Produktbewertung des Autors:
| Bedienung |
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| Zuverlässigkeit |
gut |
| Pro: |
Gutes Preis - Leistungsverhältnis, geringes Gewicht, Sehr gute Schnittleistungen |
| Kontra: |
nix |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Jeder der im Besitz von einem Garten ist, kennt sehr wahrscheinlich das leidige Spiel: Zweimal im Jahr muss die Hecke geschnitten werden, sonst droht entweder Ungemach mit dem Nachbarn, oder das gute Stück verholzt von innen. Ich hatte bisher eine No-Name-Heckenschere, die mich immer viel Schweiß und Mühen gekostet hat, da das Ding einfach sehr schwer war, und andererseits auch nur über einen einseitigen Messerbalken verfügte. Dies machte für mich als Linkshänder jeden Heckenschnitt zu einer Aufführung a la "Begnadete Körper".
Doch in diesem Frühjahr machte meine alte Heckenschere schlapp, und ich war es endgültig leid, mich immer wieder beim Schneiden meiner hohen Gartenhecke zu verrenken. Kurzum: Etwas Neues musste her: Und da der Praktiker-Baumarkt im Frühjahr schon wieder seine bekannte 20-Prozent-Aktion hatte, entschied ich mich dafür, mir etwas Gutes zu gönnen: Eine Heckenschere von Bosch, die AHS 48-16.
Diese Heckenschere gehört innerhalb der Bosch-Familie zur Produktkategorie der so genannten COMFORT-Heckenscheren. Daneben gibt es noch für größere und holzigere Hecken die so genannte POWER und PRO-Serie. Natürlich sind diese Scheren auch ein wenig teurer. Doch für mich reichte in der Anwendung die AHS 48-16, wobei 48 für die Länge des so genannten Messerbalken in Zentimetern steht, und 16 für die maximale Schnittstärke in Millimetern.
●○● Was ist alles drin und was ist dran? ●○●
In dem großen Karton ist neben der Heckenschere noch folgendes vorhanden:
Messerschutz, den man über die Heckenschere zur Lagerung und Transport stecken kann
Der Handschutz für den vorderen Griff
2 Schrauben sowie die
Bedienungsanleitung.
Die Montage hält sich in Grenzen: Mit den beiden mitgelieferten Schrauben wird der Handschutz für den vorderen Handgriff kurz montiert, und schon ist die Heckenschere für den Einsatz im Garten fertig.
Die Heckenschere verfügt über eine Sicherheitsschaltung. Diese funktioniert in der Weise, dass an der Heckenschere am vorderen Griffbügel ein Schalthebel vorhanden, und am hinteren Griffbügel der Ein-/Ausschalter angebracht ist. Das heißt, zum Schneiden müssen bei Hebel gedrückt sein, sonst stoppen die Messer der Schere sofort. Als weiteres Sicherheitsmerkmal verfügt die Heckenschere über eine Zugentlastung am Stecker. Über diese wird vermieden, dass man durch unbeabsichtigtes Drauftreten auf das Stromkabel Zug auf die Heckenschere oder die Steckverbindung kommt.
●○● Und nun ab in die Wildnis ●○●
Im praktischen Einsatz zeigt die Bosch AHS 48-16 ihre Stärken: Ein leistungsstarkes Arbeitspferd, welches sich durch einfaches Arbeiten unter wenig Anstrengung auszeichnet. Beim Schneiden lege ich mir dabei immer das Stromkabel über die Schulter um zu vermeiden, dass ich mir versehentlich selbst den Strom abschneide.
Durch einfache Pendelbewegungen kann man mit den beidseitigen Messerbalken sehr einfach in beide Richtungen die Hecke in die gewünschte Form bringen. Dies ist vor allen Dingen für mich als Linkshänder von großem Vorteil, da ich nun mal die Schere anders in der Hand halte als Rechtshänder.
Ein weiterer Vorteil der Heckenschere ist das Gewicht und die günstige Verteilung über die Heckenschere. Durch das niedrige Gewicht hat man keine großen Ermüdungserscheinungen, auch wenn man mehr als 10 Meter Hecke an einem Stück zu schneiden sind. Und da das Gewicht gut ausbalanciert ist, ist der Kraftaufwand beim Schneiden auch nicht sehr hoch. Dies ist zum Beispiel auch beim Über-Kopf-Arbeiten wichtig.
Die Schnittqualität ist aufgrund der Messer mit Diamantenschliff einwandfrei. Die Schere schneidet meine Laubhecke sehr sauber ab, ohne dabei an den Schnittkanten die Äste auszufransen. Dies schafft die Basis für einen gesunden Wuchs der Hecke. Und auch bei dickeren Ästen bei mehr als 1 cm schafft die Heckenschere mühelos ihre Arbeit. Selbst wenn ich meinen Lorbeer stutzen will, der schon dickere Äste besitzt, kommt die Heckenschere mühelos durch.
Beim Schneiden von meiner Laubhecke schneide ich in der Regel immer zuerst die Seiten, und dann die Oberkante der Hecke. An den Seiten schneide ich dabei immer von unten nach oben, um zu vermeiden dass man Löcher in die Hecke schneidet. Diese können nämlich entstehen, wenn man bei einer Bewegung von oben nach unten kleinere Äste nach unten drückt. Mit dieser Vorgehensweise erhält man immer die besten Schnittergebnisse.
Nach getaner Arbeit kann man die Schere recht einfach reinigen, in dem man mit einem trockenen Lappen einfach die Spuren der Arbeit beseitigt. Die Messer kann man dann mit einem Schmieröl einölen, um die Leistungskraft der Messer zu erhalten. Zum Schutz schiebt man dann den Messerschutz über den Messerbalken. Es ist natürlich selbstverständlich, dass man die Heckenschere an einem sauberen und trockenen Ort lagert.
●○● Und was tun, wenn's klemmt? ●○●
Wenn es Probleme gibt, kann man recht wenig tun, außer es gibt Probleme bei der Stromversorgung. Doch wenn die stimmt, kann eigentlich nur noch der Bosch-Fachhändler helfen. Ich jedenfalls hatte bisher keine Notwendigkeit diese zu konsultieren, da die Heckenschere immer verlässlich ihren Dienst verrichtet hat. Und darüber hinaus gewährt Bosch eine Garantie von 2 Jahren auf diese Heckenschere.
Neben dem Grundgerät bietet Bosch auch noch als Zubehör den so genannten Collecto an. Dieses Zubehör wird einfach auf den Messerbalken gesteckt, und sorgt beim Schneiden dafür, dass das Schnittgut nicht in die Hecke fällt, sondern seitlich abgeleitet wird. Für 12,99 Euro kann man sich diesen Zusatz gönnen, aber ich habe es mir bisher verkniffen.
Wer noch mehr über die Schere wissen möchte, kann unter folgender Internetadresse weitere Informationen und Tipps & Tricks zur Gartenpflege erhalten:
www.bosch-pt.com
beziehungsweise telefonisch über den Bosch Kundendienst: 0180 - 335 54 99
Und für alle, die es ganz genau wissen wollen, hier noch einige technische Daten:
Leistungsaufnahme: 420 Watt
Leerlaufhubzahl: 1600 / min
Schnittlänge: 480 mm
Gewicht: 2,8 kg
●○● Das Fazit: Effizientes Werkzeug für den Hobby-Figaro im Garten ●○●
Meine Erfahrungen mit der Bosch-Heckenschere AHS 48-16 sind durchweg positiv. Die Heckenschere bietet für junge und Hecken mit nicht zu starkem Astwerk eine sehr gute Schnittleistung bei gleichzeitigem geringem Gewicht. Durch die beiseitigen Messerbalken kann man sehr gut die Schnittführung steuern und der Hecke die gewünschte Form geben. Das geringe Gewicht und die gute Balance der Heckenschere führen dazu, dass sie immer sehr gut in der Hand liegt und die Kraftanstrengung sich in Grenzen hält. Die Lärmbelastung durch die Schere hält sich insgesamt in Grenzen, so daß der Nachbar sich nicht belässtigt fühlt.
Für 74,99 Euro - ich habe aufgrund der 20-Prozent-Aktion bei Praktiker entsprechend weniger bezahlt - bekommt man ein gutes Gartenwerkzeug, welches sich durch eine qualitativ hochwertige Verarbeitung auszeichnet und allen Ansprüchen, die der Hobby-Gärtner gerecht wird. Und der nächste Schnitt im Frühjahr kommt bestimmt.
Viel Spaß bei Lesen, Kommentieren und vor allem beim Bewerten
wünscht Euch
Tom