Falls City, Nebraska, Ende 1993. In einem Farmhaus werden drei Personen erschossen aufgefunden. Unter den Toten befindet sich der 21-jährige Brandon Teena, ein verspielter Rebell... mehr
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten; Preise und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Unterhaltung; Komödie - 1994 - Robert Jr. Downey, Bonnie Hunt, Marisa Tomei, John Benjamin Hickey - DD 5.0: Deutsch, Englisch, Spanisch; Stereo: Französisch, Italienisch - Sony Pictures Home Entertainment
(+) gut gemacht, Top Bild und Ton, super Schauspieler, gruselige Kulissen, tolle Musik (-) manchmal etwas übertrieben und unglaubwürdig (Darstellung der Geister)
(+) gut gemacht, Top Bild und Ton, super Schauspieler, gruselige Kulissen, tolle Musik (-) manchmal etwas übertrieben und unglaubwürdig (Darstellung der Geister)
Erfahrungsbericht von Posdole über Boys don't cry (DVD) 3. Mai 2004
Produktbewertung des Autors:
Action:
geht so
Anspruch:
sehr anspruchsvoll
Humor:
kein Humor
Romantik:
geht so
Spannung:
ziemlich spannend
Pro:
Inszenierung, Hilary Swank, Chloë Sevigny
Kontra:
Nichts
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Teena Brandon gehörte zu den Menschen, die, wie man sagt, im falschen Körper steckten. Als Frau geboren, fühlte sie sich dennoch als Mann. Sie verliebte sich in Frauen, schnitt sich die Haare kurz, zog sich an wie ein Mann. Für eine entsprechende Behandlung (Operation) fehlte Teena, die sich fortan Brandon Teena nannte, zunächst das Geld, und vielleicht auch ein bisschen der Mut. Dann jedoch begann sie eine Hormontherapie zur Vorbereitung einer solchen Operation. Kimberley Peirces Film aus dem Jahre 1999 greift die Geschichte Teena Brandons auf, die am 30. Dezember 1993 von John Lotter und Tom Nissen, mit denen sie u.a. umhergezogen war, erschossen wurde. Einige Tage zuvor hatten die beiden sie, nachdem sie erfahren hatten, dass Brandon im physischen Sinne eine Frau war, vergewaltigt. Das alles geschah in Falls City in Nebraska. Die Presse berichtete damals eingehend über den Fall. In einer Dokumentation von 1998 „The Brendan Teena Story” hatten Susan Muska und Greta Olafsdottir die Geschichte der jungen Frau / des jungen Mannes bereits filmisch aufgegriffen. Mit einigen Abweichungen schildert Peirces Film in etwa, was in dieser Dokumentation an Fakten offen gelegt worden war.
Peirces Film schildert die letzten Wochen oder Monate im Leben von Brandon, der von Hilary Swank in einer grandiosen Rolle gespielt wird. Brandon haut aus ihrem Heimatort Lincoln in Nebraska ab. Sie trifft auf die beiden Ex-Sträflinge John Lotter (Peter Sarsgaard) und Tom Nissen (Brendan Sexton III) sowie Candace (Alicia Goranson), die sie aus einer misslichen Situation in einer Kneipe retten und nach Falls City mitnehmen. Dort lernt sie Lana Tisdel (Chloë Sevigny) und ihre Mutter (Jeanetta Arnette), Kate (Alison Folland) und Nicole (Cheyenne Rushing) kennen. Die jungen Erwachsenen vertreiben sich die Zeit mit Autorennen, Six-Packs, Mutproben, kleinen Diebstählen und so weiter. Lanas Mutter verbringt den Tag betrunken auf der Couch. Für Brandon allerdings sind sie alle die ersten, in deren Gemeinschaft er sich wohl fühlt. Brandons Cousin Lonny (Matt McGrath) aus Lincoln, mit dem er ab und zu telefoniert, mahnt Brandon, nicht wieder mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten und sich endlich einer Behandlung zu unterziehen. Für ihre neuen Freunde jedoch ist Brandon ein Mann, und Brandon verliebt sich in Lana, die von einer Karriere als Karaoke-Sängerin träumt. Für Lana wiederum ist Brandon der einzige Mensch, der sich wirklich für sie interessiert und ein bisschen Licht und Wärme in den überwiegend tristen Alltag in Falls City bringt. Als die beiden das erste Mal Sex miteinander haben, versteht es Brandon geschickt, seine wahre Physis vor Lana zu verbergen.
Als Lotter davon erfährt, stellt er Lana zur Rede. Er hält Brandon für einen ganz netten Kerl, aber auch für ein Weichei. Zur Katastrophe kommt es, als durch eine Anzeige wegen eines Verkehrsvergehens die wahre Identität Brandons offenbar wird.
„Boys Don’t Cry” ist alles andere als eine soziologische Studie. Peirce konzentriert sich darauf, das Lebensgefühl in einer Gegend wiederzugeben, in die – zunächst unbemerkt – ein Mensch kommt, der „anders” ist als die anderen. So freundschaftlich, wie Brandon anfangs aufgenommen wird, so brutal reagiert diese Gemeinschaft, als ihre physische Identität offenbar wird. Es sind nicht nur die beiden Mörder Brandons, auch Lanas Mutter und ihre Freundinnen reagieren abweisend oder mit absolutem Unverständnis auf die junge Frau, die ein Mann sein will. Sie wird als Lesbe, pervers, ja als Verbrecherin tituliert und behandelt.
Peirce vermeidet es – hierin ganz Hollywood-untypisch –, das Verhalten der Personen zu theatralisieren. Sie zeigt es, ohne zu Übertreibungen, Überspitzungen zu greifen. Dadurch erreicht sie, dass auch die Brüchigkeit der Freundschaft zwischen den Personen um Brandon herum deutlich wird. Sie hält nämlich nur so lange, wie der Konsens einer Gemeinschaft nicht durch Fremdes erschüttert wird oder Lotter selbst in Gefahr gerät. Als die jungen Leute von einer Polizeistreife angehalten werden, reagiert Lotter aggressiv auf Brandon und die anderen, die ihn angeblich in diese Situation gebracht hätten. Dabei hatte er selbst die anderen dazu animiert, ein Verfolgungsrennen mit jungen Leuten in einem anderen Auto aufzunehmen.
In Presseberichten über das damalige Geschehen wird Falls City als ein Ort beschrieben, in dem es fast nur Weiße gibt, in dem Arbeitslosigkeit und Armut herrschen, der weniger als 5.000 Einwohner hat. Die Bewohner haben vielleicht schon einmal von Schwulen, Lesben, Transsexuellen und Menschen wie Brandon gehört, aber Kontakt haben sie nicht mit diesen Menschen und wollen auch keinen mit ihnen haben.
Die einzige, die zu Brandon hält, ist Lana, die nach der brutalen Vergewaltigung Brandons durch Lotter und Nissen das erste Mal ein wirkliches Gespräch mit Brandon führt. Lana ist es gleichgültig, welche körperlichen Merkmale Brandon hat. Sie liebt Brandon, ist sogar bereit, mit ihm/ihr Falls City zu verlassen. Der Film schildert plastisch und in seiner ganzen Dramaturgie überzeugend die engstirnige Mentalität einer Gemeinschaft, für die Fremdes in welcher Art auch immer eine Bedrohung darstellt. Dieser Gemeinschaft ist es nicht möglich, im Fremden etwas Eigenes zu erkennen. Das einzige Problem, was Teena Brandon hat, ist, dass sie sich als Mann fühlt, der in einem Frauenkörper steckt. Eine entsprechende Hormonbehandlung und eine nachfolgende Operation könnten dieses Problem ein für allemal lösen. Doch für Lotter, Nissen und die anderen ist dies alles etwas „Unnatürliches”, vor dem sie Angst haben, die sich in Aggression äußert, weil sie ihre eigene Natur nicht verstehen, die in ein Korsett von Vorurteilen und unverbrüchlich feststehenden Rollenzuweisungen und sozialen Mechanismen gepresst ist, das sie nicht ablegen können.
Hilary Swank (zuletzt etwa in „Insomnia”, 2002, an der Seite Al Pacinos) spielt Brandon Teena nicht als heroisches und makelloses Opfer, sondern als Mensch mit Fehlern und Schwächen – aber eben auch mit einer unstillbaren Sehnsucht nach dem eigenen Ich. Ihr wurden vor allem durch Sevigny, Sarsgaard und Arnette Partner zur Seite gestellt, die die emotionale und soziale Atmosphäre überzeugend vermitteln können, in der Mord und Vergewaltigung zu den ungeschriebenen Gesetzen der Rache und Ausmerzung gehören, die diese Gemeinschaft prägen, sobald „Fremdkörper” in sie „eindringen”. Kimberly Peirces Film schildert überzeugend und ohne Manierismus ein Einzelschicksal, das so viel über die Mentalität und Atmosphäre eines Teils der amerikanischen Bevölkerung aussagt, dass einem der Film noch lange in Gedächtnis und Herz verhaftet bleibt.
Lotter und Nissen, die nicht nur Teena Brandon, sondern auch zwei Freunde, Lisa Lambert und Philip Devine, ermordet hatten, wurden übrigens verurteilt: Lotter zum Tode, Nissen, weil er gegen Lotter ausgesagt hatte, zu mehrfach lebenslänglich.
Wertung: 10 von 10 Punkten.
Boys Don’t Cry (Boys Don’t Cry) USA 1999 Regie: Kimberly Peirce
Drehbuch: Kimberly Peirce, Andy Bienen Musik: Nathan Larson, Exene Cervenka Director of Photography: Jim Denault Schnitt: Tracy Granger, Lee Percy Produktionsdesign: Michael Shaw Darsteller: Hilary Swank (Teena Brandon / Brandon Teena), Chloë Sevigny (Lana Tisdel), Peter Sarsgaard (John Lotter), Brendan Sexton III (Tom Nissen), Alicia Goranson (Candace), Alison Folland (Kate), Jeanetta Arnette (Lanas Mutter), Rob Campbell (Brian), Matt McGrath (Lonny), Cheyenne Rushing (Nicole)
Internet Movie Database: http://german.imdb.com/title/tt0171804
Weitere Filmkritik(en): „Chicago Sun-Times“ (Roger Ebert) (4 von 4 Punkten): http://www.suntimes.com/ebert/ebert_reviews/1999/10/102202.html
„Movie Reviews“ (James Berardinelli) (3,5 von 4 Punkten): http://movie-reviews.colossus.net/movies/b/boys_dont.html
Die Story:
In Kaff Falls City taucht der junge Brandon Teena aus dem nicht weit entfernten Lincoln auf und freundet sich mit der Clique um John, Tom und Candace an, zu der auch die schöne Lana gehört, in die Brandon sich verliebt. Was anfangs niemand von den jungen Leuten weiß: Brandon Teena ist eigentlich das Mädchen Teena Brandon, die sich jedoch als junger Mann fühlt und jetzt auch so leben will.
Brandon Teena lebt sein neues Leben voll aus, ... ...Autorennen mit der Polizei usw.
Doch schließlich kommt heraus, dass Brandon, der Frauentyp, eigentlich ein Mädchen ist. Während Lana zu ihm steht (wobei sie sich der Realität überhaupt nicht zu stellen scheint - sie hat den ersten netten Jungen ihres Lebens kennen gelernt und will, dass alles so bleibt, wie es ist), hat Lanas Mutter und ihre Clique Probleme damit. Brandon wird von John und Tom vergewaltigt, von der Polizei wird er mehr verspottet, ...
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Wer kennt das nicht? Lange verregnete Samstage an denen man eigentlich nicht weiter machen kann als sich wahllos durchs Fernsehprogramm zu zappen. So ein Samstag war auch der Letzte und ehrlich gesagt bin ich froh darüber, denn sonst hätte ich wahrscheinlich nie den Film gesehen, der eine solche starke emotionale Wirkung auf mich ausüben konnte, und zwar „Boys don`t cry“, ein dramatisches Werk über die Existenzsuche einer jungen Erwachsenen.
... ...gesamte Inhalt mit kleinen Abweichungen auf einer wahren Begebenheit basiert, welche sich vor einigen Jahren, genauer gesagt 1993 in Nebraska zugetragen hat. Die Namen der im Film handelnden Personen, sind auch gleichzeitig die Namen jener, die in Wirklichkeit an der Tragödie beteiligt waren. Ebenso geben die abschließenden Einblendungen am Ende von „Boys don`t cry“ die weiteren Lebenswege der echten Personen an.
Inhalt
*~*~*
Die Story ...
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...Die Problematik in diesem Film BOYS DON'T CRY ist eine, mit der sich Menschen quälen, weil sie das Urteil des Umfelds nicht ertragen können oder weil sie Angst vor einer ungewissen Zukunft haben. Teena Brendon ergeht es gleich, nur sie will fortan als Mann angesehen werden, lässt sich hierfür Hormone spritzen und kleidet sich eben wie ein junger Mann. Er fällt der Damenwelt insbesondere durch seine schönen weiblichen Züge auf, er gilt als schön, ... ...Brisanz ist. BOYS DON'T CRY hat mich gefesselt und ich musste lange darüber noch nachdenken.
Hillary Swank wurde für ihre Leistung in "Boys don't cry" mit einem Oscar und einem Golden Globe geehrt. Zu Recht, wie ich finde!
Von mir 5 Sterne + Kaufempfehlung! LG, Chris ...
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Hallo ihr Lieben! Heute präsentiere ich euch das Drama ,,Boys don’t cry“ mit Hilary Swank in der Hauptrolle.
Der Plott:
Teena Brandon ist 18 Jahre jung. Schon seit ihrer Kindheit fühlt sie sich, als wäre sie im falschen Körper geboren worden, weil sie sich zunehmend wie ein Junge verhält und immer mit einem blauen Holzfällerhemd und einer Kurzhaarfrisur rumläuft. Dennoch gibt sie es nicht zu, dass sie sich zu Frauen hingezogen fühlt. Am Anfang ... ...Dates mit Mädchen, diese immer glauben, sie würden einen Jungen küssen, sehr zu Teenas Belustigung und Befriedigung. In einer Bar lernt Teena Candis kennen, ein hübsches blondes Mädchen, der sie sich jedoch als Brandon vorstellt. Gerade, als sie sich gut unterhalten, kommt ein alter Mann zu Candis und macht sie auf widerlichste Weise an. Da rastest Brandon total aus und es kommt zu einer Prügelei zwischen den beiden, wobei Brandon zu schwach ist, ...
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Pro: ein Film mit Tiefgang Kontra: manchmal trotzdem noch etwas amerikanisch
Teena Brandon ist davon überzeugt, dass sie im falschen Körper geboren ist. Wann immer es möglich ist, zieht sie "als Junge" durch die Gegend; sie kleidet sich in Jeans und weite T-Shirts und geht als hübscher Boy Brandon Teena auf Brautschau. In ihrer Heimat Lincoln, Nebraska, hat sich Teena als Brandon schon viel Ärger eingehandelt, also flüchtet sie in das trostlose Nest Falls City, wo sie gleich Candace in die Arme läuft. Und schon hat der smarte ... ...Tom und Johns Freundin Lana, in die sich Brandon sofort verliebt. Lana und Brandon kommen sich mit der Zeit (unter den eifersüchtigen Augen Johns) immer näher. Teena fühlt sich in ihrer neuen Umgebung als Brandon so wohl, dass sie gar nicht merkt, wie sich die Katastrophe anbahnt. Dieser faszinierende Film der US-Regisseurin Kimberly Pierce beruht auf einer wahren Begebenheit, die sich 1993 in Nebraska ereignete. Es gelingt ihr eine präzise Milieu- ...
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...Swank.
Die Schauspieler waren wirklich gut. Hilary Swank hat bei Boysdon´tcry schon mitgespielt, da spielte sie auch eine knallharte Frau. Ihr sind solche Rollen auf dem Leib geschrieben.
Mein Fazit: Kauft euch diese DVD....
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Zusatzinfo: Audiokommentar von Kimberly Peirce;Featurette;Teaser & Trailer;Kinotrailer;3 TV-Spots;Szenenanwahl;
blu_ray: DVD
Bildformat: 16:9; 1,85:1
Ciao
auf Ciao gelistet seit : 10/04/2006
Produktbeschreibung des Herstellers
Falls City, Nebraska, Ende 1993. In einem Farmhaus werden drei Personen erschossen aufgefunden. Unter den Toten befindet sich der 21-jährige Brandon Teena, ein verspielter Rebell und Frauenheld. Bei den polizeilichen Ermittlungen stellt sich heraus, dass Brandon kein Mann, sondern eine Frau war: Teena Brandon.Basierend auf einer wahren Begebenheit gelang Regisseurin Kimberly Peirce ein Film, der unter die Haut und nicht mehr aus dem Kopf geht. Leidenschaftlich, intensiv und spannend, erzählt er die Geschichte eines Doppellebens, das in einer tödlichen Katastrophe endet. Die Hauptdarstellerin Hilary Swank wurde für ihre beeindruckende Darstellung mit dem Oscar und Golden Globe ausgezeichnet. Eine Oscar - Nominierung als beste Nebendarstellerin erhielt Chloe Sevigny.
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