Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
sehr amüsant; sehenswert für Teenager und Eltern; 25 Jahre alt und doch noch aktuell; absolut Kult |
| Kontra: |
nichts |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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>>> La Boum: Die Fete – Eltern unerwünscht <<<
Dieser Film ist einer meiner Lieblingsfilme. Mit ihm bin ich groß geworden. Eine Teenager-Komödie, bei der man aber nicht nur aus vollstem Herzen mitlachen kann. Manches Mal fließt auch aus Mitgefühl eine Träne.
Damals war es sozusagen mein Einstiegsfilm, der mich ins Erwachsenenleben begleitete. Wenn ich ihn heute sehe, dann merke ich, daß ich wohl meine Zukunft schon hinter mir gelassen habe. Ich verfalle dann in Schwärmerei und schwelge in unvergessenen Erinnerungen…
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Fakten zum Film
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Produziert wurde der Film 1981 in Frankreich. Freigegeben ist er ab 12 Jahren. Die Spiellänge beträgt 104 Minuten.
Die wichtigsten Darsteller des Films:
Victoire Berreton > Sophie Marceau
Francoise Berreton >Brigitte Fossey
Francois Berreton > Claude Brasseur
Als Schauspielerin kann Sophie Marceau auf eine Reihe sehr guter Filme zurückblicken. Durch „La Boum“ jedoch wurde sie bekannt.
Wer gern französische Filme sieht, für den sind auch B. Fossey und C. Brasseur keine Unbekannten.
Unvergessen und immer wieder gern gehört ist auch die Titelmusik „Reality“ gesungen von Richard Sanderson.
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Inhalt des Films
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Die Berretons ziehen nach Paris um. Victoire, von allen nur Vic genannt, ist 13 Jahre alt und besucht von nun ab eine neue Schule. Schnell lebt sie sich ein und schließt Freundschaften. Penelope wird ihr sehr bald zur besten Freundin.
Vic´s Mutter Francoise ist Comiczeichnerin und ihr Vater Francois ist Zahnarzt mit einer eigenen Praxis.
Die Berretons führen ein ganz normales Leben und bemerken kaum, daß Vic mit ihren 13 Jahren nun in ein ganz besonderes Alter kommt.
Vic ist ein junger hübscher Teenager. Langsam erwacht in ihr das Interesse für Partys und Discos. In den Gesprächen mit ihrer besten Freundin Penelope geht es um die ersten Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht. Das Tor einer neuen interessanten Welt hat sich für Vic geöffnet.
Und auf ihrer ersten Fete lernt sie ihn kennen: den gutaussehenden Mathieu. Vic ist bis über beide Ohren in ihn verliebt. Doch die erste Liebe bringt natürlich ihre Aufregung mit sich. So kommt Vic gar nicht dazu, ihren Freund den Eltern vorzustellen, bald erscheint auch eine Rivalin auf der Bildoberfläche und schon ist der erste Liebeskummer da.
Mit ihren Eltern kann Vic schlecht über ihre Probleme reden. Sie haben selbst zu viel um die Ohren. Die Mutter mit ihrem neuen Job und der Vater wird von einer ehemaligen Geliebten schikaniert.
Darum vertraut sie sich ihrer Urgroßmutter an. Pupette ist eine im Herzen junggebliebene alte Dame, die das Leben mit Witz und Charme meistert. Sie steht nicht nur Vic mit guten Ratschlägen beiseite, sondern auch ihren Eltern.
Wegen der ehemaligen Geliebten kommt es zu einigen Turbolenzen. So läßt sich Francois wegen einer Notlüge eine Gipsbein verpassen, damit er für seine heimliche Liebesnacht ein Alibi hat. Die Lüge kommt ans Tageslicht und Francoise beschließt, daß sie sich vorerst räumlich trennen. Es dauert nicht lange, bis sie sich in den Englischlehrer von Vic verliebt.
Und zwischen all diesen Ereignissen steckt Vic auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben…
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Meine Meinung zum Film
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Dieser Film ist einfach genial. Er hat nun schon 25 Jahre auf dem Buckel, doch sein Inhalt ist noch immer aktuell. Daß ich mit dieser Meinung nicht allein stehe, beweisen die Tatsachen, daß dieser Film seit Anfang des Jahres auf DVD erhältlich ist, aber auch daß er jedes Jahr mehrmals im Fernsehen gezeigt wird.
In ihm geht es einerseits um die typischen Probleme eines Teenagers, um die erste große Liebe, die auch den ersten Liebeskummer nach sich zieht. Andererseits geht es auch um die Konflikte der Teenager mit ihren Eltern, die leider viel zu schnell vergessen, daß auch sie einmal jung waren.
Romantisch wird das erste Gefühl des Verliebtseins beschrieben. Erste Küsse folgen, die einen in den 7. Himmel schweben lassen. Aber auch die heißen Tränen in der Nacht, geweint aus größtem Liebeskummer, lassen einen unendlich mitfühlen.
Eine wichtige Filmfigur ist in diesem Film die Urgroßmutter. Sie hat stets einen guten Ratschlag parat. Sie ist das Bindeglied zwischen Vic und den Eltern. Wer kennt es nicht, daß man sich als Teenager von seinen Eltern unverstanden fühlt? Oder welche Eltern verstehen plötzlich ihre Kinder nicht mehr? Die Urgroßmutter hat reichlich Lebenserfahrung. Sie weiß, wie man solche Probleme umgeht. Und die Art und Weise, wie sie das bewerkstelligt, machen einem die alte Dame überaus sympathisch.
Der Film wirkt größtenteils sehr realistisch. Es werden eben sämtliche Probleme angesprochen, die ein junger Mensch mit 13 hat. Egal ob mit gleichaltrigen oder mit seinen Eltern.
Auch wird hier sehr feinfühlig geschildert, wie sich Kinder fühlen, wenn sich die Eltern nicht mehr verstehen und ein Stück heile Welt zerbricht. Gerade als Teenager braucht man doch ein intaktes Zuhause, denn die Welt spielt doch auch so verrückt.
Manche Filmstellen sind jedoch nicht nachvollziehbar. Welches Elternpaar gönnt seinem Sprößling schon eine sturmfreie Bude, damit sämtliche Möbel verrückt werden können, nur um 20 bis 30 weiteren jungen Leuten eine Tanzfläche freizumachen.
Dieser Film ist also uneingeschränkt sehenswert.
Für Teenager, weil sie mit Vic und ihren Freunden in diesem Film mitfühlen können. Sie merken, daß sie nicht allein so empfinden. 13 ist ja so ein besonders schwieriges Alter. Nicht mehr Kind zu sein, aber auch noch kein Erwachsener, da prallen eben Welten aufeinander.
Aber er ist auch sehenswert für die Eltern, die junge Teenager als Kinder zu Hause haben. Wird doch auch ihnen ein Spiegel vorgehalten. Wenn sie sich den Film genau anschauen, bekommen sie so manch wertvollen Erziehungstip.
Der Film ist also nicht nur lustig und unterhaltsam, sondern er vermittelt einem auch, daß man Verständnis haben sollte. Die Kinder für ihre Eltern und auch die Eltern für ihre Kinder. Und deren Probleme natürlich. Kinder wollen ernst genommen werden. Sie brauchen Hilfe auf diesem von Steinen gepflasterten Weg ins Leben und die Geborgenheit eines intakten Elternhauses. Aber sie brauchen auch ein Stück Freiheit, um eigene Erfahrungen zu machen. Somit sollten die Eltern zwar weiterhin Grenzen setzen, jedoch die Leinen langsam lockern.
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Was mir dieser Film bedeutet
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Als ich damals selbst noch 13 war, fühlte ich vollends mit Vic. Ihre Ansichten, ihre Träume, ihre Wünsche – es hätten meine sein können. Auch ich fühlte mich oft von meinen Eltern unverstanden. So manchen Trick lernte ich in diesem Film. Wollte ich zur Disko, dann hab ich mir zu Herzen genommen, den besonderen Moment abzuwarten, um auch ein „Ja“ als Antwort zu erhalten. Meistens hat es geklappt.
Heute habe ich eine Nichte im Teenageralter und sehe somit den Film aus einer anderen Perspektive. Ich habe zusammen mit ihr den Film geguckt und habe ihr erzählt, wie ich damals war. Danach erzählte sie mir von ihrem ersten Freund und von ihren Gedanken und Gefühlen. Und ich erkannte: Wie sich die Zeit auch ändert, die zwischenmenschlichen Gefühle sind gleich.
Irgendwann wird auch meine Annika mal ein Teenager sein. Ihr werde ich diesen Film auch nicht vorenthalten. Wenn ich ihr dann erzähle, wie mein Leben in diesem Alter war, dann wird sie sicherlich erkennen, daß ich sie verstehe und daß ich immer für sie da bin.
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Abschließend noch ein großes Lob an die Darsteller. Ausdrucksstark spielen sie die verschiedenen Charaktere einfach großartig. Bewegungen und Mimik gepaart mit Situationskomik machen diesen Film immer wieder sehenswert.
Wie oft ich diesen Film schon gesehen habe, kann ich nicht mehr zählen. Aber ich könnte schon mitspielen…
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Jenn2008
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sehr hilfreich
03.01.2003
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Bewertung für Boum, La - Die Fete von
Prinzessin78
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Jedes ...
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sehr hilfreich
26.12.2000
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13- was für ein Alter!
Bewertung für Boum, La - Die Fete von
Lacedes
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Hallo! Heute widme ich mich mal wieder einem Jugendfilm. Es ist einer, der schon etwas älter ist und aus Frankreich stammt: "La Boum- Die Fete- Eltern unerwünscht" (1980). Worum geht es eigentlich? Die Hauptfigur ist Vic, ein 13-jähriges, hübsches Mäd ...
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sehr hilfreich
05.07.2009
(06.07.2009)
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Eltern unerwünscht!
Bewertung für Boum, La - Die Fete von
NancyNoack
Pro: - schöne Story - zeigt das Leben einer Pupertierenden- gute Schauspielerische Leistungen- Filmmusik
Kontra: -Ton leider etwas schlecht
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sehr hilfreich
02.11.2005
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Wer sucht nicht die große Liebe
Bewertung für Boum, La - Die Fete von
safarimaus
Pro: Romanze mit Happy End
Kontra: leider nicht die Wirklichkeit
Mit 16 ist die Welt noch schön.......Mit 16 hat man ganz große Träume ,man will so sein wie die die "alles machen dürfen"!!
Ich weiß nicht warum das Schicksal bei Manchen so eine Wendung machen muß wenn sie erwachsen sind,kann man im Herzen nicht ewig ju ...
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sehr hilfreich
15.11.2000
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