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Broken Music "zerbrochene Musik" ist die ausgesprochene Empfindung seiner Großmutter Agnes, immer wenn sie ihren Enkel Gordon Sumner (Sting), an seinem Klavier mehr schlecht als recht spielen hört.
Diese ausgesprochene Empfindung nimmt Sting zum Titel für seine Autobiographie, die sich ... Bericht lesen
Broken Music. - Sting
"I had no interest in writing a traditional autobiography", claims musician, actor and ... mehr
environmental campaigner Sting in Broken Music. It is, as he says, a book that explores "specific moments" of his life, mainly his upbringing in Tyneside (unavoidably part Hovis ad and part Whatever Happened to the Likely Lads) and the years he spent paying his musical dues in numerous bingo-hall jazz combos and Last Exit--a group he fronted prior to the Police and which Sounds magazine "Picked to Click in 76". So, nothing on tantric sex, those embezzled millions or, for that matter, a great deal on the Police. This is a slight pity as you're left yearning for a smidgen less about the chicken-in-a-basket gig circuit and a bit more about the quibbles over royalties that he hints led to the multi-platinum trio's "ultimate demise", or the battle with Virgin publishing to regain copyrights, or an aside on "Message in a Bottle" storming the charts. Something for the second volume, perhaps. Still, this being Sting, the book does open with the singer and his second wife Trudie Styler hunkered down in the Brazilian jungle imbibing mind-bending Ayahuasca in an Indian ritual. The drug awakened memories of his childhood and forced him to think about his recently deceased parents, thus kicking off the whole autobiographical endeavour. (Proust had to make do with a soggy Madeleine.) His relationship with his milkman dad Ernie and mum Audrey and their unhappy marriage provide the real backbone to the tale of how Gordon Sumner evolved into Sting, and he writes thoughtfully and honestly about the strengths and failings of his parents and himself. One for the fans, perhaps, but it does offer a chance to discover sides of the songwriter usually obscured by the glare of celebrity. --Travis Elborough
merkwürdigen Namen. "Haben Sie's nicht 'ne Nummer kleiner?", würde meine Oma fragen. Dann fiele es nämlich ein wenig leichter, die Lebenserinnerungen des Gordon Matthew Sumner (Jahrgang 1951), auch genannt Sting, mit Nachdruck zu loben. Sie sind wirklich bemerkenswert und haben durchaus literarische Qualitäten. Aber sensationell? Sensationell ist bestenfalls die Randnotiz, dass der Vater des Police-Drummers Stewart Copeland CIA-Mann war und 1947 beim Fund der Qumran-Rollen seine Finger im Spiel gehabt haben soll. Vielleicht ist es im Jahre eins nach Effenberg und Bohlen ja schon eine Sensation, wenn jemand ohne Beschimpfungen und Beleidigungen auskommt, sich lieber an die eigene Nase fasst und -- ganz einfach etwas zu sagen hat. Die erklärte Absicht des ehemaligen Police-Sängers ist es, "aus der grauen Prosa meines Lebens eine Art transzendentes Gedicht zu schaffen." Diesen blumigen Satz darf man durchaus programmatisch verstehen: Es sind nicht so sehr die nach außen hin sichtbaren Highlights von Stings Karriere, die in Broken Music eine Rolle spielen, sondern die persönlich entscheidenden Momente: Wie der kleine Junge aus Wallsend, Tyneside, im Morgengrauen mit dem schweigsamen Vater Milch ausfährt, wie er die eigene Mutter in flagranti mit ihrem Liebhaber erwischt, wie er sich beim wunderlichen Musikalienhändler Mr. Braidford herumtreibt. Und wie die Großmutter dem halbwüchsigen Klimperer fragt, ob er mal was anderes spielen könne als immer diese... diese broken music. Es ist der Englischlehrer Mr. McGough, der in Gordon die Liebe zur Literatur weckt (und möglicherweise Schuld daran ist, dass dieser sich zeitweilig selbst als Lehrer versucht). Und der längst vergessene Posaunist und Namensvetter Gordon Solomon von den Phoenix Jazzmen, der ihm 1972 wegen seines schwarz-gelben Pullovers den Namen Sting ("Stachel", "Stich") verpasst. Es sind unbekannt gebliebene Musiker-Kollegen wie Gerry Richardson und Ronnie Pearson, denen Sting mit seiner Autobiografie eine Legende setzt. Es sind professionelle Pannen und persönliche Niederlagen, die aus dem Nebenerwerbs-Jazzer Gordon Sumner den Weltstar Sting machen. Mit der Gründung von The Police und dem Welthit "Roxanne" im Jahre 1978 enden die Memoiren. Die entscheidenden Dinge des Lebens spielen sich nicht immer im Rampenlicht ab. Fazit: Man muss kein Sting-Fan zu sein, um Vergnügen an diesem Buch zu finden. Broken Music ist spannend geschrieben, stilistisch elegant und menschlich berührend. Mit anderen Worten: Ein prima Geschenk! --Axel Henrici
merkwürdigen Namen. "Haben Sie's nicht 'ne Nummer kleiner?", würde meine Oma fragen. Dann fiele es nämlich ein wenig leichter, die Lebenserinnerungen des Gordon Matthew Sumner (Jahrgang 1951), auch genannt Sting, mit Nachdruck zu loben. Sie sind wirklich bemerkenswert und haben durchaus literarische Qualitäten. Aber sensationell? Sensationell ist bestenfalls die Randnotiz, dass der Vater des Police-Drummers Stewart Copeland CIA-Mann war und 1947 beim Fund der Qumran-Rollen seine Finger im Spiel gehabt haben soll. Vielleicht ist es im Jahre eins nach Effenberg und Bohlen ja schon eine Sensation, wenn jemand ohne Beschimpfungen und Beleidigungen auskommt, sich lieber an die eigene Nase fasst und -- ganz einfach etwas zu sagen hat. Die erklärte Absicht des ehemaligen Police-Sängers ist es, "aus der grauen Prosa meines Lebens eine Art transzendentes Gedicht zu schaffen." Diesen blumigen Satz darf man durchaus programmatisch verstehen: Es sind nicht so sehr die nach außen hin sichtbaren Highlights von Stings Karriere, die in Broken Music eine Rolle spielen, sondern die persönlich entscheidenden Momente: Wie der kleine Junge aus Wallsend, Tyneside, im Morgengrauen mit dem schweigsamen Vater Milch ausfährt, wie er die eigene Mutter in flagranti mit ihrem Liebhaber erwischt, wie er sich beim wunderlichen Musikalienhändler Mr. Braidford herumtreibt. Und wie die Großmutter dem halbwüchsigen Klimperer fragt, ob er mal was anderes spielen könne als immer diese... diese broken music. Es ist der Englischlehrer Mr. McGough, der in Gordon die Liebe zur Literatur weckt (und möglicherweise Schuld daran ist, dass dieser sich zeitweilig selbst als Lehrer versucht). Und der längst vergessene Posaunist und Namensvetter Gordon Solomon von den Phoenix Jazzmen, der ihm 1972 wegen seines schwarz-gelben Pullovers den Namen Sting ("Stachel", "Stich") verpasst. Es sind unbekannt gebliebene Musiker-Kollegen wie Gerry Richardson und Ronnie Pearson, denen Sting mit seiner Autobiografie eine Legende setzt. Es sind professionelle Pannen und persönliche Niederlagen, die aus dem Nebenerwerbs-Jazzer Gordon Sumner den Weltstar Sting machen. Mit der Gründung von The Police und dem Welthit "Roxanne" im Jahre 1978 enden die Memoiren. Die entscheidenden Dinge des Lebens spielen sich nicht immer im Rampenlicht ab. Fazit: Man muss kein Sting-Fan zu sein, um Vergnügen an diesem Buch zu finden. Broken Music ist spannend geschrieben, stilistisch elegant und menschlich berührend. Mit anderen Worten: Ein prima Geschenk! --Axel Henrici
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Erfahrungsbericht von younis2 über Broken Music / Sting 22. Juli 2007
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
sehr anspruchsvoll
Stil:
neutral
Unterhaltungswert:
hoch
Wie ergreifend ist die Story?
ergreifend
Informationsgehalt:
informativ
Aufmachung:
ok
Pro:
ein Buch um seine eigene Umwelt für eine kurze Zeit vergessen zu können
Kontra:
- -
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Auch wenn ich selber kein begeisterter Fan von Sting war und bin, gefiel mir und begeisterte mich seine Musik mir über die Jahre hinweg sehr. Sowohl in der Zeit während Police, als auch während seiner Solokarriere. Gute Musik mit guten Texten verstand und versteht Sting immer zu schreiben und sehr gut zu performen. Gar keine Frage. Auf meiner Suche nach neuen und alten CD's von Sting, bin ich in einem Antiquariat in die Kategorie "Bücher" entgleist, und stand eines Tages vor seiner Biographie, die ich letztendlich für 5 Euro erstanden habe. Ein Hardcover mit 376 voller Spannung beschriebenen Seiten und einer unspektakulärem Hülle. Die Vorderseite ziert Sting als kleiner Junge und die Rückseite als reifer Mann.
Sting steht für den Stachel in seines Vaters Auge. Die "Konkurrenz um die Gunst zu seiner gutaussehenden Mutter mit den blonden Haaren, den langen Beinen und der guten Figur, wie Sting selbst, sie in seinem Buch beschrieben hat.
Broken Music "zerbrochene Musik" ist die ausgesprochene Empfindung seiner Großmutter Agnes, immer wenn sie ihren Enkel Gordon Sumner (Sting), an seinem Klavier mehr schlecht als recht spielen hört. Diese ausgesprochene Empfindung nimmt Sting zum Titel für seine Autobiographie, die sich sehr flüssig lesen lässt und mit der sehr schönen Umschreibungen des Geschehens um sein Leben, im familiären und beruflichen Sinne. Eine Autobiographie, in der ich meine Umwelt vergaß und das Gefühl bekam, mitten in Stings Leben erschienen zu sein, ihn zu sehen und in all seinen Lebensstationen begleiten zu können.
In der Ich-Form beginnt Sting mit einem einem Besuch in einer kirchlichen Gemeinde Brasiliens mit dem Namen Ayahuasca, an, in dem als Teilnehmer vorwiegend Akademiker wie Lehrer, Rechtsanwälte, IT-Programmierer teilnehmen und unter den Einfluß eines hypnotisierenden Getränkes, Sting gedanklich eine Zeitreise in seine eigene Vergangenheit nimmt.
Die Beerdigungen seiner Eltern die in kurzer Zeit aufeinander starben hat Sting sehr mitgenommen aber er konnte an beiden Beerdigungen nicht teilnehmen. Was uns komisch und eventuell sehr befremdet erscheint, bedeutet keine Respektlosigkeit von Sting gegenüber seinen Eltern. Seine Liebe gegenüber seiner Eltern ist so groß dass er beider Beerdigungen nicht verkraftet und er deshalb beider fernblieb. Seine Mutter starb mit 53 an Brustkrebs und sein Vater folgte ihr kurze Zeit darauf mit 57, an gebrochenem Herzen. Seine erste Erinnerung ist an seine Mutter ist, sie sitzend am Klavier zu sehen und ihre Füsse die Pedale im Rhythmus des Tangos treten. Sein Vater sang dazu "Goodnight Irene". Von da an werden die Stationen in seinem Leben ausführlich beschrieben. Wie seine Kindheit in seinem Elternhaus in der nähe der Schiffswerft, seine mit Humor beschriebene Schulzeit in der St. Columbia Grundschule in der er den Kathehismus besuchen musste, seinen Freund Tommy traf und sich dann im Laufe der Jahre von ihm entfremdete. Er half seinem Vater im Milchladen aus und mit Hilfe seiner Mutter lernte er seinen ersten Tanz, den Chive. Als Jugendlicher besucht er neben der höheren Schule, deren Lehrinhalte er wegen der Musik völlig vernachlässigte, Live Konzerte, auch ohne Wissen seiner Eltern. Die Beatles beeindruckten ihn damals sehr und mit seinen Bands sang er ihre Lieder nach. In der Zeit während des Colleges nimmt Stings Leben die endgültige Wendung in die musikalische Laufbahn ein. Trotz einigen Jobs auf Baustellen, Studium im Lehramt und Arbeitsstelle beim Finanzamt, versucht er sich in verschiedenen Bands und als Solosänger. Sting beschreibt seine Zeit bei Police, die gemeinsamen Erfolge und die Erfolge als Solokünstler nach Police. Dazwischen stellt er seine Familie vor, die er sehr liebt und ihm wichtig ist. Er beschreibt seine Eltern und Großeltern wie er das gemeinsame Leben während seiner Kindheit empfunden hat und wie sie sein Leben geprägt haben. Seine Eltern, wie sie sich kennengelernt haben und die Höhen und Tiefen ihrer gemeinsamen Ehejahre. Aus dieser Ehe stammen Sting und sein jüngerer Bruder. Seine Großeltern, die Akkordeon, Klavier, Gitarre spielten. Durch seine Familie war die Musik in Sting's Kindheit ein wichtiger Bestandteil, mit der er und sein Bruder aufgewachsen sind. In der Zeit als Musiker beschrieb er auch seine Freundinnen, seine jetzige Ehefrau...
... und das Ende seine Autobiographie ist für mich genauso offen, wie für alle die sie nicht gelesen haben.
Angaben zum Buch ISBN 3-10-02151-4 www.fischerverlage.de www.sting-bro in Stings Autobiographie nach Familienphotos sucht, wird genauso wie ich, enttäuscht sein. Keine Fotos vorzufinden hat mich ziemlich enttäuscht, abe rich respektiere es. Dafür hat mir seine flüssige Erzählweise sehr gzt gefallen und inkl. einiger Pausen habe ich das Buch in gut vier Stunden zu Ende gelesen. Seine Biographie hat mir sehr gefallen und mich gefesselt, auch wenn ich kein eingefleischter Stingfan bin, seine Musik aber trotzdem sehr gerne höre. Das Buch kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen.
Pro: Interessante, toll geschriebene Autobiographie... Kontra: das sich manchmal ein wenig verfährt...
mit dieser Feststellung hat die Frau von Gordon Matthew Sumner gar nicht mal so unrecht.
Der Mann, welcher unter dem Namen "Sting"wohl besser bekannt ist - entzückt uns dieses Jahr mit seiner Autobiographie.
Auf etwas weniger als 400 Seiten erzählt das ehemalige Police-Mastermind seine Lebensgeschichte von der Kindheit bis zum Vorabend seines ersten großen Police-Erfolges - dabei verzichtet er, wie viele seiner Kollegen auf stichpunktartige Abhandlungen ... ...gut im Gedächtnis geblieben sind.
Doch beginnt die Geschichte im brasilianischen Urwald - wo Sting gemeinsam mit seiner Frau einer Seance beiwohnt in welcher er Zeuge der urtümlichen Kraft des Ayahuasca wird. Einem brasilianischen Lianengewächs - das richtig zubereitet zur Psychodroge wird - dabei aber gänzlich befreiend wirkt, was Sting am Ende nur bejahen kann - und damit uns auch in seine Vergangenheit entführt.
Eine Vergangenheit im tristen ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: nette Kindheits-und Jugendgeschichten Kontra: das Buch ist einfach langweilig
...danke...
Sorry Sting da hör ick lieber deine Musike... ~ Fakten
Autor: Sting
Titel: Broken Music
Verlag: Fischer 2003
ISBN: 3596162491
Preis: 19,90 €
Seiten: 360
Liebe Grüße
Anne
PS: Zum Glück hab ich das Buch nur geliehen - wär schade um die 20 € gewesen... ...
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Pro: gefühlvolle und intesionsreiche Biographie Kontra: etwas verwirren, wenn er über Fachbegriffe der Musik erzählt
das Buch "Broken Musik" beschreibt sehr detaiiert das Leben des Musikers Sting und sein Weg zum Erfolg. Sting beschreibt dies aus seiner Sicht der Dinge. Jedoch nicht nur wie es zum Rum kam, sondern auch sein Privatleben, wie es sich in den Jahren verändert hat, das Verhältniss zu seinen Eltern und seine Gefühle als diese starben.
Das Buch beginnt eigentlich sehr ungewöhnlich und man muss sich erst einmal dran gewöhnen, da er sofort in eine faszinierende ... ...Erst nach und nach beschreibt er seine Gefühle und Wünsche als kleiner Junge, wie er mit seinem Vater Milch ausgetragen hat. Ich bin sehr beeindruckt von diesem Buch , jerdoch will ich nicht gleich alles vorwegnehmen. Dafür ist dieses Buch viel zuspannen. Man möchte gar nicht aufhören zu lesen, da man immer denkt, na... jetzt aber muss er doch Erflog haben. Man kann sich gar nicht vorstelllen, in wie vielen bands er vorher schon gespielt hat und ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Niveau:
Stil:
Unterhaltungswert:
Wie ergreifend ist die ...
Informationsgehalt:
Aufmachung:
hilfreich
08.07.2004
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