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Stadionkritk: "Westfalenstadion" Das Dortmunder Westfalenstadion war mal eine der schönsten Arenen Deutschlands. Mittlerweile ist es das Paradebeispiel, wie man ein Stadion nicht umbauen sollte. Das fängt bei den großen Videoklötzen und der überlauten Beschallung vor, nach und während des Spiels an, die jegliche Stimmung zerstören, und endet auf Rängen, die ich eher in einem Theater vermuten würde.
Der gemeine Fan möchte seine Zigarette auf den Boden werfen und austreten. Das traut man sich in Dortmund ja schon gar nicht mehr. Alles ist eine Spur zu modern und gediegen - zumindest auf der Nordtribüne, die ich mehrmals als Gästefan besuchen durfte. Die Eintrittskarten-Preispolitik ist schlichtweg eine Frechheit. Fans der gegnerischen Mannschaft so abzuzocken wie Dortmund es tut (mehr als 50 Mark für ein ganz normales Ticket) ist unverschämt. Die wenigen billigen Stehplätze für Gäste sind eher Sichtverhinderungsplätze. Wer sich von dort aus ein Spiel ansehen will, hat nicht viel zu lachen - es sei denn er steht auf Makroansichten von Gittern und engmaschigen Fangnetzen.
Die Ordner vor dem Stadion sind zu Gästefans nicht gerade zuvorkommend, aber ich denke, dass ich vielleicht bislang auch immer nur an die falschen Personen geraten bin.
Irgendwie macht es keinen Spaß, in Dortmund als Auswärtsfan Spiele zu besuchen. Ich werde es mir demnächst deshalb besser ersparen.
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