Über sich:Favoriten Meinung: Schmidt, Björn: Mit den Seelen... Unbedingt lesen! :-)
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Schon lange nicht mehr so gut unterhalten! Sehr anspruchsvoll ist der Film nicht, aber auch nicht schwachsinnig. Jedenfalls fehlt dem jungen schüchternen Lehrer Brendan in seinem Leben was. In der Schule akzeptieren ihn weder Schüler noch Kollegen. Freunde scheint er nicht zu haben. Nur seinen Kirchenchor, in dem er den Altersdurchschnitt beträchtlich senkt. Bleibt ihm noch seine Filmwelt. Kaum ein Film, den er nicht zitieren könnte. Sein Leben bekommt einen jähen Ruck, als er mal wieder nach der Chorprobe mit den Kirchengeschwistern im Pub (wo kann man in Irland sonst was trinken?) etwas zu sich nimmt. Brendan steht allein an der Theke, plötzlich erscheint aus dem Nichts die junge, bezaubernd aussehende Trudy. Und SIE baggert ihn mächtig an. Und ihm gefällts. Aber schüchtern wie er ist, kommt es bei der Verabschiedung vor dem Pub nicht mal zur Umarmung, geschweige denn, dass er sie heimbringt. Aber immerhin verabreden sie sich zum gemeinsamen Kinobesuch. Aber Trudy bricht die Verabredung. Brendan ist schwer enttäuscht. Dann sucht er Trudy, ihr tut es leid und sie werden doch noch ein Paar. Und dann geht es erst richtig los. Brendan erlebt Gefühle (und anderes ;-) ), die er sich nicht mal hätte in seiner wildesten Phantasie ausmalen können. Durch Trudys mysteriöses Nachtleben und dumme Nachrichten, hält Brendan Trudy für eine Superemanze, die anderen Männern die Geschlechtsteile abschneidet. Wer würde da keine Angst bekommen? Aber es klärt sich schnell und die zwei landen wieder im Bett. Über Trudys wahre Nachtaktivitäten ist Brendan jedoch nicht glücklicher, denn sie ist von "Beruf" Einbrecherin. Schließlich gewöhnt er sich doch daran und steht ihr bei. Unter anderem "zeigen" sie es Brendans lästiger Verwandschaft. Dann will Brendan noch die modernen Computer in der Schule loswerden und überredet Trudy, diese zu stehlen. Genau das klappt dann aber nicht. Trudy opfert sich, damit eer seinen Job nicht verliert. Sie wird zu zwei Jahren Bau verknackt. Zum Showdown besucht Brendan sie, schwört ihr die Treue und singt ihr ein Kirchenlied (das von ihr so genannte "Penislied") zum Abschied, bevor er vor den Gefängnispforten nochmal auf die Fresse fällt. Im Abspann wird dann in Bildern noch gezeigt, dass sie heiraten und Kinder kriegen. Sehr gut gemacht und kurzweilig gestaltet. Wie schon erwähnt, nichts Anspruchsvolles, aber unterhaltsam. Natürlich gibt es ein paar Stellen, gerade am Schluss, die man sich hätte sparen können. Aber insgesamt sehr sehenswert und ich werde ihn wohl ein zweites Mal anschaun. Zu erwähnen auch noch die tolle Musik (Iggy Pop) und die schönen Landschaftsaufnahmen Irlands.