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Normalerweise sind wir es gewohnt, dass die amerikanischen Filme die USA als das Beste und Größte darstellen. Michael Moore tut mit seinem Film "Bowling for Columbine" genau das Gegenteil.
Grundsätzlich ist es sicher eine gute Idee durch solche Filme eine nachdenkliche Stimmung in der Bevölkerung zu erzeugen. Allerdings ist dieser Film meiner Meinung nach äußerst Verallgemeinernd. Es wird so dargestellt als ob alle US-Amerikanier Waffen-Fanatiker wären und an einigen Beispielen (Terroristen wohlgemerkt) der Eindruck erzeugt als ob alle Amerikaner verrückt wären und mit einer Waffen unter dem Kopfkissen schlafen würden. Ich habe selbst lange in den Vereinigten Staaten gelebt und kann diese Ansicht nicht bestätigen. Mag sein, dass es Amerikaner gibt, die so denken und handeln wie es in diesem Film dargestellt wird. Wahrscheinlich gibt es von der Sorte Menschen in den Vereinigten Staaten auch wirklich mehr als in Europa oder Kanada. Auf den Großteil der dort lebenden Menschen trifft das meiner Meinung nach jedoch nicht zu.
Dieser Film ist genau das Gegenteil von den Hollywood-Filmen in denen die USA als das Beste dargestellt wird. Aber wie so oft liegt hier denke ich die Wahrheit in der Mitte. Es sollte einfach nicht allen US-Amerikanern unterstellt werden, dass sie radikale Terroristen sind (so ist das zumindest mir durch diesen Film vermittelt worden). Des Weiteren finde ich den Film etwas zu langatmig. Die "Message" könnte man in gut einer Stunde genauso gut herüberbringen. Anfang und Ende haben mir gut gefallen, der Mittelteil könnte etwas gekürzt werden.
Ich finde Bowling for Columbine ist ein empfehlenswerter Film, man sollte jedoch im Hinterkopf haben, dass das Dargestellte bei Weitem nicht auf alle Amerikaner zutrifft. Obwohl es nicht direkt zu dem Film gehört möchte ich auch noch sagen, dass wir auch nicht generell alle Amerikaner wegen dem jetzigen Krieg verurteilen oder missachten sollten, denn die Verantwortung dafür trägt schließlich jemand, der bei der Wahl nicht einmal die Mehrheit hatte.
Gott sei Dank bin ich nicht der einzige, der diesen Drecks-Film hasst, ich werde demnächst auch einen Bericht schreiben, werde ihm aber exakt einen Stern weniger geben als du! Wünsche dir noch einen schönen Tag!
Danke, Vielen dank. Du hast das Ganze doch wieder etwas auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht.
Nicht alle Amerikaner gehen mit zwei geladenen Pistolen zum Bäcker und erschießen diesen, wenn sie das falsche Wechselgeld zurückbekommen. Auch sind die USA nicht an jedem Krieg dieser Welt schuld und beginnen keine Kriege nach Lust und Laune.
Ich halte diesen Film für unsachlich, teilweise aus dem Kontext gezogen, und an vielen Stellen von Einzelschicksalen auf alle Amerikaner geschlossen. Zudem beihaltet dieser Film höchst propagandistische Merkmale und kann meiner Meinung nach nicht mehr als dokumentarisch oder gar sachlich betrachtet werden.
Vielleicht sollte man Michael Moore die Degriffe "differenzieren" und "sachliche Berichteerstattung" etwas näher legen. Bisher hat er sich jedenfalls in diesem Beriech etwas zurückgehalten.
Sorry, bin etwas vom Thema abgekommen: Sehr guter Bericht! Respekt!
28.05.2004 22:08
Gott sei Dank bin ich nicht der einzige, der diesen Drecks-Film hasst, ich werde demnächst auch einen Bericht schreiben, werde ihm aber exakt einen Stern weniger geben als du! Wünsche dir noch einen schönen Tag!
07.03.2004 17:21
Danke, Vielen dank. Du hast das Ganze doch wieder etwas auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht. Nicht alle Amerikaner gehen mit zwei geladenen Pistolen zum Bäcker und erschießen diesen, wenn sie das falsche Wechselgeld zurückbekommen. Auch sind die USA nicht an jedem Krieg dieser Welt schuld und beginnen keine Kriege nach Lust und Laune. Ich halte diesen Film für unsachlich, teilweise aus dem Kontext gezogen, und an vielen Stellen von Einzelschicksalen auf alle Amerikaner geschlossen. Zudem beihaltet dieser Film höchst propagandistische Merkmale und kann meiner Meinung nach nicht mehr als dokumentarisch oder gar sachlich betrachtet werden. Vielleicht sollte man Michael Moore die Degriffe "differenzieren" und "sachliche Berichteerstattung" etwas näher legen. Bisher hat er sich jedenfalls in diesem Beriech etwas zurückgehalten. Sorry, bin etwas vom Thema abgekommen: Sehr guter Bericht! Respekt!
06.06.2003 02:00
Ein mutiger Vorstoß, und der einzige Bericht, der diesen Film nicht über den irdischen Lobeshimmel befördert. Respekt!