nicht nur für Babies geeignet
04.03.2012
Pro:
duftet angenehm, gut verträglich, für Allergiker geeignet, zieht sehr gut in die Haut ein
Kontra:
Der Hersteller warnt vor möglichen Flecken auf der Kleidung .
Empfehlenswert:
Ja
 Dorith
Über sich:
Aus Zeitgründen bitte keine Leserunden. Ich trage zusammen, was der Gesundheit dient. Wenn es jemand...
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Leider ertrage ich nur wenige Produkte auf meiner Haut. Vor allem bei Cremes habe ich deutliche Probleme, weil ich dann das Gefühl bekomme, dass meine Haut nicht atmen kann. Es ist für mich, als wenn ich selbst ersticken müsste. Und hinzu kommt, dass mir Sorgen bereitet, dass Cremes fast immer mit Konservierungsstoffen daherkommen, die ja nun wirklich nicht wissen, dass sie im Körper mit dem Konservieren aufhören dürfen... Als eine echte Alternative hat sich mir daher dieses Pflegeöl angeboten.
Erstens enthält es keine Konservierungsstoffe, zweitens ist es aus natürlichen Ölen zusammengesetzt, drittens ist es sehr preiswert und viertens hält es erstaunlich lange. Bevor es ranzig riecht, ändert es seine Konsistenz und wird ein wenig klebrig. Dann weiß man, dass man es besser durch ein neues ersetzen sollte. Übrigens setzt es sich aus folgenden Ölen zusammen: aus Sonnenblumenöl (Helianthus Annuus Seed Oil), Mandelöl (Prunus Amigdalus Dulcis) und Jojobaöl (Simmondsia Chinensis Oil), und das in dieser Reihenfolge, auch wenn die deutschen Angaben das Jojobaöl voranstellen.
Die lange Haltbarkeit dürfte sich vor allem auf das Jojobaöl zurückführen lassen und auf das Tocopherol (natürliche Form vom Vitamin E, das ja auch nicht schlecht ist für die Haut, weil es freien Radikalen entgegentritt). Jedenfalls hatte ich das Öl gelegentlich über ein Jahr lang geöffnet im Badezimmerschrank zuhause, ohne dass es ranzig wurde. Es ist nämlich im Verbrauch auch noch sehr sparsam.
Ich muss allerdings dazusagen, dass ich es nicht direkt auf die Haut auftrage, sondern normalerweise zuvor meine Haut befeuchte. Das heißt, ich trage es nach dem Duschen auf die noch leicht feuchte Haut auf, indem ich zwei Tropfen auf meine Handfläche träufle und dann die Hände aneinander reibe. Dann klopfe ich die Hände auf die Hautpartie, die ich einreiben will. Und erst anschließend massiere ich dieses Öl ein. Das bedeutet, dass ich im Grunde eine Emulsion mit dem Wasser bilde, nur dass ich dafür keinen Emulgator und keine Konservierungsstoffe brauche. Auf das Öl bin ich gekommen, weil ich zuvor das Bübchen Baby-Öl ausprobiert hatte, mit dem ich ebenfalls sehr zufrieden bin. Allerdings riecht das Calendula-Öl wirklich besonders gut, sehr zart und unaufdringlich. Und der Anteil an Calendula oder Ringelblume ist auch nicht zu verachten, denn diese Pflanze soll angeblich noch stärker wundheilend wirken als Kamille und hat nach Meinung mancher Experten sogar Chancen, bei der Bekämpfung von Krebs zu helfen. Das heißt, gerade in Zeiten, in denen wir uns um die Wirkung der Strahlung auf unsere Haut Gedanken machen wegen dem Ozonloch und dem zusammenbrechenden Magnetfeld der Erde, ist so ein Wirkstoff doch auch eine schöne zusätzliche Unterstützung.
Wenn ich (wie oben beschrieben) das Öl in die noch leicht feuchte Haut einreibe, also vielleicht auch mal schnell zwischendurch, indem ich ein paar Tropfen Wasser zuvor auf der Hautpartie verteile, dann zieht das bisschen Öl, das ich einreibe. in kürzester Zeit praktisch vollkommen ein. Das hat damit zu tun, dass wir die beiden Öle auch essen können. Was Jojoba-Öl angeht, ist es ja eigentlich ein flüssiges Wachs. Das soll in Peru damals sogar zum Reparieren von Armbanduhren verwendet worden sein. Das zeigt die feine Konsistenz dieses Wachses. Und es wird anscheinend wirklich nicht ranzig, nicht einmal nach zwei Jahren, wie ich einmal beobachten konnte. Es wurde dann lediglich etwas blass. Wenn man lieber einen etwas stärkeren Duft möchte, kann man auch einen Tropfen von einem ätherischen Öl in das Pflegeöl hinein träufeln. Das hat den Vorteil, dass man den Duft an die eigenen Vorlieben anpassen kann und dabei aber weiß, was hineinkommt. Beispielsweise wäre eine sehr kostbare Variante ein winziger Tropfen Rosenöl. Aber ich hätte dabei Bedenken, dass er auf Fliegen anziehend wirkt. Mir ist nämlich einmal eine Fläschchen mit Rosenöl zerbrochen. Und zwanzig Minuten später wimmelte es dort im Bad vor Fliegen. Der süße Duft hatte sie angezogen.
Meine erwachsene Tochter dagegen hat das Rosenöl gelegentlich mit einem Minispender aufgetragen, ohne dass sie deswegen von Fliegen belästigt worden wäre. Vielleicht handelte es sich um das Öl unterschiedlicher Rosensorten? Ich rate daher, wenn man den Duft mag, dass man ihn erst einmal auf der Haut (hinterm Ohr) probiert. Und wenn man nicht von Fliegen belästigt wurde, gibt man einen Tropfen davon in das Öl. Danach schüttelt man ordentlich durch, damit sich alles gut verteilt. Also ruhig auch bei geschlossenem Deckel verkehrt herum halten, damit alles durcheinander fließen muss. Andere mögen vielleicht Lavendel. Der hat immerhin den Vorteil, dass viele Insekten ihn nicht so gerne riechen.
Meine jüngere Tochter, die noch nicht erwachsen ist, hat winzige Kringel-Locken, die ständig zur Trockenheit neigen. Ich habe daher irgendwann damit angefangen, ihre Haare mit Bübchen-Öl zu pflegen. Dann kam ich auf die Idee, ätherisches Öl beizumengen. Und anscheinend hatte ich mit Lavendel und noch einem Öl genau die Mischung erwischt, die im Kindergarten und in der Schule vor den Läuse-Epidemien schützt. Denn während Kinder mit glatten Haaren problemlos feine Kämme benutzen können, wäre es bei meiner "Kleinen" zu einer wahren Tortur geworden. Ich war also immer angenehm überrascht, dass uns solche Horrorszenarien erspart geblieben sind. Und dann erfuhr ich über eine Kollegin, dass eine Apothekerin ihr ein Öl für ihre Tochter empfohlen hatte, das vorbeugend gegen Läusebefall ins Haar massiert werden sollte. Bestandteil war unter anderem ebenfalls Lavendelöl. Da wurde mir klar, was uns jedes Mal durch diese Epidemien hindurch gerettet hatte...
Mit der Ölmischung ist Bübchen auf der sicheren Seite, weil sich alle Bestandteile über Jahre hinweg in der naturnahen Kosmetik bewährt haben. Bübchen versichert, dass kein Mineralöl enthalten ist, keine Konservierungsstoffe und keine Farbstoffe. Das wird es gerade auch Allergikern unter den Anwendern leichter machen, dieses Produkt zu vertragen. Netterweise schreibt Bübchen allerdings auch eine Warnung auf die Packung: Bei Kontakt mit Kleidung sind Flecken möglich... Wenn man das Öl allerdings auf die noch leicht feuchte Haut aufträgt, kommt gar kein Kontakt mit der Kleidung zustande. Und auch Cremes sollte man besser nicht auf die Kleidung direkt auftragen...
Als jahrelanger Anwender von Bübchen-Ölen kann ich nur zum Kauf dieses Produkts raten. Obwohl ich nicht einmal Flüssigseifen vertrage, hatte ich nie eine Reaktion auf eines dieser Öle. Allergiker werden ihre Probleme mit Cremes vergessen können, sofern sie nicht direkt auf einen der Bestandteile allergisch sind. In diesem Fall aber könnten sie vielleicht die Haut durch eine entsäuernde Diät entlasten...
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06.04.2012 11:10
Verwende ich persönlich nicht, aber von den Inhaltsstoffen ist das wirklich okay :)
14.03.2012 22:42
Das find ich auch spitze :)
05.03.2012 10:38
Bin kein Freund von Hautöl. LG, Daniela