Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
witzig wie immer; Herzschmerz; Freuden des Urlaubs mit Familie; spannendes Pferderennen |
| Kontra: |
nix |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Hallo Ihr Lieben,
wie versprochen kommt hier der nächste Bericht aus der Falco-Serie von Lindsey Davis.
Die Einzelheiten zur Autorin und die Details über die Falco-Serie hatte ich alle schon im Bericht zu "Die Silberschweine" erwähnt. Ich möchte den Bericht nun nicht unnötig in die Länge ziehen, indem ich das alles hier wieder aufführe, darum möchte ich alle Interessierten bitten, diese Dinge in dem vorherigen Bericht nachzulesen.
Auch die Hauptfiguren werde ich nicht noch einmal beschreiben.
Das Buch
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Das zweite Buch in der Serie heißt nun "Bronzeschatten". Ich habe wieder die englische Version gelesen, die da heißt "Shadows in Bronce". Das Werk hat ganze 452 Seiten, ist am 7. September 2000 im arrow-Verlag erschienen und ist bei amazon.de ab 10,91 € erhältlich.
Inhalt
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Das Buch hat wieder ein paar Karten zu bieten - eine von Rom und eine von Italien um 70 n. Chr.
Außerdem werden wieder die auftretenden Personen aufgelistet und mehr oder weniger nett umschrieben.
Story
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Nachdem Falco in "Die Silberschweine" mit der Senatorentochter Helena Justina angebändelt und sie auch erfolgreich in sein Bett gelockt hat (oder umgedreht), herrscht nun erst einmal Funkstille zwischen den beiden. Der Standesunterschied (Falco ist gesellschaftlich 2 Ränge unter Helena angesiedelt), macht besonders Falco schwer zu schaffen. Er ist sich nicht sicher, ob er diese Frau lieber vergessen oder doch den Kontakt aufrecht erhalten soll. Da der Türsteher im Haus von Helena's Vater immer behauptet, die Dame wäre aus, erledigt sich das aber eher von selbst.
Zwischenzeitlich wird Falco beauftragt, die inzwischen verdammt eklig aussehende Leiche von Helena's Onkel zu beseitigen, der in eine Verschwörung gegen Kaiser Vespasian verwickelt war. Nachdem die Aufgabe erledigt ist, wird Falco vom Kaiser nach Süditalien geschickt, um dort einen weiteren Verschwörer ausfindig zu machen, um diesem nahe Rom einen Posten als Priester anzubieten. Gleichzeitig versucht sich Anacrites, der Oberspion aus dem kaiserlichen Palast, an einer ähnlichen Aufgabe in der Bucht von Neapolis - allerdings erfolglos. Folglich wird Falco nun auf Anacrites' Aufgabe angesetzt - und fährt mit Petro's Familie nach Oplontis.
Petro's Familie sind: seine Frau Arria Silvia (Falco hat etwas Angst vor ihr) und die drei kleinen Töchter. Außerdem wird die Reisegesellschaft von einer Tochter von Nachbarn der Familie (Ollia) und Falco's Neffen Larius begleitet. Ollia soll sich als Kindermädchen nützlich machen und Larius wurde einfach seiner Mutter lästig.
Nachdem Falco die ganze Baggage nach Oplontis befördert hat, ohne auch nur Petro davon zu erzählen, daß er beruflich unterwegs ist und die Gruppe nur als Tarnung benutzt, macht er Hausbesuche als Verkäufer von Wasserrohren, um Informationen über den Aufenthaltsort von Aufidius Crispus (dem er auch ein Angebot vom Kaiser überbringen soll) und Barnabas, einem Freigelassen von Pertinax, Helena's inzwischen totem Ex-Mann. Wie sich herausstellt, ist Barnabas der Halbbruder von Pertinax (der Vater konnte also nicht die Finger von seinen Sklavinnen lassen).
Falco erlangt mal wieder Zugang zu höheren Gesellschaftsschichten und kommt dadurch auch an Aufidius Crispus ran, der wohl meint, daß ihm die purpurne Robe des Kaisers besser steht.
Schließlich muß der arme Petro noch herhalten, als nach Falco verlangt wird und er selbst an die Tür geht. Er wird schwer verletzt und Falco hat nun auch noch Schuldgefühle.
Als "Barnabas" schon festgenommen scheint, entwischt er doch wieder und Falco muß die Jagd von vorn beginnen.
Gleichzeitig muß er sich noch Sorgen um Helena machen, der es überhaupt nicht gut geht. Dabei legt sich Falco sogar mit Helena's Mutter an.
Mehr will ich wieder nicht verraten und überlasse es Euch, den Rest herauszufinden. Die Dinge sind nie so, wie sie scheinen...
Leseprobe
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Diese Szene steht schon mehr am Ende des Buches. Nach seinen Ermittlungen in der Campania bekommt Falco ein Pferd geschenkt - Little Sweetheart. Allerdings ist der Name ein Witz und man kann das Tier kaum reiten. Bevor er es aber an einen Schlachthof verkauft, läßt Falco es in einem Rennen antreten. Diese Leseprobe beschreibt die Situation kurz vor dem Rennen.
"We walked back to the horses. Little Sweetheart was gazing about him as if all this was wonderful. What a comic. The first time Famia put up his jockey, my wonderful animal shrugged him straight off.
'Which one's that, Falco?' Tullia enquired.
'Little Sweetheart. He belongs to me.'
Tullia chuckled. 'Good luck, then! Oh - I'll give you these!' She handed me a leather pouch. 'His betting tokens. Why should Barnabas have the benefit? In any case,' she told me, 'he was afraid to use his own name in case it was recognized - so he used yours!'
If that was his sense of humour, I guessed that it must have been Pertinax himself who had named my horse.
Since Ferox was carrying all my spare savings, I did want to see the race. So when Titus Caesar, whom I had met previously in the course of my work, sent me an invitation to join him in the president's box, I shot up there in a trice.
It was the only place in the Circus where I knew there could be no chance of Anacrites interrupting me."
Fazit
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Dieses Buch bietet mal wieder von allem etwas - Spannung, Humor, Action und Liebe. Wobei die Liebe immer noch auf wackeligen Füßen steht und die Sache durch die Geschehnisse nicht wirklich vereinfacht wird. Sowohl Falco als auch Helena sind sich nicht sicher, ob der jeweils andere wirklich das Gleiche empfindet. Auch eine enttäuschte Liebe kommt in diesem Buch zum Tragen, enttäuscht von einem Mann, der für sich höhere Ziele gesteckt hat, als gut für ihn ist und für die er seine - zugegebenermaßen sehr naive - Verlobte gern im Stich läßt.
Falco hat ausnahmsweise auch mal Glück, denn der Schlag auf den Hinterkopf, der Petro für eine Weile außer Gefecht setzt, war für ihn bestimmt und er hätte ihn wohl nicht überlebt.
Bei der Aktion in der Bucht vor Capri wird eindrucksvoll gezeigt, wie zerstörerisch ein Schiff aus der römischen Flotte sein kann. Daß es den Falschen trifft, ist leider dumm gelaufen.
Ein weiteres Highlight ist das Pferderennen im Circus Maximus in Rom.
Bleibt nur noch die Frage: Lernt Falco irgendwann doch noch Schwimmen?
Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch
Euer Jes-Törtchen!
| weitere Erfahrungsberichte |
Geiz ist eben nicht nur geil…..
Bewertung für Bronzeschatten / Lindsey Davis von
Gering
Pro: Idee und Handlung
Kontra: ab und an der Humor
Marcus Didius Falco, seines Zeichens Privatermittler des gerade zum Kaiser erkorenen Vespasian, soll für eben diesen einen kniffligen Fall römischer Politik lösen. Denn Vespasian ist nicht unumstritten, hat sich gegen andere Bewerber um den Kaiserthron (P ...
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sehr hilfreich
30.01.2003
(02.12.2008)
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Verschwörungen, Mord und andere Kleinigkeiten ...
Bewertung für Bronzeschatten / Lindsey Davis von
tigger-cr
Pro: sehr humorvoll geschrieben, leichtes Lesevergnügen,
Kontra: nur durchschnittlich spannend, wer historische Fakten erwartet, wird enttäuscht sein
Hi @all!
Nach ein paar Fehlgriffen bei meiner Bücherjagd in der Bibliothek endlich mal wieder ein voller Erfolg. Das Buch "Bronzeschatten" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert und darum will ich euch meine Erfahrungen damit auch nic ...
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sehr hilfreich
11.11.2001
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Silberschweine Teil 2
Bewertung für Bronzeschatten / Lindsey Davis von
Merrlin
Pro: Die Entlarvung einer Verschwörung (Band 1) ist nicht Schlußpunkt, sondern Auftakt (zu Band 2)
Kontra: hausgemachte Verwirrungen im Liebesreigen, nervig
Der zweite Band der Falco-Reihe ist im Prinzip eine direkte Fortführung des ersten. Krimi-Handlung, persönliche Motive und Verstrickungen aus dem Vorgängerband werden stringent zum Ende gebracht. Wer sich also beim ersten Band dachte "Hoppla - dat ging a ...
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sehr hilfreich
15.05.2011
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Geniales Buch
Bewertung für Bronzeschatten / Lindsey Davis von
Knochen
Pro: Sehr guter Kriminalroman
Kontra:
Bronzeschatten ist der zweite Band der Römischen Kriminalserie um Didius Falco . Didius Falco lebt im Antiken Rom (ca 72 nach Christus ). Falco ist ein Römischer Privatermittler (ist das selbe wie ein Privatdetektiv)in Diensten von Kaiser Vespasian . Da e ...
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sehr hilfreich
30.06.2000
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Ein klassisches Exemplar von einem Privatdetektiv
Bewertung für Bronzeschatten / Lindsey Davis von
april-fool
Pro: unkonventionell, spannend und witzig
Kontra: einige Folgebände sind noch nicht aus dem Englischen übersetzt
Seine schäbige bruchreife Bude sucht er nur selten auf, um seinem schuldeneintreibenden Vermieter aus dem Weg zu gehen. Statt bei seiner lauten, zahlreichen und armen Verwandtschaft aufzukreuzen, treibt er sich lieber in seiner Stadt und deren Kneipen her ...
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sehr hilfreich
16.06.2000
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