Erfahrungsbericht über

Boxing Fever (Gameboy Advance)

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Boxspaß

4  17.05.2002

Pro:
schöne Grafik, gut animierte Kämpfer, sehr gute Mischung aus Spielspass und Simulation

Kontra:
geringe Anzahl von Kämpfern

Empfehlenswert: Ja 

axelkothe

Über sich: Von mir werdet ihr vor allem Berichte über Videospiele lesen, denn die sind mein grösstes Hobby! Ich...

Mitglied seit:23.05.2000

Erfahrungsberichte:166

Vertrauende:20

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 29 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Gliederung:

1. Der Test
2. Allgemeine Informationen

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1. Der Test

Bei Boxing Fever dürft ihr, wie der Name schon andeutet, mit eurem Gameboy Advance in den Boxring steigen, ohne ein blaues Auge zu riskieren. Doch haben bisher nur wenige Boxspiele für Konsolen wirklich Spaß gemacht, und auch der bisher einzige GBA-Vertreter Ready 2 Rumble Round 2 konnte nur bedingt gefallen. Mal sehen, wie sich Boxing Fever schlägt...

Statt echte Boxergrößen zu lizenzieren hat man wie schon bei Ready 2 Rumble ein Kämpferfeld aus 8 komplett neuen Mannen (und Frauen) erstellt. Das spart Lizenzkosten, und das Geld kann für die Entwicklung des Spiels ausgegeben werden. Die eigentliche Boxaction seht ihr aus der Egoperspektive, und von eurem eigenen Kämpfer könnt ihr nur die Hände betrachten.

Der Hauptspielmodus stellt der Meisterschaftsmodus dar. Hier wählt ihr euch einen der acht zur Verfügung stehenden Boxer und müsst euch nun, je nach ausgewählten Schwierigkeitsgrad, gegen eine bestimmte Anzahl von Gegnern behaupten. Die Steuerung eurer Boxer verkommt nicht zu stumpfen Tastengehämmere, sondern sie lässt euch durchaus taktische Möglichkeiten. Mit dem Steuerkreuz habt und senkt ihr eure Deckung, und verlagert das Gewicht des Boxer nach links oder rechts, um einem entsprechendem Schlag auszuweichen. Die beiden Feuerknöpfe des GBA entsprechen den beiden Fäusten, die ihr dem Gegner um die Ohren fliegen lasst. Für weitere Varianz in den Hieben betätigt ihr wieder das Steuerkreuz in die diagonalen Richtungen und so könnt ihr Jabs, Uppercuts und Haken austeilen. Verstärkt wird der Schlag, wenn ihr vorher etwas länger das Steuerkreuz betätigt, bis die Handschuhe anfangen zu glühen – trefft ihr dann, kostet das euren Gegner sehr viel Kraft. Doch gebt Obacht: Während des Aufladens der Handschuhe könnt ihr euch nicht wehren!.

Zum ausweichen betätigt man die Schultertasten des Gameboys. Solltet ihr oder euer Gegner trotzdem zu Boden gehen, fängt der Schiedsrichter sofort an, den liegenden Kämpfer auszuzählen – jedoch kommt man beim ersten Auszählen locker wieder auf die Beine.

Neben der Meisterschaft könnt ihr auch einzelne Kämpfe absolvieren oder euch im Survival-Mode messen. Hier müsst ihr möglichst viele Boxer besiegen, ohne selbst niedergeschlagen zu werden – und ohne, dass ihr eine Chance auf Erholung habt. Als letzter Single-Player Modus bliebe dann da noch das Training, wo ihr auch die jeweiligen Spezialschläge der Kämpfer erlernen könnt. Denn die Kämpfer unterscheiden sich nicht nur im Aussehen, sondern eben auch in den schon angesprochenen Spezialschlägen, sowie in Stärke, Ausdauer usw.

Den Zweispielermodus konnte ich leider mangels zweitem Modul nicht ausprobieren, verspricht aber nette Zweikämpfe gegen einen Freund.

Technik
Technisch kann Boxing Fever auf ganzer Linie überzeugen, die Grafik ist sehr schön gezeichnet, die gegnerischen Kämpfer belegen den ganzen Bildschirm und sind dazu noch gut animiert. Da macht das zusehen gleich noch mal so viel Spaß. Nicht viel dahinter kommt die Musik, die sich ebenfalls dem hohen Niveau mit guten Songs anpasst.

Axels Meinung:
Obwohl ich eigentlich kein Freund des Boxsports und dessen Videospielumsetzungen war und bin, habe ich doch recht viel Spaß mit Boxing Fever gehabt. Dadurch dass das Spiel nie in wildern Knöpfchengedrücke ausartet, und trotzdem nicht auf Realismus pur setzt, konnte der Titel bei mir einige Punkte gut machen – hier wurde die perfekte Mischung aus Simulation und Spielspass gefunden. Auch die technische Umsetzung gefällt mir wirklich sehr gut, und somit ist Boxing Fever wohl das bisher beste Boxspiel der letzten Zeit, auch die stationären Konsolen mit eingeschlossen. Als Manko muss man aber die geringe Anzahl von Kämpfern sehen, was die Langzeitmotivation natürlich etwas herabsetzt.


---

2. Allgemeine Informationen

Version:
Deutsche Verkaufsversion

Hersteller:
Majesco Sales

Entwickler:
Digital Fiction Inc

Vertrieb:
THQ

Preis:
Ca. 50€

Erscheinungstermin:
Mitte Februar 2002

Anzahl Spieler:
1-2 Spieler. Jeder Mitspieler braucht ein eigenes Spiel.

Speichern:
Passwort

Anleitung:
120 Seiten in 5 Sprachen, Cover in Farbe, innen s/w

Andere, mit bekannte Versionen:
Keine anderen Versionen




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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
kmayse

kmayse

17.05.2002 14:24

klingt lustig...;-) super bericht! read you, kmayse

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