Bon-Kredit

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Erfahrungsbericht über "Bon-Kredit"

veröffentlicht 18.07.2011 | catslover1977
Mitglied seit : 18.07.2011
Erfahrungsberichte : 1
Vertrauende : 0
Über sich :
Gut
Pro eine Auszahlung ist erfolgt
Kontra viel "lauferei" , sehr lange Bearbeitungszeit
sehr hilfreich
Service
Fachliche Beratung:
Konditionen:

"Die Auszahlung ist erfolgt, hätte ich nicht gedacht!!!!"

Ich war Mitte Mai ziemlich pleite und brauchte dringend Geld. Da mein Kreditrahmen bei der Hausbank schon sehr ausgereitzt ist und ich zudem einen negativen Schufa-Eintrag habe, hab ich mich im Internet umgesehen und bin wie so viele auf Bon-Kredit gestoßen und habe erstmal ein paar Angaben gemacht.
Ich bekam am nächsten Tag eine Email, dass man mein Anliegen nun bearbeiten würde und eine Bank für mich suchen würde.

Ich erhielt dann ein paar Tage später eine Information, dass eine Bank gefunden wäre und ich nun die letzten 3 Gehaltsabrechnungen und eine Kopie des Personalausweises schicken sollte. Habe ich noch am selben Tag erledigt.

Dann erhielt ich sehr schnell ein Schreiben, in dem ich aufgefordert wurde, die letzten drei Gehaltseingänge in Kontoauszügen nachzuweisen. Auch das habe ich dann getan, habe die Auszüge allerdings nicht geschwärzt. Da in den Auszügen zwei Ratenzahlungen ersichtlich waren, wurde ich nun aufgefordert, eine Bestätigung dieser Ratenzahlung und die Resthöhe anzufordern....
Ich muss sagen, so langsam war es echt eine Rennerei aber gut, ich forderte auch diese Schreiben an uns schickte alles an Bonkredit.

Darauf erhielt ich die Info, dass die Bank eine Zusage machen würde, jedoch waren die Kontoauszüge und Gehaltszettel nun zu "alt". Ich sollte nun noch eine weitere Lohnabrechnung schicken. Also echt, so oft war ich im Leben nie bei der Post, aber ich habe dann auch das verschickt.

Dann erhielt ich (wir hatten inzwischen Ende Juni!) einen dicken Umschlag und ich dachte mir, ok...jetzt kriege ich alle Unterlagen zurück, da ich nur bestätigen kann, dass alle Aussagen aus den Schreiben immer sehr "schwammig" waren. D.h. niemals wurde wirklich gesagt "Sie bekommen den Kredit".
Zusätzlich waren immer Versicherungsangebote dabei, die ich nie unterschrieben und völlig ignoriert habe.

Der dicke Umschlag entpuppte sich als "Kreditvertrag" der auch völlig in Ordnung war. Ok wieder ein Vertrag, nun sollte man die Vermögenwirksamen Leistungen irgendwo einzahlen. Habe ich dann wieder ignoriert. Da ich inzwischen wirklich etwas genervt war von der Rennerei, hab ich gedacht, ok, das noch, und wenn nicht wars das dann....

Zuerst benötigte man nämlich eine Beglaubigung der Unterschrift. Die Polizei macht keine Beglaubigungen mehr und Notare sind wirklich viel zu teuer.
Außerdem waren die Fristen immer so kurz gesetzt, dass man kaum Reaktionszeit hat. Ich bin dann zum Bürgeramt und hab dort für 1,70 Euro eine Beglaubigung erhalten. Dann musste ich die von mir eingesannten Gehaltsabrechnungen mit Stempel von meinem Arbeitgeber beglaubigen lassen - was ich ziemlich unangenehm fande!!!! Ok, auch das hab ich hinter mich gebracht.
Wieder alles zur Post. Ich muss sagen, da hatte ich den Glauben, dass überhaupt was kommt schon fast verloren.

Abends habe ich dann noch eine Wirtschafts-Sendung gesehen, wo genau diese Kredite Thema waren....nämlich kein Geld, sondern nur Verkauf von Versicherungen und die meißten Kunden haben niemals Geld gesehen. Ok, hab ich gedacht, das war dann nun die Bestätigung der Ahnung, die ich eh schon hatte.
Ein paar Tage später hatte ich dann die Zwischeninfo, dass die Unterlagen an die Bank weitergeleitet werden konnten, und nach "bewilligung" der Kredit dann ausgezahlt werden könnte.

"Könnte, würde"....konnte ich auch nicht mehr hören und ich hab das alles schon "abgeschrieben".

Womit ich wirklich nicht gerechnet habe: ziemlich genau bekam ich eine Woche später morgens eine SMS meiner Bank (Konto-Ticker) dass auf meinem Konto ein Betrag von 3.500 Euro eingegangen ist. Ich hab echt gestaunt, weil ich wirklich mit nichts gerechnet habe.
Der Vertrag der Bank war vorgestern auch im Briefkasten. Vom Antrag bis hin zur Auszahlung (14.07.) hat es jedoch fast 8 Wochen gedauert.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • ThomasXL veröffentlicht 18.07.2011
    Naja die genaue finanzielle Situation ist ja nicht beschrieben, daher kann niemand sagen ob Überschuldung droht. So oder so ist eine Warnung nicht verkehrt... Der Bericht an sich ist sh!
  • Langenberger veröffentlicht 18.07.2011
    Gehe hier mit G.Siebert konform. Aber der Bericht zum Thema, bzw. Unternehmen ist dennoch SH. Gruß
  • G.Siebert veröffentlicht 18.07.2011
    Und was hat der Spaß, am Ende für ein Preis ??? Nicht Übel nehmen, aber dadurch begibst du dich auf ein Weg zu Überschuldung . Irgendetwas bricht dein Kartenhaus zusammen und du sitzt auf den Ruinen und weist nicht mehr weiter.
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