Brief an den Vater / Kafka, Franz

Brief an den Vater / Kafka, Franz

4,33 4 Erfahrungsberichte lesen | Erfahrungsbericht schreiben | Frage stellen | Produkt zur Liste hinzufügen

Der "Brief an den Vater" wurde von Franz Kafka zwischen dem 10. und 13. November 1919, während eines Kuraufenthaltes in Schelesen (nördlich von Prag) geschrieben. Er umfasst 29 A4 Seiten. Veröffentlich wurde dieser nach Franz Kafkas Tot von seinem Freund Max Brod. Der Autor überlies diesem ... Bericht lesen





Bitte warten ....
Dieses Produkt bewerten:  
 
1 Angebot für Brief an den Vater / Kafka, Franz   sortiert nach Preis  

10 von 54 ähnlichen Angeboten für Brief an den Vater / Kafka, Franz  
Alle 54 ähnlichen Angebote für Brief an den Vater / Kafka, Franz anzeigen
Brief an den Vater - Kafka, Franz Brief an den Vater - Kafka, Franz
Liebster Vater, Du hast mich letzthin einmal gefragt, warum ich behaupte, ich hätte Furcht ... mehr
vor Dir. Ich wusste Dir, wie gewöhnlich, nichts zu
antworten... - so beginnt Franz Kafkas 1919
verfasster Brief an seinen Vater, den er niemals
abschicken sollte. Er schuf damit das wichtigste
autobiographische Zeugnis, das wir von ihm
besitzen.
€ 6,90*

Versandkostenversandkostenfrei
Verfügbarkeitsofort lieferbar
bilandia.de
Brief an den Vater - Kafka, Franz Brief an den Vater - Kafka, Franz
Wie kein anderer Text bietet der "Brief an den Vater" Einblick in das Fegefeuer der ... mehr
Biographie Franz Kafkas und ist vielleicht der
beste Einstieg in die beunruhigende Welt eines
Schriftstellers, ohne den die Geschichte der
Literatur anders verlaufen wäre. Roger Hermes hat
dem Buch ein Nachwort und ausführliche Anmerkungen
beigefügt sowie Materialien zum Umkreis des
Briefes zusammengestellt. Textgrundlage ist die
Kritische Kafka Ausgabe.
€ 5,95*

Versandkostenversandkostenfrei
Verfügbarkeitsofort lieferbar
bilandia.de
Brief an den Vater - Kafka, Franz Brief an den Vater - Kafka, Franz
Klassiker aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: ... mehr
-, - (-), Veranstaltung: -, Sprache: Deutsch,
Abstract: Liebster Vater, Du hast mich letzthin
einmal gefragt, warum ich behaupte, ich hätte
Furcht vor Dir. Ich wusste Dir, wie gewöhnlich,
nichts zu antworten, zum Teil eben aus der Furcht,
die ich vor Dir habe, zum Teil deshalb, weil zur
Begründung dieser Furcht zu viele Einzelnheiten
gehören, als dass ich sie im Reden halbwegs
zusammenhalten könnte. Und wenn ich hier versuche
Dir schriftlich zu antworten, so wird es doch nur
sehr unvollständig sein, weil auch im Schreiben
die Furcht und ihre Folgen mich Dir gegenüber
behindern und weil überhaupt die Grösse des Stoffs
über mein Gedächtnis und meinen Verstand weit
hinausgeht. Dir hat sich die Sache immer sehr
einfach dargestellt, wenigstens soweit Du vor mir
und, ohne Auswahl, vor vielen andern davon
gesprochen hast. Es schien Dir etwa so zu sein: Du
hast Dein ganzes Leben lang schwer gearbeitet,
alles für Deine Kinder, vor allem für mich
geopfert, ich habe infolgedessen  in Saus und
Braus  gelebt, habe vollständige Freiheit gehabt
zu lernen, was ich wollte, habe keinen Anlass zu
Nahrungssorgen, also zu Sorgen überhaupt gehabt;
Du hast dafür keine Dankbarkeit verlangt, Du
kennst  die Dankbarkeit der Kinder , aber doch
wenigstens irgendein Entgegenkommen, Zeichen eines
Mitgefühls; statt dessen habe ich mich seit jeher
vor Dir verkrochen, in mein Zimmer, zu Büchern, zu
verrückten Freunden, zu überspannten Ideen; offen
gesprochen habe ich mit Dir niemals, in den Tempel
[das ist Kindespflicht] ich wollte solche
Erklärungen schreiben Milena, aber ich bringe es
nicht über mich den Brief darauf hin noch einmal
zu lesen, die Hauptsache bleibt ja verständlich
bin ich nicht zu Dir gekommen, in Franzensbad habe
ich Dich nie besucht, auch sonst nie Familiensinn
gehabt, für das Geschäft und Deine sonstigen
Angelegenheiten habe ich mich nicht gekümmert, die
Fabrik habe ich Dir aufgehalst und Dich dann
verlassen, Ottla habe ich in ihrem Eigensinn
unterstützt und während ich für Dich keinen Finger
rühre (nicht einmal eine Teaterkarte bringe ich
Dir) tue ich für Freunde alles.
€ 9,99*

Versandkostenversandkostenfrei
Verfügbarkeitsofort lieferbar
bilandia.de
Brief an den Vater - Kafka, Franz Brief an den Vater - Kafka, Franz
Franz Kafkas Brief an den Vater hat unser Bild von Hermann Kafka geprägt. Die ... mehr
aufgefundenen Erinnerungen des Lehrjungen
Frantisek Basík an seine Jahre in der
Galanteriewarenhandlung der Kafkas vermitteln
allerdings überraschend andere Eindrücke.
€ 19,50*

Versandkostenversandkostenfrei
Verfügbarkeitsofort lieferbar
bilandia.de
Brief an den Vater - Kafka, Franz Brief an den Vater - Kafka, Franz
Franz Kafkas sogenannter "Brief an den Vater" ist das ausführlichste und bedeutendste ... mehr
Zeugnis, das der weltberühmte Prager Dichter der
Nachwelt hinterlassen hat. Er selbst nannte die
mehr als hundert handbeschriebenen Seiten nur den
"Riesenbrief". Kafka war bereits 36 Jahre alt und
auf dem Höhepunkt seines literarischen Schaffens,
als er Ende 1919 daran arbeitete - in dem
verzweifelten Versuch, einer von Schmerz, Furcht
und Distanz geprägten Vater-Sohn-Beziehung ein
Gerüst aus nüchternen Worten zu bauen. Der Versuch
scheiterte: Franz Kafka starb knapp fünf Jahre
später, ohne dass er den Brief abgeschickt oder
seinem Vater übergeben hatte.
€ 2,95*

Versandkostenversandkostenfrei
Verfügbarkeitsofort lieferbar
bilandia.de
Brief an den Vater - Franz Kafka Brief an den Vater - Franz Kafka
Seiten: 113, Ausgabe: 1, Broschiert, Diogenes
€ 6,90*

VersandkostenKostenlose Lieferung
VerfügbarkeitGewöhnlich versandfertig in 24 Stunden...
Amazon.de Bücher
Brief an den Vater - Franz Kafka Brief an den Vater - Franz Kafka
Seiten: 112, Taschenbuch, Reclam, Ditzingen
€ 3,00*

VersandkostenKostenlose Lieferung
VerfügbarkeitGewöhnlich versandfertig in 24 Stunden...
Amazon.de Bücher
Brief an den Vater - Franz Kafka Brief an den Vater - Franz Kafka
Seiten: 160, Ausgabe: 1, Broschiert, Suhrkamp Verlag
€ 5,00*

VersandkostenKostenlose Lieferung
VerfügbarkeitGewöhnlich versandfertig in 24 Stunden...
Amazon.de Bücher
Brief an den Vater - Franz Kafka Brief an den Vater - Franz Kafka
Seiten: 93, Ausgabe: 2, Gebundene Ausgabe, Vitalis
€ 9,90*

VersandkostenKostenlose Lieferung
VerfügbarkeitDer Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!...
Amazon.de Bücher
Brief an den Vater - Franz Kafka Brief an den Vater - Franz Kafka
Seiten: 93, Ausgabe: Neuauflage., Taschenbuch, Insel, Frankfurt
€ 5,50*

VersandkostenKostenlose Lieferung
VerfügbarkeitGewöhnlich versandfertig in 24 Stunden...
Amazon.de Bücher
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten; Preise und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein. Alle Angaben ohne Gewähr.

Werbung zum Thema Brief an den Vater / Kafka, Franz    
3 MONATS-MINI-ABO + GRATIS MP3-PLAYER!


   
Wenn das Dein Vater wüßte!
Erfahrungsbericht von Psycho2081 über Brief an den Vater / Kafka, Franz
11. Februar 2003


Produktbewertung des Autors:   

Niveau: durchschnittlich 
Stil: nüchtern 
Unterhaltungswert: sehr hoch 
Wie ergreifend ist die Story? sehr ergreifend 
Informationsgehalt: sehr informativ 
Aufmachung: ok 

Pro: weckt starke Emotionen
Kontra: schade, dass sein Vater diesen nie gelesen hat  .  .  .

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Der "Brief an den Vater" wurde von Franz Kafka zwischen dem 10. und 13. November 1919, während eines Kuraufenthaltes in Schelesen (nördlich von Prag) geschrieben. Er umfasst 29 A4 Seiten. Veröffentlich wurde dieser nach Franz Kafkas Tot von seinem Freund Max Brod. Der Autor überlies diesem seinen gesamten Nachlass mit der Bitte diesen zu verbrennen. Hiervon hielt Max Brod offensichtlich nicht viel, da er das gesamte ouvre Kafkas veröffentlichte.

Franz Kafkas Vater erhielt nie den an ihn gerichteten Brief. Was der Grund hierfür ist, ist heute stark umstritten. Die Erklärungen reichen von, es wäre nur eine fiktive Geschichte, über seine Mutter bat ihn, seinen Vater zu verschonen, da dieser krank sei, bis zu er schrieb ihn für sich und hatte nie vor diesen zu verschicken.

Inhalt

Anlass für den Brief waren zwei Ereignisse. Das erste war die Frage (mit der Franz Kafka auch den Brief einleitet), seines Vaters, warum der Sohn behauptet sich vor ihm zu fürchten. Der zweite war die Aufhebung seiner Verlobung.

Auf beide Punkte geht Franz in diesem Brief ein. Auf den ersteren wesentlich ausführlicher als auf den zweiteren. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass er die Aufhebung seiner Verlobung daraus erklärt, dass er nicht dazu fähig sei eine Familie zu gründen und er dies aus der Erziehung seines Vaters ableitet, die zugleich der Grund für seine Furcht vor ihm ist.

Franz erzählt in seinem Brief verschiedene Kindheitserinnerungen, die einem sehr schön die Angst des Kindes, vor seinem übermächtigen Vater illustrieren. Sie zeigen, dessen Abhängigkeit und den großen Einfluss auf das Leben des selben. Zu gleich zeigt er, wie er schon immer seinen Vater in Schutz nahm und sich nie traute eine Anklage offen auszusprechen, sondern die Schuld immer bei sich selbst suchte.

Eine typische Schuldeinschränkung in diesem Brief ist die Aussage, wie stark die Erziehung des Vaters gewesen sei, an der er zerbrach, doch dies sei nicht die Schuld seines Vaters, denn bei einem anderen Kind wäre es sicher die ideale Erziehung gewesen.

Der rote Faden in den Erzählungen in diesem Brief sind neben der Angst des Kindes vor seinem mächtigem Ahnen, die Intoleranz seines Vaters und dessen nicht geglücktes Vorbild sein. Mit letzterem ist gemeint, dass sein Vater, Herman Kafka, sehr hohe Erwartungen an seine Kinder hatte, die er selbst nicht erfühlte. Hierfür möchte ich ein Beispiel geben:

Herman legte großen Wert darauf, dass seine Kinder gute Manieren haben müssen. Dies galt ganz besonders für Tischmanieren, doch selbst zeigte er sich beim Essen von seiner schlechtesten Seite. Er schlag seine Mahlzeiten unappetitlich herunter, wie ein Tier und sprach mit vollem Mund.

Intolerant, war der Vater nicht nur seinen Kindern gegenüber, sonder einfach jedem. Er behandelte seine Angestellten schlecht (wie einige Erinnerungen Franz Kafkas eindeutig zeigen), war gegen alles was sein Sohn tat und verachtete jede Meinung, die nicht der seinen entsprach. Er ging dabei sogar so weit, dass er, wenn er zu etwas keine Meinung hatte, alle Meinungen verachtete, die es dazu gab.

Zur Person des Adressaten

Wer war aber dieser kalte Mann? Er war der Sohn eines Fleischhauers, geboren im Dorf Wossek, in Südböhmen. Er wuchs unter ärmlichen Bedingungen auf, die er verachtete. Er arbeitete schon als Kind sehr viel und hatte nur ein Ziel: weg von diesem Ort und ein besseres Leben führen und den eigenen Kindern bieten.

Als Befreiung von seiner Kindheit empfand er den Militärdienst (dessen Wesen er nie aus seinem Leben verbannte ...). Nach einigen Jahren als Pinkeljude (kleiner Wanderhändler) lies er sich in Prag nieder, wo er ein Galanteriewarengeschäft eröffnete.

Kurz vor der Geschäftsgründung heirate er Julie Löwy, die aus gutem Haus kam. Herman verachtete die Familie seiner Frau (dies zeigen viele Beispiel in „Brief an den Vater). Sie führten eine glückliche Ehe, da sich Julie als sehr anpassungsfähig erwies ...

Im gehobenen Alter verwies Herman Kafka oft seine schlechte Gesundheit, auf Grund derer er schonende Behandlung von seiner Familie erwartete. Gestorben ist er im Jahr 1931 (drei Jahre später folgte ihm seine Frau.)

Zur Person des Autors

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als ältestes Kind in Prag geboren. Nach seiner schulischen Ausbildung studierte er Jus. Er unterbrach sein Studium für zwei kurze Ausflüge in die Chemie und die Germanistik. Nachdem er seine Ausbildung beendet hatte arbeitete er in der Prager Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt tätig bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1922. Sein liebster Kollege, war Max Brod. Weiters zählten zu seinem Freundeskreis G. Meyrink, E. Weiß und F. Werfel.

1917 erkrankte er an Tuberkulose. Dieser Vorfall hatte neben seinen Nachteilen auch den Vorteil, dass er nun noch mehr Zeit hatte zu schreiben (seine Stelle wähle er laut Max Brod nach dem Kriterium aus, dass er nur bis um 3 Uhr arbeiten musste und dadurch viel Zeit zum Schreiben hatte).

Franz Kafka war in seinem Leben dreimal verlobt (zwei mal mit der selben Frau). Das vorletzte mal davon löste er die Verbindung auf, weil sie keine Wohnung fanden. Die Gründe für die anderen Auflösungen, möchte ich an dieser Stelle nicht verrate – ich möchte Lust auf das Lesen des Buches machen ;)

Er starb am 3.6.1924 im Sanatorium Kierling in Klosterneuburg, bei Wien.

Bedeutung des Werkes

Wie schon oben erwähnt, hat der Vater den Brief niemals erhalten. Dies muss nicht bedeuten, dass dieses Schriftstück keinen Einfluss auf das Leben des Autors gehabt haben muss. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Text seinen therapeutischen Nutzen erreicht hat. Abgesehen von seinem Wert für Franz Kafka hat der Brief auch für die Nachwelt einen sehr hohen Stellenwert, da er als Schlüssel zum Verständnis für das ouvre Kafkas dienen kann. Das Buch „Der Proces“ endet zum Beispiel mit einem Zitat seines Vaters. Auch die diesem Roman verarbeitete Kurzgeschichte „Das Gesetz“ erhält seine Bedeutung erst durch die Lektüre dieses Briefes.

Auch wenn es immer wieder warnende Stimmen gibt, seine Inspiration nicht nur auf seinen Vater zu beziehen, so kann man doch nachweisen, dass man in jedem seiner größeren Werke Spuren seines Vaters findet. Dies wird umso deutlicher, wenn man „Brief an den Vater“ gelesen hat. Natürlich ist es auch ohne diesem Buch möglich (Alice Miller interpretierte sehr schön einige Texte von ihm, ohne dabei den Brief als Beweis zu brauchen), doch kann man sagen, dass der „Brief an den Vater“ als hermeneutischer Schlüssel einem das Lesen der Roman und Erzählung Kafkas sehr erleichtert.

Kommentar

Mir persönlich gefällt das Buch sehr gut. Es ist im gewöhnten nüchternen Stil Kafkas geschrieben, der trotzdem er so sachlich ist starke Emotionen weckte, wenn man es zuläst. Da das Buch sehr kurz ist, ist es zum „Zwischendurch lesen“ sehr gut geeignet.

Für mich war diese „Autobiographie“ wesentlich interessanter als jede Biographie über ihn, da sie sehr schön seine Empfindungen zeigt und man sehr leicht erkennen kann, an welchen Stellen er die Wahrheit geschönt hat, um diese erträglicher zumachen.

Der Brief führt einem vor Augen, wie sich ein Kind fühlt und welche Ereignis dieses erniedrigen. Wenn man ihn bewusst liest sieht man, wie leicht man, wenn man das beste für sein Kind will, genau das umgekehrte bewirken kann. Man bekommt tieferen Einblick in die Seele des Künstlers. Schon Freud sagte, dass Literatur aus den Problem der Kindheit entstehe und genau das zeigt „Brief an den Vater“.

Für mich zählt dies zu jenen Büchern, die man gar nicht auf die Seite legen kann beim Lesen, da man voller Spannung ist was denn nun als nächster passiert, wovon uns Kafka noch in Kenntnis setzt. Man ist fast starr vor Entsetzten darüber, was diesem zarten Kind zugestoßen ist, doch wenn man dann darüber nachdenkt wird einem bewusst, dass wenn es einem der Vater erzählt hätte man gar nicht gesehen hätte, was er seinem Sohn damit antat. Ich denke das (neben der Funktion als hermeneutischer Schlüssel für seine Romane) dies der Grund dafür ist, warum dieses Buch auch heute noch so viel Interesse weckt.
 
weitere Erfahrungsberichte
Mitleiderregend
Bewertung für Brief an den Vater / Kafka, Franz von Tiamat

Pro: erklärt Kafkas Werk...
Kontra: ...leider nur zu genau.

...ihm als Person. Sein Brief an den Vater ist der einzige Weg, sich Kafkas Werk realistisch zu nähern. Er macht allerdings den Eindruck, den Geschichten wie zum Beispiel "Die Verwandlung" beim Leser hinterlassen, kaputt. Bevor ich den Brief kannte, waren Kafkas Werke für mich Stimmungsbilder; längere Texte handeln teilweise von einem einzelnen, prägnanten Augenblick, während kurze, prägnante Texte ein ganzes Weltbild wiederspiegeln. Der Brief an den ...
...Pietät hätte man wenigstens den Brief an den Vater aussparen können), als dass man ihm praktische Lebenshilfe bot und dadurch einen großen Schriftsteller verlor; ein zufriedener Dichter ist nunmal kein richtiger Dichter mehr. Ich bereue, den Brief gelesen zu haben, es ist, als hätte ich das Tagebuch einer Freundin gelesen, das mich nichts angeht. ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Niveau:
Stil:
Unterhaltungswert:
Wie ergreifend ist die ...
Informationsgehalt:
Aufmachung:
sehr hilfreich

30.06.2000
Interessant für Hobbypsychologen
Bewertung für Brief an den Vater / Kafka, Franz von Ingwer

Pro: Interessant, relativ einfache, aber vielschichtige Sprache
Kontra:

Die Autobiographie von Franz Kafka "Brief an den Vater" gewährt dem Leser einen deutlichen Einblick in das Leben des Schriftstellers. In diesem, in Briefform gehaltenen autobiographischen Roman kann man besonders deutlich das schwierige, angespannte Verhältnis zwischen Kafka und seinem Vater erkennen. Die Sprache ist wie für Kafka üblich, eher schlicht und einfach gehalten, also eigentlich relativ einfach zu lesen. Wenn man diese Autobiographie von ...
...wie etwa "Die Verwandlung", deren Interpretation ohne Kenntnisse über die Entstehungshintergründe gar nicht so einfach ist. Alles in allem ist dieses Buch besonders für solche Leser interessant, die gerne alles aus einem Text herausholen, sich Gedanken darüber machen und Spaß an psycholgogischen Deutungen haben. Allen anderen jedoch kann ich dieses Buch auch nur empfehlen, da es nicht einfach nur einfach, sondern auch sehr interessant geschrieben ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Niveau:
Stil:
Unterhaltungswert:
Wie ergreifend ist die ...
Informationsgehalt:
Aufmachung:
hilfreich

19.06.2000
eher eines der schlechteren Werke
Bewertung für Brief an den Vater / Kafka, Franz von Christoph_80

Pro: Schilderung der Familienverhältnisse
Kontra: redundanz nur eines Themengebietes

...allerdings hauptsächlich negativ für die (natürlich nie zu beendigende) innere Ablösung von Dir. 3. „Das Urteil": Endlich steckte er den Brief in die Tasche und ging aus seinem Zimmer quer durch einen kleinen Gang in das Zimmer seines Vaters, in dem er schon seit Monaten nicht gewesen war. ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Niveau:
Stil:
Unterhaltungswert:
Wie ergreifend ist die ...
Informationsgehalt:
Aufmachung:
hilfreich

04.11.2000

Berichte die interessant sein könnten für Brief an den Vater / Kafka, Franz    
"DER NACHBAR" Franz Kafka
Bewertung für Ein Hungerkünstler / Kafka, Franz von  Bohne16

Pro: Klasse Autor
Kontra: meist etwas komplizierter Geschichten

...Zu Frank Kafka """""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""" Franz Kafka wurde 1883 in Prag geboren. Starb 1924 in Kierling. Franz Kafka war wohl einer der bedeutensten deutschen Prosa-Autoren. Er studierte an der Uni Prag Jura und war später als Versicherungsjurist für die Prager Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt tätig. Kafka war ein guter Freund M.Brod`s, der ihn sehr unterstützte und ihm unteranderem auch bei dem Werk "Brief an den Vater" half. 1917 erkrankte Kafka an Tuberkulos, nun hatte er genug Freiraum für das Schreiben. Franz Kafka, zu Lebzeiten kaum beachtet, gelang es ihm die Bedrohung des einzelnen in einer immer mehr technisierten und anonym bürokratischen Welt zu gestalten. Franz Kakas Kurzgeschichte "Der Nachbar" """""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""" In Franz Kafkas... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich

hilfreich
06.05.2002
Eine Familie wird entlarvt.
Bewertung für Die Verwandlung / Kafka, Franz von  DieKomodo

Pro: Ein überragendes werk Kafkas
Kontra: Anfangs etwas langatmig

...verarbeitete Kafka in einem anderen Werk: Brief an den Vater. Das es in all seinen Werken nur darum geht, und diese immer auf dieser Schiene interpretiert werden, wäre sicherlich gegen den Wille dieses Literaten. Abschließend kann ich nur sagen, die Verwandlung ist ein großartiges Stück. Kein Leser sollte darin nur Ausdruck der Vater-Problematik sehen, sondern die Familie hinterfragen und versuchen, Gregors Gedanken nachzuvollziehen, was wohl nicht immer möglich sein kann, denn Gregor ist keineswegs nur Opfer der anderen, seiner Arbeit oder der familie, sondern auch Opfer seiner Selbst, denn Bedürfnisse und Triebe wurden von ihm immmer unterdrückt und kommen erst in seinem Käfer-Dasein zum Vorschein. P.S.: Als Reclam-Heftchen ist die Verwandlung für 2,10Euro zu erhalten.... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich

hilfreich
27.05.2002
Wer verurteilt da wen?!
Bewertung für Das Urteil - Kafka, Franz von  Hellokittie

Pro: -
Kontra: -

..., einen Brief schreibt. Der junge Kaufmann ist sich nicht sicher, ob er diesen abschicken soll, deswegen sucht er seinen Vater auf und bittet diesen um Rat. Der Vater zweifelt an der Existenz jenes Freundes und mit der Frage: „Hast du wirklich diesen Freund in Petersburg“, wendet sich die Fabel ins Absurde, ohne aus der realen Umwelt herauszufallen. Der alte Mann beschuldigt ihn dann, dass seine Verlobung Hochverrat sei. Franz Kafka verarbeitet seine Erfahrungen im Urteil sehr stark. Hermann Kafka, sein Vater, verhinderte seine Heiratsabsichten, von denen in dem „Briefe an den Vater“ die Rede ist. Das sind die Anschuldigungen, die im Urteil zur Verurteilung und zum Tode führen à Georg akzeptiert das Urteil widerspruchslos und dabei enthüllt sich plötzlich seine bisher verdeckte Abhängigkeit. Franz Kafka verwendet gern autobiografische... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich

hilfreich
05.01.2002
(18.12.2002)

Vergleichen Sie ähnliche Produkte mit Brief an den Vater / Kafka, Franz

(*) Meinungen von Ciao Mitgliedern

Geschenkideen

Verwandte Produkte und Suchanfragen anderer User


Brief Franz, Brief an Franz, Brief den Franz, Brief Vater Franz, Brief Kafka Franz, Brief an den Franz, Brief an Vater Franz, Brief an Kafka Franz, Brief den Vater Franz, Brief den Kafka Franz, Brief Vater Kafka Franz, Brief an den Vater Franz, Brief an den Kafka Franz, Brief an Vater Kafka Franz, Brief den Vater Kafka Franz



Sind Sie Hersteller/Anbieter von Brief an den Vater / Kafka, Franz? Klicken Sie hier