Dieses Rezept wurde von 80 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Seitdem ich aufs Land gezogen bin und einen großen Garten mein eigen nenne, wird Dank eines dort stehenden Holzofens mehr und mehr das Kochen ins Freie verlegt.
Somit gönne ich auch meinem Brotbackautomaten ein Päuschen und back mein Brot ebenfalls im Holzofen. Hierbei wird natürlich reichlich mit den verschiedensten Rezepten experimentiert.
Eins meiner Lieblingsbrote ist das selbst hergestellte Zwiebelbrot. Ganz einfach - ganz lecker!!!
+++ Die Zutaten +++ ----------------------------
500 g Weizenmehl 40 g Frischhefe 1 TL Salz 1 TL Zucker 350 ml Wasser 300 g Zwiebeln Butter evtl. gewürfelter Speck (muß nicht, kann aber!)
+++ Die Zubereitung +++ ----------------------------------
Man gibt das Mehl in eine Schüssel und drückt in der Mitte eine Mulde in das Mehl. Die Hefe rührt man mit dem Zucker und etwas lauwarmem Wasser glatt und gießt dies in die Mulde des Mehls. Man rührt etwas Mehl vom Rand in die in der Mulde befindliche Flüssigkeit ein und läßt danach das Ganze erst einmal 10 Minuten ruhen.
Danach gibt man das Salz und das restliche Wasser hinzu und knetet einen schönen, kompakten Teig.
Die Zwiebeln in etwas Butter leicht anschwitzen (evtl. mit Speck!) und anschließend in den Teig einarbeiten.
Die Schüssel mit dem Teig nun mit einem Handtuch abdecken und ca. eine halbe Stunde gehen lassen. Der Teig baut in dieser Zeit ein enormes Volumen auf.
Danach gibt man den Teig in eine gefettete und mit Mehl bestäubte Kastenform. Das Ausfetten und bemehlen sollte man ruhig ernst nehmen. Ansonsten kann man sich sein Brot von der Form abkratzen. Den Teig läßt man in der Form noch einmal ca.15 Minuten gehen.
Danach kommt das Ganze in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen und darf dort in ca. 1 Stunde fertig backen. (Im Holzofen dauert dies etwas länger, da sich die Temperatur nicht konstant hält. Dafür ist der Geschmack aber noch viel intensiver.)
+++ Das fertige Brot +++ ---------------------------------
Schon beim Backen steigt einem ein unglaublich intensiver Zwiebelgeruch in die Nase. Und holt man das fertige Brot erst einmal aus dem Backrohr, versteht man, warum sich das Brot Zwiebelbrot schimpft. Die Konsistenz des Brotes ist schön locker, aber dennoch fest genug um die Zwiebeln inne zu behalten. I Und der Geschmack ist einfach einzigartig. Ein absolutes Leckerli. Bestrichen mit Butter, leicht gesalzen und mit etwas klein geschnittenem Schnittlauch bestreut kann das Brot seinen Zwiebelgeschmack richtig entfalten. Man möchte am liebsten gar nicht mehr mit dem Probieren aufhören.
+++ Fazit +++ ------------------
Ein Leckerbissen, der leicht herzustellen ist. Natürlich benötigt es ein wenig Arbeit, aber es lohnt sich wirklich.
Und nicht vergessen: Den Teig schön gehen lassen und alles in Ruhe angehen. Das Brot schmeckt als Dankeschön einmalig!
10.07.2007 16:50
bei mir kommt noch Würfelspeck und Knofi dabei hmmmm....
11.03.2005 17:35
Ich liiiiebe Zwiebelbrot und dann auch noch selbstgebacken. Das probiere ich dieses Wochenende gleich mal aus.
26.10.2004 20:40
Lecker, lecker, lecker. Werde ich glatt mal ausprobieren. Hin und wieder backe ich nämlich tatsächlich selbst Brot.