Der äußere Schein trügt
11.07.2000
Pro:
nettes Äußeres, helle Räume, gutes Essen
Kontra:
genervte, unfreundliche Hebammen, Ärzte u . Schwestern
Empfehlenswert:
Nein
 ABVOIGT
Über sich:
Mitglied seit:10.07.2000
Erfahrungsberichte:109
Vertrauende:17
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 6 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Als ich damals mit meinem Mann das erste Mal in diesen Krankenhaus kam, da war ich begeistert von der lichtüberfluteten Eingangshalle, dem Restaurant / Cafe im Wintergarten mit Blick auf eine gepflegte grüne Anlage. Ich dachte mir: "Ja, hier wirst du dich wohl fühlen, hier möchtest du dein Kind bekommen.". Als es dann so weit war, mein Mann mich mit Wehen ins Krankenhaus brachte, war ich während der Geburtsphase sehr enttäuscht von den Hebammen. Keine Spur von Freundlichkeit, kaum ein Lächeln oder ein aufmunterndes Wort, dabei mußten die doch gemerkt haben, daß ich Angst und große Schmerzen hatte. Ich habe kein einziges Mal gejammert, habe mich allem gefügt und "mitgearbeitet", daran kann es also nicht gelegen haben. Auch die Ärztin war sehr unfreundlich und grob. Irgendwie hatte ich auch das Gefühl, daß den Hebammen sowie auch den Ärzten in erster Linie das ungeborene Kind wichtig war, die Frau / Mutter zählte nicht. Ist man dort vielleicht eine Art Geburtsmaschine?Auch die Schwestern auf der Wochenstation waren sehr unfreundlich, genervt, wollten keine Arbeit zu viel machen, motzten mit den Patienten herum, wiesen ihnen Aufgaben, wie z. B. das Abräumen der Essenstablettes zu, weil man nicht gleich zu Essen kam, weil man sein Kind füttern mußte usw. usw. Überhaupt herrschte zu der Zeit, wo ich im Krankenhaus war, Personalmangel. Sogar die Kinderschwestern waren genervt. Jeden Tag waren zwei Schwestern für jede Mutter Ansprechpartner. Allerdings wußte man im Voraus nicht, welche Schwester das sein würde. Richtete man eine Frage an die falsche Schwester, wurde man gleich angeflaumt mit den Worten: "Ich bin für sie nicht zuständig, das ist die Schwester soundso." Sicherlich habt Ihr auch schon von dem "Room-In-Verfahren" gehört, das soviel heißt, wie, daß man sein Baby während der Nacht auf der Kinderstation abgeben kann, damit man in Ruhe schlafen kann. Die Schwestern kümmern sich in der Zeit um das Kleine. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß man, wenn man diesen "Service" in Anspruch nimmt, schief angesehen wird. Denken die etwa man wäre eine Rabenmutter? Ich bin der Meinung, daß man sich durchaus die Freiheit nehmen darf, sich im Krankenhaus auszuruhen, bevor der "Streß" zu Hause losgeht und die Unterstützung wird ja auch angeboten. Oder doch nicht?Ich hatte nun leider auch noch das Pech zehn Tage in diesem Krankenhaus verbringen zu müssen, da ich per Kaiserschnitt entband, da kam mir jeder Tag doppelt so lang vor. Um zum Schluß zu kommen: Dieses Krankenhaus kann ich leider nicht weiter empfehlen! Birgit
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11.11.2002 11:48
also michelle975 hat im st. josephs entbunden, wir waren auch gemeinsam dort und haben es uns angesehen. wie du sagtest, das äußere fast perfekt. hätte sie mir gesagt daß da ein negativer bericht in ciao steht, hätte ich kontakt zu dir aufgenommen, denn ich denke es gibt nichts schlimmeres als da zu entbinden wo es schrecklich ist, und das st. josephs scheint ja dafür bekannt zu sein. selbst als hebamme (war bei der geburt dabei) kann ich nicht gerade von freundlichkeit meiner kollegen reden (bis auf eine ältere hebamme). und daß man zum ende der geburt auch noch hebammenwechsel macht, naja sag mal nichts dazu. es ist nur interessant wie sich hebammen und ärzte geben wenn sie denken einen laien vor sich zu haben. immer wieder unglaublich. dann mal schluß damit.....also achtung bis dann hummelchen1976
19.07.2002 13:20
Ich habe mir das Krankenhaus gestern angesehen und fand es ganz toll. Hmmm....weiss jetzt gar nicht, was ich dazu sagen soll. LG, Michelle:o)