Ebenso großartig wie sensibel erzählt Stifter die schwierige Liebesbeziehung der an äußeren Reizen armen Brigitta und dem sie um ihres Wesens willen liebenden Gutsherrn Stephan.... mehr
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Pro: anfängliche Verwirrung durch die zeitlich verschobenen Kapitel erweist sich als Spannungssteigerung; unterschiedliche Menschen; Erzählungen durch den Freund - neue Perspektive; Darstellung der Kultivierung und Emotionen; Spannung; Wende; Zauber; Sprache; Kontra: Erzählungen des Freundes anfangs etwas kalt;
Brigitta ist ein introvertiertes Wesen, welches isoliert aufwächst. Ihre Eltern verschmähen sie seit frühester Kindheit, weil ihr Äußeres nicht den Erwartungen entspricht und auch von allen anderen Mitmenschen wird sie eher gemieden, als herbeigewünscht. ...
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Pro: wunderschöne und ungewöhnliche Liebesgeschichte Kontra: meiner meinung nach nichts, aber siehe Ende des Berichts
...Ich möchte mich hier einer Novelle widmen, die mir sehr am Herzen liegt: "Brigitta" von Adalbert Stifter.
Erstmals erschienen ist Brigitta 1844, in überarbeiteter Form dann 1847 im vierten Band der "Studien" von Adalbert Stifter. Vor mir liegt das gute ...
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Naturgefühl, der Wunsch nach Maß und Ordnung sowie Ehrfurcht vor den kleinen Dingen des Alltags zeichnen das Werk Adalbert Stifters aus. Dieser Band vereint sechs der beliebtesten Erzählungen des großen österreichischen Realisten. Er sei kein Künstler und wolle weder Tugend noch Sitte predigen, sondern nur ein Körnchen Gutes zum Bau der Welt beitragen, schrieb Adalbert Stifter (1805-1868) ebenso bescheiden wie programmatisch in der Vorrede zu seiner Erzählsammlung "Bunte Steine". Ein Leben in Glück und Zufriedenheit, so führt er uns vor Augen, kann nur im Einklang mit der naturgegebenen Ordnung gelingen. Dem gehen jedoch oft Krisen, Konflikte und Leiden voraus. Während "Bergkristall" - wie "Kalkstein" den "Bunten Steinen" entnommen - vom Wunder der Rettung zweier Kinder erzählt, die sich in der Christnacht im ewigen Eis verlaufen haben, scheitern viele seiner Helden an ih
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Pro: soooo ein schönes Ende Kontra: etwas schwerfälliger Stil
...Erlebnis in seinem Leben sind weiterhin die Märzunruhen 1848 in Wien, nach denen er sich dann auch nach Linz zurück zieht. 1868 stirbt Adalbert Stifter dann nach längerer Krankheit. Es steht offen, ob er wirklich Selbstmord begangen hat oder nicht.
Weitere Werke:
- Brigitta (1842-44)
- das alte Siegel (1842-44)
- der Condor (1840)
- der Pförtner im Herrenhause (1851)
Die Biedermeierzeit
Adalbert Stifter zählt heute zu einem der wichtigsten Vertreter seiner Zeit: dem Biedermeier. Hierbei handelt es sich um eine Zeit von 1815 bis 1850 ungefähr, in der die Autoren vor allem das Häusliche und das Private in den Vordergrund stellen. Die politischen Wirren nach der französischen Revolution und die Restauration, bei der die Verhältnisse auf die Zeit davor zurückgeschraubt werden soll, geben diesen Anstoß. Man bearbeitet vor allem...
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Pro: wunderschöne Landschaftsbeschreibungen, ergreifende Story Kontra: etwas schleppender Einstieg
...Forstlehranstalt und heiratet auch endlich. Er widmet sich der Malerei und veröffentlich erste Gedichte unter einem Pseudonym. Erst 1840 beginnt er Texte, Essays und Werke unter seinem eigenen Namen an die Öffentlichkeit zu bringen. Ende der 1840er ist er als Redakteur der ?Linzer Zeitung? tätig und veröffentlicht u.a. auch Essays über das Unterrichtswesen. Ein einschneidendes Erlebnis in seinem Leben sind weiterhin die Märzunruhen 1848 in Wien, nach denen er sich dann auch nach Linz zurück zieht. 1868 stirbt Adalbert Stifter dann nach längerer Krankheit. Es steht offen, ob er wirklich Selbstmord begangen hat oder nicht.
Weitere Werke:
- Brigitta (1842-44)
- das alte Siegel (1842-44)
- der Condor (1840)
- der Pförtner im Herrenhause (1851)
***** das Buch *****
Das Büchlein ist formal in 7 Kapitel gegliedert, die von der Überschrift...
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