Brokatbarbe

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Brokatbarbe - Der etwas andere Messingbarbe

4  08.06.2003

Pro:
sehr neugirieg und überhaupt nicht scheu

Kontra:
werden aggressiv bei hohem beseatz

Empfehlenswert: Ja 

Sluga

Über sich:

Mitglied seit:08.06.2003

Erfahrungsberichte:10

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 21 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Allgemein :

Bezeichnung : Puntius semifasciolatus
Vorkommen : Vietnam bis Südostchina
pH-Wert: 5 - 6
Wasserhärte: n/a
Temperatur : 20 - 24° C
Becken : ab 80 cm
Haltung : 4 bis 6 Tiere
Grösse : bis zu 10 cm

Haltung und Verhalten :

Beim Brokatbarben handelt es sich eigentlich um eine Zuchtform der Messingbarbe. Beim Kauf erhält man fast ausschliesslich Jungfische die eine grösse von ca. 3 cm haben. Die Fische werden dann vielleicht in Becken von 60 cm gehalten. Dies ist jedoch Tierquälerei da der Brokatbarbe eine Länge von bis zu 10 cm erreichen kann. Daher ist ein Becken von mindestens 80 cm das minimum für die Haltung. Das Becken sollte nicht dunkel gestaltet sein da die Fische eher helle Becken bevorzugen. Die Fische sollen ebenfalls sehr neugirieg sein, beim Putzen zupfen sie gerne an der Hand, neue Pflanzen werden gerne angeknabbert und sie beobachten auch was ausserhalb des Aquariums passiert. Aggressiv werden diese Fische wen der Besatz zu hoch ist, die zupfen dann beispielsweise an den Flossen anderer Fische.


Futter :

Besonders wählerisch ist der Fische nicht da er fast alles was der Handel anbietet auch annimmt. Vom Frost über Leben bis zum Flockenfutter ist alles möglich. Das Futter sollte ebenfalls genügend Pflanzenanteile beinhalten.

Geschlechtsunterschiede :
Die Weibchen sind deutlich fülliger als die dünneren Männchen.

Ersteinführung :

Dazu kann ich leider nichts sagen, da es sich um eine Zuchtform der Messingbarbe handelt, man sollte daher etwas im Bereich Messingbarbe nachforschen.

Fortpflanzung :

Als erstes ist sicherlich zu sagen das die Eltern starke Laichräuber sind. Am besten laichen die Fische im Pflanzendickicht wie beispielsweise Javamoos. Die Eltern betrieben ebenfalls keine Brutpflege. Man sollte die Jungfische am besten in einem seperaten Becken aufziehen. Als Futter eignet sich Handelsübliche Jungfischfutter sowie Artemia - Nauplien.

Vergesellschaftung :

Bei der Vergesellschaftung sollte es keine Probleme geben. Jedoch sollte das Becken nicht zu dicht besetzt sein weil die Fische dann an den Flossen anderer Fische knabbern.

Fazit :

Man sollte sich bewusst sein, das die Fische bis zu 10 cm gross werden können. Daher sollte man sie nicht in zu kleinen Becken halten. Die Fische sind sehr neugirieg und toben gerne im Aquarium. Der Preis der Fische im Handel von ca. 2 Euro ist ebenfalls akzeptabel. Der Schwarm sollte 4 bis 6 Fische betragen. Wen das Becken zu dicht bepflanzt ist, werden die Fische anderen gegenüber aggressiv.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
light

light

08.06.2003 20:41

Mag immer noch keinen Fisch - lg light

drunken_eagle

drunken_eagle

08.06.2003 20:24

wir haben in unserem teich nur goldfische

archon66

archon66

08.06.2003 20:08

Wieder verdammt gut (hast aber jetzt etwas nachgelassen)

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