Hallöle!!!
Auf Grund einer Gemeindschaftskundelehrerin, die bereit war mit uns ins Kino zu gehen, sah ich vor kurzer Zeit einen Film, der mich sehr beeindruckt hat. Die Regie führte Michael Moore, ein Amerikaner, der einmal über die Verhältnisse, in denen er lebt etwas mehr nachgedacht hat. ... Bericht lesen
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Bowling for Columbine
Der Morgen des 20. April 1999 sieht nach einem ganz normalen Tag in Amerika aus. Farmer ... mehr
bestellen ihre Felder, Milchmänner liefern Milchflaschen aus, der Präsident lässt Bomben über einem Land abwerfen, dessen Namen wir nicht einmal aussprechen können (O-Ton) - und Dylan Klebold und Eric Harris, zwei Jungs in Littleton, Colorado, gehen zu ihrem Bowlingkurs. Was keiner ahnt: Die beiden bowlenden Jugendlichen werden wenige Stunden später das Columbine Highschool Massaker verüben, in dessen blutigem Verlauf 12 Schüler und ein Lehrer den Tod finden und viele Kinder und Jugendliche schwer verletzt werden. Wie eine ironische Spiegelung des Schicksals wirkt der Umstand, dass an diesem Tag die USA ihren stärksten Bombenangriff auf dem Kosovo fliegt. Mit lakonischem Zynismus und beißendem Witz geht Regisseur Moore in BOWLING FOR COLUMBINE auf eine wahnwitzige Reise in das Herz Amerikas. So lässt er zwei Opfer von Littleton - einer querschnittsgelähmt, der andere invalide mit einer inoperablen Kugel in Aortanähe - in einem symbolischen Akt die in ihren Körpern steckenden Kugeln an die Supermarktkette K-Mart zurückgeben, wo die Täter ihre Munition kauften und konfrontiert Hollywood Ikone und Waffenaktivist Charlton Heston, den Vorsitzenden der NRA (National Rifle Association) mit dem Bild eines sechsjährigen Mädchens, das von einem gleichaltrigen Mitschüler erschossen wurde. Michael Moore porträtiert mit bewegender Emotionalität und mitunter feuilletonistischen Volten voll absurder Komik eine Nation zwischen Waffenfetischismus und angstbesetzter Paranoia. Ein Volk mit dem Colt im Anschlag für die permanente Selbstverteidigung. Besonders im Kielwasser des 11. September ist BOWLING FOR COLUMBINE ein mutiger Film. Denn Amerikas führender Satiriker und sozialkritischer Dokumentarist stellt eine simple Frage, die sich kein Amerikaner in diesen von Patriotismus geprägten Zeiten zu fragen traut: Sind wir verrückt nach Waffen - oder sind wir nur verrückt?
Columbine rechnet der Amerikaner Michael Moore mit dem Waffenfetischismus seiner Landsleute ab. Ein bemerkenswerter, oft amüsanter, manchmal verstörender und dabei immer unterhaltsamer Einblick in die Seele der Supermacht. Michael Moore ist seit seinem Dokumentarfilm Roger & me das Enfant terrible der amerikanischen Filmindustrie. Der unbequeme, schwergewichtige Patriot hat es mit seiner unverwechselbaren Guerillataktik in kürzester Zeit in den Olymp der Dokumentarfilmer geschafft. Hemmungslos subjektiv, vor Sarkasmus triefend und mit einer gehörigen Portion Durchsetzungsvermögen ausgestattet, legt Moore den Finger immer wieder in die Wunde, dorthin, wo es ganz besonders schmerzt. Das Ergebnis ist verblüffend. Ihm gelingen Momente, in denen die bonbonfarbene Fassade der Konsumgesellschaft abblättert und einen Blick auf den nackten Wahnsinn freilegt, oder wie im Fall des Waffenlobbyisten Charlton Heston auf die totale Leere. Moore zerrt die Protagonisten der Selbstverteidigungshysterie vor die Kamera. Ihre Gesichter sind austauschbar (die Banalität des Bösen?), ihre Argumentationslinien verkümmern, kaum dass Moore dazwischenhaut. Es macht Spaß, dem Furor dieses Mannes beizuwohnen, der durch das alles hindurchwatet, immer in Bewegung, immer auf dem Sprung. Michael Moore muss für die Verwalter des Status quo der Super-Gau sein, die Mensch gewordene Nervensäge schlechthin, für den Zuschauer jedoch ist er ein Geschenk des Himmels. Am Ende, nachdem so ziemlich alle Vorurteile und Klischeevorstellungen in ihre Einzelteile zerlegt, durch den Film geschleppt und wieder zusammengebaut wurden, nachdem man durch einen Schnellkurs in Sachen amerikanischer Geschichte mit animierten Figuren im Stil von South Park gehetzt und so manch sprunghafter Eingebung des Impresarios gefolgt ist, fühlt man sich an Marlon Brando in Apocalypse Now erinnert, wenn er uns entgegenhaucht: "The horror, the horror". --Thomas Reuthebuch
bestellen ihre Felder, Milchmänner liefern Milchflaschen aus, der Präsident lässt Bomben über einem Land abwerfen, dessen Namen wir nicht einmal aussprechen können. (O-Ton) - und Dylan Klebold und Eric Harris, zwei Jungs in Littleton, Colorado, gehen zu ihrem Bowlingkurs. Was keiner ahnt: Die beiden bowlenden Jugendlichen werden wenige Stunden später das Columbine Highschool Massaker verüben, in dessen blutigem Verlauf 12 Schüler und ein Lehrer den Tod finden und viele Kinder und Jugendliche schwer verletzt werden. Wie eine ironische Spiegelung des Schicksals wirkt der Umstand, dass an diesem Tag die USA ihren stärksten Bombenangriff auf dem Kosovo fliegt. Mit lakonischem Zynismus und beißendem Witz geht Regisseur Moore in Bowling for Columbine auf eine wahnwitzige Reise in das Herz Amerikas. So lässt er zwei Opfer von Littleton - einer querschnittsgelähmt, der andere invalide mit einer inoperablen Kugel in Aortanähe - in einem symbolischen Akt die in ihren Körpern steckenden Kugeln an die Supermarktkette K-Mart zurückgeben, wo die Täter ihre Munition kauften und konfrontiert Hollywood-Ikone und Waffenaktivist Charlton Heston, den Vorsitzenden der NRA (National Rifle Association) mit dem Bild eines sechsjährigen Mädchens, das von einem gleichaltrigen Mitschüler erschossen wurde. Michael Moore porträtiert mit bewegender Emotionalität und mitunter feuilletonistischen Volten voll absurder Komik eine Nation zwischen Waffenfetischismus und angstbesetzter Paranoia. Ein Volk mit dem Colt im Anschlag für die permanente Selbstverteidigung. Besonders im Kielwasser des 11. September ist Bowling for Columbine ein mutiger Film. Denn Amerikas führender Satiriker und sozialkritischer Dokumentarist stellt eine simple Frage, die sich kein Amerikaner in diesen von Patriotismus geprägten Zeiten zu fragen traut: Sind wir verrückt nach Waffen - oder sind wir nur verrückt?
Columbine rechnet der Amerikaner Michael Moore mit dem Waffenfetischismus seiner Landsleute ab. Ein bemerkenswerter, oft amüsanter, manchmal verstörender und dabei immer unterhaltsamer Einblick in die Seele der Supermacht. Michael Moore ist seit seinem Dokumentarfilm Roger & me das Enfant terrible der amerikanischen Filmindustrie. Der unbequeme, schwergewichtige Patriot hat es mit seiner unverwechselbaren Guerillataktik in kürzester Zeit in den Olymp der Dokumentarfilmer geschafft. Hemmungslos subjektiv, vor Sarkasmus triefend und mit einer gehörigen Portion Durchsetzungsvermögen ausgestattet, legt Moore den Finger immer wieder in die Wunde, dorthin, wo es ganz besonders schmerzt. Das Ergebnis ist verblüffend. Ihm gelingen Momente, in denen die bonbonfarbene Fassade der Konsumgesellschaft abblättert und einen Blick auf den nackten Wahnsinn freilegt, oder wie im Fall des Waffenlobbyisten Charlton Heston auf die totale Leere. Moore zerrt die Protagonisten der Selbstverteidigungshysterie vor die Kamera. Ihre Gesichter sind austauschbar (die Banalität des Bösen?), ihre Argumentationslinien verkümmern, kaum dass Moore dazwischenhaut. Es macht Spaß, dem Furor dieses Mannes beizuwohnen, der durch das alles hindurchwatet, immer in Bewegung, immer auf dem Sprung. Michael Moore muss für die Verwalter des Status quo der Super-Gau sein, die Mensch gewordene Nervensäge schlechthin, für den Zuschauer jedoch ist er ein Geschenk des Himmels. Am Ende, nachdem so ziemlich alle Vorurteile und Klischeevorstellungen in ihre Einzelteile zerlegt, durch den Film geschleppt und wieder zusammengebaut wurden, nachdem man durch einen Schnellkurs in Sachen amerikanischer Geschichte mit animierten Figuren im Stil von South Park gehetzt und so manch sprunghafter Eingebung des Impresarios gefolgt ist, fühlt man sich an Marlon Brando in Apocalypse Now erinnert, wenn er uns entgegenhaucht: "The horror, the horror". --Thomas Reuthebuch
Columbine rechnet der Amerikaner Michael Moore mit dem Waffenfetischismus seiner Landsleute ab. Ein bemerkenswerter, oft amüsanter, manchmal verstörender und dabei immer unterhaltsamer Einblick in die Seele der Supermacht. Michael Moore ist seit seinem Dokumentarfilm Roger & me das Enfant terrible der amerikanischen Filmindustrie. Der unbequeme, schwergewichtige Patriot hat es mit seiner unverwechselbaren Guerillataktik in kürzester Zeit in den Olymp der Dokumentarfilmer geschafft. Hemmungslos subjektiv, vor Sarkasmus triefend und mit einer gehörigen Portion Durchsetzungsvermögen ausgestattet, legt Moore den Finger immer wieder in die Wunde, dorthin, wo es ganz besonders schmerzt. Das Ergebnis ist verblüffend. Ihm gelingen Momente, in denen die bonbonfarbene Fassade der Konsumgesellschaft abblättert und einen Blick auf den nackten Wahnsinn freilegt, oder wie im Fall des Waffenlobbyisten Charlton Heston auf die totale Leere. Moore zerrt die Protagonisten der Selbstverteidigungshysterie vor die Kamera. Ihre Gesichter sind austauschbar (die Banalität des Bösen?), ihre Argumentationslinien verkümmern, kaum dass Moore dazwischenhaut. Es macht Spaß, dem Furor dieses Mannes beizuwohnen, der durch das alles hindurchwatet, immer in Bewegung, immer auf dem Sprung. Michael Moore muss für die Verwalter des Status quo der Super-Gau sein, die Mensch gewordene Nervensäge schlechthin, für den Zuschauer jedoch ist er ein Geschenk des Himmels. Am Ende, nachdem so ziemlich alle Vorurteile und Klischeevorstellungen in ihre Einzelteile zerlegt, durch den Film geschleppt und wieder zusammengebaut wurden, nachdem man durch einen Schnellkurs in Sachen amerikanischer Geschichte mit animierten Figuren im Stil von South Park gehetzt und so manch sprunghafter Eingebung des Impresarios gefolgt ist, fühlt man sich an Marlon Brando in Apocalypse Now erinnert, wenn er uns entgegenhaucht: "The horror, the horror". --Thomas Reuthebuch
Columbine rechnet der Amerikaner Michael Moore mit dem Waffenfetischismus seiner Landsleute ab. Ein bemerkenswerter, oft amüsanter, manchmal verstörender und dabei immer unterhaltsamer Einblick in die Seele der Supermacht. Michael Moore ist seit seinem Dokumentarfilm Roger & me das Enfant terrible der amerikanischen Filmindustrie. Der unbequeme, schwergewichtige Patriot hat es mit seiner unverwechselbaren Guerillataktik in kürzester Zeit in den Olymp der Dokumentarfilmer geschafft. Hemmungslos subjektiv, vor Sarkasmus triefend und mit einer gehörigen Portion Durchsetzungsvermögen ausgestattet, legt Moore den Finger immer wieder in die Wunde, dorthin, wo es ganz besonders schmerzt. Das Ergebnis ist verblüffend. Ihm gelingen Momente, in denen die bonbonfarbene Fassade der Konsumgesellschaft abblättert und einen Blick auf den nackten Wahnsinn freilegt, oder wie im Fall des Waffenlobbyisten Charlton Heston auf die totale Leere. Moore zerrt die Protagonisten der Selbstverteidigungshysterie vor die Kamera. Ihre Gesichter sind austauschbar (die Banalität des Bösen?), ihre Argumentationslinien verkümmern, kaum dass Moore dazwischenhaut. Es macht Spaß, dem Furor dieses Mannes beizuwohnen, der durch das alles hindurchwatet, immer in Bewegung, immer auf dem Sprung. Michael Moore muss für die Verwalter des Status quo der Super-Gau sein, die Mensch gewordene Nervensäge schlechthin, für den Zuschauer jedoch ist er ein Geschenk des Himmels. Am Ende, nachdem so ziemlich alle Vorurteile und Klischeevorstellungen in ihre Einzelteile zerlegt, durch den Film geschleppt und wieder zusammengebaut wurden, nachdem man durch einen Schnellkurs in Sachen amerikanischer Geschichte mit animierten Figuren im Stil von South Park gehetzt und so manch sprunghafter Eingebung des Impresarios gefolgt ist, fühlt man sich an Marlon Brando in Apocalypse Now erinnert, wenn er uns entgegenhaucht: "The horror, the horror". --Thomas Reuthebuch
Columbine rechnet der Amerikaner Michael Moore mit dem Waffenfetischismus seiner Landsleute ab. Ein bemerkenswerter, oft amüsanter, manchmal verstörender und dabei immer unterhaltsamer Einblick in die Seele der Supermacht. Michael Moore ist seit seinem Dokumentarfilm Roger & me das Enfant terrible der amerikanischen Filmindustrie. Der unbequeme, schwergewichtige Patriot hat es mit seiner unverwechselbaren Guerillataktik in kürzester Zeit in den Olymp der Dokumentarfilmer geschafft. Hemmungslos subjektiv, vor Sarkasmus triefend und mit einer gehörigen Portion Durchsetzungsvermögen ausgestattet, legt Moore den Finger immer wieder in die Wunde, dorthin, wo es ganz besonders schmerzt. Das Ergebnis ist verblüffend. Ihm gelingen Momente, in denen die bonbonfarbene Fassade der Konsumgesellschaft abblättert und einen Blick auf den nackten Wahnsinn freilegt, oder wie im Fall des Waffenlobbyisten Charlton Heston auf die totale Leere. Moore zerrt die Protagonisten der Selbstverteidigungshysterie vor die Kamera. Ihre Gesichter sind austauschbar (die Banalität des Bösen?), ihre Argumentationslinien verkümmern, kaum dass Moore dazwischenhaut. Es macht Spaß, dem Furor dieses Mannes beizuwohnen, der durch das alles hindurchwatet, immer in Bewegung, immer auf dem Sprung. Michael Moore muss für die Verwalter des Status quo der Super-Gau sein, die Mensch gewordene Nervensäge schlechthin, für den Zuschauer jedoch ist er ein Geschenk des Himmels. Am Ende, nachdem so ziemlich alle Vorurteile und Klischeevorstellungen in ihre Einzelteile zerlegt, durch den Film geschleppt und wieder zusammengebaut wurden, nachdem man durch einen Schnellkurs in Sachen amerikanischer Geschichte mit animierten Figuren im Stil von South Park gehetzt und so manch sprunghafter Eingebung des Impresarios gefolgt ist, fühlt man sich an Marlon Brando in Apocalypse Now erinnert, wenn er uns entgegenhaucht: "The horror, the horror". --Thomas Reuthebuch
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Erfahrungsbericht von moonbeam über Bowling For Columbine 26. Mai 2003
Produktbewertung des Autors:
Humor:
ziemlich humorvoll
Spannung:
ziemlich spannend
Anspruch:
sehr anspruchsvoll
Action:
wenig
Romantik:
null
Pro:
regt an einmal über die verrückte Welt nachzudenken und zeigt, dass nicht alles zu verstehen ist
Kontra:
es gibt nichts, was an dieser einmaligen Dokumentation auszusetzen wäre
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Hallöle!!!
Auf Grund einer Gemeindschaftskundelehrerin, die bereit war mit uns ins Kino zu gehen, sah ich vor kurzer Zeit einen Film, der mich sehr beeindruckt hat. Die Regie führte Michael Moore, ein Amerikaner, der einmal über die Verhältnisse, in denen er lebt etwas mehr nachgedacht hat. So kam dann diese bemerkenswert ironisch-sarkastische Dokumentation zu stande...
Der Film handelt hauptsächlich von 2 Dingen: Den Amerikanern und ihrem "unerklärlichen" Hang zu Waffen aller Art - insbesondere Schusswaffen. Da geht man doch einfach auf die Post, eröffnet sich ein neues Konto und darf sich ein neues Gewehr heraussuchen - kostenlos natürlich. Und wenn man keine Zeit hat sich Munition zu kaufen - ein kurzer Abstecher zum Frisör und man lässt sich während des Haareschneidens ein paar Packungen Munition bringen, die es überall zu kaufen gibt - normaler Alltag.
Moore macht sich Gedanken,ob denn dieses Leben noch normal ist und interviewt zahlreiche Leute - unter anderem auch einen Mann auf dessen Farm Plutonium lagert, der mit 2 anderen Männern am Bau einer Bombe beteiligt gewesen sein soll, und mit einer 44er Magnum unter dem Kopfkissen schläft. Und am Ende des Gesprächs sagt dieser Mensch: "Aber passen Sie auf sich auf. Dort draußen laufen 'ne Menge Spinner herum ...!"
Die hauptsächliche Tragödie dieses Filmes ist das Massaker an der Columbine Highschool in Littleton. An einem Tag wie jedem anderen stürmen 2 Scharfschützen herein und schießen um sich. Es sind darüber Aufzeichnungen aus einer Kamera zu sehen und ich habe das 1. Mal wirklich die Angst gespüt, die man haben muss wenn das Leben nur noch von einer Bleikugel, einer Pistole und einem Irren abhängt. Dazwischen hört man die Polizei mit einer Lehrerin sprechen, die mit der Polizei telefoniert und am Ende nur noch "My god!" herausbekommt. Sehr betroffen machte mich eine Schülerin, die danach erzählte: "Einer der Schützen hielt mir die Pistole an den Kopf und fragte, ob ich sterben wolle. Ich schrie und rief nein. Da lachte er und schoss dem Mädchen vor mir in den Kopf."
Moore zeigt auf wie viele Menschen in verschiedenen Ländern bei Schießereien jährlich umkommen. In Deutschland sind es 318, in ASustralien nur noch ca. 69 und in den USA ca. 11.000! Erschreckend!
Michael Moore fährt hinüber nach Toronto und dort gab es in den letzten 3 Jahren 1 (!) Mord - und der wurde von einem Mann aus den USA verübt. Sie lassen in Kanada - in der Großsstadt Toronto zum Beispiel - alle ihre Türen auf - egal ob in der Nacht oder am Tag - Moore prüfte das nach. Warum haben die Kanadier nicht so eine Angst, warum passieren bei ihnen fast keine Morde?
Die Antwort ist eigentlich relativ einfach: Nicht weil sie zu viele Gewaltfilme sehen oder zu gewalttätige Computerspiele spielen, nicht weil sie mehr Ausländer und viele Religionen haben, nicht weil sie mehr Pistolen besitzen, nicht weil sie eine hohe Arbeitslosenrate haben - nein, denn dies alles hat Kanada auch. Der Grund ist, dass die Leute ängstlich gehalten werden. Im Fernsehen wird nur von Überfällen berichtet, von Killerbienen, von anderen gefährlichen Faktoren die "das gesamte Volk in Gefahr bringen könnten!" Folge: Die Leute kaufen sich Waffen und jede Menge Vorhängeschlösser. Werden sie dadurch sicherer? Nein! Nur noch ängstlicher - und so schließt sich dieser Teufelskreis wieder!
Und wer wird für die meisten Verbrechen angeklagt? Die Schwarzen natürlich. An ihnen bleibt der ganze Dreck hängen und sie müssen für etwas bezahlen, worüber die meisten von ihnen nicht einmal nachdenken würden. Es gibt richtige Serien, z.B.: Cobs, wo Schwarze gejagt und verprügelt werden. So haben die Amis natürlich wieder ihren Sündenbock gefunden.
So musste eine schwarze Mutter ihren 6-jährigen Sohn bei einem Onkel alleine lassen und 40 km zur Arbeit fahren. Ihr Sohn fand im Haus des Onkels eine Pistole und nahm diese in die Schule mit. Während seine Mutter Desserts für reiche Weiße zubereitete, erschoss der 6-jährige ohne nachzudenken eine gleichaltrige Mitschülerin... ! Danach fanden sich viele Fernsehteams ein, um davon zu berichten und ihre Trauer zu verkünden. Der Reporter fing an davon zu berichten und nach dem Satz:"...in tiefster Trauer ihr Mann vor Ort. Wir berichten später über die neuesten Ergebnisse!" Kamera aus " Hey, meine Haare halten heute nicht so richtig - hat mal jemand Haarspray mit? Ich muss mal wieder zum Frisör."
Unter andrem interviewte Moore auch Marilyn Manson, der auch für die Gewalttaten der Jugendlichen verantwortlich gemacht wurde. In seinen Liedern schreit er alles heraus was ihn stört. Auf eine sehr direkte Art - ähnlich wie Eminem. Aber in Wirklichkeit ist er ein bewundernswerter Mensch. Als Moore ihn fragte, was er zu den Opfern von Columbine sagen würde, wenn diese jetzt vor ihm stehen würden, antwortete er: "Ich würde gar nichts zu ihnen sagen - ich würde ihnen zuhören. Und das ist das, was keiner wirklich gemacht hat!"
Erschreckend ist auch die hohe Zahl der Kriege, die nacheinender mit den entsprechenden Bildern aufgezeigt werden und Anzahl der vielen getöteten Menschen. Allein 500.000 Kinder sind umgekommen. Aber Zivilisten werden nicht bombardiert - nein ... . Sehr treffend war die Aussage:"Wir führen gerade wieder einen Krieg gegen ein Land, dessen Namen wir noch nicht einmal aussprechen können!"
Sehr zynisch ist auch ein Cartoon, der von der Angst und von der Besetzung Amerikas durch Weißen handelt. Die Dokumentation ist also aus den verschiedensten Teilen zusammengefügt und zeigt einen Wahnsinn, den man sich nur schwer vorstellen kann.
Ein weiteres Beispiel ist die NRA. Dies ist eine Organisation, die für Waffen wirbt und deren Vorsitzender immer nach den Tragödien wie Littleton und der Erschie0ung des 6-jährigen Mädchens auftaucht, während Waffengegner zu 1000en auf den Straßen dagegen demonstrieren. Sie sind ein wichtiger Grund, warum immer mehr Jugendliche auch eine Waffe besitzen wollen. Als Moore ihn interviewt und vorgibt bei der Organisation ein Mitglied zu sein, ein paar direktere Fragen an den Vorsitzenden stellt, wendet sich dieser ab und geht. Zur Erinnerung stellt Moore noch ein Bild des toten 6-jährigen Mädchens im Hinterhof auf.
Besonders mutig fand ich es von 2 Jungen, die Opfer das Amoklaufs an der Columbine Highschool waren, zum K - Mart zu gehen (aus dem stammen die Kugeln der Schützen) und die Einstellung des Verkaufs dieser Munition zu fordern. Der 1 Junge sitzt seit dem Amoklauf im Rollstuhl und der andere hat eine Kugel im Körper stecken - 2,5 cm neben der Hauptschlagader im Rücken! Als niemand etwas unternahm, kamen sie am nächsten Tag mit der Presse zurück - und siehe da: die Leiterin versprach die Einstellung des Verkaufs dieser Munition innerhalb von 90 Tagen.
Der Film ist sehr sarkastisch gemacht. Er zeigt mit viel schwarzem Humor den Wahnsinn, die Ängste und das verstörte Verhalten der U.S. Amerikaner, aber ich finde, dass gerade in so einer kraasen Art der Film viel mehr zur Kenntnis genommen wird und auch noch eine lange Zeitb im Gedächtnis bleibt!
So, wer sich alle Einzelheiten ansehen will, sollte sihc auf jedem Fall ins nächts Kino bewegen, 123 Minuten investieren und sich diesen Film anschauen. Ich habe lange gebraucht um das, was mir vermittelt wurde ersteinmal zu verstehen. Es ist schwierig sich mit so etwas auseiunanderzusetzten, wenn man doch in dem "wohlbehüteten" Deutschland lebt.
Ich hoffe ich konnte euch etwas erzählen, was euch dazu bewegt, diesen Film anzuschauen!
Pro: zum Schreien komisch und dennoch todernst Kontra: manchmal ein bissel zu polemisch(aber das gehört zu dieser Art von Film)
...ist auch nicht ganz ohne. Bowling for Columbine ist eine ungewöhnliche Mischung aus einem Dokumentarfilm und Interviews versetzt mit Comiceinlagen und historischen Zeitdokumenten. Der Film ist sowohl lustig als auch todernst. Lustig in seiner Ausführung und ernst in seinem Anliegen.
Zur Erinnerung: Columbine ist der Name der Schule in Littleton, in der 1999 zwei Schüler für ein Massaker bis dahin unbekannten Ausmaßes gesorgt hatten. Mit halb- bzw. ... ...zu Hause haben.
Dennoch: Bowling for Columbine ist auch ein lustiger Film! Das kann ich daran messen, dass ich öfter gelacht als geweint habe (wesentlich öfter!), aber nicht nur daran.
Die Dreistigkeit, die Naivität und der Wille, etwas unbedingt herauszufinden, die Michael Moore an den Tag legt, das ist oft unwahrscheinlich komisch. Er führt mit seinen Fragen und seinem Nachhaken in unnachahmlicher Weise die Dummheit, den Rassismus und die Kaltschnäuzigkeit ...
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Pro: "heißes Eisen", man wird es mögen, wenn man mit Moore konform geht. Erschütternd, aber nicht ehrverletzend oder sensationsgeil Kontra: Einige Szenen sind schockierend, einige Passagen etwas länglich
Michael Moore dürfte mittlerweile einen gewissen Popularitätsgrad erreicht haben. Das liegt zum EInen sicher an seinem aktuellen Bestseller "Stupid White Men", zum anderen vielleicht auch an seinem Auftritt bei der letzten Oscar-Verleihung, bei der er durch sein "Shame on You, Mister Bush!" sicher eines der Highlights einer doch eher langweiligen Veranstaltung im Stil von Ich-danke-meinen-Eltern-Dankesreden setze konnte, vielleicht aber auch durch ... ...der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" wurde nämlich "Bowling for Columbine" ausgezeichnet.
Und eben jenen Film haben wir uns am Wochenende als DVD geliehen und ich war neugierig, ob es die zugegebenermaßen hoch gesteckten Erwartungen würde erfüllen können.
Im Mittelpunkt des Films stehen die Ereignisse des 20. April 1999, als an der Columbine High School in Littleton, USA zwei Schüler Amok liefen und 11 Schüler und einen Lehrer hinrichteten. Aufbauend ...
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Pro: interessante Dokumentation mit einem Hang zur Satire / regt zum Nachdenken an und gibt teilweise Anlass zum Schmunzeln Kontra: läuft nur in wenigen Kinos
...so sieht sich Amerika gerne selbst. Freiheit als höchstes Gut, auch die Freiheit, eine Waffe zu tragen... Ermutigt durch den zweiten Verfassungszusatz sehen viele Amerikaner es als ihr Recht, mit einer geladenen Waffe unter dem Kopfkissen zu schlafen. Viele sehen es sogar als ihre bürgerliche Pflicht, ihre Familien zu beschützen, indem sie sich bis an die Zähne bewaffnen. Alles Spinner?
Dieser Frage versucht Michael Moore in seinem dokumentarischen ... ...die Amerikaner waffenverrückt oder einfach nur verrückt? Moore, selbst Mitglied auf Lebenszeit in der NRA (National Rifle Association), zieht nach dem Amoklauf zweier Schüler an der Columbine High School in Littleton im April 1999 mit der Kamera durch das Land. Entstanden ist dabei eine Dokumentation die nach den Ursachen der Waffenbegeisterung und der hohen Mordrate in Amerika forscht.
Antworten versucht Moore in vielen Interviews zu finden. Er ...
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Pro: sehr detaillierte Informationen, sehr interessant, zum Teil sehr zynisch, die Wahrheit Kontra: nichts
Neulich habe ich in der Schule die Gelegenheit gehabt, den vor kurzem im Kino laufenden Dokumentarfilm "Bowling for Columbine" mit meinem Englischkurs anzuschauen.
Dieser Film vom mehr oder weniger berühmten US-Kritiker Michael Moore (u.a. bekannt durch "Stupid White Men") - der übrigens selbst Amerikaner ist - handelt vom Waffenfanatismus der Amerikaner und den nationalen und internationalen Folgen. Der Film (ca. 2 Stunden) besteht hauptsächlich ... ...nun genauer eingehen werde.
--- Inhalt ---
Nun, eine Story gibt es bei diesem Film natürlich nicht. Zumindest keine frei erfundene und schauspielerisch dargebotene.
Im ganzen Film geht es um die Themen Waffen und Gewalt, die vor allem in den USA sehr ausgeprägt sind.
Michael Moore, ein großer, dicker, sympathischer, weißer Amerikaner leitet den Zuschauer als Kommentator und Interviewer durch den Film.
Er geht auf den in Amerika beliebten Schieß- ...
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Pro: bewegend, bedrückend, beeindruckend Kontra: gelegentliche Schwächen und Abrücken vom Thema
*°*°* Vorwort *°*°*
Bowling for Columbine – einer der wenigen Dokumentationen, die ins Kino kommen! Nun, es ist nicht direkt eine Dokumentation, aber der Film zeigt alle Züge davon auf. Bowling for Columbine ist eine perfekte Mischung aus Information und Unterhaltung, welche sogar einen Preis in Cannes gewonnen hat! Und dies zurecht. Für mich, als Pseudo-Gesellschaftskritiker war der Film ein Muss, seit ich das erste mal davon gehört hatte. ... ...hintereinander gesehen habe, und ich würde es mir noch ein drittes Mal ansehen, ohne groß darüber nachzudenken. Auch habe ich mir kurz darauf Moores Buch „Stupid white men“ gekauft! Wie man sieht, bin ich auf den Kommerz-Trick voll reingefallen, aber ich bereue nichts!
*°*°* Michael Moore *°*°*
Michael Moore – dieser Name hat in den letzten Monaten an Bedeutung gewonnen! An Bedeutung, in einer Stimmung, welche zunehmend antiamerikanischer ...
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...beschreiben, das würde nicht so schnell ein Ende nehmen. Auf jeden Fall kann ich ihn empfehlen. Es lohnt sich auf alle Fälle. Man erhält einen Eindruck hinter die Kulissen Amerikas und zwar so, wie man es eigentlich nicht kennt und vermutlich nicht kennen soll.
Noch ein paar allgemeine Hinweise:
„BowlingforColumbine“ erhielt 2003 den Oscar als „Bester Dokumentarfilm“ und den Spezialpreis der Jury in Cannes 2002.
Cinema beurteilte den Film „...böse, erschütternd, informativ, witzig und provokant“ und trifft damit meiner Meinung nach den Nagel auf den Kopf
Die Laufzeit beträgt 114 Minuten und ist mit deutschen Untertitel.
Der Spiegel schreibt über Michael Moore: „Wie ein zu Fleisch gewordenes Erdbeben bringt der Mann die Welt der Mächtigen zum Wackeln.“
Bekannt wurde Moore durch das Buch „Stupid white men“, dass Präsident George Bush...
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Pro: Packende Dokumentation ohne erhobenen Zeigefinger Kontra: Moore zeigt keine wirklichen Gegenargumente
...Das sollte man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: 11000 Amerikaner kommen jahrein jahraus allein durch „unsachgemäßen“ Schusswaffengebrauch um. Michael Moore, der mit den preisgekrönten Dokumentationen „Roger & me“ und „The Big One“ schon für allerhand Furore in der Medienlandschaft sorgte, und zu einem Sprachrohr für Bürgerwiederstand wurde, war durch die grausamen Ereignisse an der Columbine Highschool in Littleton aufgerüttelt worden. Er versuchte deshalb seinen Landsleuten mit seiner neusten Dokumentation in dieser Richtung, ein wenig genauer auf den Zahn zu fühlen.
Die Dokumentation
Schon zu Anfang präsentiert der Dokumentarfilmer ein Szenario, wie es fraglos ohne weiteres aus einer besonders skurrilen Folge von „Vorsicht Kamera“ stammen könnte. Eine Bank hält...
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Pro: Breites Spektrum, sehr gut recherchiert Kontra: kann depremieren
.... Im Artikel "Die Eliten" spricht er mir unter anderem aus der Seele, wenn er zusammen mit vielen entsprechenden Zitaten den Bologna-Prozess (Dipl./Staatsexamen/Mag. => BA/MA) als Rückschritt und die sogenannte "Eliteuniversität" - Diskussion ad absurdum führt, denn Bildung ist in Deutschland längst eine kleinere und unsicherere Zutrittskarte zur Elite wie Opportunismus - Alles ist gefragt nur keine Veränderung.
Die letzten beiden Teile liefern sozusagen nur noch den Flankenschutz für die Argumentation, dass wir uns auf dem direkten Wege zu einer Gesellschaft befinden, die schon im Film "BowlingforColumbine" von Michael Moore beschrieben wurde. Das Buch sollte man nicht mit einmal lesen, da es entmutigen kann, aber das schrieb ich ja schon.
Somit komm ich abschließend zu dem Urteil von fünf Sternen für das Werk.
(c) Matze081 (ciao.de yopi...
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