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Borat kommt aus Kasachstan. Er ist TV-Reporter und soll für eine Reportage in die vergleichsweise fortschrittliche US und A reisen, um im Land der unbegrenzten Möglichkeiten Eindrücke des American Way of Life mit Vorbildfunktion für sein eigenes Land zu sammeln. Dabei verliebt er sich via TV in die Baywatch-Queen Pamela Anderson, die er zu ehelichen gedenkt und sich daher von New York aus auf den Weg nach Kalifornien macht.
Ein folgt ein außergewöhnliches Roadmovie, dass allerdings lediglich die Rahmenstory darstellt. Worum es in dem Kinofilm "Borat" wirklich geht, ist pure Provokation gepaart mit einer gehörigen Portion politischer "Incorrectness", die dafür verwendet wird die Amerikaner mit Interviews und diversen Aktionen aus der Reserve zu locken. Das spektakuläre dabei ist die Tatsache, dass es sich bei Borat zwar um einen fiktiven Charakter und eine fiktive Story handelt, die Interviews und skurrilen Aktionen allerdings real sind. Die Interviewpartner wurden im Glauben gelassen, dass Borat tatsächlich eine Reportage für einen Fernsehsender aus Kasachstan dreht. Da prallen nicht nur völlig verschiedene Kulturen aufeinander, sondern Borat versucht seine Gesprächspartner bewusst aufs Glatteis zu sehr heiklen Themen wie Rassismus, Sexismus und Fundamentalismus zu führen. Die Reaktionen darauf sind - zumindest für Deutsches Verständnis - haarsträubend. Da wird Borat im Waffengeschäft zum Beispiel einen 45'er überreicht, als er nach einer geeigneten Waffe fragt, um sich am besten einen Juden vom Hals zu halten.
Borat ist ein Charakter, der von dem britischen Comedian Sacha Baron Cohen ins Leben gerufen und auch dargestellt wird. Der schlaksige, große Mann zog bereits über die britische Lebensweise her und schafft es nun mit seinem gleichnamigen Film auch in die Kinos der USA. Cohen ist nicht nur absolut überzeugend, sondern lebt seine Rolle. Seine realen Aktionen haben ihm zwischenzeitlich auch eine Klage eingebracht.
Die überdrehte, äußerst zwiespältige und politisch höchst inkorrekte Improvisationskomödie ist allerdings alles andere sehenswert. Statt Sozialkritik am amerikanischen Staat steht vielmehr eine ungerechtfertigte Verunglipfung von Kasachstan im Vordergrund! Fazit: Ganz mieße Komik auf wirklich unterstem Niveau!
Zumindest bekommt man durch Deinen Beitrag einen Überblick. Thematisch paßt der Film gar nicht zu meinen Interessen, werde ihn also auch nich anschauen, trotzdem danke ...
Schöne Vorstellung des Konzepts, aber deine eigenen Eindrücke vom Film kommen mir ein bißchen zu kurz; ähnliches kann man auch im Kinoprogramm lesen, von einem Erfahrungsbericht bei Ciao erwarte ich persönlichere und tiefere Einblicke.
08.11.2006 17:02
Zumindest bekommt man durch Deinen Beitrag einen Überblick. Thematisch paßt der Film gar nicht zu meinen Interessen, werde ihn also auch nich anschauen, trotzdem danke ...
08.11.2006 16:26
nun, einen einblick gibt dein bericht.. ist der typ also so etwas wie ne mischung als elton und stefan raab?
08.11.2006 14:57
Schöne Vorstellung des Konzepts, aber deine eigenen Eindrücke vom Film kommen mir ein bißchen zu kurz; ähnliches kann man auch im Kinoprogramm lesen, von einem Erfahrungsbericht bei Ciao erwarte ich persönlichere und tiefere Einblicke.