Herzilein
01.10.2009
Pro:
genaue Werte,
Kontra:
Qualität hat seinen Preis
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Qualität/Verarbeitung:
Handhabung/Komfort:
Messergebnisse
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 thaicattery
Über sich:
3172 Lesungen bis Orange. Was wir alleine nicht schaffen das schaffen wir dann zusammem.....
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 134 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Liebe Ciao Leser, heute möchte ich mich einmal outen. Jawohl, ich gehöre zu den Menschen mit Bluthochdruck. Mein Blutdruck, ohne medikamentöse Behandlung, liegt schwankend zwischen 140:90 und 130:100 und damit im leicht erhöhten Bereich.
Die Blutdruckwerte: - Von ausgeprägtem niedrigen Blutdruck spricht man bei einem Wert von konstant unter 110:60 - Der optimalen Blutdruck sollte 120:80 nicht überschreiten - Der hohe Normalwert liegt bei 130:85 - Der leicht erhöhte Blutdruck 140:90 - Ein mittelgradig erhöhter Blutdruck 160:100 - Von schwerem Bluthochdruck spricht man bei einem Wert über 180:110
Jetzt werden einige Ciao Leser sicher anders lautende Werte und Einschätzungen haben und es hagelt Kommentare. Ich bin kein Mediziner und kann nur die Einschätzung meines Hausarztes weiter geben, die sich jedoch mit den neueren Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) deckt. Was passiert beim Bluthochdruck (Hypertonie)?
Ich möchte das metaphorisch beantworten und vergleiche unsere Blutgefäße mit einem Schnellkochtopf. Unser Herz, bei meiner Metapher ist es die Herdplatte eines Cerankochfeldes, heizt den Schnellkochtopf auf damit sich im Inneren ein Druck aufbaut. Das Ventil am Deckel des Schnellkochtopfes lässt den überschüssigen Druck entweichen und hält so den Innendruck des Topfes konstant. Wenn sich unser Herz zusammen zieht und das Blut in den Körper pumpt, spricht man vom systolischen Druck. Entspannt sich unser Herz und füllt sich erneut mit Blut nennt man das diastolischen Druck. Unser Cerankochfeld arbeitet ebenso pulsierend, die Heizschlangen werden glutrot und nehmen dann wieder die Hitze zurück um erneut zu erröten. Befinden sich Ablagerungen im Ventil unseres Schnellkochtopfes und hindern den Druck am entweichen, erhöht sich der Kesselinnendruck. Ja, jeder Vergleich hinkt. Um die Auswirkungen vom Bluthochdruck jedoch deutlich zu machen lasse ich jetzt den Schnellkochtopf platzen. Um meinen Blutdruck zu kontrollieren benutze ich das Blutdruck-Oberarm-Messgerät boso-medicus control von
boso Bosch und Sohn Bahnhofstrasse 64 | D - 72417 Jungingen Tel.: +49 (0) - 74 77 - 92 75 - 0 Fax: +49 (0) - 74 77 - 10 21 http://www.boso.de Der Hersteller beschreibt sein Gerät als perfektes Allround-Messgerät mit der einzigartigen Blutdruck-Bewertungsskala nach WHO - Mit Blutdruckbewertungsskala nach WHO zur besseren Beurteilung der Messwerte - Zusätzliche Mittelwertanzeige für die bessere Blutdruckkontrolle - Arrhythmie-Erkennung, zeigt Herz-Rhythmusstörungen während des Messens an. - Sichere Einknopfbedienung für die Messung - Intelligente Aufpumpautomatik für sanftes Aufpumpen und schnelles Ablassen - Großes Display mit 3-Werte-Anzeige - 30 Messwerte Speicher für 14-Tage-Profil - Netzteil-Anschlussmöglichkeit für batteriefreien Betrieb - Mit Universal-Manschette für Armumfänge von 22-42 cm - Mit Reiseetui, Batterien und Blutdruckpass - 3 Jahre Garantie
Wie funktioniert es denn jetzt? Um das Gerät überhaupt in Betrieb nehmen zu können benötigen wir 4 AA Mignon Batterien die nicht im Lieferumfang enthalten waren und in das Rückseitige Batteriefach gemäß Beschreibung einzulegen sind. Bei jedem Batteriewechsel wird der Messwertspeicher der letzten 30 Messungen gelöscht.
Die aufblasbare Oberarmmanschette, ausgelegt für den Oberarm eines Body Builders, wird über die Hand gezogen und mittels Klettverschluss fest sitzend am unbekleideten Oberarm befestigt. Am Oberarm drückende, einschneidende Kleidung sollte ausgezogen werden, weil sie das Messergebnis verfälschen könnte. Das Messinstrument, der Stethoskopkopf, wurde in die Manschette eingearbeitet und sollte sich bei der Messung ca. zwei Fingerbreit über der Armbeuge befinden. Am Stethoskopkopf befindet sich ein Luftschlauch der mit dem Messgerät verbunden ist. Diesen Luftschlauch bei einer Messung bitte nicht abknicken, drücken oder quetschen. Bevor ich den Start-Knopf betätige nehme ich eine entspannte Sitzhaltung ein und lege meinen „Messarm“ in leicht angewinkelter Haltung auf den Tisch. Während der Messung sollte der Messarm absolut ruhig gehalten werden da jede Bewegung das Messergebnis verfälscht. Auch sollte man auf sprechen, trinken und essen verzichten. Den Startknopf drücke ich daher mit dem rechten, messfreien Arm. Jetzt pumpt das Gerät mit einem brummenden Ton Luft in die Oberarmmanschette bis der Blutfluss unterbrochen ist. Durch das gerätebedingte, selbstständige ablassen der Luft vermindert sich der Druck in der Manschette, es entsteht ein Strömungsgeräusch durch den langsam wieder einsetzenden Blutstrom. Dieses erste, messbare Geräusch, wir vernehmen einen Pulsschlag, kennzeichnet den oberen Blutdruckwert. Der Zeitpunkt an dem das Blut wieder ungehindert fließen kann, kein Strömungsgeräusch mehr vernehmbar ist, kennzeichnet den unteren Blutdruckwert. Während der Messung dokumentiert eine blinkende Herzanzeige den Pulsschlag. Auf der Geräteskala werden im digitalen Display die Werte SYS (oberer Wert), DIA (unterer Wert) und PUL (Pulsschlag) angezeigt. Das Gerät speichert selbstständig 30 Blutdruckmessungen und mit der Taste M lässt sich ein Durchschnitt dieser Messungen abrufen. Neben dem Display befindet sich eine Skala die farblich in rot = Bluthochdruck, schwarz = noch normaler Blutdruck, dunkelgrau = normaler Blutdruck und hellgrau = optimaler Blutdruck unterteilt ist. Der Durchschnittswert wird auf der Skala optisch dargestellt. Bei 30 Sekunden Inaktivität schaltet sich das Gerät selbstständig aus. Auf der Geräterückseite befindet sich ein Netzgerät-Anschluss. Dieses Netzgerät war nicht im Lieferumfang enthalten. Bei zwei bis drei maliger, täglicher Messung, reichen die Batterien jedoch einige Monate. Fazit:
Meine ersten Eigenmessungen tätigte ich mit einem Pulsmessgerät. Parallele Vergleichsmessungen mit einem Oberarmmessgerät brachten Abweichungen von 10 mm Hg (1 mm Hg = Druck, den ein Millimeter einer Quecksilbersäule ausübt). Meine Messungen ergaben demzufolge einen oberen Normalbereich und die Vergleichsmessungen einen leicht erhöhten Blutdruck. Da ich aber zeitweise unter Schwindel, flackern vor der Augen und Herzrasen litt, konnte mein Blutdruck nicht im Tolleranzbereich liegen. Meine Eigenmessungen mit dem boso-medicus control sind zuverlässig und geben mir daher ein Gefühl der Sicherheit. Wenn ich regelmäßig meine Blutdrucktabletten nehme und trotzdem hin und wieder flackern vor den Augen habe, greife ich zur Messstation. Der Blutdruckpass und der Messspeicher von 30 Anwendungen geben mir einen aussagekräftigen Durchschnittswert. Beunruhigende Tageshöchstwerte mit Flackern und Schwindel darf ich nach einer bestätigten Messung, laut Anweisung des Hausarztes, mit einer Zusatztablette behandeln. Meine o.a. Blutdruck-Metapher soll sicherlich auch erheiternd wirken. Vielleicht stimmt sie den Einen oder Anderen aber auch nachdenklich. Die Männer können sich ja eine Metapher mit Kompressor und Fahrradschlauch ausdenken. Das macht auch irgendwann PENG. Mein Mann leider an niedrigen Blutdruck, der zwar nicht lebensberohlich werden kann aber die Lebensqualität erheblich einschränkt. Auch hier sind wir froh wenn wir anhand der Messungen mit einem Kaffee oder einem Gläschen Sekt einem akuten Tiefststand entgegenwirken können. Auch wenn Blutdruckabweichungen Vorab nicht weh tun, Herz/Kreislauferkrankungen (Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen, Bluthochdruck sowie Herzrhythmusstörungen … ) sind die häufigsten Todesursachen! Wir haben für das Oberarm Blutdruck Messgerät 68,62 € gezahlt. Eine Investition in die eigene Zukunft wie ich meine.
Rein informativ:
Die Blutdruck-Messmethode mit Quecksilber-Manometer und Druckmessung geht auf den italienische Arzt Scipione Riva-Rocci 1896 zurück. Nachzulesen unter http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=2237
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17.12.2009 23:35
Wir haben auch ein Blutdruckmessgerät, wenn auch nicht dieses....ist wirklich wichtig, den selber im Auge zu behalten ab einem gewissem Alrter....
18.10.2009 16:50
prima berichtet, wir haben ein beurer gerät.
12.10.2009 23:39
meine Mutter ha genau das gleiche Gerät und ist damit zufrieden