin an. Nur bei niedrigem Insulinspiegel im Blut ist der Körper in der Lage, Fett abzubauen! Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet und nach dem Verzehr von Kohlenhydraten ins Blut abgegeben. Je süßer eine Mahlzeit schmeckt, desto mehr Einfach- Und Zweifachzucker sind enthalten. Je schneller und intensiver der Zucker im Blut ansteigt, desto mehr Insulin wird gebraucht. Insulin führt aber nicht nur zur Normalisierung des Blutzuckers, sondern fördert die Fettspeicherung, hemmt den Fettabbau und macht hungrig“…“ Die besondere Zusammensetzung von San a fit bewirkt nur eine geringe Insulinausschüttung. Dadurch wird der Körper in die Lage versetzt, über viel Stunden am Tag und in der Nacht Fett abzubauen.
In der Reduktionsphase bleibt man so lange bis man sein Wohlfühlgewicht erreicht hat. Die Shakes sind im Gegensatz zu Slimfast etc. sehr wohlschmeckend da sie ja mit Milch angerührt werden und nicht mit Wasser (die Joghurt- Variante fand ich nicht so toll). Schoko schmeckt wie Kaba, Mokka wie ein Eiskaffee, Banane wie frischer Bananenshake. Lediglich Erdbeer fand ich vom Geschmack zu künstlich. Die Sättigung reichte bei mir mit 250 ml völlig aus. Nur an 3 Tagen hatte ich größeren Hunger und hab 350 ml Milch genommen. Ich fand die 1,5 % Milch am besten. 0,3% schmeckt sehr wasserig und hält nicht so lange satt. Schwierig war es am Anfang essen für die Kinder zu machen und nicht zu probieren. Aber auch das hab ich geschafft. Kleine Sünden wurden sofort bestraft. In einer Woche hab ich zwischendrin mal einen Cappo (ohne Zucker!) getrunken. Erstens hatte ich den ganzen Tag Hunger und zweitens in dieser Woche nur eine minimal Gewichtsabnahme. Ich verlor im Schnitt pro Woche 1 kg! Manchmal waren es nur 500g, dann wieder 1,5 – 2kg. Nach 10 Wochen hatte ich einen Stillstand von 3 Wochen, dann gingen noch mal 7 kg runter. Wichtig ist das man sich nicht jeden Tag auf die Waage stellt. Das frustriert nur. Ich hab meine ganz weg und hab mich nur wöchentlich bei der Ärztin wiegen lassen.
Bei 63 kg war ich bei meinem Wohlfühlgewicht angelangt und bin in die Stabilierungsphase gegangen. Hierbei wird nur noch eine Mahlzeit durch einen Shake ersetzt und 2 x täglich gegessen (nix zwischendrin). Diese Phase dauert 4- 6 Wochen. Als Getränke weiterhin Wasser oder ungesüßte Kräutertees. Nun kommt die Erhaltungsphase: Auf Dauer sollten drei Vollwertige Mahlzeiten ohne Zwischenmahlzeiten verzehrt werden. Zitat Handbuch:“ Die Erfahrung hat gezeigt, dass fast niemand ohne Laster ist und dass das Zwischendurch- Genießen sich doch immer wieder einschleicht. Sollten Sie zu diesen Menschen gehören (die Mehrzahl!), die ab und zu Ihren Gelüsten ohne Reue nachgeben wollen- bleiben Sie in der Stabilisierungsphase (z. B. morgens San a fit) und gleichen damit Ihre kleinen Sünden aus.“ Zu diesen Menschen gehöre ich auch! Ich hab kurze Zeit die Erhaltungsphase versucht, bin aber sehr schnell wieder in meinen alten Fehler verfallen. Bin jetzt in der Stabilisierungsphase seit 2 Jahren und komme damit super zu recht und halte auch mein Gewicht mit nur minimalen Schwankungen (1 kg rauf und runter).
Fazit: Dieses Ernährungskonzept ist geeignet wenn Sie viel abnehmen wollen. Wegen 2 oder 3 kg rentiert es sich nicht. Der Preis: 1 Dose San a fit kostet 35,50€ und hält 2 Wochen. Das hört sich viel an im Moment, aber ich muss gestehen wenn ich stattdessen essen würde bräuchte ich weit mehr als 35€. Ich hab merklich weniger Haushaltsgeld gebraucht so dass die Shakes leicht drin waren. Ich hab noch nie so leicht und noch dazu ohne Sport abgenommen und würde es jederzeit wieder machen. Mir ging es körperlich und seelisch sehr gut. Keine Tiefpunkte! Ich konnte ja sogar auswärts essen gehen. Der Arzt verlangt natürlich auch einen Monatsbeitrag, der aber wohl von Arzt zu Arzt unterschiedlich ist. Der Arzt macht Fettmessungen und wiegt sie und gibt natürlich genaue Anleitungen. Ärzte in Ihrer Nähe finden sie unter www.bodymed.de
So das war jetzt zwar ein sehr langer Erfahrungsbericht, aber ich wollte doch das wichtigste mit einbringen.
...Hallo Leute, wer meinen Bericht über BCM (http://www.ciao.de/BCMDiatprogrammTest2951364)gelesen hat, der wird hier viel Ähnliches finden.
Der Hauptunterschied zwischen den beiden Programmen ist einfach der, dass es das Pulver (hier Bodymed San-a-fi ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Schneller Anfangserfolg, gute Betreuung und Unterstützung, wenig Hungegefühl Kontra: Erfordert einige Disziplin, nicht ganz billig
...Ich stamme zwar nicht aus Hamburg, aber das Konzept von BODYMED ist mir trotzdem aus Chemnitz sehr gut bekannt. Leider wird das BODYMED Konzept nur sehr wenig in den verschiedenen Diaätforen diskutiert und kommentiert, so dass es neben anderen bekannten ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich