Genau genommen ist das der zweite Teil, weil ich im ersten Teil zum Christentum schrieb und zum Buddhismus gelangte.
Buddhisten glauben weder an einen Gott, noch an mehrere Götter.
Im Gegenteil laut einer Sage sind die Götter auf die Erde gekommen um von Buddha zu lernen. Für sie war er der "vollkommene Mensch".
Es ist richtig, egal welche Strömung, der Buddhismus nimmt Dich in die Pflicht.
Er erwartet von Dir, das Du in der Lage bist selbstständig über Dein sein und Dein Wesen nachzudenken. Der Grundgedanke ist, niemand ist grundsätzlich gut, oder Grundsätzlich schlecht. Er lehrt, daß Du nicht auf irgendeinen Gott vertrauen, oder bauen sollst, sondern auf Dich.
Es gibt im Tibetischen Buddhismus natürlich Götter, die angerufen werden. Aber der tibetische Buddhismus ist eine etwas ambivalente Form.
Aber und das ist der Vorteil, niemand verurteilt, oder richtet Dich.
Wie heißt es so schön:
Schüler: Lehre mich den Weg der Befreiung
Lehrer: Wer bindet Dich?
Schüler: Niemand!
Lehrer: Warum dann Befreiung suchen?Es heißt die Befreiung liegt in Dir selbst, die Kraft und die Stärke kommen von Dir. Dein Handeln bestimmst Du selbst. Und Du bist für Dich selbst verantwortlich.
Das ist auch der Grundtenor der Kirche, aber und da setzt meine Kritik an, weder in der Vergangenheit, noch "Heute" sehe ich das die Kirche den Leuten beigebracht hat, für ihr Handeln selbst verantwortlich zu sein.Z.B.:
Auf den Koppelschlössern der Soldaten im 1. und 2. Weltkrieg stand, "Gott mit uns." Man machte Gott für den Sieg oder das Scheitern verantwortlich.
Angeblich hat Konstantin ein flammendes Kreuz am Himmel gesehen in dem stand, "In hoc signo vinces."
Der erste Kreuzzug wurde unter dem Motto geführt "Gott will es so."
Das zieht sich wie ein roter Faden bis Heute durch. Die Kirche und Gott sind instrumentalisiert und durchorganisiert.
Eine Abweichung vom festgelegten Kurs wird nicht geduldet, geschweige denn toleriert.
Kritik ist nicht angebracht. Texte in den Qumramrollen die eventuell die Fehlbarkeit der Kirche aufzeigen könnte, werden nicht freigegeben.
Man beruft sich darauf, daß die Menschen das eh nicht verstehen würden. Das zeugt eher davon, daß die Kirche offensichtlich den Menschen immer noch eine gewisse Intelligenz abspricht.
Die Kirche maßt sich an in den Bereichen des täglichen Lebens Einfluß zu halten!
Ich habe mit einigen katholischen Priestern und evangelischen Pfarrern diskutiert, die teilweise mit einem großen Gewissensdruck arbeiten, weil sie mehr gelernt haben und die Erfahrungen die sie gemacht haben im gegensatz zur Glaubenslehre stehen.
Ja, ich maße mir an Kritik zu üben. Und ich maße mir als evangelischer Christ an (ich gehöre immer noch zu dem Verein, oh Wunder) Kritik an einer Kirche zu üben, die in all den Jahrhunderten nicht allzuviel dazugelernt hat.
Die eine Geschichtsfälschung betrieben hat, um ein Jesusbild aufrechtzuerhalten, welches dem widerspricht, was die Urchristen wollten.Sie wollten kein Instrument Kirche.
Sie wollten keine Ausbeutung des Menschen, sie wollten keinen Krieg, sie wollten keinen Mord.Die Kirche hat es erduldet und toleriert.
Die Kirche hat Priester, die sich gegen Willkür und Diktatur stellten "im Regen stehen lassen". In Südamerika hat sie wenigstens mal ein Machtwort gesprochen.
Und glaubt mir Rom verliert an Einfluß in der Welt, weil viele Kardinäle, Bischöfe und Priester in den armen Ländern langsam zum Christentum zurückkehren.
Und auch Wege gehen, die der Lehre widersprechen. Es gibt Priester, die die Pille und Kondome empfehlen.
Die Kondome aus Angst vor Aids empfehlen.
Was meint ihr denn - Papst Johannes Paul hat vor "Begeisterung" Purzelbäume geschlagen. ...
Tut mir leid in meinem 1. Posting sehe ich eine Logik, keine Polemik und das in den ganzen Postings, die ich hier bisher las, es wohltuend zugeht ... .Möge meine Einstellung nichts weiter als Ohnmacht gegenüber andersdenkenden zeigen?
Mich kann man nicht oft provozieren, denn ich lebe nach dem Motto meiner Oma:"was stört es mich, wenn sich die Wildsau an mir reibt."
Deshalb nehme ich mir vor:1. Weder weiche ich aus, noch komme ich mit
Haarspalterei.
2. Und eine faire Diskussion habe ich vor!
3. Habe ich davon auch noch nicht viel gesehen, von
Angriffen und Beleidigungen
(Amateurkirchenkritiker), es zeugt offensichtlich
davon, daß es Denkweisen gibt:
alle sind doof, aber ich bin schlau.
Arm dran, und krank - dann lieber Arm ab zu gesund!
4. Und ich bin nicht voreingenommen. Warum sollte
ich, da ich tiefen Respekt gegenüber den Menschen
habe, die Kraft aus ihrem Gottglauben ziehen und
eine christliche Einstellung leben.Ich finde allerdings auch vor:
Das alles was die Kirche macht völlig in Ordnung ist? Sollte übergreifend geschrieben stehen!
Vielleicht transportiere ich es als eines der nächsten Thema und die nebenstehenden Kategorien.
(Passt oder passend gemacht!)
Mal sehen, wer mich in der Zwischenzeit bewertete.
Mal gucken:
Sind das alles so honorige oder was für Leute. ...
Ich will mich festlegen:
Die Bibel ist klasse, alles ist urleiwaunt und urlässig.Wie im Buddhismus!
Was ist damit, daß dort in der Vergangenheit den Menschen nicht gedroht qar?
Oder, im Namen der Kirche Rausende umgekommen sind?
Dazu weiß ich nur, da muß ich dem Papst, im Gegensatz zum Buddhismus, zu ordnen und als reaktionär!
Doch:
Der hat sich wenigstens bei den Ureinwohnern Südamerikas für die Taten der katholischen Kirche entschuldigt.5. Seid mit mir froh, wenn aich nicht allwissend,
dankt Gott trotzdem dafür und freut Euch (mit mir).
Gott gegrüßt
und den Buddhismus anerkennd
Euer
W 04
18.04.2003 03:42
Na da hast du dir aber negative Kritiken eingehamstert. Ich finde Deinen Bericht gut. Thema verfehlt finde ich auch unpassend. Kritik am Christentum und Vergleich zum Buddhismus, warum soll das nichts mit dem Thema Buddhismus zu tun haben. Mir hat der Bericht gefallen.
12.04.2002 12:49
Was hat dein Bericht mit Buddhismus zu tun? Hätte mich echt interessiert - schade. Vielleicht kommt da ja noch was... :(
30.03.2002 22:48
Wolltest Du jetzt über Buddhismus oder übers Christentum schreiben? Thema verfehlt!