Lässt nichts zu wünschen übrig
10.03.2001
Pro:
Horror vom Feinsten
Kontra:
nix
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Niveau
Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die Story?
mehr
 alteSchwedin
Über sich:
Wo geht die Zeit nur hin...
Mitglied seit:12.04.2000
Erfahrungsberichte:380
Vertrauende:96
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 17 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Wie so oft ist das ländliche Maine der Ort von Stephen Kings Horrorgeschichten. Diesmal ist Jerusalem’s Lot, das von seinen Einwohnern Salem’s Lot oder einfach nur The Lot genannt wird, der Schauplatz phantastischer und gruseliger Handlungen. Der schon fast erfolgreiche Schriftsteller Ben Mears kommt nach langer Zeit wieder nach Jerusalem’s Lot, wo er seine Kindheit verbracht hat, bis ihn ein riesiger Brand vertrieb. Jetzt, nach 25 Jahren, findet er sich in einer normalen Kleinstadt wieder: Die alten Frauen haben ein regelrechtes Telefonnetz aufgebaut, um den neuesten Klatsch zu verbreiten. Die meisten Männer treffen sich im Dell’s, der örtlichen Kneipe, um ein Bierchen zu trinken, oder auch zwei.. Fremde werden erstmal argwöhnisch beäugt und abgetastet. Kurz: Das Leben ist rundum normal. Das einzige wirklich Gespenstische ist das Marsten-Haus. Dort hatte vor ca. 50 Jahren ein Mann seine Frau und dann sich selbst getötet. Es thront auf einem Hügel mit Blick über ganz Salem’s Lot und war schon in Bens Kindheit der Ort von Mutproben mit Gänsehautgarantie. Dort ziehen wieder Menschen ein: Mr. Straker und Mr. Barlow, den aber noch niemand gesehen hat. Bald darauf verschwinden Menschen... Ben und seine Freundin Susan finden heraus, dass Vampire in The Lot umgehen. Gemeinsam mit Jimmy Cody, einem Arzt, Matt Burke, einem Englisch-Lehrer, und Mark Petrie, einem aufgeweckten Jungen, der einem Vampir entkam, versuchen sie diese unheimliche Entwicklung zu stoppen. Doch dann wird Susan selbst zum Vampir und nur wenn Ben ihr einen Eschenpfahl durch Herz schlägt wird sie erlöst werden...Stephen King zeigt meisterhaft, dass sich Vampire und elektrisches Licht nicht ausschließen. Um einem Vampir fernzuhalten oder gar zu töten, funktionieren sowieso bloß die „konventionellen“ Mittel, wie Insignien der Kirche, Rosen, Knoblauch und Eschenpfähle, um die Untoten zu töten. Einige Daten: Brennen muss Salem (Salem’s Lot) von Stephen King Übersetzung: von Peter Robert, 1995 Zsolnay Verlag (ISBN 3-552-04702-6) Originalausgabe: 1975, Salem’s Lot by Stephen King (Verlag: Doubleday, New York) Meisterhaftes Werk über Vampire, das keine Kenntnisse verlangt. Ich wusste vorher so gut wie nichts über Vampire (außer vielleicht, dass sie spitze Zähne haben und mit Knoblauch fernzuhalten sind) und ich wurde umfassend informiert. Nachdem ich zuletzt Tom Clancy gelesen hatte, hatte ich anfangs keine richtige Lust „Brennen muss Salem“ zu lesen, aber ich habe mich gut eingelesen und konnte dann nicht mehr aufhören.
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16.03.2001 19:10
Hinter Vampiren steckt weit mehr, und das mit den Kircheninsignien ist Quatsch. Als ich letztens einen von den Kerlen getroffen habe hatte der sogar ein Tattoo mit einem Kruzifix. Am besten ist immer noch ganz normales Holz. Wenn die einen Splitter davon im Finger haben macht denen das mehr zu schaffen als Galonen von Weihwasser, und wenn denen Ihre Hand dann nicht davon abfällt haben die verdammt Glück gehabt. Außerdem finde ich es eine Schande das sie von der Gesellschaft so ausgegrenzt werden. Die können gegen ihre Viruserkrankung auch nichts machen, da könnte man auch Aidskranke ächten und verstoßen. Aber nichtsdestotrotz, guter Beitrag!
10.03.2001 15:11
Als ich das Buch gelesen habe, hatte ich Nachts echt schiss. Immer wenn ich nachts die Fenster zu gemacht habe, hatte ich Angst, dass jemand oben an meinem Fenster steht und mich böse angrinst. Echt nicht lustig das Buch. Tschüssi mit Bussi, Annika
10.03.2001 15:10
ja, das richtige buch für kalte, dunkle und einsame abende, wenn strom und heizung ausgefallen sind und draussen die wölfe heulen ;-) ...gruss gox