Brother DCP 135C

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Brother DCP 135C

Farbe - Tintenstrahl - Drucker/Kopierer/Scanner - max. Format: Legal (216 x 356 mm) - USB, USB-Host mehr

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Innovative Drucktechnologie mit 1,5 pl Tröpfchengröße für hochklassige, detailgenaue Fotoausdrucke mit Millionen von Farbtönen. In neuer Brillanz und atemberaubender Druckqualität....
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Mein kleiner sparsamer Alleskönner...
Erfahrungsbericht von Mawigo über Brother DCP 135C
17.09.2008


Produktbewertung des Autors:   

Druckqualität sehr gut 
Geschwindigkeit schnell 
Benutzerfreundlichkeit ausgezeichnet 
Installation kinderleicht 

Pro: Preis, Leistung, Funktionen, Garantie
Kontra: Geräusche, Ansprechzeit bis zum ersten Druck

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Da ich beruflich mit EDV (Hard- & Software) zu tun habe, möchte ich diesmal ein braves Arbeitsplatz-Helferlein etwas genauer unter die Lupe nehmen. Es handelt sich dabei um ein sog. All-In-One-Produkt - also ein Gerät, das mehrere Aufgaben übernehmen kann, in diesem Fall jene eines Farbdruckers, eines Farbscanners, eines Farbkopierers und der Möglichkeit Bilder ohne PC direkt von der Kamera auszudrucken - und heißt Brother DCP-135C...

1.) Der Inhalt:

2.) Die Geräte-Idee:
>>2.1.) Die "Kürzel"-Bedeutung
3.) Warum Brother?
>>3.1.) Die unterschiedlichen Farbdruckwerke
>>3.2.) Die Vor-/Nachteile des Mitbewerbs
>>3.3.) Über den Hersteller
4.) Der Lieferumfang/ die Inbetriebnahme
5.) Die Installation/ Handhabe der Software
6.) Die technischen Daten
7.) Das Design
8.) Die Geräte-Handhabung/ Bedienung
9.) Grundsätzliches zu All-In-One-Geräten
10.) Mein Fazit
11.) Weitere Hinweise/ Tipps zu Tintenstrahl-Druckern

2.) Die Geräte-Idee:

Erinnern wir uns einige Jahre zurück. Damals stand jeder EDV-Anwender, der in Farbe drucken und auch gelegentlich seine Urlaubsbilder einscannen wollte vor dem "Problem", für jede Anwendung ein eigenes Gerät sein Eigen nennen zu müssen, was neben einer Menge Geld natürlich auch ebensolchen Platz in Anspruch nahm.
Auch ein Kopieren ohne den PC war zu dieser Zeit eine Unmöglichkeit.

So war es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis die Hersteller sich dazu entschlossen, wichtige, weil oft zusammen genutzte Funktionen, wie eben das Kopieren, auch gerätetechnisch zusammenzulegen. Was dabei herauskam, nennt sich im Überbegriff zwar "All-In-One"-Gerät, beschreibt die mannigfachen Ausführungen so gesehen aber wohl mehr als nur oberflächlich.

Neben Funktionen, die sich lediglich auf das Drucken, Kopieren und Scannen (was übrigens noch nicht mal immer auch als Flachbett-Scanner in A4 möglich ist) beschränken, gibt es mittlerweile Geräte, die über Kamera-Direkt-Druck, über integrierte Card-Reader, über Fax-Funktion und auch über Lan- und WLAN-Anbindung (Netzwerkkabel bzw. Funk) verfügen und somit eine Technologie in sich vereinen, die vor einigen Jahren entweder noch undenkbar oder zumindest extrem teuer gewesen wäre.
Heute jedoch ist dies nicht nur der Standard, sondern kosten solche Geräte auch nicht mehr als davor ein reiner Farb-Drucker auf Ink-Jet-Basis...

2.1.) Die "Kürzel"-Bedeutung:

Es gibt keine Branche auf Gottes Erden, in der mehr Abkürzungen zur Anwendung kommen als in der EDV, hier auch nur ansatzweise die Wichtigsten Begriffe aufzulisten und kurz zu erklären würde einer Art Diplom-Arbeit gleichkommen, weshalb ich das hier auch nicht (na ja, zumindest nur minimal notwenig) tun werde.

Im Grunde ist es beim gewählten Hersteller recht einfach, da hier lediglich 3 Bezeichnungen Einsatz finden, die Fax-Serie, die DCP-Serie und die MFC-Serie.

"DCP" steht für "Digital Copier Printer", was soviel wie Kopierer und Drucker auf Digital-Basis bedeutet, die Scanner- und Direktdruck-Funktion wird hierbei nicht erwähnt. Wahrscheinlich, weil die schon zuvor bestehende Typenbezeichnung des Herstellers auf 3 Buchstaben festgelegt war und man sich von diesem Usus nicht entfernen wollte.

Das "Digital" allerdings klingt im ohnehin und logischerweise digitalen EDV-Zeitalter nicht nur sehr gut, es hat auch durchaus seinen Sinn.
Man denke dabei an die Kopier-Funktion, mittels der man natürlich auch Zoomen kann. Normalerweise machen das aber Kopierer der älteren Generation mittels einer eingebauten Optik, die entsprechend der voreingestellten bzw. gewünschten Größen-Veränderung zwischen Original und Kopie jeweils vor dem eigentlichen Kopiervorgang neu justiert wurde.

Ebenso ist von Kopierern dieser Zeit der Nachteil bekannt, dass sie selbst für nur 2 Kopien das Original auch 2x abscannen (ableuchten) mussten, was natürlich wesentlich mehr Zeit in Anspruch nahm.

Mit den Geräten der digitalen Generation ist dies jedoch Geschichte, da diese Geräte nur einmal das Original abscannen und speichern. Sämtliche weiteren Schritte, wie Größen-Änderung oder Mehrfach-Kopien werden dann der Elektronik in die Hände gespielt.

"MFC" steht für "Multi Funktions Center", und bedeutet eben, einer für Alles oder alle Funktionen werden mit nur einem Gerät realisiert. MFCs unterscheiden sich dadurch von DCPs, dass diesen IMMER auch eine Fax-Funktion spendiert wurde, egal ob es sich dabei um Farb- oder S/W-Laser- oder Farb-Laserdrucker handelt, und diese zumeist auch über eine bessere Ausstattung im Bereich des internen Speichers für sich verbuchen dürfen.

135C bedeutet einfach, dass es sich dabei um die kleinste Serie handelt (100er-Serie), wobei die nachfolgenden 2 Stellen lediglich eine - in gewissen Schritten erfolgende - fortlaufende Nummer darstellen und das "C" am Ende steht sinnvoller weise für Color, also Farbdrucker.

HINWEIS:
Ich habe mir hier bewusst das Einstiegsgerät dieser Gattung und dieses Herstellers ausgesucht, da speziell die "Benjamins" aufgrund ihres bekannter weise niedrigen Preises einen Maßstab für die Qualität eines Produktes bzw. eines Herstellers darstellen.
Bei dem ausgewählten Produkt sprechen wir von einem All-In-One-Gerät, das schon bereits unter € 60 zu haben ist.

3.) Warum Brother?:

Was gibt der Markt in diesem Leistungs- und Preis-Segment sonst noch her?
Nun, es lassen problemlos vermeintlich gleichwertige Produkte am Markt finden, die von - sagen wir mal - namhafteren bzw. bekannteren Herstellern in Leben gerufen werden. Darunter wohlklingende Namen, wie HP, CANON, LEXMARK, EPSON und OLIVETTI um nur einige zu nennen, denn in Wahrheit gibt es eine schon fast unüberblickbare Flut vergleichbarer Geräte am Markt.

Aber sind die Geräte des Mitbewerbs wirklich vergleichbar, oder wollen uns dies die Hersteller nur suggerieren?
Werfen wir also zunächst mal einen Blick auf die aktuellen Lösungen im Bereich der Druckwerke und anschließend wägen wir die Vor- und Nachteile der Alternativ-Produkte sorgfältig ab.

3.1.) Die unterschiedlichen Farbdruckwerke:

Aktuell lassen sich sowohl Unterschiede beim Patronen-System (Mehrkammern-Patronen-System oder Single-Ink-System) wie auch bei der Art des Druckkopf-Systems (Druckkopf auf der Patrone, Druckkopf im Gerät, aber wechselbar und fix eingebauter Druckkopf) feststellen, wobei beides Faktoren sind, die sich auf die Druckkosten des Gerätes auswirken. JA, richtig gehört, die Druckkosten werden primär durch die Wahl des eingesetzten Drucksystems bestimmt, aber der Reihe nach.

Beim "Mehrkammern-Patronen-System" ist das Gerät mit 2 Patronen Zoll bestückt.
Eine davon ist die schwarze, die andere eine Patrone, die in ihrem Inneren - durch Kammern getrennt - 3 weitere Farben beherbergt, nämlich hellblau (Cyan), purpur (Magenta) und gelb (Yellow). In einigen Fällen kommen hierbei sogar 5 Farbkammern zum Einsatz, das heißt, diese nochmals um ein helleres blau (light-cyan) und um ein helleres purpur (light-magenta) erweitert werden, was sich speziell beim Drucken von hoch auflösenden und extrem detailgetreuen Bildern positiv auswirkt.

Der Nachteil solcher Mehrkammern-Patronen liegt auf der Hand und zwar ist dies der Einsatz des Farbdruckers für Anwendungen mit Schwerpunkt auf einer Farbe. Dies geschieht weniger beim Drucken von Fotos als vielmehr, wenn eigenes Briefpapier (z.B. sehr viel rot oder blau) oder einfärbige Figuren (z.b. Kermet, der Frosch) gedruckt werden. Denn wenn eine Kammer leer ist, muss die Patrone gewechselt werden, egal, wie viel Farbe noch in den anderen Kammern ist, und das kann ja wohl schwer als wirtschaftlich bezeichnet werden.

Beim "Single-Ink"-System gibt es eine Patrone pro Farbe.
Auch hier sind dies entweder 4 Stück (Black, Cyan, Magenta, Yellow), 5 Stück (2x Black, C, M, Y) oder 6 Stück (4er +2 Light-Farben). Allen gemein ist allerdings ein Maximum an Wirtschaftlichkeit, da nur getauscht wird, was auch wirklich leer ist, und solche Patronen zumeist auch über eine etwas höhere Füllmenge verfügen.

Das "Druckkopf auf der Patrone"-System bedeutet, dass der für die Druckqualität verantwortliche Teil (die Düsenanzahl des Druckkopfes ist ein Qualitätskriterium) direkt an der Patrone sitzt. Das hat zwar den Vorteil, dass selbst bei längerem Stehen des Druckers und den dadurch bedingten verklebten Düsen, einfach ein Satz neuer Patronen dieses Problem lösen kann, bedeutet andererseits aber auch, dass der Kaufpreis der Patronen wegen der am Druckkopf befindlichen Elektronik wesentlich über den der reinen Tinten-Tanks liegt.

HINWEIS: Dieser Preisunterschied wird oftmals durch ein Minimum an enthaltener Tinte in den günstigeren Patronen mit Druckkopf zu kaschieren versucht, deshalb bitte immer Preis UND Füllmenge vergleichen!

Das "Druckkopf im Gerät, aber wechselbar"-System ist ein Zwischending der ersten und dritten Lösung. Auch hier können reine Tintentanks verwendet werden, und für den Fall des Falles eines eingetrockneten Druckkopfes kann dieser ebenfalls leicht und unproblematisch gewechselt werden. Der einzige Nachteil dieser Lösung ist allerdings der etwas höhere Herstellungspreis.

Das "Druckkopf fix im Drucker"-System ist ähnlich zum Obigen, allerdings kann dabei der Druckkopf nur vom Techniker oder vom Hersteller selbst gewechselt werden, was somit im Falle eines verklebten Druckkopfs keine billige Sache darstellt.
Aber keine Sorge, es gibt Hersteller, die dem durch eine sog. Lifetime-Garantie entgegenwirken.
3.2.) Die Vor-/Nachteile des Mitbewerbs:

So, nun vergleichen wir mal alle oben erwähnten Hersteller in dieser Preisklasse (ca. € 60,-) im Bezug auf ihre Druck-Technologie unter Einbeziehung der Hersteller-Garantie:

Zu HP:
Die Nachteile = Mehrkammern-System, Druckkopf auf Patrone-System, erfahrungsgemäß nach ca. 2 Jahren Probleme mit dem Fronteinzug, nur 1 Jahr Garantie, um ca. € 60,- spielt sich bei HP in dieser Richtung noch lange nichts ab
Die Vorteile = durch die HP-eigene Photo-Ret-Technologie beeindruckende Bilddarstellungen

Zu CANON:
Die Nachteile = Mehrkammern-System (in dieser Preisklasse), Druckkopf im Drucker, aber wechselbar
Die Vorteile = vernünftige Druckqualität, 2 Jahre Garantie

Zu LEXMARK:
Die Nachteile = Mehrkammern-System, Druckkopf auf Patrone-System, nur 1 Jahr Garantie
Die Vorteile = zwar etwas teurere, aber relativ gut gefüllte Tintenpatronen

Zu EPSON:
Die Nachteile = Druckkopf fix im System und nur 1 Jahr Garantie
Die Vorteile = Single-Ink-Technologie, obwohl etwas teurer als der kleine Bruder (Brother DCP 135C)

Zu BROTHER:
Die Nachteile = Druckkopf fix im System, was sich aber durch eine 3-jährige Lifetime-Garantie nicht auswirkt, da der Druckkopf innerhalb dieser Zeit kostenlos getauscht/umgebaut wird
Die Vorteile = Single-Ink-Technologie, der billigste des gesamten Feldes, 36 Monate Garantie (bei Registrierung innerhalb von 30 Tagen ab Kauf)

Ich denke, hier kann sich jeder ein Bild über den Drucker seiner Wahl machen und seine eigenen Schwerpunkte bei der Entscheidungsfindung treffen, die für ihn wichtig sind.
Entscheidend kann man also zusammenfassen, dass Lexmark und HP als amerikanische Hersteller jeweils nur über ein Jahr Garantie und Mehrkammer-Systeme verfügen, während Epson und Brother eher vergleichbar sind, obwohl Brother billiger als Epson ist, zudem aber auch noch 36 Monate Garantie gewährt. Canon hingegen fährt hier eine eigene Schiene.

Wenn man nun all diese Punkte, wie techn. Daten (siehe weiter unten), Funktionen, Druckqualität, Preis, Wirtschaftlichkeit und Garantie berücksichtigt, wird auch rasch klar, warum meine Wahl auf den kleinen BROTHER DCP-135C gefallen ist...

3.3.) Über den Hersteller:

Brother ist speziell in unseren Breiten ja nicht unbedingt der Bekanntesten Hersteller einer, wenn man ihn z.B. mit HP oder Canon vergleicht. Nichts desto trotz allerdings ist die japanische Firma Brother Indistries Ltd., die bereits 1908 gegründet wurde, aber der weltgrößte Hersteller an Fax-Geräten und All-In-One-Lösungen, sowie der weltweit 2.-größte Drucker-Hersteller.

Offiziell heißt es zwar, dass man seinerzeit als Reparatur-Werkstätte für Nähmaschinen begann, ich habe aus Insider-Kreisen (von meinem Lieferant) aber auch schon vernehmen dürfen, dass sich die ersten Tätigkeiten dieses Unternehmens noch weit vor dem Jahre 1908 auf die Herstellung von Stroh-Hütten beschränkte.
Aktuell umfasst das Portfolio dieses Herstellers unter anderem Drucker, Fax- und All-In-One-Geräte, wie auch Schreibmaschinen, Nähmaschinen, computergesteuerten Stick- und Näh-Automaten und Beschriftungs-Geräte mannigfacher Art.

Die besonderen Schwerpunkte dieses Produzenten sind einerseits, ein wohl unübertreffliches Preis-/Leistungs-Verhältnis zu bieten, wie andererseits auch, im Bereich der Garantie-Dauern seiner Produkte eine Vorreiter-Rolle inne zu haben, die zum Teil um´s 3-Fache höher liegt, als die seines größten amerikanischen Konkurrenten, nämlich HP.

4.) Der Lieferumfang/ die Inbetriebnahme:

Wenn man sich den Karton des Brother DCP-135C bei Erhalt genauer ansieht, kann man sich kaum vorstellen, das darin ein Gerät mit solchen Funktionen den Weg vom Hersteller zum Endkunden ertragen haben könnte. So flach ist diese Verpackung, als das man sich alsbald fragt, wann denn der 2.te Teil nachgeliefert werden würde. Aber es hat schon alles so seine Richtigkeit, denn der DCP-135C ist das mit Abstand flachste "All-in-One"-Gerät am Markt und misst somit betriebsfertig nur ca. 15 cm in der Höhe.

Im Karton befindet sich das komplette Gerät (einer Nachlieferung bedarf es also doch nicht ;-)), sowie der erste Satz Tinten-Patronen, ein "Erste-Schritte"-Folder, die Software auf 2 CD´s (für alle Sprachen und Betriebs-Systeme), das Netzkabel sowie - und hierbei darf ob des niedrigen Gesamtpreises gestaunt werden - auch noch ein USB-Druckerkabel!

Nachdem alle Folien und Klebestreifen entfernt sind, man die 4 Patronen frontseitig eingesetzt und das Gerät mittels der Anbindung an die 230V-Leitung zum Leben erweckt hat, heißt es nun, etwas zu zuwarten, da sich das Gerät zunächst mal initialisiert, die Patronen checkt, die Sprache bestimmt wissen will und schließlich vorlaut feststellt, dass ihm noch kein Papier verabreicht wurde...ja ja, diese Benjamins ;-)...

Dieses Manko beseitigt geht es auch schon mit dem Testausdruck los, der automatisch alle Düsen auf ihre Funktion prüft, was in einigen Fällen zwar wiederholt werden muss, ansonsten aber kein wirkliches Problem darstellt.

Nach insgesamt ca. 6 - 7 Minuten ist das Gerät nun einsatzfähig und man hat nur noch das USB-Druckerkabel unter der 2.ten der beiden Abdeckungen anzustecken und in den dafür vorgesehenen Kanal (eher eine Kanälchen) zu legen, was zwar lästig erscheint, letztlich aber eine Zugentlastung des Druckerkabels darstellt, was ungewollte Druckunterbrechungen durch ein auch nur geringfügig loses Kabel bereits ausgelöst werden kann.

5.) Die Installation/ Handhabe der Software:

HINWEIS: Hier bitte nur den Strom-Anschluss am Drucker angesteckt lassen, das Daten-/Druckerkabel aber noch nicht mit dem PC verbinden (sondern abwarten, die Software sagt schon, wenn es soweit ist) und die Antivirus-Software des Systems deaktivieren!

Die (richtige) CD einlegen und den Anforderungen einfach Folge leisten, ist total easy. Dann, zum richtigen Zeitpunkt (wird angekündigt, keine Sorge), das USB-Kabel am PC anstecken und einfach den Vorgang bis zum Ende abwarten. Und nach einem Neustart des Systems steht euch auch schon ein neuer multifunktionaler Arbeitsplatz-Begleiter zur Seite.
Die Software betrifft primär nur den Bereich des Scanners. Zwar ist es grundsätzlich auch möglich, Kopiervorgänge über diese zu steuern, nur wozu fragt man sich, da man direkt am Gerät selbst ohnehin schneller damit ist.

Im Scanner-Bereich können also sowohl fixe Einstellungen (Auflösung, Farbe oder SW) die Scan-Qualität betreffend hinterlegt werden, wie auch der Speicherort und das Speicherformat gewählt und ebenfalls mit abgespeichert werden. Es ist zwar einmalig ein Aufwand von einigen Minuten, später dann im alltäglichen Betrieb, freut man sich allerdings, wenn es - so man sich dies zuvor richtig überlegt hat - dann ruck-zuck vorwärts geht.

6.) Die technischen Daten:

Was kann so ein Ding eigentlich alles, fragt man sich unweigerlich.
Nun, in diesem Fall lautet die Antwort, es kann Drucken, Kopieren, Scannen und Drucken ohne PC, aber direkt mittels USB-Schnittstelle...

Die generellen Daten lauten:
Abmessungen (BxHxT): 398 x 150x 360mm
Gewicht: 7,1 kg
Papiervorrat: 100 Blatt-Frontlade
Speicher: 16 MB
Anschlüsse: USB 2.0 (Kabel inkludiert)
Farbe: beige/grau

Beim Drucken gilt:
Auflösung: max. 6.000x 1.200dpi (= 7,2 Mio. Bildpunkte/ Quadrat-Zoll)
Tröpfengröße: 1,5 pl (PicoLiter entspricht 1,5 Milliardstel Liter/Tropfen)
Geschwindigkeit: max. 25 Seiten/ Min. in S/W und 20 in Farbe

Beim Kopieren gilt:
Aufflösung: 1.200x 600 dpi
Geschwindigkeit:
Zoom: 25 - 400 % in %-Schritten

Beim Scannen gilt:
Flachbettscanner: bis A4
Auflösung: 600x 2.400dpi optisch bzw. 19.200dpi interpoliert
Software: scan-to-email, scan-to-datei, scan-to-Bild, scan-to-OCR, scan-to-Speicherkarte

7.) Das Design:


Wenn man dieses Gerät rationell betrachtet, handelt es sich dabei eigentlich um ein rechteckiges Irgendwas. Nur gut, dass nicht Sämtliches an Funktion ungefragt der Form untergeordnet wurde. So ist zumindest am vorderen Bereich dieses All-In-Ones eine Art formale Eigenwilligkeit zu finden, die sich zwar schicht, aber nicht gänzlich für das Auge des Betrachters unsichtbar mittels zweier Radien darstellt.

Einerseits ist dies eine Rundung der gesamten oberen Vorderkante nach unten hin und andererseits fällt auch der vordere Verlauf der Papierlade durch einen ungewöhnlichen Radius sofort ins Auge.

Ob man diese Teile nun gerade oder gebogen realisiert, ist wohl eine Frage des Geschmacks, denn technisch ändert sich dadurch natürlich nichts, aber wie heißt es doch so schön, das Auge isst ja bekanntlich auch mit - soll heißen, wenn einem sein Gerät "symphatischer" erscheint, wird man es a.) wohl lieber benutzen und b.) auch eher darauf aufpassen...

Die Farbgebung hat sich zum Vorgänger (DCP-130C) leider verschlechtert, da dieser noch in der so gefragten Kombi schwarz/silber auftrat. Nun, auch beige/grau mag dem Anwender wahrscheinlich nicht die Feindseeeligkeit anheften, wenn es auch unumstritten der Fall ist, dass schwarz/silber wohl eher zu den aktuellen PC- und Monitor-Farben passen würde, als beige/grau.

Was außerdem noch auffällt ist, dass diese Wulst oberhalb der Lade, wo mittlerweile nur noch der USB-Anschluss seine Heimat findet, obwohl dieser beim Vorgänger nebenher auch noch einen "breitgestreuten" Card-Reader seinen Nachbar nennen durfte, nun irgendwie einsam und verloren dasteht, was sich irgendwie seltsam auf das gesamte Designkonzept des DCPs auswirkt...

Aber sei´s drum, einen Drucker kauft man nicht, weil er schön oder weniger schön ist, sondern - ähnlich der Auswahl eines Lebenspartners - ob seiner inneren Werte, und diese stimmen zum Glück absolut mit dem ihm angedachten Gedankengut seines Herrchens überein...

8.) Die Geräte-Handhabung/ Bedienung:

Wenn nun dieser Mini-All-in-One vor einem steht und man das Ding etwas genauer beäugt, fällt auf, dass die Stecker (Strom und Daten), die Papier-Zufuhr und die Patronen so angeordnet sind, das man dieses Gerät gänzlich unbesorgt bis ganz nach hinten in einem Schrankplatz oder bis ganz bis zur Wand stellen kann, denn man hat dabei mitgedacht.

Die Papierlade ist frontseitig angebracht und mittels einem leichten Ruck aus dem Gerät zu entnehmen. Auch das Auffüllen gestaltet sich recht einfach, allerdings sollte man darauf achten, niemals mehr als 100 Blatt Papier zu nehmen, im Zweifelsfall eher weniger, wenn man nicht Gefahr laufen will, Probleme mit dem Einzug zu verursachen.

Der Papier-Auswurf erfolgt oberhalb der Papier-Lade (frontseitig) und ist daher ebenfalls keine große Sache, na ja, bis auf eines vielleicht, bei gezielt platzierten Drucken (doppelseitig oder Spezial-Papier) sollte man niemals vergessen, dass das eingelegte Papier auf der Unterseite bedruckt wird.

Die Patronen-Kammer befindet sich rechts neben der Papierlade und reicht bis zum rechten Abschluss des Geräts. Ein Wechsel der Patronen geht äußerst leicht von statten, einfach die Klappe nach unten drücken und schon hat man freien Zugang zu den vier Ernährern.
Nun ist man nur noch eine Entriegelung von einem Patronenwechsel entfernt, und wenn man mal die falsche Patrone erwischt, ist das im Gegensatz zu anderen Geräten überhaupt kein Problem, einfach wieder einsetzen und die Frage im Display (oben, vorne) mit "Patrone gewechselt -ja/nein" beantworten.

Die oben angebrachte Klappe ist lediglich eine Abdeckung für den Scanner-Betrieb, da nur A4-Vorlagen (natürlich aber auch kleiner als A4 und Bücher) Verwendung finden können, sie dient daher dem unnötigem Drucken von Farbe, gäbe es diese Klappe nicht und die Kopiervorlage wäre kleiner als die Glas-Auflage (etwas über A4).

Dieser Klappe vorgelagert und ganz vorne oben und in der rechten Hälfte des Geräts befindet sich das Display und die Bedien-Tasten, kurz die Steuerung.
Mittels dieser Tasten werden die Einstellungen für den Kopiervorgang (hell, dunkel, vergrößern, verkleinern, Mehrfachkopie), die Grundeinstellungen des Geräts (Datum, Uhrzeit, Sprache) und natürlich die Kopie-Qualität (S/W oder Farbe) vorgewählt.

Auch die Tintenstände können damit angefragt werden, wie man auch den Reinigungs-Zyklus bzw. die Druckkopf-Ausrichtung (Fehler-Korrektur) durchführen kann.

Eine dieses Feld abschließende Funktion stellt dann noch die Taste für den Direktdruck der mittels USB-Anschluss (frontseitig) angesteckten Foto-Daten dar, wohingegen die Scan-to-Taste in der Praxis eher unbrauchbar ist, da diese Einstellungen vom PC aus weit einfacher und komfortabler zu handeln sind.

Was beim Brother DCP-135C etwas auffällt, ist der doch recht raue Umgangston, wenn es darum geht, den Druckkopf zu reinigen bzw. einen Druckbefehl auch auszuführen.
Auch fällt auf, dass er aus dem Halbschlaf erwachend doch einiges an Zeit benötigt, bis man ihm die ihm eigentlich angedachten Arbeiten erledigen lassen kann.

Einmal in Fahrt allerdings legt sich sämtliches eventuell erwachsenes Unwohlsein des Besitzers aber wieder rasch und man ist letztlich stolz, doch so einen kleinen Helfer als seinen Adjutanten ansehen zu dürfen...

HINWEIS: Sollte es zu einem Papierstau kommen, so ist der eigentliche Druckbereich sowohl von vorne (durch Entfernen der Kassette) wie von oben (durch Aufklappen der 2.ten Abdeckung) und auch von der Hinterseite (durch Entfernen des Papier-Umlenk-Plastiks) problemlos möglich. Wichtig in so einem Fall ist nur, dass man das gestaute Papier in die ihm angedachte Richtung aus dem Gerät entfernt, sprich, immer mit der natürlich Laufrichtung...denn so kann man keine mechanischen Papier-Sensoren ungewollt aus dem Bauch des DCPs entfernen...

9.) Grundsätzliches zu All-In-One-Geräten:

Man darf trotz der Genialität und des scheinbar "Alles ist möglich"-Gedanken bei einem All-in-One-Gerät eines niemals vergessen, nämlich dass es nur EIN Gerät ist.

Und obwohl der Preis und die dafür gebotene Leistung eigentlich dahingehend überzeugen sollten, so ist es dennoch für jene Anwender-Gruppe, die sich absolut auf ihr Gerät verlassen können muss, eine eher riskante Entscheidung, auf ein solches kombiniertes Gerät zu setzen, denn eine Tinte wird leer und alles steht, oder ein Fehler im System und die Auswirkungen sind die selben.

Egal was man einem All-In-One-Gerät auch alles abgewinnen möge, letztlich ist der Einsatz eines solchen kombinierten Systems natürlich auch an die Abhängigkeit des Nutzers daran gebunden, denn wer es sich nicht leisten kann plötzlich ohne Drucker, Scanner oder Kopierer dazustehen, der sollte eher auf die klassische Lösung mit jeweils eigenen Geräten setzen.

Und dies ist ein Appell an alle, die sich ob des aktuell extrem günstigen Preises mit dem Gedanken spielen, ein solches Gerät für ihr Home-Office oder Small-Office einzusetzen, oder dies bereits getan haben.
Ich weiß aus diesbezüglicher Erfahrung zwar, dass auch Firmen, egal welcher Größenordnung auf dieses Konzept schwören, allerdings machen die das nicht, ohne zumindest eine Ausweichmöglichkeit - in welcher Form auch immer - ihr Eigen nennen zu können...und sollte es dabei lediglich ein zweites All-In-One-Gerät sein...

10.) Mein Fazit:

Der Brother DCP-135C ist nicht der schnellste Drucker und auch nicht der leiseste. Und auch mit dickerem Ink-Jet-Papier (Glossy) können mitunter Probleme auftreten.
In Summe aber, wenn man wirklich gewissenhaft unterm Strich reüssiert, so stellt man fest, dass es einfach keine wirkliche Alternative gibt, was Geräte-Funktionen, Preis-/Leistungs-Verhältnis, Wirtschaftlichkeit, Bedienung und Garantiedauer anbelangt.

Kurz gesagt, er ist der kleinste aller Kleinen und er ist nicht perfekt, aber Summa Summarum einfach die Beste Lösung für ein All-In-One-Dasein am Schreibtisch vieler Normal-Anwender, wie es Tausende in Europa und wohl Millionen weltweit gibt.

Von mir daher 5 von 5 Sternen, weil ich der Meinung bin, dass der Beste und der Billigste zu sein, sich in der heutigen Wirtschaft nicht spielen dürfte, und von daher kann man ihm auch ruhig ein kleines Manko (Papiereinzug bei dicken Medien) nachsehen...;-)
ÜBRIGENS: Der Brother DCP-135C war Testsieger der Computer-Bild und Testsieger der PC-Praxis, neben noch weiteren ganz tollen Bewertungen...

11.) Weitere Hinweise/ Tipps zu Tintenstrahl-Druckern:


11.1.) Tintenstrahldrucker müssen Arbeiten:

Es liegt durchaus kein patriarchalischer Gedanke zugrunde, wenn man erwähnt, dass Tintenstrahl-Drucker (Ink-Jets) niemals lange ruhen dürfen, denn das hat nichts mit Druckerwürde oder sonst was in dieser Richtung zu tun.
Leider ist es eine Tatsache, dass Drucker solcher Bauart nur recht schnell eintrocknen (zumindest der Druckkopf) und danach entweder gar nichts mehr geht, oder nur mittels hoher Kosten weiter gedruckt werden kann - Ärger ist aber in jedem Fall mit dabei...
Daher rate ich jedem stolzen Besitzer eines Tinten-Spritzers, diesen auch unter der Woche für einen Ausdruck zu aktivieren, auch wenn man gar keinen solchen benötigt - euer Drucker wird es auch danken...
11.2.) Tintenstrahldrucker mögen keine Kopfstände:

Wenn man sich vergegenwärtigt, dass bei Druckern dieser Gattung bei jedem Ein- und Ausschalten und zumeist auch noch zwischendurch eine Reinigung des Druckkopfes erfolgt, dann stellt sich früher oder später die Frage, wo geben die Drucker diesen Reinigungs-Abfall nur hin...?
In Wahrheit wird dieser im Drucker selbst aufbewahrt und zwar in einem eigens dafür vorgesehenem Auffangbehälter. Nur, um ehrlich zu sein, wird dieser in der Praxis eher voller als anders rum.
Ich rate also jedem Tinten-Strahl-Besitzer nachdrücklichst davon ab, seinen Drucker nach einer Begleitzeit von ca. 2 Jahren (in manchen Fällen auch schon davor) einfach mal umzudrehen, weil vielleicht eine Büroklammer oder Ähnliches ihren Weg in den Schoß des technischen Kollegen finden wollte. Was in diesem Fall aus eurem Drucker rauskommt, bekommt man mit nichts auf der Welt mehr aus Wäsche-Teilen raus...zumindest mit nichts, was nicht Schere heißt...;-)
11.3.) Auch Tintenstrahldrucker wollen verwöhnt werden:

Nein, ihr müsst ihn nicht zum Ausflug am Wochenende oder zum Essen im sündteuren Restaurant einladen, das war damit nicht gemeint. Vielmehr geht es um die "gesunde" Kost eures Druckers, denn hier zu sparen und ihm damit Nahrung (Tinte) zweiter Wahl (Nachbau) zu servieren, mag zwar finanziell auf den ersten Blick eine Versuchung wert sein, wenn man allerdings die möglichen folgen dessen bedenkt, die da unter anderem Druckkopf-Defekte und auslaufende Patronen heißen, dann wird schnell wieder klar, dass man nur Gutes leisten kann, wenn man auch Gutes in den Magen bekommt...
11.4.) Tolle Ausdrucke bedeutet auch sehr gutes Papier:

Nahezu jeder Besitzer eines Modernen Ink-Jet-Druckers schwärmt gerade zu von den technischen Daten seiner neusten Errungenschaft, wie der Druck-Auflösung, also der Bildpunkte in horizontaler und vertikaler Richtung innerhalb eines 2,5cm-Quadrats (1 Zoll/Inch = 2,54cm).

Die Wenigsten aber wissen, dass ein Drucker das nur zu Papier bringen kann, wenn es sich dabei entweder um beschichtetes Ink-Jet-Papier oder Glossy-Papier (Hochglanz) handelt, denn beim normalen Kopierpapier sind - vergrößert gesehen - die "Löcher" ja schon weitaus größer als die Tinten-Mengen, die der Drucker von sich geben kann. Die Folge davon ist, dass eine ansonsten exakte Darstellung des Druckers innerhalb der Unregelmäßigkeiten des Mediums Papier bereits so stark verläuft, dass das qualitätsdominierende Wesen schon lange nicht mehr der Drucker als solcher ist.

Dies kann nur damit umgangen werden, als dass auch ein der Qualität des Ausdrucks adäquates Medium (Papier) zur Anwendung kommt, welches über die höhere Qualität hinaus auch noch zusätzlich für einen geringeren Tinten-Verbrauch sorgt, da spezielle Papiersorten diese Saug-Wirkung des normalen Kopierpapiers eben nicht aufweisen.   
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01.01.1970


Brother DCP 150C

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MPN: DCP135CG1

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