Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Unschlagbar klein |
| Kontra: |
Mittelmäßige Leistung |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Schwimmen mag ich. In unserer Schwimmhalle braucht man ein 5 Cent Stück um einen öffentlichen Fön anzuwerfen. 5 Cent Stücke hab ich meistens nicht, und so blieb mir nur Wechseln übrig, denn mit nassen Haaren in den Winter mag ich nicht. Wenn man ein 2 Euro Stück tauscht kommt da viel Kleingeld heraus. Ausgebeulte Taschen mag ich nicht... Insgesamt ein Teufelskreis :o) Irgendwann ist mir dann der Braun e.Go in die Hände gefallen. Jetzt brauch ich nur noch eine Steckdose und für die braucht man kein Kleingeld. Das mag ich.
++++++Preis und Kaufmotivation+++
Föne (oder Föns) gibt es zu Hauf. Was wahrscheinlich an der Einfachheit des Gerätes liegt. Heizspule und Gebläse in ein wenig Plastik eingehüllt und 9 Euro verlangt, da ist man in der unteren Preisklasse. Den e.Go hab ich für 20 Euro gekauft. Damit liegt er im Mittelfeld. Ein wenig High Tech und eine Marke drumherum und 50 Euro veranschlagt, dann ist man im oberen Preisbereich.
Zur Kaufmotivation hab ich ja bereits Eingangs was gesagt. Dieses Gerät ist ein echter Zufallskauf. Ich fand das Design einfach witzig und hatte keine Lust mehr auf öffentlich Schwimmhallenföne.
+++Details+++
Leistung 1200 Watt
2 Heiz und Gebläsestufen
Gewicht: 400g (!)
Kabel: 180 cm
+++Verarbeitung, Leistung und Handling+++
Vorweg gesagt: Ich hab eigentlich eher kurze Haare und das macht diesen Fön für mich brauchbar.
Der Braun e.Go ist zwar aus Plastik, aber das ist dafür sauber verarbeitet. Der ergonomische Griff ist eine weiche, in die Hartschale eingearbeitet Vertiefung mit "Noppen". Das Handling ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber bequem. Der Schalter für die "Zweistufenregelung ist blind mit dem Daumen zu erreichen.
Kommen wir zum wesentlichen, unschlagbaren Vorteil. Wenn ich wollte, könnte ich das Ding in der Jackentasche tragen. Ich steck es zwar in den Rucksack, weil ich verbeulte Taschen nicht mag (siehe oben), aber wenn ich wollte, dann könnte ich. Einzig das kabel stört beim Transport. Vielleicht sollte mal jemand einen Wireless Fön erfinden oder gibt´s den schon?
Andere Reiseföns (oder Föne) haben in der Regeln einen abklapparen Griff, der zwar Platz spart, nicht aber an die Maße des Braun e.Go herankommt.
Der Geräuschpegel ist in Stufe eins (ich trockne mir meine Haare sanft) angenehm leise. In Stufe zwei (ich trockne mir meine Haare sanft aber schneller) geht er naturgemäß höher, ist aber im Vergleich zu anderen mir bekannten Föns (oder Fönen) erträglich.
Und nun die wesentlichen, unschlagbaren Nachteile. Die Heizleistung ist nicht gerade überragend. Ich glaub mit "sanftem trocknen" ist das Gerät gut umschrieben. Ich hab, wie gesagt, eher kurze Haar und brauch ca. 3 - 5 Minuten von Handtuchtrocken bis fast ganz trocken. Für längere Haare ist der Braun e.Go somit eher ungeeignet. Mit der Düse kann ich den Luftstrahl zwar etwas bündeln und somit verstärken, das gelbe vom Ei bringt dieser Fön aber nicht.
+++Fazit+++
Für mich ist der Braun e.Go aufgrund seiner kleinen Abmessungen ideal und ich kann ihn mit der Einschränkung (nur für kurze Haare) uneingeschränkt weiterempfehlen.