BRICK - Drogen sind halt letztlich tödlich
09.10.2006
Pro:
klasse gemachter Drogenkrimi
Kontra:
ein wenig unspektakulär
Empfehlenswert:
Ja
 Jatue
Über sich:
Ich liebe Kino und gehe total gerne in die Sneak. daneben findet Ihr vor allem Berichte über Lesesto...
Mitglied seit:27.12.2005
Erfahrungsberichte:227
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 31 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet
Heute in unserer Sneak: BRICK , USA 2005 , 110 Minuten, läuft in den Kinos ab 21.9.06 Handlung: Schauplatz: eine amerikanische Highschool. Brendan., introvertierter Typ bekommt einen Anruf seiner Verflossenen: irgend etwas hetzt sie und macht ihr tierisch Angst. Brendan will der Sache auf die Spur kommen. Er hat wohl nur einen Freund, The Brain, heißt der und sieht auch so aus: dicke Brille, analysiert und hilft Brendan nach dem motto: was fällt dir zu folgendem Wort ein.... Brendan sucht also emily, die Ex und da wird schon deutlich, daß es wohl um Drogen geht. Er sucht zwischen Kiffern und Fixern, merkt, daß er da auf der richtigen Spur ist, gerät tiefer und tiefer ins Milieu, wird brutal durchgeprügelt und landet dann doch beim Kopf PIN.....für Emily ists dann aber zu spät....
Noch zum Titel: Brick ist Szenesprache und meint einen Ziegel Stoff (H). Und genau so einer ist "versaut" worden, also gestreckt mit giftigem Gepansche und das bekommt dem User nicht gut aber auch vielen anderen beteiligten.... Sprache: zu cool, sehr gestelzt, sehr geschraubt, irgendwo hab ich gelesen es sei Absicht und die Filmemacher wollten wirklich, daß die High-Schüler ao actionmässig daherquatschen wie einstweilen Bogard.... Musik: auch psycho ! Klaviergehämmer oder Drumms oder Klarinettengedudel, also da kauft keiner die Soundtrack- CD.....aber es wirkt, geht unter die Haut, baut Spannung auf.
Urteil: Ein spannender Film, ein Thriller. Was ich anfangs als Drogenfilm für die Oberstufe ansah entpuppte sich nach und nach als gewitzt und psycho-mässig gemachter Nervenkitzel. Zum Teil mußte ich wegschauen, so an die Nerven gehend .... Ich bin sicher es ist ein low-budget-movie, es zeigt aber, daß mit wenig Geldeinsatz klasse Kino gemacht werden kann. Mich hat der Film an andere Machwerke erinnert. So sah ich Szenen aus Uhrwerk Orange vor mir, als der dumbe gewalttätige Tugger auf Brendan losging, oder beim Auftritt von The Pin.... Abspann:
Regie: Rian Johnson Drehbuch: Rian Johnson Schauspieler: Joseph Gordon-Levitt (Brendan), Lukas Haas ( Pin), Noah Fleiss (Tugger), Matt O'Leary (The Brain) , Emilie de Ravin (Emily) , um nur die wichtigsten zu nennen..... Cineasten- geht rein!
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
Mehr über dieses Produkt lesen
|
|
18.10.2006 18:34
Ich finde, daß du über die Handlung viel zu wenig schreibst. Kann nach deinem Bericht nicht unerscheiden: Gefällt mir der Film oder Nicht...?
09.10.2006 15:39
Den werde ich mir wohl auch noch irgendwann mal ansehen. Liebe Grüße
09.10.2006 15:01
Den werd ich mir merken um ihn in der Videothek auszuleihen, ins Kino muss ich dafür nicht ;o))) LG Bine