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"Brother ist die Geschichte eines Yakuza Gangsters, dessen Klan in Tokio bei einem Bandenkrieg ausradiert wurde. Er verläßt Japan auf der Suche nach seinem Bruder in Los Angeles. Verlassen in einer Welt die er nicht kennt, beginnt er eine unerwartete Freundschaft mit einem jungen Dealer, mit dem er den gesamten Drogenmarkt der Stadt langsam und gewalttätig übernimmt." - eine ungefähre Übersetzung der Synopse aus dem Katalog zur 57. Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica.
Takeshi Kitano mal wieder in einer tollen Rolle, in einem spannenden Gangsterfilm. Er kommt nach L.A., spricht kein Wort Englisch und das erste was ihm passiert ist, daß ihn ein kleiner Gangster ausrauben will. Tja, das bezahlt dieser mit seinem Augenlicht. Lustigerweise werden aus den zweien nachher die besten Freunde. Erst nehmen sie den Hispanics das Drogengeschäft ab, übernehmen die existierende Little-Tokio-Connection und reizen am Ende dann noch die italienische Mafia. Es stimmt, daß viel geschossen wird und der Film manchmal sehr brutal ist, aber man kann auch an vielen Stellen schmunzeln und Szenenapplaus war in diesem Film auch nicht selten. Ich kann diesen Film nur empfehlen.