Breakdance

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Hi ihr, heute möchte ich euch einmal den Begriff (und die dazugehörige Sportart) „Breakdance“ näher bringen. Ich selbst breake jetzt seit ca 3 Monaten und bin total begeistert. Breakdance ist eine Sport- bzw. Tanzart die sich seit den 60igern entwickelt. Besonders New York ... Bericht lesen





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Breakdance - Sport, Mord oder beides???
Erfahrungsbericht von jakobnaumann über Breakdance
11.10.2001


Produktbewertung des Autors:   


Pro: macht echt spaß, sehr vielfältig, man kann sich richtig geil auspowern, nette leudde
Kontra: man kann sich schnell mal einen knochenbruch oder ähnliche wehwehchen holen

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Hi ihr,
heute möchte ich euch einmal den Begriff (und die dazugehörige Sportart) „Breakdance“ näher bringen. Ich selbst breake jetzt seit ca 3 Monaten und bin total begeistert.


Breakdance ist eine Sport- bzw. Tanzart die sich seit den 60igern entwickelt. Besonders New York hatte/hat eine sehr große Breakdance Scene. Seit dem entwickelt Breakdance sich immer mehr zu Trend Sportart. Aber die Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen. Es kommen dauernd neue Tricks hinzu von denen man in den 60igern nicht mal geträumt hat. Dies liegt wohl daran das immer mehr Teenager die Tanzart lernen wollen. Somit sind es immer mehr Breaker die neue Tricks probieren. Und diese Tricks kann man eigentlich schon Kunststücke nennen!

Breakdancer sind die Leute die sich im Kopfstand 10 mal drehen, oder wie die verrückten rumhopsen und dann irgendwelche Kunststücke hinlegen, diese aber immer im Takt und damit mit der Musik kombiniert.

Man sieht heutzutage sehr oft auf großen Einkaufsstrassen Breakdancer. Dabei geht es im Vordergrund um andere Dinge als das Geld. Viel wichtiger ist dabei wie die Tricks/Show beim Publikum ankommt. Den als Breakdancer macht man sich sein eigenes kleines Programm. Und da ist es schon wichtig zu wissen wie die Show beim Publikum ankommt. Den das Publikum ist einer der wichtigsten Bestandteile des Breakdance. Schließlich bekommt man über das Publikum mit wie gut man war und damit seine Motivation.

Breakdance kann man in vielen Tanzschulen lernen oder man geht in Jugendzentren. Allerdings sollte man schon etwas Ahnung bzw. Erfahrung im Breakdance haben bevor man in so einen Jugendclub geht. Den meist haben die Jugendlichen dort schon Ahnung vom Breakdance. Wenn man dann vollkommen ohne Basiswissen kommt ist es echt peinlich.


Wer noch keine Ahnung hat bucht sich am besten in einem Anfängerkurs ein. Denn dort sind alle anderen genauso unerfahren wie ihr und ihr braucht euch nicht schämen wenn ihr was nicht hinbekommt.

Außerdem lautet das Motto: „Die guten Breaker machen die schlechten zu guten Breakern!“ Ihr könnt also so gut wie immer auf die Hilfe von den anderen zählen. Ihr müsst halt nur beim ersten Mal den Mut aufbringen und euch erstens einschreiben und zweitens auch hingehen. Ob ihr Freude am Breakdance habt oder nicht merkt ihr eigentlich in den ersten 2 Stunden.

Natürlich gibt es auch ein paar wichtige Voraussetzungen fürs Breakdance. Ihr solltet auf jeden Fall gute Arm und Bauchmuskeln haben. Ohne diese kommt man nicht weit. Diese kann man aber schon vor der ersten Stunde gut trainieren. Macht einfach jeden Abend 20 Liegestütze und ebenso viele Male Rumpfheben, dann geht das schon. Außerdem solltet ihr nicht allzu zimperlich sein, denn Schmerzen gibt es am Anfang nach jeder Breakdance Session. Es ist auch wichtig das ihr einfache Sachen wie Hand und Kopfstand beherrscht. Aber nicht verzagen, den aller Anfang ist schwer! Und so ist es auch beim Breakdance.

Auch solltet ihr eine gute Ausdauer haben. Diese trainiert ihr am besten durch Ausdauerlauf oder Fahrradfahren, oder halt durch alles andere was anstrengt. Die Ausdauer ist mindestens genauso wichtig wie die Muskeln!

In der ersten Stunde werdet ihr vor allem Grundlagen lernen. Fast alle anderen Übungen basieren auf diese Grundlagen oder setzten sich aus diesen Zusammen. Deshalb ist es wirklich wichtig das ihr die Grundlagen beherrscht. Und wenn ihr sie nicht gleich hinbekommt lasst sich euch noch mal zeigen, dafür zahlt ihr schließlich pro Stunde ca 10 DM. Die meisten Übungen könnt ihr auch gut zu Hause üben. Den Platz für Liegestütze wird wohl jeder haben.

Da Breakdance ja eine Tanzrichtung ist braucht ihr dazu natürlich auch fette Musik. Gute Musik zum breaken machen zum Beispiel Lexy & K.Paul und Music Instructor. Außerdem gibt es spezielle Breakdance Sampler, wie zum Beispiel „Breakdance - back 2 oldschool“. Wenn ihr wollt könnt ihr meist auch eure eigene Musik zum Breakdance mitbringen.

Wichtig ist auch das ihr keine Angst habt. Das klingt sicher ziemlich sinnlos, es ist aber wirklich so das ihr euch eure Tricks nur versaut wenn ihr Angst habt. Allerdings solltet ihr euch auch nicht übernehmen, denn Breakdance ist nicht ungefährlich! Und gut für eure Knochen ist es auch nicht. Wenn ihr schon einmal einen Knochebruch oder ähnliches hattet fragt lieber den Arzt eures Vertrauens ob das Breakdance den Bruch nicht wieder aufreisen könnte. Den passieren kann beim Breakdance wirklich eine Menge! Eine Lebensversicherung ist auf jeden fall empfehlenswert *gg*.

Achtet auch immer darauf das ihr nicht ohne Erwärmung anfangt zu breaken. Auch wenn ihr nur üben wollt, ohne Erwärmung holt ihr euch schnell Zerrungen. Und übt am Anfang nur auf Teppich oder ähnlich weichem Untergrund, ansonsten kann es echt unangenehm werden! Mit der Zeit werdet ihr euch aber mehr und mehr abhärten und ihr könnt auch mal auf Asphalt breaken.

Erlernen kann Breakdance so gut wie jeder. Auch wenn ihr nicht gerade der/die leichteste/schlankste seit habt ihr Chancen Breakdance zu lernen. Genauso egal ist das Alter. Es gibt 5 jährige Breaker die sind besser als so mancher 10 Jahre ältere. Man braucht nur genügend Motivation und den Vorsatz das man Breakdance wirklich lernen und dafür auch etwas tuen will. Den ohne genügend Übung lernt ihr gar nichts.

In euren Kursen/Gruppen werdet ihr am Ende einen Battle machen. Ein Battle ist wie ein Kampf aber nicht gegen sondern miteinander. Es gibt 2 Gruppen und jeder breakt was das Zeug hält. Der nächste probiert ihn zu überbieten. Und immer so weiter. Es gibt keinen richtigen Gewinner, es nur für jeden selbst. Denn jeder kann so für sich selbst feststellen: Das kann ich perfekt – das nicht.

Wenn ihr einen Auftritt plant rechnet nie mehr als 5 Minuten für eure Show. Wenn ihr 2 Minuten lang eine richtig fette Show abzieht ist das echt super! Denn ihr werdet merken viel länger als 2-3 Minuten hält man einfach nicht durch. Deshalb sind die Breakdance Gruppen auch immer etwas größer da man sich so sehr gut abwechseln kann. Es ist auch wichtig das euch die anderen Anfeuern, Zurufen, Brüllen…. Das wirkt auf den jeweiligen Breaker wie eine Droge. Durch das Anfeuern steigt automatisch die Stimmung im Publikum und der jeweilige Breaker weiß das er gut ist und das Publikum begeistert ist.

Wenn etwas nicht klappt einfach immer locker bleiben den das kommt cool rüber und das Publikum wird euch den Fehler nicht übel nehmen. Also einfach den Trick noch mal probieren oder den nächsten Trick. Aber verliert nicht gleich den Mut wenn etwas nicht klappt, auch die besten machen ihre Fehler.


Ich finde Breakdance ist eine super Tanzart bei der man sich nicht nur richtig austoben kann. Meist sind die anderen Breaker auch echt nett so das man super Kontakte knüpfen kann. Klar man sollte schon ein bisschen abgehärtet gegen Schmerzen sein und man sollte auch nicht der schwächste sein. Aber wer einmal seine Freude am Breaken gefunden hat wird auch eine Weile durchhalten. Viele steigen auch schon nach 2 Monaten aus weil sie zu viele blaue Flecke bekommen. Aber wer sich fest vornimmt das Breaken zu erlernen wird das schaffen!


Insgesamt kann ich jedem sportlichen Teenager nur zum Breaken raten. Nehmt einfach mal eine kostenlose Probestunde und probiert es aus!
Man kann beim Breakdance wirklich eine Menge Fun haben!


Ich hoffe ich hab euch ein wenig geholfen und wünsche euch nun viel Glück beim Breaken!

Vielen Dank fürs Lesen. Ich freue mich auf eure Bewertung und Kommentare,
ciao jakob
   

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