Britax Römer King TS plus

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Britax Römer King TS plus

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Bedienung: Die Sitz-, Ruhe- und Schlafstellung ist mit einem Handgriff einstellbar. Die Schultergurte lassen sich in 7 Höhenstufen spielend leicht...
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1-6 von 15 Erfahrungsberichten    
> Alle 15 Britax Römer King TS plus Erfahrungsberichte anzeigen
Superkindersitz ...?oder Sharis Schreckensfahrt
Erfahrungsbericht von Sylviane über Britax Römer King TS plus
27.07.2005


Produktbewertung des Autors:   

Design: ausgezeichnet 
Handhabung/Komfort: gut 
Qualität/Verarbeitung: gut, keinerlei Mängel 

Pro: der Bezug ist top, Kinder sitzen gerne drin und auch bequem
Kontra: für mich schwieriges Einbauen, es kann zu unliebsamen Begebenheiten kommen

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Heute möchte ich mich mal wieder mit einem für Eltern nicht unwichtigen Thema befassen und zwar mit der Sicherheit im Auto.
Mein Mann und ich legen immer größten Wert darauf, dass unsere Kinder gut gesichert mit im Auto dabei sind. Das ist für die lange Urlaubsfahrt wie in diesem Jahr ins Emsland ebenso wichtig, wie für die kurze Einkaufsfahrt in den Ort, um die vergessenen Zutaten für den Kuchen noch schnell zu kaufen, oder einen der älteren Söhne zum Sport zu fahren. In einer 6 köpfigen Familie, wo zwei doch recht viel ältere Kinder vorhanden sind, ein Ehepartner im Schichtdienst arbeitet, heißt die Devise für die beiden Nachzügler eben: Immer dabei sein, wenn Mutter fährt.
Daher gibt es Tage, an denen ich mit meinen Zwillingen, die nun knapp zwei Jahre alt sind, mehrmals im Auto unterwegs bin. Wie leben sehr ländlich und daher bin ich aufs Auto angewiesen, denn der Busverkehr beschränkt sich auf die Schulzeit und wer Zwillinge hat, der kann sich sicher vorstellen, dass das Busfahren auch nicht so einfach von statten geht, wenn es ums Einladen eines großen Zwillingskinderwagen geht... Doch nun genug der Vorrede, es ist so wie es ist, ohne Auto geht hier in unseren Regionen im Norden Deutschlands kaum was und somit muss eben absolute Qualität im Kindersitz her.

Wie wir zu dem Sitz kamen:
Wir informierten uns über den Nachfolger als Kindersitz schon, als unsere Mädchen noch im Römer Babysafe mitfahren konnten. Wir suchten Internetseiten auf und wir besuchten Babyfachgeschäfte. Diese sind in unserer Region rar gesät und so mussten wir viele Touren zurücklegen und Fachgeschäfte in Itzehoe, Rendsburg, Neumünster, Husum und Heide aufsuchen. Es können sogar noch ein paar mehr gewesen sein. Doch diese waren die Hauptanlaufstellen im Problem Nachfolgekindersitz. Die Informationen waren unterschiedlich. Teils spärlich, teils wirklich gut. Doch in allem kristallisierte sich für meinen Mann und mich heraus, dass es nur einen Kindersitz für unsere Töchter geben könnte und das wäre der Britax Römer King TS plus.
Dieser hatte in Tests von Stiftung Warentest gut abgeschnitten und wurde uns eigentlich in allen Babyfachgeschäften wärmstens empfohlen. Somit stand es fest, dass es dieser Sitz werden sollte. Außerdem hatten wir auch einen Römer King vor Jahren für unseren zweiten Sohn gehabt, einen Vorläufer, der lange noch nicht so gut ausgestattet war, wie die heutigen, damalige Maßstäbe aber durchaus gut erfüllte. So hatte ich bei dem Namen Römer King einfach ein gutes Gefühl und die ersten Erfahrungen mit einem Sitz dieser Marke taten das ihre dazu.

Die Spezialfarbe:
Nun kam dann irgendwann die Frage der Farbe auf uns zu. Nun ist es bei Britax Römer King Sitzen so, dass es verschiedene Klassen an Bezügen gibt. Es gibt die herkömmlichen Bezüge, sage ich mal, die zwar gut und haltbar sind, aber die eben qualitativ nicht ganz so hochwertig sind. Das merkt man übrigens auch am Preis der Sitze. Dann gibt es die bessere Ausstattung und schließlich die Veloursausstattung, die dann ganz edel in ihrer Erscheinung ist. Diese hat dann natürlich auch einen entsprechenden Preis.
Im Internet wuselten mein Mann und ich dann oft auf den Webseiten dieser Firma herum, um uns für ein Modell des Kindersitzes zu entscheiden. Doch irgendwie fanden wir nicht das entsprechende. Vor allem ging uns eine Sache nicht aus dem Kopf. Wir hatten bei unseren Babysafes eine Sonderfarbe der IGKA-Gruppe erworben. Diese Gruppe ist ein Verband von Babyfachgeschäften, die zum Beispiel wie in unserem Fall mit Britax Römer zusammengearbeitet haben und einen Spezialbezugsstoff für Kindersitze entwickelt haben. Diese Sitze gibt es nur in Geschäften der IGEKA-Gruppe zu kaufen, nirgendwo sonst. Babyfachgeschäfte der Reihe "Happy Baby" (zum Beispiel in Rendsburg oder Itzehoe ansässig) gehören zu dieser Gruppe dazu. Da uns diese Sonderfarbe bei unseren ersten Kindersitzen für unsere Töchter schon so gut gefallen hatte, fragten wir in einem Happy Baby Fachgeschäft nach, ob wir auch den Römer King TS plus in dieser Farbe bekommen könnten. Und wir hatten Glück, es gab auch dieses Kindersitzmodell in der so genannten IGKA-Sonderfarbe.

Was hat es mit dem Bezug auf sich?
Dieser Bezug ist so ganz anders gearbeitet als die serienmäßigen Sitzbezüge. Er ist aus einem anderen Material hergestellt, das recht glatt ist und viel besser abwaschbar als der normalen Sitzbezüge. Von der Farbe her ist dieser Sitz in einem mittleren Blau gehalten und mit vielen kleinen Sternchen verziert. Mir gefällt er vom Design her ausgesprochen gut, da er nicht zu poppig gehalten ist und sich eben so auch leicht den Innenräumen eines Autos farblich anpasst. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass diese Sitze sich sowohl in meinem Golf mit blauen Schonbezügen gut ausmachen wie auch im Geländewagen meines Mannes, der in grau gehalten ist. Da sie einfach niedlich im Muster sind und nicht aufdringlich, passt sich der Sitz einfach an. Und ich denke auch, wenn man vielleicht wert darauf legt, ein Kind in einem Sitz zu haben, der vielleicht eher Jungen ansprechen würde oder andersherum eher Mädchen, ist dieser Sitz einfach neutral. Denn es passt meiner Meinung nach zu beiderlei Geschlecht.
Doch die Farbe ist nur ein zusätzlicher Pluspunkt. Das Material war eher das, was mich begeisterte. Nach zwei inzwischen schon so großen Kindern, die aus dem Autokindersitz herausgewachsen sind, habe ich da natürlich einiges an Erfahrungen sammeln dürfen. Die meisten Autokindersitze haben ein recht schwaches Gewebe in ihren Stoffen. Ich kann mich an unseren ersten Römer King erinnern, der nach einigen Jahren richtig durchgescheuert war an den Armlehnen und den mein Vater noch mit farblich passenden Flicken an den betroffenen Stellen versorgt hat, als mein Jüngster damals mit Sitz bei Oma und Opa in Urlaub war. Andersherum gab es bei vielen Sitzen auch das Problem des Reinigens. Sie sind zwar alle waschbar, das ist richtig, doch so ein normaler Stoffsitz ist da schnell ruiniert, wenn zum Beispiel mal ein Fleck reinkommt, der nicht mehr rausgeht. Die Wahrscheinlichkeit ist hier bei diesen Bezügen weniger gegeben. Es ist einfach eine recht glatte Oberfläche, die auch so gestaltet ist, dass man sie eher abwischen kann. Es ist ein Bezug, der einfach pflegeleicht ist und den Schmutz nicht so schnell annimmt.
Vor einigen Wochen hatten wir den ersten wirklich schweren Fall für den Bezug, als unserer Felicitas beim Autofahren schlecht wurde. Das war dann wirklich der Härtefall für den Sitz. Doch das Gröbste habe ich unterwegs noch saubermachen können und zu Hause wurde er dann gleich gewaschen und alle Flecken sind normal mit Wasser und einem milden Waschmittel (Aloe Vera von Frosch) rausgegangen.

Das Waschen:
Waschbar sind die Bezüge alle. Man kann sie per Hand waschen und darf sie NICHT in den Trockner geben und auch nicht schleudern.
Daher sollte man beim Waschen schon einkalkulieren, dass man einige Tage KEINEN Sitz im Auto hat. Denn sie brauchen ihre Zeit zum Trocknen.
Die Sitze haben an ihrer Unterseite ein weiches weißes Flies, das eben auch richtig wieder mit durchtrocknen muss und das dauert seine Zeit. Und man kann ein Kleinkind ja nicht in einen klammen Sitz stecken. Also bitte beachten, wenn man den Sitzbezug wäscht.
Zum Waschen muss man den Sitz auseinander nehmen. Das ist relativ umständlich, kann aber leider noch versehentlich umständlicher gemacht werden, wenn man zuviel auseinandernimmt, wie es uns passierte. Im Grunde muss man nur den Gurtapparat abbauen, dann den Bezug abziehen und ein Zwischenstück, das sich im Kopfbereich befindet. Dann kann man alles waschen, gut trocknen und wieder zusammensetzen.
Wenn man dann den Sitz so nackt vor sich stehen hat, stellt man interessanter weise fest, dass viel Styropor am Sitz angebaut ist. So besteht die Polsterung im Kopfbereich daraus und darunter befindet sich dann so gesehen das Skelett aus Kunststoff, das dem Sitz die Form gibt.
Der ganze Mechanismus des Sitzes ist erstaunlich, wenn man ihn mal so offen dargelegt sieht und ich frage mich immer wieder, wie man sich so etwas ausdenken und austüfteln kann.
Jedenfalls sollte man den Sitz beim Auseinandernehmen nicht zu hart rannehmen, damit beim Styropor nichts bricht und sich vor allem das WIE merken, damit man ihn problemlos wieder zusammenbringt. Da wir Zwillinge haben und dementsprechend zwei Sitze, war mein Mann beim zweiten Sitz auch schon einiges schneller als beim ersten. Und so wild war es dann im Nachhinein auch nicht mehr, wenn man erst einmal wusste wie.

Nutzung:
Diese Sitze sind meist ständig im Auto meines Mannes eingebaut. Da er Schichtgänger ist, fahren wir einkaufen zu den Zeiten, wo er frei hat und nutzen dann unseren großen Wagen. Mein Auto ist als "Notfallauto" eingestuft, wenn der Geländewagen mal nicht da ist und ich dringlich weg muss.
Daher sind die Sitze in der Regel im Auto meines Mannes und man muss sich nicht immer mit dem Einbauen herumschlagen. Das Einbauen ist mein persönlicher Schwachpunkt. Da bin ich immer froh, wenn ich mich davor drücken kann. Ich gebe zu, im Babyfachgeschäft, wenn die Verkäuferin es einem am Modellsitz vorführt, sieht es so einfach aus. Dieser Sitz wird so befestigt, dass man den Dreipunktgurt praktisch durch das Innere des Sitzes führt. Dazu klappt man den vorderen Sitzbereich nach vorne, was durch einen Hebel gesichert ist und dann führt man den Gurt hinter der Sitzfläche, also praktisch der Mitte des Sitzes durch. Die Rückenlehne des Sitzes selbst, steht dabei schon fest an der Rückwand des Sitzes. Dann gibt man den Gurt durch eine dafür vorgesehene Führung an der Seite des Sitzes und klickt ihn auf der anderen Seite im Sicherheitsapparat ein. Dann kann man die Sitzfläche wieder zurückklappen und der Sitz rastet ein. Es empfiehlt sich noch einmal kräftig am Sitz zu rütteln, ob auch alles richtig fest ist und dann kann man das Kind einsteigen lassen.

Sicherung des Kindes:
Der Sitz ist in Fahrtrichtung eingebaut, so kann das Kind besseren Kontakt zu den Eltern, die in der Regel vorne sitzen aufnehmen.
Das Kind wird mit einem verstellbaren Hosenträgergurt im Kindersitz gesichert. Meiner Ansicht nach sind diese Sitze mit dem eigenen Gurtsystem die sichersten. Wenn es dann auch noch ein Hosenträgergurt ist, kann man schon fast nicht mehr sicherer sitzen.
Der Gurt lässt sich leicht über die Schultern des Kindes führen, dann in der Mitte so gesehen zwischen den Beinchen des Kindes wieder zusammenführen und dann in die dafür vorgesehene Schnalle stecken. Dort rastet er gut ein.
Das Kind kann den Gurt aber nicht von alleine öffnen, selbst wenn es während der Fahrt mit dem Gurt spielt, da doch eine gewisse Kraft dazu gehört, um den Gurt zum Ausschnappen zu bringen.
Die Hosenträgergurte sind noch mit Polstern ausgestattet, damit das Kind es schön weich hat und sich nicht am Sicherheitsgurt verletzt.

Weiteres:
Der Sitz kann noch in eine etwas liegendere Position gebracht werden, in dem man einfach am unteren Sitzteil zieht oder es entsprechend andersherum in die andere Position schiebt. Das geht recht einfach und ich kann dazu sagen, dass es meine Kinder, sollten sie beim Fahren eingeschlafen sein, auch nicht stört, wenn man sie so in eine angenehmere Position bringt. Sie schlafen weiter, liegen aber deutlich bequemer.

Ab welchem Alter?
Diese Sitze sind ab einem Gewicht von 9kg zugelassen. Nun kommt es immer auf die körperliche Verfassung eines Kindes an, wann es dieses Gewicht erreicht hat. So kann man schwer von einem bestimmten Alter sprechen. Meine Kinder fahren nun in etwa damit seit November 2004.
Diese Sitze sind zugelassen bis zu einem Gewicht von 18 kg oder auch anders ausgedrückt bis zu einem Alter von etwa 4 Jahren. Das sind natürlich nur Anhaltspunkte. In erster Linie kommt es auf das Gewicht an. Wenn ein Kind nun sehr klein und schmächtig ist, kann es deutlich länger in dem Sitz bleiben als ein kräftiges, schweres Kind. Danach muss man sich dann wieder nach einem neuen Autokindersitz umsehen.

Erfahrungen:
Ich muss sagen, meine Erfahrungen mit dem Autokindersitz sind durchwachsen. Ich habe Tage, an denen lobe ich den Sitz über den grünen Klee, an anderen verwünsche ich ihn.
Ich habe das Gefühl, dass meine Töchter in diesem Sitz gut gesichert sind. Dennoch hatte ich vor einiger Zeit eine unschöne Panne mit einem der beiden Sitze, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Ich habe keine Ahnung, woran es gelegen hat, aber es macht mich nachdenklich.
Mein Mann und ich waren mit beiden Autos bei meiner Mutter, um die Werkstatt meines verstorbenen Vaters aufzulösen. Somit musste unser großes Auto zum Lastwagen mutieren und alle Geräte und Werkzeuge meines Vaters aufnehmen, damit sie in den Besitz meines Mannes übergehen konnten. Daher mussten die Zwillinge bei mir im Golf mitfahren. Mein Mann selbst baute die Kindersitze ein, da ich ja wie gesagt, meine kleinen Schwierigkeiten damit habe. So dachte ich auch, dass alles in bester Ordnung wäre und fuhr mit meinen kleinen Schätzen an Bord los. Nun musste ich auf Grund der Straßenlage abrupt bremsen. Das ist eine Sache, die man ja öfter mal erlebt und noch nie gab es dabei ein Problem, bis eben jetzt. Denn kaum bremste ich etwas schärfer als normal, hörte ich von hinten ein Schreien meiner Tochter Shari. Entsetzt drehte ich mich um und sah, dass meine Tochter praktisch im Kindersitz hing. Was war passiert?
Durch das Bremsen hatte sich aus irgendwelchen Gründen der Mechanismus gelöst, der die Sitzfläche an der Rückenlehne hielt. Der Sitz war aufgeklappt wie in der Situation des Befestigens. Der Befestigungsgurt saß straff und fest, lediglich der Sitz war nach vorne geklappt mit der schreienden Shari darinnen. Sie war mit den Hosenträgergurten auch gut gesichert, nur hatte sie furchtbare Angst, weil sie ja praktisch mit dem Sitzteil nach vorne geschossen war. Und ich muss sagen, ich hatte auch ganz flaue Knie, als ich meine Kleine dort so hängen sah und verfluchte den Kindersitz in dieser Sekunde mal wieder. Denn das konnte einem mit den älteren Modellen nicht passieren, wo die Befestigung einfach hinter dem Sitz durchgeführt wurde und nicht mittendrin, so dass da Kind mit dem Vorderteil des Sitzes aufklappen konnte. Ich fuhr sofort an die Seite und befreite meine kleine Tochter aus der misslichen Lage. Nachher erzählte ich meinem Mann von dem Vorfall, der mit unserem anderen Auto bereits auch an die Seite gefahren war und auf mich wartete. Er kontrollierte darauf hin den Sitz noch einmal und kann sich bis heute nicht erklären wie das passieren konnte. Entweder hat er doch tatsächlich einen flüchtigen Fehler beim Einbau gemacht oder mit dem Einschnappen des Sitzes hat etwas nicht gestimmt. Seither kontrollieren wir doppelt, ob de Sitz auch richtig sitzt bevor eine unserer Töchter in den Sitz kommt und ich bin sehr froh, wenn wir ihn nicht von einem Auto ins andere wechseln müssen. Denn ich hoffe mal, dass es tatsächlich ein Einbaufehler war und sich das beim Halten des Sitzes in ein und demselben Fahrzeug nicht wiederholt.
Wie gesagt, das ist einmal vorgekommen. Einmal zuviel für meinen Geschmack und auch dem der kleinen Shari.

Ansonsten sind es bei mir eben immer wieder die Einbauprobleme. Dazu kommt dann noch, dass der Sitz unheimlich schwer ist und ich ihn ehrlich gesagt, sehr ungern durch die Gegend trage, wenn wir mal das Fahrzeug wechseln.

Für wen geeignet?
Auf Grund meiner persönlichen Schwierigkeiten beim Einbauen würde ich den Sitz eher Leuten empfehlen, die ihn seltener aus dem Auto ausbauen. Wer ständig das Fahrzeug wechseln muss, wird irgendwann sicherlich den Groll auf den Sitz bekommen. Denn wenn man Pech hat, rastet der Sitz beim Vorklappen schlecht ein und dann kann man zwischen den beiden Sitzteilen schwer nur mit dem Gurt hantieren. Nun kommt bei mir vielleicht noch das Handicap dazu, dass ich recht klein bin und unser Geländewagen nun einmal sehr hoch, da habe ich schon zu kämpfen mit dem Kindersitzeinbau. Das spielt sicherlich zusammen. Ich erinnere mich an eine Szene, wo ich Regen versucht habe, die Sitze einzubauen.... Das Ende vom Lied war, ich wart naß bis auf die Haut und die Sitze immer noch nicht im Auto. Da habe ich am Ende mein eigenes Auto mit unseren "Reservesitzen" genommen, die wir zu dem Zeitpunkt zum Glück hatten und konnte so meinen Termin mit den Kindern noch wahr nehmen.
Also, meiner Meinung nach, am besten einbauen und so lange wie möglich drin lassen.

Akzeptanz der Kinder?
Felicitas und Shari lieben ihren Kindersitz. Sie sitzen darinnen sehr schön hoch und können so gut aus dem Fenster sehen. Ebenso gefällt ihnen das Sitzen in Fahrtrichtung und das damit erleichterte Kommunizieren mit den Eltern im vorderen Teil des Autos.
Die Sitze sind recht bequem und erleichtern ihnen auch das Einschlummern. Auf mich wirken sie immer leicht wie kleine Ohrensessel, so gemütlich.

Kaufort:
Autokindersitze mit genau dieser Farbe gibt es ausschließlich in Geschäften der IGEKA-Gruppe.
Ich habe meinen bei Happy Baby in Itzehoe erworben.

Preis:
Auf meiner Suche nach diesen Kindersitzen habe ich gemerkt, dass die Preise da variieren können. Die IGEKA-Sonderfarbe ist schon mal grundsätzlich etwas teurer als das mittlere normale Modell. Aber an den Preis eines Velourssitzes reicht es noch nicht ganz heran.
Ich habe für meine beiden Sitze übrigens noch einen Zwillingsrabatt bekommen, den man eingeräumt bekommen kann (allerdings meistens erst, wenn man danach fragt, wenn man Mehrlingseltern ist). So habe ich pro Sitz um die 180 Euro gegeben.

Fazit:
Ich weiß nicht so recht, wie ich mich entscheiden soll, mit meiner Empfehlung. Mein Mann ist mit den Sitzen voll und ganz zufrieden und würde ihnen glatt alle Sternchen geben. Ich sehe das jedoch nicht ganz so. Mich bedrücken meine Schwierigkeiten beim Einbauen der Sitze und ich weiß nicht, ob man es ganz dem Auto und mir zuschreiben soll, oder ob es nicht doch an der Konstruktion dieser Sitze liegt.....
Der Vorfall mit Shari hat mich sehr erschreckt und auch meine kleine Tochter. So etwas darf eigentlich nicht passieren und auch das lässt mich nicht ganz so von dem Sitz schwärmen. Da sollte doch schon irgendwo eine Sicherheitsgarantie gegeben sein, dass sich der Sitz nur zurückklappen lässt, wenn er auch richtig einrastet oder etwas ähnliches, dass so eine Sache mit einem Kind im Sitz nicht passieren kann. Schließlich werden doch immer alle erdenklichen Fälle mit Dummys getestet.
Von daher denke ich mal, dass ich eine Empfehlung ausspreche, aber wie gesagt in erster Linie für Menschen, die den Sitz wenig hin und herbauen. Die Bezüge sind top, die Kinder sitzen gemütlich drin und der Preis geht auch in Ordnung. Ich ziehe allerdings zwei Sterne ab und gebe daher eine mittlere Bewertung ab nach all dem, was ich damit schon erlebt habe.

   
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Haupteigenschaften

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Hersteller: Britax, Römer

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