Das Jahr 1992 verbinde ich gedanklich sehr eng mit „Bram Stoker’s Dracula“. Als der Film damals in den Kinos anlief, habe ich mir Francis Ford Coppolas Verfilmung des Stoffs gleich am ersten Tag angesehen – und dann, in derselben Woche, gleich noch zweimal.
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Bram Stoker's Dracula
Immobilienmakler Jonathan Harker (Keanu Reeves), geschäftlich unterwegs in Transsylvanien, ... mehr
folgt der Einladung eines alten Grafen. Bereits kurz nach der Ankunft auf dem Schloss entdeckt er, wer sein Gastgeber wirklich ist: Dracula (Gary Oldman), der Fürst der Vampire. Als Dracula ein Foto von Jonathans Verlobter Mina (Winona Ryder) sieht, ist es um den Meister der Dunkelheit geschehen: Mina gleicht Draculas verstorbener Braut Elisabeta aufs Haar! Dracula überlistet Jonathan und reist blutdürstend zu Mina nach London ..
Dracula, Bram Stoker
Frisches Blut! Der Vampirklassiker als Comic Nichtsahnend reist der jungen Rechtsanwalt ... mehr
Jonathan Harker nach Transsylvanien, um dort seinen Klienten, den Grafen Dracula, zu treffen. Doch kaum ist Jonathan in dem düsteren Schloss eingetroffen, merkt er, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht: Dracula hat weder Spiegelbild noch Schatten, ist ausschließlich nachts unterwegs - und gierig nach Blut! Jonathan beschließt, nach London zu fliehen. Doch das Grauen holt ihn ein ... Ein Klassiker der Schauerliteratur als Comic - Lesetipp für Lesemuffel! Mit einem umfangreichen Anhang zu Autor, zur Entstehungszeit, Verfilmungen u.v.m.2008, 48 Seiten, mit zahlreichen farbigen Abbildungen, Maße: 17,5 x 26,5 cm, Gebunden, Deutsch
Stoker; Mit Gary Oldman, Winona Ryder, Sir Anthony Hopkins u. a.Immobilienmakler Jonathan Harker (Keanu Reeves), geschäftlich unterwegs in Transsylvanien, folgt der Einladung eines alten Grafen. Bereits kurz nach der Ankunft auf dem Schloß entdeckt er, wer sein Gastgeber wirklich ist: Dracula (Gary Oldman), der Fürst der Vampire. Als Dracula ein Foto von Jonathans Verlobter Mina (Winona Ryder) sieht, ist es um den Meister der Dunkelheit geschehen: Mina gleicht Draculas verstorbener Braut Elisabeta aufs Haar! Dracula überlistet Jonathan und reist blutdürstend zu Mina nach London...
Bram Stoker's Dracula (DVD)
Mit ihren Schwindel erregenden Filmtricks und erstaunlichen schauspielerischen Leistungen ... mehr
ist Francis Ford Coppolas 1992er Version der oft verfilmten Dracula-Geschichte einer der mitreißendsten, extravagantesten Filme der 90er Jahre. Gary Oldman und Winona Ryder, in den Rollen des Grafen und der Mina Murray (die seiner eigenen verlorenen Liebe ähnelt), spielen ein Paar, dessen Liebe unter einem Unstern steht. Sie ist einem Anderen versprochen, und er kann es nicht lassen, sich von den Lebenden zu ernähren. Anthony Hopkins spielt Van Helsing, den Vampirtöter, mit viel Ironie. Tom Waits sorgt als Renfield, der glücklose Sklave Draculas, der nach dem Blut von Insekten und Katzen lechzt, für jede Menge Spaß. Sadie Frost spielt eine sexy Lucy Westenra, und der arme Keanu Reeves, in der Rolle des Jonathan Harker, hat das Pech, von Draculas drei halbnackten Frauen verführt zu werden. In dieser Version von Dracula gibt es ein wenig von allem: Blut, rasante Verfolgungsjagden zu Pferde, Leidenschaft und Sehnsucht. Unleugbar ist die Wahnsinnsenergie, die der Film ausstrahlt, besonders in der fantastischen mittleren Sequenz, die wie ein psychedelischer Alptraum daherkommt. Höhepunkt des Bonusmaterials ist die 28-minütige Dokumentation "Bloodlines. Dracula: The Man, The Myth, The Legend". Diese enthält Interviews mit Regisseur Francis Ford Coppola, Drehbuchautor James V. Hart, Kameramann Michael Ballhaus sowie Keanu Reeves, Winona Ryder und natürlich Gary Oldman. Die Aufnahmen der frühen Dialogtests geben einen tiefen Einblick in den Entwicklungsprozess des Films, ebenso wie die Auschnitte aus dem mit Sprache unterlegten abgefilmten Storyboard. Hinter-den-Kulissen-Aufnahmen während des Drehs und eine Rückschau auf bisherige Dracula-Verfilmungen runden dieses vorbildliche Making Of ab. Zusätzlich gibt es Komplettfilmografien der Beteiligten, Text- und Bildtafeln zum Kostümdesign von Eiko Ishioka und den Kino-Trailer zu Bram Stokers Dracula. --Tom Keogh
Bram Stoker's Dracula (DVD)
Mit ihren Schwindel erregenden Filmtricks und erstaunlichen schauspielerischen Leistungen ... mehr
ist Francis Ford Coppolas 1992er Version der oft verfilmten Dracula-Geschichte einer der mitreißendsten, extravagantesten Filme der 90er Jahre. Gary Oldman und Winona Ryder, in den Rollen des Grafen und der Mina Murray (die seiner eigenen verlorenen Liebe ähnelt), spielen ein Paar, dessen Liebe unter einem Unstern steht. Sie ist einem Anderen versprochen, und er kann es nicht lassen, sich von den Lebenden zu ernähren. Anthony Hopkins spielt Van Helsing, den Vampirtöter, mit viel Ironie. Tom Waits sorgt als Renfield, der glücklose Sklave Draculas, der nach dem Blut von Insekten und Katzen lechzt, für jede Menge Spaß. Sadie Frost spielt eine sexy Lucy Westenra, und der arme Keanu Reeves, in der Rolle des Jonathan Harker, hat das Pech, von Draculas drei halbnackten Frauen verführt zu werden. In dieser Version von Dracula gibt es ein wenig von allem: Blut, rasante Verfolgungsjagden zu Pferde, Leidenschaft und Sehnsucht. Unleugbar ist die Wahnsinnsenergie, die der Film ausstrahlt, besonders in der fantastischen mittleren Sequenz, die wie ein psychedelischer Alptraum daherkommt. Höhepunkt des Bonusmaterials ist die 28-minütige Dokumentation "Bloodlines. Dracula: The Man, The Myth, The Legend". Diese enthält Interviews mit Regisseur Francis Ford Coppola, Drehbuchautor James V. Hart, Kameramann Michael Ballhaus sowie Keanu Reeves, Winona Ryder und natürlich Gary Oldman. Die Aufnahmen der frühen Dialogtests geben einen tiefen Einblick in den Entwicklungsprozess des Films, ebenso wie die Auschnitte aus dem mit Sprache unterlegten abgefilmten Storyboard. Hinter-den-Kulissen-Aufnahmen während des Drehs und eine Rückschau auf bisherige Dracula-Verfilmungen runden dieses vorbildliche Making Of ab. Zusätzlich gibt es Komplettfilmografien der Beteiligten, Text- und Bildtafeln zum Kostümdesign von Eiko Ishioka und den Kino-Trailer zu Bram Stokers Dracula. --Tom Keogh
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Erfahrungsbericht von Spassprediger über Bram Stoker's Dracula (1992) 26.04.2011
Produktbewertung des Autors:
Pro:
So muss Kino sein
Kontra:
nix
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Das Jahr 1992 verbinde ich gedanklich sehr eng mit „Bram Stoker’s Dracula“. Als der Film damals in den Kinos anlief, habe ich mir Francis Ford Coppolas Verfilmung des Stoffs gleich am ersten Tag angesehen – und dann, in derselben Woche, gleich noch zweimal.
Als der Film auf Video erschien, habe ich mir umgehend die englischsprachige Originalversion zugelegt. Auch die zunächst nur für den US-Markt verlegte DVD-Version von „Bram Stoker’s Dracula“ habe ich unmittelbar nach Erscheinen gekauft. Keine Frage: Ich bin ein bekennender Fan des Films, und dazu bin ich schon in der ersten Minute Laufzeit des Films geworden.
„Bram Stoker’s Dracula“ ist ein gewaltiges Spektakel, im ursprünglichen Wortsinn und von der ersten bis zur letzten Minute. Kameramann (pardon: „Director of Photography“ heißt das ja heute) Michael Ballhaus durfte für seine betörenden Bilder seinerzeit ebenso einen verdienten Oscar mit nach Hause nehmen wie Designerin Eiko Ishioka, die den Look des Films mit ihren Staunen erregenden Kostümentwürfen ebenfalls ganz entscheidend prägte.
Verfilmungen der Romanvorlage (die ich übrigens als überraschend langweilig empfunden habe, als ich erstmals das unbearbeitete Original gelesen habe) hat es natürlich auch schon vor 1992 en masse gegeben. Leidlich werkgetreu sind allerdings nur einige wenige mit der Vorlage umgegangen; beim Gros der Filme, in deren Titel irgendwo der Name des Grafen Dracula vorkommt, handelt es sich bestenfalls um recht freie Adaptionen. Zu den gelungeren Versuchen, Stokers Roman werkgetreu wie unterhaltsam für die Leinwand in Szene zu setzen, zählen für mich Todd Brownings Version aus dem Jahre 1939 mit Bela Lugosi und John Badhams 1979er „Dracula“, in dem Frank Langella die Titelrolle spielt. Max Schreck als „Nosferatu“ in F.W. Murnaus Stummfilm von 1922 muss hier natürlich auch genannt werden, denn auch bei diesem Film handelt es sich um eine „Dracula“-Verfilmung – dass das nicht im Titel offenbar wird, hat weniger inhaltliche denn rechtliche Gründe.
Vom Vorbild Lugosis haben sich freilich nur wenige Regisseure und ihre Hauptdarsteller lösen wollen. Das schwarze Fledermauscape des Vampirs etwa ist mit den Jahren die Standardgarderobe für die Herren Dracula & Co. geworden; spätestens mit Christopher Lees Auftritten in den legendären Filmen aus den „Hammer“-Studios ist daraus so etwas wie die amtliche Uniform für Blutsauger geworden. Das ist sie dann auch für lange Jahre geblieben.
Erst Regisseur Coppola hat dann den Ausbruch aus dem visuellen Klischee gewagt – und dafür dann auch ordentlich Prügel einstecken müssen: wie eine japanische Geisha sehe sein Dracula aus, mäkelten Kritiker. Die hatten dann, immerhin, ríchtig auf die fernöstliche Heimat der Kostüm-Designerin geschlossen, waren aber offenkundig vergrätzt, dass der Graf aus Transsilvanien 1992 plötzlich anders aussah als in den gut 60 Jahren davor. Auf dramaturgischer Seite wurde meist bekrittelt, der Film sei nicht gruselig oder doch zumindest nicht gruselig genug. Was die Damen und Herren vom Feuilleton damals standhaft ignoriert haben: Coppolas „Dracula“ ist eine Klasse für sich, und man sollte ihn deshalb auch nicht am Gros der „Dracula“-Filmchen messen. Und es hat auch sicher seinen Grund, warum Coppola dem geistigen Vater Draculas im Filmtitel die Reverenz erweist. Unter anderem ist „Bram Stoker’s Dracula“ endlich der Film, der eine meiner liebsten Roman-Passagen zur Abwechslung mal nicht schludert: Warum den meisten Regisseuren Jonathan Harkers nächtliche Postkutschenfahrt durch die Karpaten keinen Meter Film wert gewesen ist, weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass die Nachtfahrt für mich einfach zur Exposition des Romans dazugehört (das ist mal eine Passage, die schon beim Lesen ordentlich Eindruck gemacht hat), und Coppolas Vision davon gefällt mir.
Ich erkenne da vieles wieder, das ich aus dem Roman kenne; angefangen beim Lenore-Zitat „Denn die Toten reiten schnell“, mit dem eine von Harkers Mitreisenden dem Passagier ein Kruzifix-Amulett zusteckt über gekreuzigte Wolfskadaver bis hin zu Irrlichtern am Wegesrand. Von der wilden Jagd über steile Bergpässe entlang gähnenden Schluchten mal ganz zu schweigen. Seltsam, dass dieses Verdienst Coppolas keinem der vielen Kritikaster aufgefallen zu sein scheint – vielleicht war’s einfach zu lange her, dass die Damen und Herren den Roman selbst gelesen hatten.
Dass mir der Film gefallen würde, wusste ich aber noch früher, denn allein der Prolog, den Coppola der aus dem Roman bekannten Handlung voranstellt, ist bildgewaltig und lässt den Zuschauer erahnen, dass nichts an diesem Film kleiner ist als unbedingt nötig – das gilt übrigens auch für die düstere, wuchtige Musik von Wojciech Kilar, die mir auf Anhieb ins Ohr gegangen ist und die Kinogängern seit 1992 immer mal wieder in Form eines so genannten „temp track“ begegnet, mit dem Regisseure ihre Teaser-Trailer gern unterlegen, solange der eigene Score für ihren Film noch auf sich warten lässt (der Teaser für „Die Mumie“ ist so ein Fall – wer den sieht und hört, ahnt, was für ein schauriger „FSK ab 18“-Film „Die Mumie“ ursprünglich hätte werden können oder sogar sollen).
Denn bevor’s richtig losgeht, erfahren wir erst einmal, wer und was dieser Dracula zu seinen Lebzeiten einmal war. Und, siehe da: Zunächst ist der Fürst der Finsternis ein tapferer Ordensritter, der sich den türkischen Armeen, die Europa im 17. Jahrhundert erobern, mannhaft und zur höheren Ehre Gottes entgegenstellt. Ja, was denn – klingt das etwa nach einem dieser Werke, denen die schreibende Zunft gern mal die „ungahnte Aktualität“ bescheinigt? Warum nicht – „Bram Stokers’s Dracula“ ist vielschichtig, und zwischen Schauermär und Love Story (dazu später mehr) finden sich Ebenen, auf denen „Dracula“ von Aids und 100-jährigem Jubiläum erzählt, das das Medium „Film“ Anfang der 90er erlebte. Dass das Ganze dann noch mit einem deutlichen Schuss Humor serviert wird, hat den einen oder anderen Rezensenten dann wahrscheinlich vollends überfordert. Wer genau hingesehen hat, dem dürfte die augenzwinkernde Ironie nicht entgangen sein, die darin steckt, dass Dracula seine geliebte Wilhelmina Harker beim ersten Date zum Kinobesuch einlädt – und wer das entdeckt hat, hat sich wahrscheinlich darüber genauso amüsiert wie auch über Bildgestalter Ballhaus’ visuelle Gags.
Da ist von einem Etikett auf einer Flasche Absinth plötzlich nur noch der Ausschnitt „Sin“ zu lesen – und genau darum geht’s in „Bram Stoker’s Dracula“: um Sündenfälle. Erst nämlich fällt Dracula vom Glauben ab (richtig: der Mann ist in Wahrheit ein gefallener Engel), dann verfällt Jonathans Verlobte Mina (Winona Ryder) dem geheimnisvollen Fremden. Was man insofern versteht, als Jonathan Harker, gespielt von Keanu Reeves, vergleichsweise sehr, sehr langweilig wirkt. Unbestrittener Star des Films ist und bleibt Gary Oldman. Mit seiner Darstellung erweist er nicht nur den großen Vorbildern Schreck und Lugosi („Listen to them – the children of the night … what sweet music they make!“– das ist nicht nur werkgetreu, sondern auch Oldmans schwerer slawischer Akzent passt hier wie das Tüpfelchen aufs I) die Ehre, sondern spielt auch den Rest des Ensembles mühelos an die Wand.
Dagegen wirken nicht nur Winona Ryder und Keanu Reeves ziemlich blass, sondern auch Anthony Hopkins als Dr. Abraham van Helsing läuft nie wirklich zur Bestform auf. Da hilft auch sein seltsamer Akzent im Original nichts, der wohl Niederländisch sein soll, dabei aber leider eher gewollt denn gekonnt klingt.
Das tut dem Vergnügen aber keinen wirklichen Abbruch, und das ist, wie gesagt, in erster Linie visueller Natur. Michael Ballhaus’ einfallsreiche Kameraarbeit, ein üppiges Set Design sowie außergewöhnliche Kostüme und Masken vereinen sich zu einem Bilderrausch, der seinesgleichen sucht. „Bram Stoker’s Dracula“ braucht sich hinter den technicolor-bunten Erzeugnissen aus den „Hammer“ Studios nicht zu verstecken. Einige der visuellen Effekte irritieren allerdings: Beim von Wölfen umheulten Borgo-Pass handelt es sich, wie auch bei einigen anderen Schauplätzen im Film, ganz offensichtlich um ein Set. Das ist so deutlich erkennbar, dass sich die Frage aufdrängt, ob die operettenhafte Wirkung mit Absicht geschieht und Teil der Inszenierung ist. Beim kürzlichen Wiedersehn sind mir außerdem einige von Michael Pangrazios („Das Imperium schlägt zurück“) Matte-Gemälde als solche aufgefallen. Das Paradoxe daran: Ich habe mich sogar darüber gefreut, mal wieder ein paar handgepinselten Bildhintergründen zu begegnen, die als Handarbeit erkennbar sind.
Als ein Film, der gewissermaßen am Vorabend der CGI-Welle entstanden ist, verzichtet „Bram Stoker’s Dracula“ auf Computeranimationen, und das empfinde ich als überaus wohltuend. Ich mag die ganzen glattgerenderten Viecher und Gebäude mittlerweile nicht mehr sehen und freue mich inzwischen wieder über jeden visuellen Effekt, der noch sehr von Hand und ohne Kollege Rechenknecht getrickst ist – tja, so ändern sich die Sehgewohnheiten.
Und wie sieht’s mit der inhaltlichen Seite des Films aus? “Love never dies“ lautet der Slogan, mit dem der Film seinerzeit für sich warb. Tatsächlich betont Regisseur Coppola vor allem die erotische Komponente des Romans. Das ist insofern werkgetreu, als genau dieses Element Stokers Roman im viktorianischen England erst zum Bestseller gemacht haben dürfte. Coppola setzt vieles von dem in Bilder um, das im Roman eher zwischen den Zeilen steht. Sein Dracula ist eleganter Verführer und, als gefallener Engel, eine tragische Gestalt. Am Ende von Coppolas Dracula steht nicht nur die Erlösung des Vampirs durch die Liebe einer Frau, sondern auch die Versöhnung zwischen gefallenem Engel und Göttlichem. „Mein Gott, warum hast du mich verlassen“ und „Es ist vollbracht“ legt das Drehbuch dem sterbenden Dracula in den Mund. Das ist geradezu pastös dick aufgetragen, dabei aber durchaus folgerichtig, denn das Motiv des ewigen Lebens spielt im „Dracula“-Stoff schließlich eine zentrale Rolle. Auch die betont Coppolas Verfilmung ziemlich stark; Draculas Jünger, der wahnsinnige Renfield (wunderbar gespielt von Tom Waits), verweist während des ganzen Films immer wieder darauf.
Fazit: „Bram Stoker’s Dracula“ ist sehenswertes, intelligentes Kino, das sich immer wieder mal selbst auf die Schippe nimmt und das optisch wirklich prächtig gelungen ist. Leider werden weder die Veröffentlichung auf VHS-Kassette noch auf DVD dem Film wirklich gerecht, denn das „Making of“ bietet nicht viel mehr als das übliche Werbegeklingel. Es wäre schön, wenn das Bonusmaterial, das das Label „Criterion“ seinerzeit für die Veröffentlichung des Films auf Laserdisc erstellt hat, endlich einem breiteren Fanpublikum zugänglich gemacht würde.
R e s ü m e e
„Bram Stoker’s Dracula“ ist von der ersten bis zur letzten Minute ein echter Augenschmaus. Anders als viele seiner Vorgänger betont Francis Ford Coppola in seiner Version des Stoffs vor allem die erotische Komponente der Geschichte. Sein Dracula ist ein gefallener Engel, der schließlich von der Liebe einer Frau erlöst wird.
Pro: sehr ergreifend, erotisch, spannend mit einigen wirklich krassen Szenen Kontra: *NICHTS*
Hallo meine lieben Leser
Heute widme ich die nächsten Zeilen meinen absoluten Favorite unter allen Vampirfilmen.
Erstmals habe ich ihn gesehen, als ich noch weit unter 16 Jahren war und laut FSK der Film noch nicht für mich geeignet war.
Ich saß mi ...
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Pro: Hält sich ander literarischen Vorlage.Musik. Schauspieler. Kontra: Vorgeschichte hätte besser erzählt werden können
...Wer kennt nicht den Roman „Dracula“ des englischen Autors Bram Stoker?! Entweder diesen schauerlichen Roman oder eine der vielen Verfilmungen in dem es entweder um den „untoten“ Vampir direkt geht, oder er ist unmittelbar an der Handlung beteiligt. Es ...
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Vampirfilme haben mich nie sonderlich interessiert. Nicht nur, dass ich mich nie gruselte – die Geschichten waren mir zu fade, eintönig, the same procedure in every movie. Da bot sich mir heute die Gelegenheit, Coppolas „Dracula“ im Rahmen einer Werkschau ...
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Pro: Gute Drsteller, geniale Atmosphäre, gänsehaut erzeugende Musik, sogar Bonus auf der Videokassette Kontra: zieht sich manchmal etwas in die Länge
Heute möchte ich über eine etwas ältere Vhs von mir berichten, die jetzt schon knapp 2 Jahre in meinem Regal steht. Ich kann euch gar nicht mehr genau sagen, wie ich zu dem Video gekommen bin, sollten mir meine Erinnerungen aber keinen Streich spielen, wa ...
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Pro: Schauspieler und die Umsetzung der Story Kontra: Die Filmlänge
Dieser Bericht bezieht sich auf die Free-TV Version
Warum dieser Film :
Obwohl ich schon eine Menge Filme dieses Genres gesehen habe gibt es immer mal wieder Filme die ich irgendwie verpasst habe. Auch „Bram Stoker´s Dracula” hat bis ...
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Pro: Unvergessliche Bilder, Athmosphäre und Schauspieler Kontra: -
...Bram Stokers Dracula (1992) von Francis Ford Coppola
mit Gary Oldman, Winona Ryder, Anthony Hopkins und Keanu Reeves ist meiner Meinung nach die Beste Verfilmung des Buches Dracula überhaupt und seit Jahren mein Lieblingsfilm.
Der Immobilienmakler Jonathan Harker (Keanu Reeves) wird nach Transilvanien geschickt um den dort lebenden Grafen Dracula (Gary Oldman) londoner Grundstücke zu verkaufen. Als Dracula ein Foto von Mina, der Freundin von Harker sieht (Winona Ryder) ist es um diesen geschehen, da sie ihn an seine verstorbene Frau erinnert, und er kommt nach London um mit ihr in Kontakt zu treten. Es häufen sich in Folge diverse Tragödien rund um Minas Freundin Lucy und so wird mit dem Vampirexperten und Professor Van Helsing (ein grandioser Anthony Hopkins) und Freunden der bereits von Dracula getöteten Lucy, der Kampf gegen...
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Pro: Del Toro, Hopkins, Ausstattung Kontra: zu oberflächlich, Emily Blunt, gute Ansätze schlecht umgesetzt
...vorhersehbar, aber dennoch gut gelungen.
Von den Effekten her ist "Wolfman" sicherlich in der oberen Liga zu finden, aber das erwarte ich auch bei so einem Film. Ebenfalls gelungen ist die Ausstattung des Films, die einen durchaus in das viktorianische England zurückversetzt.
Kameratechnisch macht Shelly Johnson einen soliden Job. Großaufnahmen von Mensch und Tier lassen Blicke in die Gefühlswelt zu, die schnellen Schnitte bei den Kampfszenen sind gelungen. Vom Score her schaffte Danny Elfman die passende Untermalung, auch wenn ich ein wenig den Eindruck hatte, vertraute Klänge aus "Bram Stoker's Dracula" (1992) zu hören.
Insgesamt gesehen ist "Wolfman" eher ein Film, der in die Kategorie "Wenn grad nichts Anderes läuft" gehört. Dafür war der Film einfach zu oberflächlich und zu wenig durchdacht.
Daten:
Wolfman/ The Wolfman
USA/ GB 2009
Regie...
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Pro: Viele DVD Extras, gute Ton und Bildqualität, toller Film, gute Darsteller, tolle Umsetzung Kontra: Nicht für Kinder zu empfehlen
...das Original werde ich empfehlen.
Die Daten:
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"Bram Stoker's Dracula"
1992
FSK: 16 Jahre
Regie: Frances Ford Coppola
Darsteller: Gary Oldman, Wynona Ryder, Keanu Reeves
Länge: 123 Minuten
Genre: Horror
Meine Einstufung: Brillanter Erotik und Romantik Nervenkitzel mit Biss und Thrill
Der Inhalt:
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Gary Oldman legt hier nach meiner Auffassung eine Meisterleistung ab, denn der Fürst Vlad Tepes Dracul kommt durch die Zeit um seine Geliebte wieder zu sehen. Mina, die Freundin von Lucy. Seine Frau brachte sich um als er in den Kampf gezogen war und diese die Todesnachricht ihres Gatten erhielt. Unter einem Vorwand lockt er deren, Minas, Verlobten Jonathan Harker in sein Fürstentum und lässt den armen Zeitgenossen mächtig anbeißen und aussaugen. Dann wendet sich der Fürst seiner Mina zu die es zu...
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